The China Mail - Machtkampf zwischen Trump und Powell eskaliert: Ermittlungen gegen Notenbankchef

USD -
AED 3.673001
AFN 64.999727
ALL 80.742224
AMD 360.119746
ANG 1.789785
AOA 917.999802
ARS 1547.467202
AUD 1.427114
AWG 1.8
AZN 1.697762
BAM 1.737338
BBD 2.013458
BDT 124.459802
BGN 1.747831
BHD 0.37735
BIF 3010
BMD 1
BND 1.277909
BOB 12.120755
BRL 5.4594
BSD 0.999711
BTN 94.558763
BWP 13.724402
BYN 2.982914
BYR 19600
BZD 2.010562
CAD 1.39705
CDF 2315.000336
CHF 0.816865
CLF 0.024535
CLP 965.610039
CNY 6.67355
CNH 6.67471
COP 3228.17
CRC 454.091218
CUC 1
CUP 23.992112
CVE 98.962923
CZK 21.6117
DJF 177.720047
DKK 6.65659
DOP 60.604482
DZD 135.967619
EGP 54.725095
ERN 15
ETB 164.071845
EUR 0.89053
FJD 2.243701
FKP 0.745268
GBP 0.742335
GEL 2.600677
GGP 0.745268
GHS 11.631305
GIP 0.745268
GMD 73.999946
GNF 8855.000212
GTQ 7.639521
GYD 209.448686
HKD 7.84542
HNL 26.868429
HRK 6.76901
HTG 130.971046
HUF 322.759701
IDR 18108.45
ILS 3.153899
IMP 0.745268
INR 94.34425
IQD 1515.529716
IRR 1883408.503011
ISK 121.640354
JEP 0.745268
JMD 158.455068
JOD 0.708969
JPY 158.451027
KES 129.930027
KGS 87.449916
KHR 4064.827605
KMF 440.999765
KPW 899.999961
KRW 1341.150361
KWD 0.31082
KYD 0.833041
KZT 451.807175
LAK 22506.673299
LBP 89519.744527
LKR 332.641939
LRD 169.939285
LSL 16.455617
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.409977
MAD 9.765444
MDL 17.929301
MGA 4515.192027
MKD 54.818126
MMK 2099.52083
MNT 3598.087189
MOP 8.077598
MRU 40.663904
MUR 47.09022
MVR 15.455024
MWK 1733.399066
MXN 18.59489
MYR 4.063398
MZN 63.910024
NAD 16.455325
NGN 1346.419582
NIO 36.784529
NOK 9.29959
NPR 151.29402
NZD 1.77833
OMR 0.384497
PAB 0.999773
PEN 3.450426
PGK 4.485918
PHP 63.351989
PKR 276.534117
PLN 3.90471
PYG 6061.763543
QAR 3.644609
RON 4.757198
RSD 104.743049
RUB 81.798598
RWF 1471.012787
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.834008
SDG 601.48613
SEK 9.73676
SGD 1.278965
SHP 0.745545
SLE 22.910084
SLL 20969.504398
SOS 571.349894
SRD 37.563958
STD 20697.981008
STN 21.763752
SVC 8.747096
SYP 13001.999685
SZL 16.44674
THB 33.6235
TJS 9.221818
TMT 3.51
TND 2.979449
TOP 2.40776
TRY 50.017303
TTD 6.776725
TWD 32.860699
TZS 2648.702972
UAH 45.52523
UGX 4104.021853
UYU 40.19489
UZS 11886.139647
VES 890.036597
VND 25704.5
VUV 119.472328
WST 2.779309
XAF 584.149202
XAG 0.01912
XAU 0.000246034236
XCD 2.70255
XCG 1.801579
XDR 0.707052
XOF 584.149202
XPF 105.938734
YER 236.17501
ZAR 16.412701
ZMK 9001.199026
ZMW 20.274394
ZWL 321.999592
SSP 5745.96484
MXV 2.093069
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Machtkampf zwischen Trump und Powell eskaliert: Ermittlungen gegen Notenbankchef
Machtkampf zwischen Trump und Powell eskaliert: Ermittlungen gegen Notenbankchef / Foto: © AFP/Archiv

Machtkampf zwischen Trump und Powell eskaliert: Ermittlungen gegen Notenbankchef

Der Machtkampf zwischen US-Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell um niedrige Leitzinsen eskaliert. Die US-Justiz leitete Ermittlungen gegen Powell ein, wie der Notenbankchef in einer Videobotschaft bestätigte. Frühere US-Notenbankchefs und führende Ökonomen protestierten scharf gegen das "beispiellose" Vorgehen der Trump-Regierung gegen die Unabhängigkeit der Fed. Die Wall Street reagierte mit Kursabschlägen.

Textgröße:

Trump übt seit seinem erneuten Amtsantritt vor knapp einem Jahr massiven Druck auf Powell und die Fed aus, den Leitzins zu senken. Dahinter steht laut Beobachtern politisches Kalkül: Der US-Präsident will vor den wichtigen Zwischenwahlen zum Kongress im November Verbraucherkredite billiger machen, unter anderem für Immobilien. Weil Powell - 2017 noch von Trump selbst nominiert - dem Drängen nicht nachgab, beschimpfte ihn der Präsident als "Schwachkopf" und "Verlierer" und drohte ihm mit Ermittlungen.

Das Justizministerium leitete diese nun ein, wie Powell bestätigte. Dem Fed-Chef droht damit eine Anklage, wie zuvor bereits anderen Trump-Widersachern. Darunter ist die Notenbank-Vorständin Lisa Cook, die der Präsident ebenfalls loswerden will.

Vordergründig geht es in dem Streit mit Powell um gestiegene Kosten bei der Renovierung des Fed-Zentralbankgebäudes in Washington. Trump hatte die Baustelle im Juli gemeinsam mit Powell besucht und dem Zentralbankchef danach möglichen "Betrug" unterstellt. Der Präsident behauptete, die Kosten für den Umbau lägen mit 3,1 Milliarden Dollar (rund 2,7 Milliarden Euro) deutlich höher als von Powell veranschlagt, was letzterer bestreitet.

Rückendeckung erhielt Powell nun von zehn führenden US-Ökonomen, darunter die früheren Notenbankchefs Janet Yellen, Ben Bernanke und Alan Greenspan. Die Unabhängigkeit der Notenbank sei "entscheidend für die Wirtschaftsleistung" der USA, erklärten sie. Die Ermittlungen gegen den 72-jährigen Powell seien ein "beispielloser Versuch, diese Unabhängigkeit durch strafrechtliche Angriffe zu untergraben". Die Justizermittlungen hätten "keinen Platz in den Vereinigten Staaten", deren größte Stärke die Rechtsstaatlichkeit sei.

Powell selbst nannte die drohende Anklage einen "Vorwand". Ohne Trump namentlich zu nennen sagte der Fed-Chef, das "beispiellose Vorgehen" gegen ihn und die Zentralbank müsse "im weiteren Kontext der Drohungen und des anhaltenden Drucks der Regierung gesehen werden".

Trump behauptete, er habe keine Kenntnis von den Ermittlungen des Justizministeriums. "Ich weiß nichts davon", zitierte der Sender NBC den US-Präsidenten am Sonntag. Powell sei aber "sicherlich nicht besonders gut bei der Fed, und er ist auch nicht besonders gut im Bauen von Gebäuden", urteilte der Immobilienmogul über den in Ungnade gefallenen Fed-Chef.

Die New Yorker Börse quittierte den eskalierenden Streit mit Kursabschlägen. Kurz nach Börseneröffnung drehten der Dow Jones und die maßgeblichen Indizes am Montag ins Minus.

Powells Mandat läuft im Mai aus. Als einer der Favoriten für seine Nachfolge gilt Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett. Parteiübergreifende Kritik an dem Vorgehen gegen Powell kam aus dem US-Senat, der der Personalie zustimmen muss. Der republikanische Senator Thom Tillis kündigte an, sich bis zur Klärung der juristischen Angelegenheit "gegen die Bestätigung jeglicher Kandidaten für die Fed auszusprechen – einschließlich des bevorstehenden Vorsitzes der Fed".

Anfang Dezember hatte die Fed den Leitzins zum dritten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Trump kritisierte die Entscheidung des zuständigen Fed-Gremiums aber als zu zögerlich. Der US-Präsident sagte, der Zinsschnitt hätte "mindestens doppelt" so hoch ausfallen können.

A.Zhang--ThChM