The China Mail - Mehr als 330 Tote durch Zyklon "Ditwah" in Sri Lanka - Colombo unter Wasser

USD -
AED 3.672499
AFN 66.000142
ALL 80.078353
AMD 365.564276
ANG 1.789783
AOA 918.000436
ARS 1487.886097
AUD 1.406698
AWG 1.8025
AZN 1.700226
BAM 1.687708
BBD 2.014376
BDT 122.723527
BGN 1.696366
BHD 0.376968
BIF 2990
BMD 1
BND 1.276594
BOB 11.616539
BRL 5.204105
BSD 1.000116
BTN 95.568471
BWP 13.464152
BYN 3.042114
BYR 19600
BZD 2.011537
CAD 1.38683
CDF 2275.000385
CHF 0.810745
CLF 0.023256
CLP 915.290037
CNY 6.74065
CNH 6.743465
COP 3134.73
CRC 449.232654
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.149133
CZK 20.885019
DJF 177.720063
DKK 6.453905
DOP 58.522779
DZD 132.957977
EGP 50.188902
ERN 15
ETB 161.792443
EUR 0.86332
FJD 2.20415
FKP 0.738997
GBP 0.737955
GEL 2.610208
GGP 0.738997
GHS 11.049927
GIP 0.738997
GMD 73.501624
GNF 8786.183033
GTQ 7.631506
GYD 209.245133
HKD 7.84415
HNL 26.811579
HRK 6.503698
HTG 130.869428
HUF 314.074501
IDR 17997.5
ILS 2.96627
IMP 0.738997
INR 95.69435
IQD 1310.247527
IRR 1374550.000126
ISK 122.770107
JEP 0.738997
JMD 158.441558
JOD 0.708994
JPY 159.375498
KES 129.380417
KGS 87.449906
KHR 4050.00019
KMF 426.999673
KPW 900.000294
KRW 1413.629727
KWD 0.30874
KYD 0.833495
KZT 461.024028
LAK 22561.730659
LBP 89553.398058
LKR 331.854856
LRD 181.531067
LSL 16.167198
LTL 2.952739
LVL 0.60489
LYD 6.354576
MAD 9.271605
MDL 17.217857
MGA 4307.663101
MKD 53.135904
MMK 2099.787271
MNT 3596.151184
MOP 8.081838
MRU 40.096648
MUR 46.930267
MVR 15.449856
MWK 1734.260665
MXN 17.033735
MYR 4.060098
MZN 63.910587
NAD 16.167198
NGN 1353.960289
NIO 36.803251
NOK 9.413975
NPR 152.908233
NZD 1.692895
OMR 0.384505
PAB 1.000116
PEN 3.366397
PGK 4.428471
PHP 61.612033
PKR 277.572939
PLN 3.72407
PYG 6023.997618
QAR 3.655991
RON 4.520605
RSD 101.315004
RUB 84.957675
RWF 1467.741866
SAR 3.746487
SBD 8.048583
SCR 13.833967
SDG 600.497712
SEK 9.50895
SGD 1.277435
SHP 0.740866
SLE 24.501599
SLL 20969.499227
SOS 571.593758
SRD 37.784498
STD 20697.981008
STN 21.141375
SVC 8.751667
SYP 13001.999906
SZL 16.170786
THB 33.036503
TJS 9.226322
TMT 3.51
TND 2.922601
TOP 2.40776
TRY 47.915498
TTD 6.777321
TWD 31.866097
TZS 2639.998013
UAH 44.739637
UGX 3720.88207
UYU 40.073693
UZS 11866.999977
VES 771.57685
VND 26205
VUV 117.328472
WST 2.734491
XAF 566.029123
XAG 0.01518
XAU 0.000226
XCD 2.70255
XCG 1.802555
XDR 0.707052
XOF 566.034007
XPF 102.911038
YER 237.2005
ZAR 16.223958
ZMK 9001.198543
ZMW 18.841712
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0004

    1.1585

    +0.03%

  • DAX

    -101.7000

    26338.61

    -0.39%

  • Euro STOXX 50

    -9.1400

    6530.45

    -0.14%

  • SDAX

    -147.1900

    18486.32

    -0.8%

  • TecDAX

    -12.6300

    4093.24

    -0.31%

  • MDAX

    -107.4100

    32356.98

    -0.33%

  • Goldpreis

    4.7000

    4478.4

    +0.1%

Mehr als 330 Tote durch Zyklon "Ditwah" in Sri Lanka - Colombo unter Wasser

Mehr als 330 Tote durch Zyklon "Ditwah" in Sri Lanka - Colombo unter Wasser

Es ist die schlimmste Naturkatastrophe in Sri Lanka seit zwei Jahrzehnten: Der Zyklon "Ditwah" hat eine Spur der Verwüstung in dem Land hinterlassen, nach einer Woche heftiger Regenfälle infolge des Wirbelsturms standen am Sonntag in der Hauptstadt Colombo ganze Stadtteile unter Wasser. Die Zahl der Todesopfer stieg den Behörden zufolge nach Überschwemmungen und Erdrutschen auf mehr als 330, viele Menschen wurden noch vermisst. Der südasiatische Inselstaat rief den Katastrophenfall aus.

Textgröße:

Nach Angaben des srilankischen Katastrophenschutzzentrums waren die nördlichen Viertel von Colombo infolge des raschen Anstiegs des Flusses Kelani überflutet. Obwohl der Zyklon weitergezogen sei, hätten "starke Regenfälle flussaufwärts nun zu Überschwemmungen in tiefer gelegenen Gebieten entlang des Kelani-Flusses" geführt, erklärte ein Sprecher am Sonntag. Bislang wurden nach Angaben der Behörde 334 Todesopfer gezählt. Fast 400 Menschen wurden demnach noch vermisst.

Viele Häuser in Colombo standen am Sonntag komplett unter Wasser. Darunter war auch das Haus der 46-jährigen Selvi aus dem Vorort Wennawatte. Sie wisse nicht, wohin sie gehen solle, sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. Sie hoffe, mit ihrer Familie in einer sicheren Notunterkunft Zuflucht zu finden.

Unterdessen gelang es den Helfern in der am stärksten betroffenen Zentralregion des Landes, die durch umgestürzte Bäume und Erdrutsche blockierten Straßen freizuräumen. Dabei wurde nach Behördenangaben erstmals das Ausmaß der Schäden deutlich.

In der rund 250 Kilometer nordöstlich von Colombo gelegenen Stadt Manampitiya sanken die Wasserstände und gaben den Blick auf massive Zerstörungen frei. Solche Wassermassen habe er "noch nie gesehen", sagte der 72-jährige Bewohner S. Sivanandan örtlichen Medien. Geschäfte und Häuser seien massiv beschädigt worden, ein herumgewirbeltes Auto sei kopfüber direkt vor seinem Laden aufgeprallt.

Obwohl die Zahl der Verletzten verhältnismäßig niedrig blieb, meldete Sri Lankas Blutspendedienst einen massiven Mangel an Blutkonserven. Der Leiter des Dienstes rief in örtlichen Medien zum Blutspenden auf, da wegen der sturmbedingten Störungen statt der täglich benötigten 1500 Konserven nur 236 vorrätig seien.

Die für die Stabilität von Berghängen zuständige Organisation für Gebäudeforschung warnte unterdessen vor einem unvermindert hohen Risiko weiterer Erdrutsche. Die Hänge seien noch immer mit Regenwasser vollgesogen.

Sri Lankas Präsident Anura Kumara Dissanayake hatte am Samstag den Katastrophenfall ausgerufen. Die Armee unterstützte die laufenden Hilfseinsätze. Zudem bat er die internationale Gemeinschaft um Unterstützung. Das große Nachbarland Indien schickte daraufhin Hilfsgüter und zwei Hubschrauber mit Besatzung für Rettungseinsätze nach Sri Lanka. Zwei weitere Hubschrauber sollten am Sonntag eintreffen.

Laut Sri Lankas Luftwaffe entsandte auch Pakistan Rettungsteams. Zudem kündigte Japan die Entsendung eines Teams zur Feststellung des unmittelbaren Bedarfs an und sagte weitere Hilfe zu.

Rund 147.000 Menschen, deren Häuser durch die einwöchigen heftigen Regenfälle zerstört wurden, wurden in staatliche Notunterkünfte gebracht. Insgesamt wurden 25.000 Häuser zerstört. Mehr als 1,3 Millionen Menschen brauchen laut dem Katastrophenschutzzentrum staatliche Hilfe, weil sie wegen der Überschwemmungen ihre Wohnungen oder Häuser verlassen mussten.

Im Bezirk Anuradhapura konnten am Samstag nach einer 24-stündigen Rettungsaktion mit Hubschrauber und Marinebooten fast 70 in Not geratene Insassen eines Busses gerettet werden, darunter ein deutscher Tourist. Ein Passagier berichtete lokalen Medien, Soldaten hätten den Insassen geholfen, auf das Dach eines Hauses in der Nähe zu klettern. Zuvor hätten die Soldaten Seile gespannt, damit sie sicher durch die Fluten waten konnten.

"Wir hatten viel Glück. Während wir auf dem Dach waren, brach ein Teil davon ein. Drei Frauen fielen ins Wasser, aber ihnen konnte zurück aufs Dach geholfen werden", sagte W. M. Shantha. Eine Rettung per Hubschrauber habe abgebrochen werden müssen, weil die Wirbel der Rotorblätter das Dach wegzufegen drohten. Später seien sie mit Marinebooten gerettet worden.

"Ditwah" war am Mittwoch in Sri Lanka auf Land getroffen, seine Auswirkungen hatte der Inselstaat aber bereits seit vergangenem Montag zu spüren bekommen. Der Zyklon bewegt sich nun in Richtung Indien.

I.Taylor--ThChM--ThChM