The China Mail - Kinder-Sexpuppen: Onlinehändler Shein auch im Fokus der EU-Behörden

USD -
AED 3.672499
AFN 66.000142
ALL 80.078353
AMD 365.564276
ANG 1.789783
AOA 918.000436
ARS 1487.886097
AUD 1.406698
AWG 1.8025
AZN 1.700226
BAM 1.687708
BBD 2.014376
BDT 122.723527
BGN 1.696366
BHD 0.376968
BIF 2990
BMD 1
BND 1.276594
BOB 11.616539
BRL 5.204105
BSD 1.000116
BTN 95.568471
BWP 13.464152
BYN 3.042114
BYR 19600
BZD 2.011537
CAD 1.38683
CDF 2275.000385
CHF 0.810745
CLF 0.023256
CLP 915.290037
CNY 6.74065
CNH 6.743465
COP 3134.73
CRC 449.232654
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.149133
CZK 20.885019
DJF 177.720063
DKK 6.453905
DOP 58.522779
DZD 132.957977
EGP 50.188902
ERN 15
ETB 161.792443
EUR 0.86332
FJD 2.20415
FKP 0.738997
GBP 0.737955
GEL 2.610208
GGP 0.738997
GHS 11.049927
GIP 0.738997
GMD 73.501624
GNF 8786.183033
GTQ 7.631506
GYD 209.245133
HKD 7.84415
HNL 26.811579
HRK 6.503698
HTG 130.869428
HUF 314.074501
IDR 17997.5
ILS 2.96627
IMP 0.738997
INR 95.69435
IQD 1310.247527
IRR 1374550.000126
ISK 122.770107
JEP 0.738997
JMD 158.441558
JOD 0.708994
JPY 159.375498
KES 129.380417
KGS 87.449906
KHR 4050.00019
KMF 426.999673
KPW 900.000294
KRW 1413.629727
KWD 0.30874
KYD 0.833495
KZT 461.024028
LAK 22561.730659
LBP 89553.398058
LKR 331.854856
LRD 181.531067
LSL 16.167198
LTL 2.952739
LVL 0.60489
LYD 6.354576
MAD 9.271605
MDL 17.217857
MGA 4307.663101
MKD 53.135904
MMK 2099.787271
MNT 3596.151184
MOP 8.081838
MRU 40.096648
MUR 46.930267
MVR 15.449856
MWK 1734.260665
MXN 17.033735
MYR 4.060098
MZN 63.910587
NAD 16.167198
NGN 1353.960289
NIO 36.803251
NOK 9.413975
NPR 152.908233
NZD 1.692895
OMR 0.384505
PAB 1.000116
PEN 3.366397
PGK 4.428471
PHP 61.612033
PKR 277.572939
PLN 3.72407
PYG 6023.997618
QAR 3.655991
RON 4.520605
RSD 101.315004
RUB 84.957675
RWF 1467.741866
SAR 3.746487
SBD 8.048583
SCR 13.833967
SDG 600.497712
SEK 9.50895
SGD 1.277435
SHP 0.740866
SLE 24.501599
SLL 20969.499227
SOS 571.593758
SRD 37.784498
STD 20697.981008
STN 21.141375
SVC 8.751667
SYP 13001.999906
SZL 16.170786
THB 33.036503
TJS 9.226322
TMT 3.51
TND 2.922601
TOP 2.40776
TRY 47.915498
TTD 6.777321
TWD 31.866097
TZS 2639.998013
UAH 44.739637
UGX 3720.88207
UYU 40.073693
UZS 11866.999977
VES 771.57685
VND 26205
VUV 117.328472
WST 2.734491
XAF 566.029123
XAG 0.01518
XAU 0.000226
XCD 2.70255
XCG 1.802555
XDR 0.707052
XOF 566.034007
XPF 102.911038
YER 237.2005
ZAR 16.223958
ZMK 9001.198543
ZMW 18.841712
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0000

    1.1581

    0%

  • Euro STOXX 50

    -9.1400

    6530.45

    -0.14%

  • TecDAX

    -12.6300

    4093.24

    -0.31%

  • DAX

    -101.7000

    26338.61

    -0.39%

  • SDAX

    -147.1900

    18486.32

    -0.8%

  • Goldpreis

    -16.2000

    4457.5

    -0.36%

  • MDAX

    -107.4100

    32356.98

    -0.33%

Kinder-Sexpuppen: Onlinehändler Shein auch im Fokus der EU-Behörden
Kinder-Sexpuppen: Onlinehändler Shein auch im Fokus der EU-Behörden / Foto: © AFP/Archiv

Kinder-Sexpuppen: Onlinehändler Shein auch im Fokus der EU-Behörden

Wegen des Verkaufs kinderpornographischer Sexpuppen und illegaler Waffen gerät der Onlinehändler Shein nun auch auf EU-Ebene unter Druck: Die EU-Kommission habe bei Shein detaillierte Informationen angefragt, wie die Plattform Minderjährige schützen und den Verkauf illegaler Produkte verhindern will, teilte die Behörde am Mittwoch in Brüssel mit. Ein Pariser Gerichtstermin, bei dem es um eine Sperre der Plattform für Frankreich gehen soll, wurde unterdessen verschoben.

Textgröße:

Die EU-Kommission stellte ihre Anfrage im Rahmen des EU-Gesetzes für digitale Dienste (DSA). Eine solche Informationsanfrage kann zu Ermittlungen und sogar Strafzahlungen führen. Die Behörde will zudem die Effektivität der von Shein ergriffenen Maßnahmen prüfen. Es bestehe der Verdacht, dass Sheins Geschäftsmodell ein "systemisches Risiko für Verbraucher in der gesamten Europäischen Union" darstellen könne.

Das Unternehmen versicherte, mit Brüssel zusammenzuarbeiten. "Wir teilen das Ziel der Kommission, sicherzustellen, dass Verbraucher in der EU mit einem guten Gefühl online einkaufen können", erklärte ein Sprecher. "Wir haben das Auskunftsersuchen erhalten und arbeiten daran, dieses zeitnah zu beantworten."

Unterdessen verlangt die französische Regierung eine mindestens drei Monate dauernde Blockade der Online-Plattform für Frankreich. Die für Mittwoch vorgesehene Gerichtsanhörung dazu wurde auf den 5. Dezember verschoben.

Die französische Regierung will wegen des Angebots kinderpornografischer Sexpuppen und illegaler Waffen auch gegen die chinesische Plattform Alibaba und den Onlinehändler Joom vorgehen. "Es ist ein Kampf, um die Verbraucher zu schützen, aber auch Kinder und Jugendliche", sagte Handelsminister Serge Papin am Mittwoch dem Sender TF 1. Ein Verfahren gegen die beiden Händler solle in den kommenden Tagen eingeleitet werden.

Die französische Regierung hatte Shein bereits Anfang November mit eine Sperrung der Plattform gedroht. Auslöser dafür war das Ende Oktober öffentlich angeprangerte Angebot kinderpornographischer Sexpuppen. Der in China gegründete Onlinehändler mit Sitz in Singapur kündigte daraufhin an, alle illegalen Produkte aus dem Angebot zu nehmen. Die Regierung sprach von einem ersten Sieg.

Die Ermittlungen gegen Shein in Frankreich wegen des Verkaufs kinderpornografischer Produkte laufen weiter. Im Fall einer Verurteilung drohen den Verantwortlichen bis zu sieben Jahre Haft und eine Strafe in Höhe von 100.000 Euro. Fehlende Schranken für Minderjährige und der Verkauf von Waffen könnten ihrerseits je drei Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro nach sich ziehen.

Eine Gruppe französischer Handelsverbände und Marken hat Shein zudem wegen unlauterer Konkurrenz verklagt. Shein hatte Anfang November unter heftigen Protesten einen ersten dauerhaften Laden in einem Traditionskaufhaus gegenüber dem Pariser Rathaus eröffnet.

Die Proteste hatten sich an dem Sexpuppen-Skandal entzündet, richteten sich aber auch grundsätzlich gegen das Unternehmen. Kritiker werfen Shein vor, den europäischen Markt mit Billigkleidung zu überschwemmen, die unter ökologisch und sozial fragwürdigen Bedingungen hergestellt und geliefert wird.

Das EU-Parlament rief am Mittwoch zudem dazu auf, E-Commerce-Plattformen bei schwerwiegenden Verstößen gegen EU-Recht schneller zu sperren. "Das vorläufige Sperren von Online-Marktplätzen sollte nicht länger als außergewöhnliche Maßnahme betrachtet werden, die als letztes Mittel ergriffen wird", heißt es in einer nicht bindenden Entschließung, die in Straßburg verabschiedet wurde.

Das Beispiel von Shein zeige, dass es sich nicht um isolierte Vorfälle handle, die durch das bloße Entfernen eines Produkts behoben werden könnten. Die EU-Abgeordneten forderten die Mitgliedstaaten auf, "die Zollkontrollen erheblich zu verstärken", um nicht konforme Waren abfangen zu können.

K.Lam--ThChM