The China Mail - Mutmaßlicher Schütze aus Kopenhagener Einkaufszentrum in Psychiatrie eingewiesen

USD -
AED 3.673042
AFN 65.000368
ALL 81.74754
AMD 361.930403
ANG 1.790365
AOA 917.000367
ARS 1517.834304
AUD 1.43185
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.744856
BBD 2.013944
BDT 123.295432
BGN 1.683441
BHD 0.37765
BIF 3000
BMD 1
BND 1.280405
BOB 11.844107
BRL 4.987504
BSD 0.999924
BTN 96.667826
BWP 13.756033
BYN 3.041855
BYR 19600
BZD 2.011089
CAD 1.42655
CDF 2310.000362
CHF 0.830574
CLF 0.024742
CLP 976.970396
CNY 6.69215
CNH 6.69283
COP 3195.29
CRC 456.246627
CUC 1
CUP 23.99868
CVE 98.750394
CZK 21.763304
DJF 177.720393
DKK 6.672604
DOP 61.303884
DZD 134.627159
EGP 52.403301
ERN 15
ETB 162.459731
EUR 0.892504
FJD 2.24675
FKP 0.757083
GBP 0.75615
GEL 2.603861
GGP 0.757083
GHS 11.77039
GIP 0.757083
GMD 73.503851
GNF 8755.000355
GTQ 7.644716
GYD 209.141639
HKD 7.84885
HNL 26.83992
HRK 6.725604
HTG 130.93884
HUF 325.760388
IDR 17891.4
ILS 3.06346
IMP 0.757083
INR 96.62095
IQD 1514.847378
IRR 1779470.000352
ISK 122.120386
JEP 0.757083
JMD 158.703536
JOD 0.70904
JPY 158.27504
KES 129.810385
KGS 87.450384
KHR 4070.00035
KMF 440.00035
KPW 900.000318
KRW 1340.440383
KWD 0.31095
KYD 0.833266
KZT 454.380002
LAK 22423.152927
LBP 89550.000349
LKR 330.845716
LRD 171.250382
LSL 16.510381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.425039
MAD 9.833504
MDL 17.92861
MGA 4458.976612
MKD 54.92981
MMK 2099.693915
MNT 3600.849225
MOP 8.082417
MRU 40.225039
MUR 47.460378
MVR 15.450378
MWK 1741.000345
MXN 18.414104
MYR 4.086039
MZN 63.910377
NAD 16.510377
NGN 1329.000344
NIO 36.801278
NOK 9.561404
NPR 154.668165
NZD 1.781262
OMR 0.384843
PAB 0.999915
PEN 3.430504
PGK 4.533917
PHP 62.745038
PKR 276.897808
PLN 3.91695
PYG 5687.419428
QAR 3.654847
RON 4.756404
RSD 104.682038
RUB 85.159581
RWF 1473.918047
SAR 3.754524
SBD 8.081105
SCR 13.849587
SDG 601.503676
SEK 9.996104
SGD 1.279304
SHP 0.755886
SLE 24.625038
SLL 20969.491881
SOS 571.420924
SRD 37.692504
STD 20697.981008
STN 21.857728
SVC 8.749336
SYP 13002.000254
SZL 16.540206
THB 33.530369
TJS 9.199181
TMT 3.5
TND 2.984222
TOP 2.40776
TRY 49.252804
TTD 6.792847
TWD 31.931404
TZS 2640.000335
UAH 44.910719
UGX 4088.733456
UYU 40.164333
UZS 11899.525821
VES 873.638704
VND 25881
VUV 120.049533
WST 2.785534
XAF 585.444314
XAG 0.016442
XAU 0.000238418806
XCD 2.70255
XCG 1.802139
XDR 0.707052
XOF 585.444314
XPF 106.398069
YER 236.150363
ZAR 16.520075
ZMK 9001.203584
ZMW 19.873405
ZWL 321.999592
SSP 5753.260075
MXV 2.08033
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Mutmaßlicher Schütze aus Kopenhagener Einkaufszentrum in Psychiatrie eingewiesen
Mutmaßlicher Schütze aus Kopenhagener Einkaufszentrum in Psychiatrie eingewiesen / Foto: © Ritzau Scanpix/AFP

Mutmaßlicher Schütze aus Kopenhagener Einkaufszentrum in Psychiatrie eingewiesen

Nach den tödlichen Schüssen in einem Kopenhagener Einkaufszentrum hat ein Gericht den mutmaßlichen Schützen in die Psychiatrie eingewiesen. Der 22-Jährige müsse die Untersuchungshaft in einer geschlossenen psychiatrischen Station verbringen, teilte die Polizei am Montag nach einer zweistündigen Gerichtsanhörung des Tatverdächtigen mit. Einen Terrorakt schloss die Polizei aus.

Textgröße:

Die Polizei hatte zuvor bekannt gegeben, dass der Verdächtige eine psychiatrische Vorgeschichte habe. Er habe psychische Probleme gehabt und sei "psychiatrischen Diensten bekannt", sagte Kopenhagens Polizeichef Sören Thomassen. Einen Bericht des Senders DR, wonach der Däne kurz vor der Tat eine psychologische Beratungsstelle kontaktiert habe, betätigten die Behörden nicht.

Videos des Verdächtigen, die seit Sonntagabend im Netz kursierten, stuften die Ermittler als authentisch ein. Darin posiert der junge Mann mit Waffen, ahmt Suizidgesten mit einer Waffe nach und spricht von Psychopharmaka, "die nicht wirken". Dänischen Medien zufolge hatte der 22-Jährige die Videos am Freitag veröffentlicht. Die Youtube- und Instagram-Konten, die dem Tatverdächtigen gehören sollen, wurden in der Nacht zum Montag gesperrt. Drei Videos trugen demnach den Titel "Ist mir egal".

Der Täter hatte am späten Sonntagnachmittag im Einkaufszentrum Fields, das zwischen der Stadtmitte und dem Flughafen von Kopenhagen liegt, das Feuer eröffnet. Nach Polizeiangaben hatte er ein Gewehr, eine Pistole und ein Messer bei sich, obwohl er keine Genehmigung für das Tragen von Waffen besaß. Der Mann tötete drei Menschen und verletzte 30 weitere, vier von ihnen schwer. Er ließ sich nach der Tat widerstandslos festnehmen.

Bei den drei Todesopfern handelt es sich um einen in Dänemark wohnenden 47-jährigen Russen sowie eine Jugendliche und einen Jugendlichen aus Dänemark im Alter von 17 Jahren. Das unterschiedliche Alter und Geschlecht der Opfer weise darauf hin, dass der Schütze seine Opfer zufällig ausgewählt habe, erklärten die Ermittler. Sie gehen davon aus, dass der junge Mann allein handelte.

Die Polizei habe viele Zeugenaussagen und Videos erhalten und sei dabei, "das Puzzle zusammenzusetzen", sagte Polizeiinspektor Dannie Rise. Nachdem die Polizei zunächst einen Terrorakt nicht ausgeschlossen hatte, schloss sie dies am Montag aus.

Das Fields-Einkaufszentrum war am Sonntag gut besucht. Viele Besucher waren wegen eines Konzerts des britischen Sängers Harry Styles in die Gegend gekommen, das am Abend in der nahegelegenen Königlichen Arena stattfinden sollte. Das Konzert wurde abgesagt.

"Wir haben zuerst gedacht, die Menschen rennen, weil sie Harry Styles gesichtet haben", sagte eine Besucherin. "Dann haben wir kapiert, dass die Leute in Panik waren (...) Wir sind um unser Leben gerannt."

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen erklärte, das "üblicherweise so sichere" Kopenhagen sei "innerhalb von einer Sekunde" Schauplatz einer "grausamen" Tat geworden. Am Montagmittag besuchte sie den Tatort: "Natürlich werden sehr berechtigte Fragen aufkommen (...) im Zusammenhang mit den benutzten Waffen, im Zusammenhang mit der Psychiatrie", sagte sie. "Aber heute sollten wir vor allem den Opfern unseren Respekt zollen." Die Stadtverwaltung von Kopenhagen kündigte eine Gedenkzeremonie zu Ehren der Opfer an.

Auch die Bundesregierung reagierte erschüttert. "Diese abscheuliche Tat erfüllt uns mit tiefer Trauer um die Opfer", sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin. "Wir trauern mit unseren dänischen Nachbarn und Freunden", hatte zuvor Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) getwittert.

Z.Huang--ThChM