The China Mail - Bafög-Erhöhung kommt - aber erst später

USD -
AED 3.672499
AFN 65.999721
ALL 81.771363
AMD 366.397009
ANG 1.790258
AOA 917.999809
ARS 1475.493536
AUD 1.432778
AWG 1.8
AZN 1.706089
BAM 1.708592
BBD 2.016389
BDT 123.413865
BGN 1.717508
BHD 0.377485
BIF 2974.35539
BMD 1
BND 1.290486
BOB 6.923833
BRL 5.099505
BSD 1.001162
BTN 96.45659
BWP 13.568976
BYN 2.900435
BYR 19600
BZD 2.013506
CAD 1.403935
CDF 2259.99971
CHF 0.808645
CLF 0.023493
CLP 924.62982
CNY 6.773249
CNH 6.77647
COP 3242.98
CRC 454.974316
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.328231
CZK 21.1764
DJF 178.278456
DKK 6.53403
DOP 58.618747
DZD 133.030483
EGP 50.456931
ERN 15
ETB 161.59032
EUR 0.87407
FJD 2.24225
FKP 0.740969
GBP 0.74285
GEL 2.625001
GGP 0.740969
GHS 11.548206
GIP 0.740969
GMD 74.000176
GNF 8780.658265
GTQ 7.638076
GYD 209.455918
HKD 7.83997
HNL 26.807609
HRK 6.585298
HTG 130.848225
HUF 317.153502
IDR 17931
ILS 3.03738
IMP 0.740969
INR 96.35175
IQD 1311.463953
IRR 1375000.000259
ISK 125.160043
JEP 0.740969
JMD 158.796165
JOD 0.709004
JPY 162.417498
KES 129.285961
KGS 87.45039
KHR 4043.033673
KMF 429.000097
KPW 900.000068
KRW 1480.105031
KWD 0.30906
KYD 0.834298
KZT 471.417651
LAK 22598.243262
LBP 89648.780275
LKR 336.470886
LRD 181.207438
LSL 16.378972
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.40534
MAD 9.312646
MDL 17.575755
MGA 4290.319481
MKD 53.889494
MMK 2099.369865
MNT 3585.362392
MOP 8.084216
MRU 39.965755
MUR 47.149909
MVR 15.45964
MWK 1736.046197
MXN 17.446005
MYR 4.083599
MZN 63.910431
NAD 16.378972
NGN 1379.939843
NIO 36.839829
NOK 9.689335
NPR 154.327173
NZD 1.71363
OMR 0.384473
PAB 1.001149
PEN 3.3922
PGK 4.472885
PHP 61.550498
PKR 278.194851
PLN 3.78653
PYG 6071.618895
QAR 3.639445
RON 4.583098
RSD 102.57397
RUB 78.100749
RWF 1472.612912
SAR 3.746464
SBD 8.071362
SCR 13.427519
SDG 600.504341
SEK 9.659115
SGD 1.29061
SHP 0.746601
SLE 24.375004
SLL 20969.507346
SOS 572.12746
SRD 37.610981
STD 20697.981008
STN 21.403455
SVC 8.759692
SYP 110.532098
SZL 16.368036
THB 33.593045
TJS 9.235507
TMT 3.51
TND 2.951742
TOP 2.40776
TRY 47.16475
TTD 6.800701
TWD 32.362004
TZS 2630.962965
UAH 44.681349
UGX 3694.482301
UYU 40.212112
UZS 12102.945801
VES 724.839802
VND 26276.5
VUV 120.073082
WST 2.749513
XAF 573.038351
XAG 0.017985
XAU 0.000251
XCD 2.70255
XCG 1.804355
XDR 0.712694
XOF 573.053369
XPF 104.186323
YER 238.599286
ZAR 16.45813
ZMK 9001.197724
ZMW 18.345899
ZWL 321.999592
  • DAX

    -210.3400

    24705.15

    -0.85%

  • TecDAX

    -25.1100

    3757.17

    -0.67%

  • Euro STOXX 50

    -70.6200

    6212.99

    -1.14%

  • Goldpreis

    10.1000

    4002.2

    +0.25%

  • SDAX

    -121.1500

    18208.37

    -0.67%

  • MDAX

    -347.8300

    31692

    -1.1%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1442

    -0.02%

Bafög-Erhöhung kommt - aber erst später
Bafög-Erhöhung kommt - aber erst später / Foto: © AFP/Archiv

Bafög-Erhöhung kommt - aber erst später

Nach monatelangem Ringen haben sich die Koalitionsfraktionen auf eine Erhöhung der BAföG-Sätze geeinigt - die jedoch teilweise später kommen soll als ursprünglich geplant. Die Bafög-Reform soll nun zum Sommersemester 2027 in Kraft treten, wie die Fraktionen von Union und SPD am Donnerstag in Berlin mitteilten. Zuletzt stand eine Erhöhung der Bafög-Bezüge wegen Sparzwängen auf der Kippe. Das Deutsche Studierendenwerk begrüßte die Einigung.

Textgröße:

Der Einigung zufolge soll die Wohnkostenpauschale ab dem Sommersemester 2027 von 380 auf 440 Euro pro Monat erhöht werden. Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD noch das Wintersemester 2026/2027 als Ziel genannt. Der Grundbedarf für Studierende soll in zwei Schritten auf Grundsicherungsniveau steigen: zum Wintersemester 2027/28 auf 503 Euro und zum Sommersemester 2029 auf 563 Euro.

Ab Schuljahresbeginn beziehungsweise Beginn des Wintersemesters 2028/29 sollen die Freibeträge und damit die Einkommensgrenzen jährlich um 1,5 Prozent automatisch angehoben werden. Zudem soll eine "verlässliche und transparente Regelung zur Überprüfung und Anpassung der Fördersätze" eingeführt werden, die sich am Grundsicherungsniveau orientiert.

Gleichzeitig soll das BAföG moderner und einfacher werden, indem der Antrag digital und "nutzerfreundlich" gestellt werden kann. Als Schritt zum Bürokratieabbau soll ab dem fünften Fachsemester der Leistungsnachweis wegfallen.

Nach Angaben des zuständigen Ministeriums von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) soll die im Koalitionsvertrag vereinbarte Erhöhung Ende Juli vom Kabinett verabschiedet werden. "Alle Weichen sind gestellt, damit die Studentinnen und Studenten mit der Erhöhung verlässlich rechnen können", erklärte Bär.

SPD-Fraktionsvize Wiebke Esdar erklärte, nach intensiven Verhandlungen sei es der Koalition "gemeinsam gelungen, alle bereits vereinbarten Leistungsverbesserungen in voller Höhe zu sichern". Das zeige: "Wir investieren auch in herausfordernden Zeiten gezielt in Talente, Qualifikation und die Fachkräfte von morgen."

Der forschungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Oliver Kaczmarek, betonte, für Studierende bedeute die Reform "mehr Geld, mehr Verlässlichkeit, weniger Bürokratie". Damit stärke die Koalition das Vertrauen in das Bafög als verlässliche Studienfinanzierung.

Der forschungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Florian Müller (CDU) erklärte, die Anhebung der Bafög-Sätze sei "ein starkes Signal an die jungen Menschen, die ihren Bildungsweg ohne die Unterstützung der Gemeinschaft nur schwer gehen könnten." Nun müsse die Leistung entbürokratisiert und digitalisiert werden. "Die Hürden, die heute noch bremsen, räumen wir gemeinsam in der Koalition ab."

Das Deutsche Studierendenwerk begrüßte die Einigung als "gutes und wichtiges Signal". Ein "dicker Wermutstropfen" sei jedoch, dass die Wohnkostenpauschale erst zum Sommersemester 2027 erhöht werden soll, und nicht wie ursprünglich versprochen zum Wintersemester 2026/2027. "Die aktuellen Studierenden sind gekniffen. Sie müssen ein weiteres Semester mit zu geringer Förderung von 380 Euro auf einem Wohnungsmarkt zurechtkommen, der von ihnen deutlich höhere Durchschnittsmieten verlangt", erklärte der Vorstandsvorsitzende des Studierendenwerks, Matthias Anbuhl.

Dass auch die Angleichung des BAföG-Grundbedarfs an die Grundsicherung kommen soll, sei zu begrüßen. Jedoch komme diese Maßnahme in zwei Schritten und die volle Höhe des Existenzminimums werde erst zum Sommersemester 2029 erreicht, kritisierte Anbuhl.

Die bildungspolitische Sprecherin der Links-Fraktion im Bundestag, Nicole Gohlke, sieht in der Einigung "keinen Grund zum Feiern". "Die Regierungsspitzen setzen damit lediglich das absolute Minimum um, das sie jungen Menschen ohnehin seit Jahren schulden", erklärte sie.

Die stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Elke Hannack, nannte die Einigung auf die BAföG-Reform "überfällig".

X.Gu--ThChM