The China Mail - Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei und Syrien steigt auf über 16.000

USD -
AED 3.672504
AFN 64.000368
ALL 81.109773
AMD 359.873322
ANG 1.789785
AOA 918.000367
ARS 1528.316696
AUD 1.422678
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.74477
BBD 2.011597
BDT 123.993042
BGN 1.747831
BHD 0.377091
BIF 2997.279094
BMD 1
BND 1.275971
BOB 12.110264
BRL 5.440104
BSD 0.998796
BTN 94.782997
BWP 13.79901
BYN 2.942058
BYR 19600
BZD 2.008653
CAD 1.39745
CDF 2315.000362
CHF 0.823841
CLF 0.025228
CLP 992.920396
CNY 6.661104
CNH 6.651304
COP 3164.280298
CRC 454.168339
CUC 1
CUP 23.969847
CVE 98.367456
CZK 21.81604
DJF 177.849146
DKK 6.697404
DOP 60.537937
DZD 135.196931
EGP 55.738436
ERN 15
ETB 161.241358
EUR 0.892404
FJD 2.243704
FKP 0.746437
GBP 0.746436
GEL 2.603861
GGP 0.746437
GHS 11.635666
GIP 0.746437
GMD 74.000355
GNF 8839.823364
GTQ 7.635488
GYD 209.349213
HKD 7.84585
HNL 26.845087
HRK 6.76901
HTG 130.853294
HUF 327.940388
IDR 18127.15
ILS 3.14456
IMP 0.746437
INR 94.912504
IQD 1514.072885
IRR 1868415.000352
ISK 121.830386
JEP 0.746437
JMD 158.713591
JOD 0.70904
JPY 157.562504
KES 129.791695
KGS 87.448704
KHR 4075.114858
KMF 441.00035
KPW 899.999961
KRW 1333.420383
KWD 0.31117
KYD 0.83233
KZT 452.856952
LAK 22487.176056
LBP 89438.155136
LKR 332.209287
LRD 169.784558
LSL 16.644543
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.420447
MAD 9.82042
MDL 17.877693
MGA 4517.596681
MKD 54.931085
MMK 2099.994593
MNT 3599.692564
MOP 8.070654
MRU 40.499576
MUR 47.280378
MVR 15.450378
MWK 1731.477764
MXN 18.78615
MYR 4.058204
MZN 63.910377
NAD 16.644543
NGN 1346.470377
NIO 36.754539
NOK 9.208504
NPR 151.652616
NZD 1.772422
OMR 0.382702
PAB 0.998885
PEN 3.456889
PGK 4.545252
PHP 63.764504
PKR 276.304474
PLN 3.94725
PYG 5851.286855
QAR 3.64084
RON 4.782204
RSD 104.839645
RUB 80.300995
RWF 1474.374415
SAR 3.7544
SBD 8.058206
SCR 14.652482
SDG 601.503676
SEK 9.826204
SGD 1.278804
SHP 0.748335
SLE 22.903667
SLL 20969.504398
SOS 570.765868
SRD 37.619504
STD 20697.981008
STN 21.856461
SVC 8.739016
SYP 13001.999685
SZL 16.639458
THB 33.723038
TJS 9.193541
TMT 3.5
TND 2.986752
TOP 2.40776
TRY 49.933804
TTD 6.771935
TWD 32.621404
TZS 2646.683617
UAH 45.299969
UGX 4244.613944
UYU 40.153441
UZS 11979.124849
VES 887.479804
VND 25803.5
VUV 119.284453
WST 2.776099
XAF 585.378718
XAG 0.020359
XAU 0.000258029557
XCD 2.70255
XCG 1.799991
XDR 0.707052
XOF 585.378718
XPF 106.3919
YER 236.203589
ZAR 16.719695
ZMK 9001.203584
ZMW 20.14006
ZWL 321.999592
SSP 5745.299168
MXV 2.117302
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei und Syrien steigt auf über 16.000
Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei und Syrien steigt auf über 16.000 / Foto: © AFP

Zahl der Erdbeben-Toten in der Türkei und Syrien steigt auf über 16.000

Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Gesamtzahl der Todesopfer in beiden Ländern auf über 16.000 gestiegen. In der Türkei starben nach einer neuen Bilanz von Behörden und Rettungskräften 12.873 Menschen. In Syrien stieg die Zahl der Todesopfer auf 3.162. Rettungskräfte in beiden Ländern versuchten derweil bei weiter eisigen Temperaturen verzweifelt, noch mögliche Überlebende zu finden.

Textgröße:

Mit den neuen Bilanzen aus beiden Ländern wurden nunmehr bereits 16.035 Todesopfer vermeldet. Es wird befürchtet, dass die Zahl weiter steigen wird. Die Suche nach Überlebenden wird immer mehr zu einem Wettlauf gegen die Zeit: Aus den Erfahrungen vergangener Katastrophen ist bekannt, dass ungefähr nach 72 Stunden die Wahrscheinlichkeit für das Finden von Überlebenden dramatisch sinkt.

Diese Zeitspanne verstrich am Donnerstagmorgen. Hinzu kommen die äußerst ungünstigen Wetterbedingungen vor Ort. Im türkischen Gaziantep kampierten laut dem Bericht eines AFP-Korrespondenten in der Nacht erneut tausende Menschen im Freien - bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. "Ich habe Angst um jeden, der unter den Trümmern begraben ist", sagte Melek Halici. Sie selbst lief mit ihrer in einer Decke eingehüllten kleinen Tochter auf der Straße hin und her, weil dies wärmer sei als irgendwo zu sitzen.

"Unsere Kinder zittern", berichtete auch ein 40-jähriger Mann. "Wir mussten Parkbänke anzünden und sogar einige Kleidungstücke der Kinder", fügte der fünffache Familienvater hinzu. "Sie hätten uns wenigstens Zelte geben können." Auch andere Einwohner der nahe des Epizentrums des Bebens liegenden Stadt beklagten ausbleibende Hilfe.

Derweil mehrte sich zusehends Kritik am Krisenmanagement der Regierung. Die Kritik betraf auch eine mehrstündige Einschränkung von Twitter während eines Besuchs des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Erdbebengebiet. Der Kurzbotschaftendienst war am Mittwoch größtenteils nicht mehr erreichbar gewesen, wie AFP-Journalisten, Nutzer in der Türkei und die Netzwerkverkehr-Beobachtungsstelle netblocks.org berichtet hatten.

Führende türkische Oppositionspolitiker warnten davor, dass dadurch die Rettungsbemühungen blockiert werden könnten. Der Chef der säkularen Oppositionspartei CHP, Kemal Kilicdaroglu, rief am Mittwoch dazu auf, "diese Schande" sofort zu beenden.

Gegen 3.00 Uhr nachts (MEZ) war Twitter dann laut netblocks.org wieder erreichbar. Twitter-Besitzer Elon Musk schrieb dazu vorher in dem Onlinedienst: "Twitter wurde von der türkischen Regierung informiert, dass der Zugang in Kürze wieder freigegeben wird."

Erdogan hatte am Mittwoch "Defizite" im Krisenmanagement nach der Katastrophe eingeräumt. Bei einem Besuch von zwei besonders betroffenen Regionen sagte er allerdings auch, es sei nicht möglich, "auf so ein Erdbeben vorbereitet zu sein".

Weltweit sind inzwischen Hilfsaktionen für die Erdbebenopfer angelaufen. Die EU will Anfang März eine Geberkonferenz für Syrien und die Türkei abhalten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte am Mittwoch, die Türkei und Syrien könnten "auf die EU zählen". Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten bis zu 23 Millionen Menschen von den Folgen des Bebens betroffen sein.

In den ersten Tagen hatten gesperrte Flughäfen und verschneite Straßen die Ankunft von Rettungsmannschaften und Hilfslieferungen verzögert. In Syrien kommt die politisch heikle Lage hinzu. Das Katastrophengebiet ist dort in von Damaskus kontrollierte Gebiete und Territorien unter der Kontrolle von Rebellen geteilt. Es wird befürchtet, dass der international geächtete Machthaber Baschar al-Assad Hilfslieferungen nur in von der Regierung kontrollierte Gebiete lässt.

U.Chen--ThChM