The China Mail - Vatikan zieht rote Linie für Reformstreben der deutschen Bischöfe

USD -
AED 3.672501
AFN 64.000121
ALL 81.442168
AMD 361.356205
ANG 1.789785
AOA 917.999582
ARS 1535.5003
AUD 1.427256
AWG 1.8025
AZN 1.700812
BAM 1.751936
BBD 2.019841
BDT 124.502291
BGN 1.747831
BHD 0.378636
BIF 3009.562199
BMD 1
BND 1.2812
BOB 12.160165
BRL 5.438498
BSD 1.002889
BTN 95.171425
BWP 13.855559
BYN 2.954181
BYR 19600
BZD 2.016885
CAD 1.397505
CDF 2314.999663
CHF 0.820265
CLF 0.025073
CLP 986.809664
CNY 6.661103
CNH 6.64586
COP 3188.43
CRC 456.02956
CUC 1
CUP 24.068509
CVE 98.772786
CZK 21.719099
DJF 178.577987
DKK 6.66809
DOP 60.786026
DZD 135.754494
EGP 55.438096
ERN 15
ETB 161.902139
EUR 0.89214
FJD 2.255898
FKP 0.746765
GBP 0.745545
GEL 2.599288
GGP 0.746765
GHS 11.683612
GIP 0.746765
GMD 73.999977
GNF 8876.049714
GTQ 7.66695
GYD 210.211851
HKD 7.84615
HNL 26.9551
HRK 6.76901
HTG 131.391307
HUF 325.382502
IDR 18161
ILS 3.136197
IMP 0.746765
INR 94.89665
IQD 1520.31173
IRR 1868415.00037
ISK 121.520173
JEP 0.746765
JMD 159.364013
JOD 0.709039
JPY 157.92101
KES 130.00029
KGS 87.449805
KHR 4091.870006
KMF 440.999859
KPW 899.999961
KRW 1342.484944
KWD 0.31137
KYD 0.835759
KZT 454.722981
LAK 22579.734941
LBP 89806.69145
LKR 333.576685
LRD 170.480349
LSL 16.713128
LTL 2.95274
LVL 0.604889
LYD 6.446758
MAD 9.860886
MDL 17.951359
MGA 4536.110178
MKD 54.915693
MMK 2099.693878
MNT 3599.326016
MOP 8.10391
MRU 40.665547
MUR 47.299532
MVR 15.450258
MWK 1738.573508
MXN 18.745498
MYR 4.070977
MZN 63.910221
NAD 16.713053
NGN 1344.490314
NIO 36.905162
NOK 9.264375
NPR 152.274101
NZD 1.77852
OMR 0.384497
PAB 1.003001
PEN 3.471087
PGK 4.563879
PHP 63.49499
PKR 277.436793
PLN 3.94395
PYG 5875.265928
QAR 3.655843
RON 4.764796
RSD 104.865035
RUB 81.027544
RWF 1480.416527
SAR 3.764539
SBD 8.058206
SCR 13.735732
SDG 601.453992
SEK 9.761525
SGD 1.279125
SHP 0.748335
SLE 22.902528
SLL 20969.504398
SOS 573.104915
SRD 37.619497
STD 20697.981008
STN 21.946031
SVC 8.775026
SYP 13001.999685
SZL 16.707648
THB 33.749872
TJS 9.231424
TMT 3.5
TND 2.999059
TOP 2.40776
TRY 49.9708
TTD 6.799808
TWD 32.56904
TZS 2644.552983
UAH 45.485612
UGX 4262.104179
UYU 40.318896
UZS 12028.32407
VES 887.4798
VND 25764
VUV 118.915185
WST 2.776217
XAF 585.205302
XAG 0.019914
XAU 0.000256273577
XCD 2.70255
XCG 1.807408
XDR 0.707052
XOF 585.205302
XPF 106.82886
YER 236.264953
ZAR 16.641185
ZMK 9001.205152
ZMW 20.222595
ZWL 321.999592
SSP 5745.217636
MXV 2.1111
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Vatikan zieht rote Linie für Reformstreben der deutschen Bischöfe
Vatikan zieht rote Linie für Reformstreben der deutschen Bischöfe / Foto: © AFP/Archiv

Vatikan zieht rote Linie für Reformstreben der deutschen Bischöfe

Der Vatikan hat im Streit mit der katholischen Kirche in Deutschland über deren Reformbestreben eine klare rote Linie gezogen. In einem zur Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz in Dresden am Montag veröffentlichten Grußwort schreibt der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterovic, dass auf keiner Kirchenebene der von der deutschen Kirche geplante synodale Rat aus Klerikern und Laien möglich ist.

Textgröße:

Eterovic bezieht sich in seinem Grußschreiben auf die Diskussion, die ein vor einem Monat von mehreren Kardinälen veröffentlichter Brief ausgelöst hat. Darin wird der Bischofskonferenz mit ausdrücklicher Unterstützung von Papst Franziskus die Befugnis abgesprochen, wie geplant einen synodalen Rat einzurichten. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, kündigte nach diesem Brief dennoch an, an dem synodalen Rat festhalten zu wollen.

Eterovic, der der Botschafter Roms in Deutschland ist, schreibt nun ergänzend zum damaligen Brief des Vatikan: "Ich wurde deshalb von Amts wegen beauftragt zu präzisieren, dass nach richtiger Auslegung des Inhalts dieses Schreibens nicht einmal ein Diözesanbischof einen synodalen Rat auf diözesaner oder pfarrlicher Ebene errichten kann."

Das bedeutet, dass nicht nur die Bischofskonferenz keine Befugnis hat, sondern dass auch kein einzelner Bischof in seinem Zuständigkeitsbereich solch ein Gremium einsetzen darf.

In Deutschland endet gerade der sogenannte synodale Weg, mit dem Kleriker und Laien die Kirche reformieren wollen. Als konkretes Werkzeug soll dauerhaft ein synodaler Rat eingeführt werden, in dem an Reformen gearbeitet wird. Auf der nächsten Versammlung sollen Mitglieder eines synodalen Ausschusses gewählt werden, der den synodalen Rat in den kommenden drei Jahren vorbereiten soll.

Anders als einen synodalen Rat befürwortete Eterovic solch einen synodalen Ausschuss als eine Möglichkeit auch für die deutsche Kirche. Dieser synodale Ausschuss solle beratenden Charakter haben. Wichtigen Dokumenten könne die Bischofskonferenz mit Zweidrittelmehrheit zustimmen. Allerdings mahnte der Botschafter des Vatikan in Deutschland, Synodalität in der Kirche sei "mehr eine Frage des Geistes und des Stils als der Strukturen".

Statt neue Einrichtungen zu gründen, sollten die bestehenden Gremien im synodalen Geist belebt werden. Eterovic nannte dabei konkret den Priesterrat, das Konsultorenkollegium, den Pastoralrat oder den Rat für die wirtschaftlichen Angelegenheiten - im Wesentlichen sind dies Gremien, die vom ausschließlich männlichen Klerus geprägt sind. Im Gegensatz dazu strebt der synodale Weg aber eine stärkere Beteiligung der Laien und der Frauen an.

Der Apostolische Nuntius warnte indirekt auch vor einer Spaltung der Kirche durch das deutsche Reformstreben. Dabei verwies er auf "dramatische Zeiten in der Menschheitsgeschichte" mit vielen kriegerischen Auseinandersetzungen, darunter der Krieg Russlands gegen die Ukraine. "In diesem schwierigen historischen Kontext erscheint die Einheit der katholischen Kirche umso mehr als der große Schatz, nicht zuletzt für den Frieden in der Welt und die Einheit der Menschheit." Deshalb sollten nicht die Fliehkräfte gestärkt werden, sondern die Einheit unter den Bischöfen und mit dem Papst.

B.Chan--ThChM