The China Mail - Mutmaßlicher Hantavirus-Ausbruch: Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff

USD -
AED 3.67295
AFN 65.496179
ALL 80.632788
AMD 365.909927
AOA 917.999592
ARS 1492.726304
AUD 1.415919
AWG 1.8
AZN 1.700977
BAM 1.695366
BBD 2.013843
BDT 123.135735
BHD 0.377079
BIF 2989.238084
BMD 1
BND 1.279359
BOB 11.793465
BRL 5.177902
BSD 0.9999
BTN 95.268311
BWP 13.46018
BYN 2.986239
BYR 19600
BZD 2.011
CAD 1.394195
CDF 2275.000332
CHF 0.81355
CLF 0.023231
CLP 914.309993
CNY 6.745302
CNH 6.74671
COP 3145.65
CRC 454.22433
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.582977
CZK 21.034402
DJF 177.72024
DKK 6.488303
DOP 58.38119
DZD 132.893007
EGP 50.218499
ERN 15
ETB 161.73855
EUR 0.867797
FJD 2.21295
FKP 0.740048
GBP 0.74115
GEL 2.615025
GGP 0.740048
GHS 11.448459
GIP 0.740048
GMD 73.499414
GNF 8783.769141
GTQ 7.628996
GYD 209.231063
HKD 7.84726
HNL 26.800737
HRK 6.538099
HTG 130.787734
HUF 316.196502
IDR 17864.8
ILS 2.979097
IMP 0.740048
INR 95.42225
IQD 1309.871059
IRR 1374699.999809
ISK 123.210373
JEP 0.740048
JMD 158.295084
JOD 0.709028
JPY 159.516498
KES 129.270347
KGS 87.449716
KHR 4048.976054
KMF 426.999787
KRW 1418.439748
KWD 0.30919
KYD 0.833286
KZT 465.567234
LAK 22560.581828
LBP 89540.874043
LKR 334.236292
LRD 181.483263
LSL 16.156117
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.3774
MAD 9.287668
MDL 17.333189
MGA 4303.032667
MKD 53.336685
MMK 2099.936813
MNT 3596.665371
MOP 8.081969
MRU 39.96602
MUR 47.070237
MVR 15.45024
MWK 1733.869045
MXN 17.06078
MYR 4.085399
MZN 63.406089
NAD 16.156117
NGN 1362.059925
NIO 36.797691
NOK 9.500175
NPR 152.426482
NZD 1.70743
OMR 0.384511
PAB 0.999909
PEN 3.37932
PGK 4.422658
PHP 61.291991
PKR 277.744308
PLN 3.73695
PYG 5966.513668
QAR 3.645442
RON 4.546099
RSD 101.803016
RUB 82.893879
RWF 1472.835627
SAR 3.750356
SBD 8.065041
SCR 13.883131
SDG 600.502639
SEK 9.585521
SGD 1.28062
SLE 24.509279
SOS 571.416188
SRD 37.669802
STD 20697.981008
STN 21.237588
SVC 8.749095
SZL 16.140427
THB 33.099839
TJS 9.249093
TMT 3.51
TND 2.935988
TRY 47.753397
TTD 6.781351
TWD 32.244699
TZS 2649.998012
UAH 44.67795
UGX 3709.209745
UYU 40.247745
UZS 11956.432228
VES 760.265196
VND 26054.5
VUV 118.442804
WST 2.72999
XAF 568.605049
XAG 0.015284
XAU 0.000227
XCD 2.70255
XCG 1.802074
XDR 0.706905
XOF 568.614907
XPF 103.380273
YER 237.197666
ZAR 16.150498
ZMK 9001.194587
ZMW 18.8184
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -17.2300

    6533.99

    -0.26%

  • DAX

    -60.3500

    26331.07

    -0.23%

  • TecDAX

    -22.5600

    4067.62

    -0.55%

  • MDAX

    110.2800

    32335.17

    +0.34%

  • SDAX

    -68.5000

    18502.64

    -0.37%

  • Goldpreis

    1.5000

    4469

    +0.03%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1529

    -0.15%

Mutmaßlicher Hantavirus-Ausbruch: Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff
Mutmaßlicher Hantavirus-Ausbruch: Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff / Foto: © AFP

Mutmaßlicher Hantavirus-Ausbruch: Deutscher unter Todesopfern auf Kreuzfahrtschiff

Bei einem der drei Todesopfer nach einem mutmaßlichen Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik handelt es sich um einen Deutschen. Der Mann sei bereits am Samstag aus ungeklärter Ursache gestorben, erklärte das Kreuzfahrtunternehmen Oceanwide Expeditions am Montag, das Auswärtige Amt bestätigte der Nachrichtenagentur AFP den Todesfall. Zuvor war bereits ein Paar aus den Niederlanden erkrankt und verstorben. Die betroffene "MV Hondius" liegt unterdessen weiter vor den Kapverden, eine Anlandung auf den Kanaren wird laut dem Betreiber geprüft.

Textgröße:

Zu dem verstorbenen Deutschen hieß es aus dem Auswärtigen Amt weiter, die Botschaft in Lissabon stehe "eng mit den lokalen Behörden in Kontakt". Weitere Angaben zum Fall machte die Behörde unter Verweis auf die Persönlichkeitsrechte nicht.

Wie aus einer am Montag von Oceanwide Expeditions veröffentlichten Liste hervorgeht, befanden sich insgesamt sieben Deutsche unter den Passagieren, zudem hat ein Besatzungsmitglied die deutsche Staatsbürgerschaft.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht von einem mutmaßlichen Hantavirus-Ausbruch. Ein Erkrankter wird derzeit im südafrikanischen Johannesburg auf der Intensivstation behandelt. Zwei akut erkrankte Besatzungsmitglieder befinden sich weiter an Bord. Sie benötigten "dringend medizinische Behandlung", erklärte Oceanwide Expeditions.

Laut dem Schiffsbetreiber ist allerdings noch nicht geklärt, ob die drei Todesfälle tatsächlich von einem Hantavirus verursacht wurden. Dies werde derzeit noch untersucht.

Das erste Todesopfer, ein Mann aus den Niederlanden, war nach Angaben von Oceanwide Expeditions bereits am 11. April an Bord verstorben. Am 24. April sei sein Leichnam auf der mitten im Atlantik gelegenen britischen Insel St. Helena unter Begleitung seiner Ehefrau an Land gebracht worden. Die 69-Jährige erkrankte demnach wenig später und wurde nach Südafrika gebracht. Dort sei sie verstorben, Oceanwide Expeditions erfuhr nach eigenen Angaben am 27. April von ihrem Tod.

Wie ein AFP-Journalist berichtete, lag das 107 Meter lange, unter niederländischer Flagge fahrende Schiff am Montag vor dem Hafen der Hauptstadt der Kapverden, Praia, vor Anker. Die Behörden der vor Westafrika gelegenen Inselrepublik verweigerten dem Schiff die Einfahrt und wollen die Passagiere nicht von Bord lassen. Dies geschehe "zum Schutz der kapverdischen Bevölkerung", sagte die Leiterin der nationalen Gesundheitsbehörden, Maria da Luz Lima, in einem Radiointerview.

Die niederländischen Behörden bemühten sich nach eigenen Angaben am Montag gemeinsam mit dem Unternehmen um eine medizinische Evakuierung. Dazu müssen die Betroffenen allerdings zunächst an Land gebracht werden.

Laut dem Kreuzfahrtunternehmen Oceanwide Expeditions wird nun geprüft, ob das Schiff mit insgesamt 149 Insassen aus 23 Ländern zu den weiter nordöstlich gelegenen Kanaren weiterfahren kann und die Passagiere auf Teneriffa oder Las Palmas an Land gehen können. An Bord gälten strikte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, die Erkrankten würden isoliert und medizinisch betreut.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betonte unterdessen, nach dem Virus-Ausbruch bestehe kein Grund zur Beunruhigung. "Die Gefahr für die allgemeine Bevölkerung bleibt weiterhin niedrig", erklärte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge. Es gebe "keinen Anlass zur Panik oder zu Reisebeschränkungen".

Hantaviren werden üblicherweise über die Ausscheidungen von Nagetieren übertragen und lösen schwere Atemwegserkrankungen aus. In seltenen Fällen ist nach Angaben der WHO jedoch auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich.

Die "MV Hondius" hatte eine Reise von Ushuaia im argentinischen Feuerland zu den vor der Küste Westafrikas liegenden Kapverdischen Inseln unternommen.

C.Smith--ThChM