The China Mail - "Schwere Zuhälterei": Schwede soll 120 Männern Sex mit seiner Frau verkauft haben

USD -
AED 3.673104
AFN 64.000368
ALL 80.950403
AMD 369.010403
ANG 1.789884
AOA 918.000367
ARS 1398.655759
AUD 1.37874
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.662466
BBD 2.013854
BDT 122.689218
BGN 1.668102
BHD 0.377404
BIF 2975
BMD 1
BND 1.267973
BOB 6.9098
BRL 4.915095
BSD 0.999873
BTN 94.420977
BWP 13.425192
BYN 2.825886
BYR 19600
BZD 2.010964
CAD 1.36705
CDF 2265.000362
CHF 0.776955
CLF 0.022646
CLP 891.290396
CNY 6.80075
CNH 6.796265
COP 3750.48
CRC 459.648974
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.050394
CZK 20.636704
DJF 177.720393
DKK 6.340404
DOP 59.350393
DZD 132.260393
EGP 52.744691
ERN 15
ETB 157.303874
EUR 0.84804
FJD 2.18304
FKP 0.734821
GBP 0.73346
GEL 2.67504
GGP 0.734821
GHS 11.29039
GIP 0.734821
GMD 73.503851
GNF 8780.000355
GTQ 7.634866
GYD 209.223551
HKD 7.83175
HNL 26.620388
HRK 6.393304
HTG 130.919848
HUF 300.190388
IDR 17377.45
ILS 2.901304
IMP 0.734821
INR 94.425504
IQD 1310
IRR 1311500.000352
ISK 122.010386
JEP 0.734821
JMD 157.601928
JOD 0.70904
JPY 156.66204
KES 129.180385
KGS 87.420504
KHR 4010.00035
KMF 418.00035
KPW 899.950939
KRW 1461.920383
KWD 0.30766
KYD 0.833358
KZT 462.122307
LAK 21955.000349
LBP 89550.000349
LKR 321.915771
LRD 183.503772
LSL 16.390381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.325039
MAD 9.12038
MDL 17.099822
MGA 4165.000347
MKD 52.252978
MMK 2099.606786
MNT 3578.902576
MOP 8.06268
MRU 39.945039
MUR 46.820378
MVR 15.403739
MWK 1742.000345
MXN 17.177604
MYR 3.921039
MZN 63.910377
NAD 16.390377
NGN 1365.000344
NIO 36.715039
NOK 9.209304
NPR 151.087386
NZD 1.675884
OMR 0.384942
PAB 0.999962
PEN 3.434504
PGK 4.350375
PHP 60.515038
PKR 278.650374
PLN 3.59545
PYG 6107.687731
QAR 3.640374
RON 4.426304
RSD 99.473038
RUB 74.240007
RWF 1460.5
SAR 3.782036
SBD 8.019432
SCR 13.958442
SDG 600.503676
SEK 9.215704
SGD 1.267304
SHP 0.746601
SLE 24.650371
SLL 20969.496166
SOS 571.503662
SRD 37.399038
STD 20697.981008
STN 21.15
SVC 8.749309
SYP 110.543945
SZL 16.370369
THB 32.203038
TJS 9.329718
TMT 3.5
TND 2.866038
TOP 2.40776
TRY 45.349038
TTD 6.776593
TWD 31.316038
TZS 2598.394038
UAH 43.92104
UGX 3746.547108
UYU 39.879308
UZS 12135.000334
VES 499.23597
VND 26308
VUV 118.026144
WST 2.704092
XAF 557.575577
XAG 0.012439
XAU 0.000212
XCD 2.70255
XCG 1.802048
XDR 0.695511
XOF 557.503593
XPF 101.625037
YER 238.625037
ZAR 16.380704
ZMK 9001.203584
ZMW 19.037864
ZWL 321.999592
  • DAX

    -324.9800

    24338.63

    -1.34%

  • Euro STOXX 50

    -61.1200

    5911.53

    -1.03%

  • MDAX

    -380.1700

    31181.06

    -1.22%

  • SDAX

    40.3300

    18628.53

    +0.22%

  • TecDAX

    -16.0500

    3779.72

    -0.42%

  • EUR/USD

    0.0058

    1.179

    +0.49%

  • Goldpreis

    19.8000

    4730.7

    +0.42%

"Schwere Zuhälterei": Schwede soll 120 Männern Sex mit seiner Frau verkauft haben
"Schwere Zuhälterei": Schwede soll 120 Männern Sex mit seiner Frau verkauft haben / Foto: © TT NEWS AGENCY/AFP

"Schwere Zuhälterei": Schwede soll 120 Männern Sex mit seiner Frau verkauft haben

Der Fall sorgt in Schweden für Entsetzen: In der Stadt Härnösand muss sich seit Freitag ein Mann vor Gericht verantworten, der seine Partnerin über vier Jahre lang dazu genötigt haben soll, gegen Geld Sex mit etwa 120 Männern zu haben. Die Anklage wirft dem 62-jährigen Schweden schwere Zuhälterei, Vergewaltigung und Körperverletzung vor. Er soll demnach seine Frau bedroht und von Drogen und Alkohol abhängig gemacht haben. Der Fall wurde in Schweden mit dem der Französin Gisèle Pelicot verglichen, deren Mann sie betäubt und fremden Männern zur Vergewaltigung angeboten hatte.

Textgröße:

Der Beschuldigte war im Oktober im Norden Schwedens festgenommen worden, nachdem die Frau ihn angezeigt hatte. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft und bestreitet die Vorwürfe. Der Anklage zufolge verdiente er durch den Verkauf sexueller Dienstleitungen seiner Partnerin mehr als 500.000 schwedische Kronen, umgerechnet mehr als 46.000 Euro.

Vor Gericht erschien der Mann mit einem grauen Hemd bekleidet, um sein Auge herum trug er ein Tattoo. Medienberichten zufolge ist er ein ehemaliges Mitglied der Rockerbande "Hell's Angels". Die Klägerin war selbst nicht im Gerichtssaal präsent, um ihre Anonymität zu wahren. Sie verfolgte die Verhandlung aber per Video. Nach der Verlesung der Anklageschrift wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

Staatsanwältin Ida Annerstedt sagte der Nachrichtenagentur AFP in einer Verhandlungspause, der Angeklagte habe seine Partnerin und spätere Ehefrau rücksichtslos ausgenutzt. "Er hat ihre Situation ausgenutzt, dass sie unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand und dass sie Angst vor ihm hatte." Annerstedt zufolge machte der Mann seine Frau selbst von Drogen und Alkohol abhängig.

Laut Anklageschrift bot der Mann den Sex mit seiner Frau im Internet an und vereinbarte und überwachte dann die Treffen mit Kunden. Laut Staatsanwältin Annerstedt hatte die Frau, die in der Anklageschrift als "schutzbedürftig" beschrieben wurde, "in gewissem Ausmaß" zugestimmt, "Sex zu verkaufen" - aber nicht mit bestimmten Personen oder unter bestimmten Umständen.

"Sie hatte bestimmte Grenzen. Es gab Situationen, in denen er diese Grenzen nicht respektierte und sie überrollte, nachdem sie nein gesagt hatte", sagte Annerstedt der Nachrichtenagentur AFP schon im Vorfeld des Prozesses. In diesen Fällen sei der Mann wegen Vergewaltigung oder versuchter Vergewaltigung angeklagt.

Die Anwältin des Beschuldigten, Martina Michaelsdotter, sagte der Nachrichtenagentur AFP, ihr Mandant gebe zu, Teil des "Geschäfts" seiner Frau gewesen zu sein. Er bestreite aber, Druck oder Gewalt ausgeübt zu haben. Der Angeklagte habe die Klägerin in technischen und administrativen Fragen unterstützt, sagte Michaelsdotter weiter. Dabei habe er mit ihrem Einverständnis gehandelt. Auch habe er seiner Frau nicht psychische oder physische Gewalt angetan oder sie von Alkohol oder Drogen abhängig gemacht.

Nach Angaben der Anklage wurden in dem Fall 120 Männer identifiziert, die im Verdacht stehen, sexuelle Dienstleistungen gekauft zu haben. 26 von ihnen sind demnach ebenfalls angeklagt, allerdings nur wegen des in Schweden illegalen Kaufs von Sex, da sie nicht davon ausgegangen waren, dass die Frau unfreiwillig daran teilnahm. Zunächst steht nur der Ehemann vor Gericht. Die Straftaten sollen sich zwischen dem 11. August 2022 und dem 21. Oktober 2025 ereignet haben.

L.Johnson--ThChM