The China Mail - 40. Tschernobyl-Jahrestag: Selenskyj wirft Russland "nuklearen Terrorismus" vor

USD -
AED 3.672502
AFN 65.497068
ALL 81.184963
AMD 365.910147
ANG 1.789685
AOA 917.000157
ARS 1492.469302
AUD 1.415208
AWG 1.8
AZN 1.699053
BAM 1.695366
BBD 2.013843
BDT 123.135735
BGN 1.696691
BHD 0.37705
BIF 2990.5
BMD 1
BND 1.279359
BOB 11.793465
BRL 5.196797
BSD 0.9999
BTN 95.268311
BWP 13.46018
BYN 2.986239
BYR 19600
BZD 2.011
CAD 1.393875
CDF 2275.000148
CHF 0.813029
CLF 0.023238
CLP 914.589728
CNY 6.74385
CNH 6.74401
COP 3147.91
CRC 454.22433
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.000291
CZK 21.01805
DJF 177.720345
DKK 6.48403
DOP 58.38014
DZD 132.895587
EGP 50.218802
ERN 15
ETB 159.974962
EUR 0.86735
FJD 2.21245
FKP 0.740048
GBP 0.740775
GEL 2.610216
GGP 0.740048
GHS 11.39602
GIP 0.740048
GMD 74.000053
GNF 8777.502922
GTQ 7.628996
GYD 209.231063
HKD 7.846515
HNL 26.875027
HRK 6.536198
HTG 130.787734
HUF 316.125501
IDR 17858.85
ILS 2.979102
IMP 0.740048
INR 95.34485
IQD 1310.5
IRR 1374625.000061
ISK 123.160163
JEP 0.740048
JMD 158.295084
JOD 0.709033
JPY 159.333495
KES 129.279925
KGS 87.449879
KHR 4055.999784
KMF 428.000114
KPW 900.000293
KRW 1414.769727
KWD 0.30914
KYD 0.833286
KZT 465.567234
LAK 22552.493347
LBP 89683.569293
LKR 334.236292
LRD 181.624969
LSL 16.159947
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.36502
MAD 9.306502
MDL 17.333189
MGA 4307.494974
MKD 53.386496
MMK 2099.936813
MNT 3596.665371
MOP 8.081969
MRU 40.110193
MUR 47.069639
MVR 15.460276
MWK 1736.999523
MXN 17.05605
MYR 4.085602
MZN 63.901514
NAD 16.160172
NGN 1363.469829
NIO 36.797691
NOK 9.490599
NPR 152.426482
NZD 1.70679
OMR 0.384508
PAB 0.999909
PEN 3.359498
PGK 4.405002
PHP 61.204988
PKR 277.805954
PLN 3.734204
PYG 5966.513668
QAR 3.64575
RON 4.5405
RSD 101.773999
RUB 82.907924
RWF 1468
SAR 3.748756
SBD 8.064941
SCR 13.790621
SDG 600.491204
SEK 9.57695
SGD 1.279665
SHP 0.740866
SLE 24.54963
SLL 20969.492633
SOS 571.501145
SRD 37.669815
STD 20697.981008
STN 21.5
SVC 8.749095
SYP 13001.999716
SZL 16.150494
THB 33.089528
TJS 9.249093
TMT 3.5
TND 2.937014
TOP 2.40776
TRY 47.7762
TTD 6.781351
TWD 32.218034
TZS 2649.998016
UAH 44.67795
UGX 3709.209745
UYU 40.247745
UZS 11958.000166
VES 765.398241
VND 26049.5
VUV 118.442804
WST 2.72999
XAF 568.605049
XAG 0.01525
XAU 0.000226
XCD 2.70255
XCG 1.802074
XDR 0.706905
XOF 567.99973
XPF 103.875015
YER 237.150069
ZAR 16.13595
ZMK 9001.200612
ZMW 18.8184
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0002

    1.1529

    +0.02%

  • TecDAX

    -22.5600

    4067.62

    -0.55%

  • Euro STOXX 50

    -17.2300

    6533.99

    -0.26%

  • MDAX

    110.2800

    32335.17

    +0.34%

  • SDAX

    -68.5000

    18502.64

    -0.37%

  • DAX

    -60.3500

    26331.07

    -0.23%

  • Goldpreis

    3.9000

    4471.4

    +0.09%

40. Tschernobyl-Jahrestag: Selenskyj wirft Russland "nuklearen Terrorismus" vor
40. Tschernobyl-Jahrestag: Selenskyj wirft Russland "nuklearen Terrorismus" vor / Foto: © AFP

40. Tschernobyl-Jahrestag: Selenskyj wirft Russland "nuklearen Terrorismus" vor

Inmitten tödlicher russischer Luftangriffe hat die Ukraine am Sonntag der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 40 Jahren gedacht. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland am Jahrestag "nuklearen Terrorismus" vor. Russische Drohnen flögen immer wieder über das stillgelegte Akw Tschernobyl hinweg, im vergangenen Jahr sei die wichtige Schutzhülle des Unglücksreaktors getroffen worden. Durch russische Angriffe auf die Ukraine wurden am Wochenende nach Behörden-Angaben mindestens elf Menschen getötet.

Textgröße:

Mit dem Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 habe Russland "die Welt erneut an den Rand einer menschengemachten Katastrophe" gebracht, erklärte Selenskyj. Hinsichtlich der russischen Drohnen über dem stillgelegten Akw Tschernobyl fügte er hinzu: "Die Welt darf diesen nuklearen Terrorismus nicht weiter zulassen."

Der Super-GAU von Tschernobyl am 26. April 1986 war die schlimmste zivile Nuklearkatastrophe der Geschichte. Damals hatte ein menschlicher Fehler während eines Sicherheitstests eine Explosion in einem der Reaktoren des Akw im Norden der Ukraine - die damals Teil der Sowjetunion war - ausgelöst. In den folgenden Tagen kontaminierte die ausgetretene radioaktive Wolke die Ukraine, Belarus und Russland, ehe sie sich über Europa ausbreitete.

Die Schätzungen über die Zahl der Todesopfer gehen weit auseinander. Ein UN-Bericht aus dem Jahr 2005 bezifferte die Zahl der bestätigten und prognostizierten Todesfälle in den drei am stärksten betroffenen Ländern auf 4000. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace schätzte 2006, dass die Katastrophe fast 100.000 Todesfälle verursacht habe.

Die Überreste des Atomkraftwerks sind von einer inneren Strahlungsschutzhülle aus Stahl und Beton umgeben, die nach der Katastrophe hastig errichtet wurde. Eine modernere äußere Schutzhülle umgibt den gesamten Unglücksreaktor. Sie verhindert die Freisetzung radioaktiver Strahlung.

Im Februar 2025 wurde die äußere Schutzhülle durch eine russische Drohne schwer beschädigt. Ende desselben Jahres warnte der Kraftwerksleiter gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, ein weiterer Angriff könne zum Einsturz der Schutzhülle führen. Greenpeace erklärte kürzlich, dass die Außenhülle "derzeit nicht repariert werden kann, sie nicht wie vorgesehen funktionieren kann und die Möglichkeit radioaktiver Freisetzungen besteht".

In den ersten Tagen des russischen Angriffskriegs hatten russische Truppen das Gelände von Tschernobyl unter ihre Kontrolle gebracht. Die Eroberung des stillgelegten Akw schürte große Befürchtungen, ein militärischer Zwischenfall könnte dort eine katastrophale nukleare Katastrophe auslösen. Später zogen sich die Truppen von der Anlage zurück.

Am Wochenende flog die russischen Armee wieder massive Angriffe auf das Nachbarland. Dabei wurden in der Nacht zum Sonntag nach ukrainischen Angaben mindestens drei Menschen getötet. In der Region Sumy im Nordosten seien zwei Männer getötet worden, hieß es von der regionalen Militärverwaltung. In der ostukrainischen Stadt Dnipro in der Ostukraine wurde ein weiterer Mensch getötet, wie der dortige örtliche Militärverwaltungschef mitteilte. Mindestens vier weitere Menschen wurden demnach verletzt.

Die Angriffe wurden den Angaben zufolge mit Drohnen und Artillerie verübt. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzte die russische Armee 144 Drohnen in der Nacht zum Sonntag ein, 124 davon seien abgefangen worden.

Am Samstag waren in Dnipro nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens acht Menschen getötet worden. Diese Angriffe dauerten demnach 20 Stunden.

In Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim erklärten die Behörden am Sonntag, dass eine ukrainische Drohne einen Mann getötet und drei weitere Menschen verletzt habe. In verschiedenen Vierteln der Hafenstadt seien mehrere Wohnhäuser sowie eine Tanzschule beschädigt worden, erklärte der von den russischen Behörden eingesetzte Gouverneur Michail Raswoschajew.

J.Thompson--ThChM