The China Mail - Verfassungsbeschwerde zu paritätischen Wahllisten in Thüringen gescheitert

USD -
AED 3.672496
AFN 65.000302
ALL 79.655219
AMD 366.350302
ANG 1.789783
AOA 917.000447
ARS 1512.755797
AUD 1.396843
AWG 1.8
AZN 1.697455
BAM 1.687496
BBD 2.02434
BDT 123.900448
BGN 1.696366
BHD 0.378964
BIF 2999.223469
BMD 1
BND 1.277394
BOB 11.78516
BRL 5.187601
BSD 1.005095
BTN 95.814909
BWP 13.467703
BYN 3.031247
BYR 19600
BZD 2.021493
CAD 1.38975
CDF 2272.999753
CHF 0.808835
CLF 0.02367
CLP 931.569696
CNY 6.72675
CNH 6.731305
COP 3186.89
CRC 453.600242
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.13805
CZK 20.79435
DJF 178.982653
DKK 6.445135
DOP 59.010311
DZD 133.054986
EGP 50.902099
ERN 15
ETB 164.182924
EUR 0.86224
FJD 2.19835
FKP 0.738527
GBP 0.738475
GEL 2.601643
GGP 0.738527
GHS 11.257118
GIP 0.738527
GMD 74.00008
GNF 8835.202761
GTQ 7.672131
GYD 210.284728
HKD 7.838825
HNL 26.962337
HRK 6.4979
HTG 131.492666
HUF 313.8805
IDR 17727
ILS 2.99035
IMP 0.738527
INR 95.199199
IQD 1316.744248
IRR 1374574.999858
ISK 121.229957
JEP 0.738527
JMD 159.319065
JOD 0.708949
JPY 159.72903
KES 129.359985
KGS 87.449693
KHR 4067.299396
KMF 424.999664
KPW 900.000294
KRW 1367.659932
KWD 0.30907
KYD 0.837622
KZT 465.791483
LAK 22540.218034
LBP 90007.204518
LKR 329.621784
LRD 181.924857
LSL 16.079362
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.370174
MAD 9.287144
MDL 17.377987
MGA 4335.652872
MKD 53.081121
MMK 2100.042393
MNT 3596.901731
MOP 8.116515
MRU 40.437465
MUR 47.110305
MVR 15.459819
MWK 1742.889314
MXN 17.014075
MYR 4.028199
MZN 63.910074
NAD 16.079362
NGN 1345.550194
NIO 36.988783
NOK 9.35915
NPR 153.309461
NZD 1.690435
OMR 0.384501
PAB 1.005091
PEN 3.368004
PGK 4.457291
PHP 62.395503
PKR 278.841496
PLN 3.731575
PYG 5956.022243
QAR 3.663848
RON 4.533501
RSD 101.183039
RUB 86.250372
RWF 1477.486961
SAR 3.776099
SBD 8.000184
SCR 13.800179
SDG 601.498835
SEK 9.588955
SGD 1.272802
SHP 0.740866
SLE 24.625023
SLL 20969.499227
SOS 574.376939
SRD 37.739837
STD 20697.981008
STN 21.138913
SVC 8.794689
SYP 13001.999906
SZL 16.067369
THB 33.142499
TJS 9.297193
TMT 3.51
TND 2.931752
TOP 2.40776
TRY 48.262798
TTD 6.821427
TWD 31.705499
TZS 2654.76601
UAH 44.783196
UGX 3789.473684
UYU 40.474547
UZS 11877.531827
VES 790.677099
VND 26072.5
VUV 117.352648
WST 2.707813
XAF 565.970518
XAG 0.015062
XAU 0.000224
XCD 2.70255
XCG 1.811483
XDR 0.707052
XOF 565.970518
XPF 102.899495
YER 236.524984
ZAR 16.108985
ZMK 9001.202219
ZMW 19.021652
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -25.1000

    4504.8

    -0.56%

  • DAX

    -187.0400

    26382.95

    -0.71%

  • TecDAX

    -34.5700

    4084.82

    -0.85%

  • MDAX

    -132.3000

    32897.61

    -0.4%

  • Euro STOXX 50

    -14.5700

    6471.1

    -0.23%

  • SDAX

    7.2900

    19002.48

    +0.04%

  • EUR/USD

    0.0014

    1.1601

    +0.12%

Verfassungsbeschwerde zu paritätischen Wahllisten in Thüringen gescheitert
Verfassungsbeschwerde zu paritätischen Wahllisten in Thüringen gescheitert

Verfassungsbeschwerde zu paritätischen Wahllisten in Thüringen gescheitert

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Beschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, die sich gegen das Urteil des Thüringer Verfassungsgerichtshofs gegen die Einführung von abwechselnd mit Frauen und Männern besetzten Wahllisten richtete. Die Verfassungsbeschwerde mehrerer Wahlberechtigter - teils Mitglieder von Parteien - sei unzulässig, erklärte der Zweite Senat in Karlsruhe am Dienstag. Das Gericht in Thüringen hatte das Paritätsgesetz des Landes im Juli 2020 für nichtig erklärt. (Az. 2 BvR 1470/20)

Textgröße:

Das Gesetz war im Juli 2019 vom Thüringer Landtag mit den Stimmen von Linken, SPD und Grünen beschlossen worden. Die AfD zog dagegen vor den Verfassungsgerichtshof in Weimar, der das Gesetz mit sechs zu drei Stimmen wieder kippte. Der Präsident des Verfassungsgerichtshofs, Stefan Kaufmann, sagte damals zur Begründung unter anderem, das Gesetz beeinträchtige das Recht auf Freiheit und Gleichheit der Wahl. Den Parteien werde die Freiheit genommen zu entscheiden, wie viele Männer und Frauen auf der Liste aufgestellt würden.

Daraufhin wandten sich insgesamt 20 Menschen, Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Politik und potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten der Landeslisten in Thüringen, an das Bundesverfassungsgericht. Sie sahen unter anderem die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung verletzt. Ihre Verfassungsbeschwerde sei allerdings nicht gut genug begründet, entschied der Zweite Senat nun.

Weder eine mögliche Verletzung von Grundrechten noch ein Verstoß gegen das Willkürverbot durch den Thüringer Verfassungsgerichtshof würden ausreichend dargelegt. Dessen Annahme, dass mit dem Gesetz in das Recht auf Freiheit und Gleichheit der Wahl eingegriffen werde, erscheine verfassungsrechtlich "jedenfalls nicht von vornherein unhaltbar".

Im Februar 2021 hatte das Bundesverfassungsgericht bereits eine Wahlprüfungsbeschwerde von Frauen als unzulässig zurückgewiesen, die eine paritätische Besetzung von Wahllisten für den Bundestag gesetzlich regeln lassen wollten. Die Klägerinnen hätten nicht dargelegt, dass der Gesetzgeber für die passive Wahlrechtsgleichheit Parität bei den Listen durchsetzen müsste, hieß es damals zur Begründung. Auch in Brandenburg war das dortige Paritätsgesetz im Oktober 2020 vom Landesverfassungsgericht in Potsdam gekippt worden.

I.Ko--ThChM