The China Mail - Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf

USD -
AED 3.673042
AFN 63.000368
ALL 83.130403
AMD 368.120403
ANG 1.790403
AOA 917.000367
ARS 1478.086972
AUD 1.450116
AWG 1.80125
AZN 1.70397
BAM 1.715275
BBD 2.014515
BDT 123.02835
BGN 1.69088
BHD 0.377041
BIF 2975
BMD 1
BND 1.294218
BOB 6.912067
BRL 5.176704
BSD 1.000241
BTN 93.880701
BWP 13.593527
BYN 2.900919
BYR 19600
BZD 2.011585
CAD 1.41925
CDF 2267.50392
CHF 0.809636
CLF 0.023471
CLP 923.750396
CNY 6.79815
CNH 6.804685
COP 3452.87
CRC 454.120897
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.350394
CZK 21.308704
DJF 177.720393
DKK 6.565304
DOP 59.37504
DZD 133.37604
EGP 49.530036
ERN 15
ETB 158.650392
EUR 0.877704
FJD 2.26175
FKP 0.756718
GBP 0.757576
GEL 2.64504
GGP 0.756718
GHS 11.25039
GIP 0.756718
GMD 73.000355
GNF 8780.000355
GTQ 7.63095
GYD 209.335368
HKD 7.84295
HNL 26.720388
HRK 6.617904
HTG 130.728584
HUF 310.850388
IDR 17834.85
ILS 3.00205
IMP 0.756718
INR 94.24245
IQD 1310
IRR 1375050.000352
ISK 126.490386
JEP 0.756718
JMD 157.530312
JOD 0.70904
JPY 161.73704
KES 129.450385
KGS 87.450384
KHR 4010.00035
KMF 434.00035
KPW 900.00035
KRW 1535.240383
KWD 0.30963
KYD 0.833556
KZT 485.307724
LAK 22065.000349
LBP 89550.000349
LKR 336.229088
LRD 182.250382
LSL 16.590381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.405039
MAD 9.415504
MDL 17.734997
MGA 4225.000347
MKD 54.1394
MMK 2099.450161
MNT 3580.242389
MOP 8.08004
MRU 40.070379
MUR 47.730378
MVR 15.450378
MWK 1737.000345
MXN 17.504104
MYR 4.088039
MZN 63.903729
NAD 16.590377
NGN 1376.130377
NIO 36.610377
NOK 9.933039
NPR 150.211581
NZD 1.771166
OMR 0.384997
PAB 1.000285
PEN 3.422039
PGK 4.38325
PHP 61.312038
PKR 278.050374
PLN 3.76695
PYG 6104.908659
QAR 3.645038
RON 4.603104
RSD 103.110373
RUB 78.910966
RWF 1466
SAR 3.755038
SBD 8.051953
SCR 12.970272
SDG 600.000339
SEK 9.73761
SGD 1.294304
SHP 0.746601
SLE 24.803667
SLL 20969.503664
SOS 571.503662
SRD 37.483038
STD 20697.981008
STN 22
SVC 8.751743
SYP 110.532098
SZL 16.590369
THB 33.306504
TJS 9.257398
TMT 3.5
TND 2.937504
TOP 2.40776
TRY 46.609104
TTD 6.797662
TWD 31.859804
TZS 2629.998038
UAH 44.895745
UGX 3671.108656
UYU 40.151731
UZS 12015.000334
VES 620.752985
VND 26300
VUV 119.950905
WST 2.785497
XAF 575.287334
XAG 0.017058
XAU 0.000246
XCD 2.70255
XCG 1.802627
XDR 0.716453
XOF 573.000332
XPF 105.503591
YER 238.625037
ZAR 17.05747
ZMK 9001.203584
ZMW 18.017813
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    55.4000

    4103

    +1.35%

  • TecDAX

    -32.5600

    3860.16

    -0.84%

  • DAX

    -323.6100

    24671.22

    -1.31%

  • SDAX

    -86.7100

    17767.77

    -0.49%

  • MDAX

    -383.9900

    31588.65

    -1.22%

  • Euro STOXX 50

    -45.9800

    6221.55

    -0.74%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.139

    +0.11%

Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf
Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf / Foto: © VATICAN MEDIA/AFP

Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Papst Leo XIV. haben vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen. "Angesichts der Brüche in der Welt ist der Einsatz für Frieden Pflicht und Anspruch", erklärte Macron am Freitag nach seiner ersten Privataudienz bei dem aus den USA stammenden Leo XIV. Der Papst verurteilte die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen Osten.

Textgröße:

Macron erklärte nach der Unterredung mit dem Papst im Onlinedienst X, Frankreich werde sich immer "für den Dialog, die Gerechtigkeit und Brüderlichkeit zwischen den Völkern einsetzen". Der Vatikan seinerseits erklärte, Leo XIV. und Macron hätten den Wunsch geäußert, angesichts der "Konflikte in der Welt" möge "das friedliche Zusammenleben durch Dialog und Verhandlungen wiederhergestellt werden". Der Papst erklärte, Christen könnten nicht an der Seite jener stehen, die "heute Bomben abwerfen".

Der Elysée-Palast hatte vor dem Treffen mitgeteilt, "die Lösung der Krise im Nahen Osten" solle im Mittelpunkt der Gespräche stehen. "Besondere Aufmerksamkeit" verdiene aus Sicht des französischen Präsidenten und des Papstes die Lage im Libanon. Das fortgesetzte massive militärische Vorgehen Israels stellt aus Sicht von Kritikern die Waffenruhe im Iran-Krieg zunehmend in Frage. Macron dringt darauf, die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran auf den Libanon auszuweiten. Leo XIV. hatte im Herbst die erste Auslandsreise als Papst in den Libanon unternommen.

Der in den Vereinigten Staaten geborene Leo XIV. hat wiederholt die US-Politik kritisiert. Zuletzt wiesen das Pentagon in Washington und der Vatikan einen US-Medienbericht zurück, wonach der Gesandte des Heiligen Stuhls wegen kritischer Äußerungen des Papstes über die Anwendung militärischer Gewalt zu einer "bitteren Standpauke" einbestellt worden sei. Der Iran-Krieg hatte Ende Februar mit Angriffen der USA und Israels auf die Islamische Republik begonnen. Anfang März weitete er sich auf den Libanon aus.

Das Vier-Augen-Gespräch zwischen dem Papst und dem französischen Präsidenten dauerte eine Stunde und damit deutlich länger als eine gewöhnliche Privataudienz. Vom Vatikan veröffentlichte Videoaufnahmen ließen erkennen, dass sich Leo XIV. und Macron vergleichsweise förmlich begrüßten und Englisch sprachen. Als Geschenk überreichte Macron dem sportbegeisterten Papst ein signiertes Trikot der französischen Basketball-Nationalmannschaft. Macron war gemeinsam mit seiner Frau Brigitte zu dem Treffen gekommen, die wie bei Papstbesuchen üblich ganz in Schwarz gekleidet war.

Im Vorfeld war erwartet worden, dass auch die langsame Aufarbeitung zahlreicher Missbrauchsfälle in katholischen Institutionen in Frankreich ein Thema bei dem Treffen sein würde. Erst Ende März hatte ein Zivilgericht in Frankreich einen ehemaligen Weihbischof wegen Vergewaltigung zu einer Entschädigungszahlung verurteilt. Die französische Bischofskonferenz hat zudem kürzlich eine neue Form der Begleitung von Missbrauchsopfern angekündigt, die bei Betroffenen jedoch auf Kritik stößt.

Papst Leo verfolgt zudem die Debatte um eine Reform der Sterbehilfe in Frankreich mit Sorge. Ein Gesetz dazu soll in Frankreich vor dem Sommer verabschiedet werden.

Für Macron war es die vierte Papst-Audienz seit Beginn seiner Amtszeit und das erste Treffen mit Papst Leo XIV. Der französische Präsident lud Leo XIV. bei dem Treffen im Vatikan offiziell zu einem Besuch in seiner Heimat ein. Ein genaues Datum stehe noch nicht fest, teilte der Elysée-Palast mit. Im Gespräch ist unbestätigten Angaben zufolge ein Termin im frühen Herbst. Leos Vorgänger Franziskus war unter anderem in Marseille und Straßburg gewesen, besuchte jedoch nicht die französische Hauptstadt Paris.

Y.Parker--ThChM