The China Mail - BGH betont: Maklercourtage muss von Verkäufer und Käufer geteilt werden

USD -
AED 3.672501
AFN 68.369187
ALL 83.581374
AMD 382.10341
ANG 1.789783
AOA 917.000084
ARS 1333.994401
AUD 1.529321
AWG 1.8025
AZN 1.700206
BAM 1.675225
BBD 2.013559
BDT 121.569014
BGN 1.67709
BHD 0.377014
BIF 2981.965507
BMD 1
BND 1.282929
BOB 6.908012
BRL 5.414993
BSD 0.999756
BTN 87.52318
BWP 13.433149
BYN 3.398159
BYR 19600
BZD 2.010647
CAD 1.37515
CDF 2870.000042
CHF 0.802497
CLF 0.024683
CLP 968.320215
CNY 7.154036
CNH 7.128019
COP 4026.55
CRC 504.674578
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.44661
CZK 21.03615
DJF 178.023701
DKK 6.399185
DOP 62.913014
DZD 129.805031
EGP 48.501318
ERN 15
ETB 143.293062
EUR 0.85724
FJD 2.255901
FKP 0.742604
GBP 0.740855
GEL 2.695024
GGP 0.742604
GHS 11.446828
GIP 0.742604
GMD 71.506766
GNF 8667.349045
GTQ 7.663482
GYD 209.159004
HKD 7.79083
HNL 26.169073
HRK 6.457698
HTG 130.811102
HUF 340.148502
IDR 16477.4
ILS 3.326785
IMP 0.742604
INR 87.843047
IQD 1309.738455
IRR 42062.493572
ISK 122.590196
JEP 0.742604
JMD 159.462434
JOD 0.708993
JPY 147.026502
KES 129.250253
KGS 87.356295
KHR 4006.903729
KMF 423.492074
KPW 899.979857
KRW 1389.67992
KWD 0.30555
KYD 0.833073
KZT 537.480139
LAK 21692.784061
LBP 89524.31937
LKR 302.290822
LRD 200.439406
LSL 17.662839
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.426194
MAD 9.013735
MDL 16.660599
MGA 4396.630364
MKD 52.711598
MMK 2099.67072
MNT 3596.699572
MOP 8.026484
MRU 39.914003
MUR 45.920195
MVR 15.390077
MWK 1733.469809
MXN 18.667024
MYR 4.220087
MZN 63.902199
NAD 17.662839
NGN 1535.690223
NIO 36.788481
NOK 10.074605
NPR 140.036917
NZD 1.697145
OMR 0.384507
PAB 0.999756
PEN 3.549939
PGK 4.230461
PHP 57.09199
PKR 283.468653
PLN 3.658703
PYG 7225.788768
QAR 3.654265
RON 4.347009
RSD 100.452002
RUB 80.500032
RWF 1447.556071
SAR 3.752218
SBD 8.210319
SCR 14.790269
SDG 600.4977
SEK 9.491605
SGD 1.283645
SHP 0.785843
SLE 23.290214
SLL 20969.49797
SOS 571.31355
SRD 38.516502
STD 20697.981008
STN 20.98528
SVC 8.747864
SYP 13001.571027
SZL 17.659328
THB 32.356952
TJS 9.417337
TMT 3.51
TND 2.924834
TOP 2.342103
TRY 41.147199
TTD 6.785526
TWD 30.532968
TZS 2510.878027
UAH 41.212692
UGX 3552.079898
UYU 40.009079
UZS 12409.581279
VES 144.192755
VND 26345
VUV 119.916992
WST 2.676634
XAF 561.854756
XAG 0.025715
XAU 0.000293
XCD 2.70255
XCG 1.801736
XDR 0.698767
XOF 561.854756
XPF 102.151205
YER 240.149851
ZAR 17.710305
ZMK 9001.198346
ZMW 23.41786
ZWL 321.999592
  • MDAX

    -105.9700

    30252.49

    -0.35%

  • TecDAX

    -32.0600

    3711.11

    -0.86%

  • Euro STOXX 50

    -33.5600

    5363.17

    -0.63%

  • DAX

    -126.9900

    23912.93

    -0.53%

  • SDAX

    -68.0200

    16896.14

    -0.4%

  • Goldpreis

    -5.6000

    3468.7

    -0.16%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1675

    -0.08%

BGH betont: Maklercourtage muss von Verkäufer und Käufer geteilt werden
BGH betont: Maklercourtage muss von Verkäufer und Käufer geteilt werden / Foto: © AFP/Archiv

BGH betont: Maklercourtage muss von Verkäufer und Käufer geteilt werden

Beim Verkauf eines Einfamilienhauses muss die Maklercourtage von Verkäufer und Käufer gleichermaßen getragen werden - das gilt auch in ungewöhnlichen Fällen. Das unterstrich der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe mit zwei Urteilen, in denen er am Donnerstag gegen das jeweilige Maklerbüro entschied. Im ersten Fall aus Nordrhein-Westfalen hatte die Ehefrau des Verkäufers die Maklerin mit der Vermarktung des Hauses beauftragt. (Az. I ZR 32/24 und I ZR 138/24)

Textgröße:

Es handelt sich um ein Einfamilienhaus mit einem Anbau, in dem ein Büro und eine Garage untergebracht sind. Die Maklerin zeigte den späteren Käufern die Immobilie und diese unterschrieben ebenfalls eine Courtagevereinbarung. Allerdings war die vereinbarte Provision für Verkäufer und Käufer unterschiedlich. Die Käufer zahlten sie nicht.

Die Maklerin klagte, hatte aber weder vor dem Landgericht Düsseldorf noch vor dem Oberlandesgericht (OLG) Erfolg und nun auch vor dem BGH nicht. Das OLG sah einen Verstoß gegen den sogenannten Halbteilungsgrundsatz. Demnach muss die Maklercourtage beim Verkauf eines Einfamilienhauses für beide Seiten - Käufer und Verkäufer - gleich hoch sein. Der Vertrag sei darum unwirksam, so das OLG.

Diese Einschätzung war richtig, wie der BGH nun entschied. Dabei ist es unerheblich, dass nicht der Verkäufer selbst, sondern seine Ehefrau die Maklerin beauftragte. Bei der Immobilie handle es sich trotz des Anbaus um ein Einfamilienhaus. Aus Sicht der Käufer sei sie erkennbar für einen einzelnen Haushalt bestimmt.

Im zweiten Fall, der ebenfalls in Nordrhein-Westfalen spielt, beauftragte die Verkäuferin das Maklerbüro mit der Vermittlung ihrer Doppelhaushälfte. Dafür verlangten die Makler 25.000 Euro. Der zunächst im Exposé vorgesehene Kaufpreis wurde um diese Summe reduziert. Die Käufer zahlten den Betrag an das Maklerbüro, die Verkäuferin zahlte nichts.

Die Käufer zogen vor Gericht und verlangten die 25.000 Euro zurück. Das Landgericht Bonn entschied zu ihren Gunsten. Auf die Berufung des Maklerbüros hin halbierte das Oberlandesgericht Köln diese Summe, woraufhin sich die Käufer an den BGH wandten. Dieser gab ihnen nun recht.

Das Vorgehen von Maklern und Verkäuferin verstoße gegen den Grundsatz der hälftigen Teilung des Maklerlohns. Der Vertrag sei also nichtig, so der BGH. Die Käufer bekommen die volle Summe zurück.

M.Chau--ThChM