The China Mail - EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Online-Plattform Aliexpress

USD -
AED 3.672497
AFN 66.498609
ALL 80.653395
AMD 365.190533
AOA 917.000054
ARS 1498.989302
AUD 1.414597
AWG 1.80125
AZN 1.703622
BAM 1.692154
BBD 2.008721
BDT 123.455081
BHD 0.3761
BIF 2985.970817
BMD 1
BND 1.277984
BOB 11.853211
BRL 5.084798
BSD 0.997309
BTN 94.901089
BWP 13.461555
BYN 2.969692
BYR 19600
BZD 2.005779
CAD 1.394115
CDF 2262.49471
CHF 0.808065
CLF 0.023198
CLP 913.000248
CNY 6.747599
CNH 6.74377
COP 3157.29
CRC 453.361712
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.398565
CZK 20.98875
DJF 177.598394
DKK 6.465797
DOP 58.218911
DZD 132.934044
EGP 49.93801
ERN 15
ETB 160.971007
EUR 0.86491
FJD 2.20855
FKP 0.741752
GBP 0.740515
GEL 2.610163
GGP 0.741752
GHS 11.701051
GIP 0.741752
GMD 73.495368
GNF 8759.111457
GTQ 7.609218
GYD 208.606894
HKD 7.845385
HNL 26.731037
HRK 6.516695
HTG 130.40262
HUF 314.446499
IDR 17763
ILS 2.998355
IMP 0.741752
INR 95.268197
IQD 1306.448752
IRR 1375550.000034
ISK 123.330248
JEP 0.741752
JMD 158.382433
JOD 0.708993
JPY 158.679498
KES 129.360358
KGS 87.449758
KHR 4050.85633
KMF 426.000327
KRW 1418.630255
KWD 0.30887
KYD 0.831109
KZT 467.406398
LAK 22517.541811
LBP 89309.055987
LKR 334.518649
LRD 180.013843
LSL 16.202317
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.343603
MAD 9.294994
MDL 17.342816
MGA 4255.889809
MKD 53.263787
MMK 2099.549591
MNT 3594.253507
MOP 8.059058
MRU 40.09223
MUR 46.999786
MVR 15.449707
MWK 1729.34998
MXN 17.13935
MYR 4.093046
MZN 63.904995
NAD 16.202107
NGN 1361.210173
NIO 36.701693
NOK 9.513955
NPR 151.845026
NZD 1.695995
OMR 0.3845
PAB 0.997314
PEN 3.377444
PGK 4.407375
PHP 60.743997
PKR 276.877947
PLN 3.722105
PYG 5930.040405
QAR 3.64559
RON 4.529397
RSD 101.489003
RUB 82.645927
RWF 1466.50401
SAR 3.744756
SBD 8.065696
SCR 14.717724
SDG 600.497862
SEK 9.47955
SGD 1.27922
SLE 24.600752
SOS 569.989877
SRD 37.866496
STD 20697.981008
STN 21.197622
SVC 8.726386
SZL 16.199029
THB 32.981035
TJS 9.200175
TMT 3.51
TND 2.92983
TRY 47.717785
TTD 6.759762
TWD 32.242052
TZS 2647.503041
UAH 44.66703
UGX 3714.372216
UYU 40.144833
UZS 11927.514351
VES 755.762395
VND 26167
VUV 119.366412
WST 2.733717
XAF 567.53013
XAG 0.015566
XAU 0.00023
XCD 2.70255
XCG 1.797449
XDR 0.705825
XOF 567.53013
XPF 103.182603
YER 238.398776
ZAR 16.178103
ZMK 9001.203851
ZMW 18.824028
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    14.5100

    4083.29

    +0.36%

  • SDAX

    -15.3800

    18644.25

    -0.08%

  • Euro STOXX 50

    25.0200

    6548.88

    +0.38%

  • DAX

    106.8500

    26426.3

    +0.4%

  • MDAX

    47.6800

    32454.88

    +0.15%

  • Goldpreis

    1.4000

    4401.1

    +0.03%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1558

    -0.03%

EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Online-Plattform Aliexpress
EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Online-Plattform Aliexpress / Foto: © AFP

EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Online-Plattform Aliexpress

Gefälschte Markenkleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika: Wegen des Verkaufs illegaler Produkte hat die EU-Kommission eine Strafe in Höhe von 550 Millionen Euro gegen die chinesische Online-Handelsplattform Aliexpress verhängt. Aliexpress habe es versäumt, "wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um das Risiko der Verbreitung verbotener Produkte zu verringern", erklärte die Brüsseler Behörde am Montag. Das Unternehmen bezeichnete die Strafe als "unverhältnismäßig".

Textgröße:

"Risiken müssen systematisch ermittelt und angegangen werden", erklärte EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen. Die EU fordere Aliexpress dazu auf, "entsprechende Maßnahmen zu ergreifen".

Brüssel wirft der Onlineplattform vor, nicht genügend Personal für die Überprüfung der Produkte beauftragt zu haben. So hätten Kontrolleure teilweise nur zehn bis 20 Sekunden Zeit, um ein Produkt zu prüfen, sagte eine hochrangige Kommissionsvertreterin.

Zudem hätten die Empfehlungs- und Werbesysteme der Website den Kunden illegale Produkte angepriesen, heißt es in einer Erklärung der Behörde. Trotz der Bemühungen des Unternehmens seien Nutzern aus der EU "fast 15 Millionen verbotener Produkte" auf der Plattform empfohlen worden, sagte ein Kommissionssprecher. Sanktionsrichtlinien gegen Händler, die illegale Produkte anboten, seien von Aliexpress "nicht angemessen durchgesetzt" worden, kritisierte die Brüsseler Behörde weiter.

Das Unternehmen erklärte, es sei mit der Entscheidung der Kommission "nicht einverstanden". Die Strafe spiegele nicht die "erheblichen" Verbesserungen wider, die Aliexpress bei Risikominderung und Produktsicherheit vorgenommen habe, heißt es in einer Stellungnahme. "Wir prüfen die Entscheidung sorgfältig und erwägen alle verfügbaren Optionen."

Auf Aliexpress werden Produkte chinesischer Unternehmen verkauft, wichtigster Absatzmarkt ist die EU. Insgesamt zählt die Plattform 193 Millionen Nutzer. Das Unternehmen gehört zur Alibaba-Gruppe, deren Umsatz 2025 rund 122 Milliarden Euro betrug.

Das EU-Verfahren gegen Aliexpress wurde im März 2024 eröffnet. Verstöße gegen das EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA) seien bis in den Sommer 2025 festgestellt worden, erklärte die EU-Kommission. Es ist die bisher höchste Strafe unter dem DSA, das 2022 in Kraft getreten ist.

Im Dezember wurde eine Strafe in Höhe von 120 Millionen Euro gegen den Onlinedienst X von US-Milliardär Elon Musk verhängt. Im Mai folgte eine Strafe gegen den asiatischen Online-Billighändler Temu in Höhe von 200 Millionen Euro. Das Gesetz erlaubt Geldstrafen von bis zu sechs Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens.

Aliexpress hat nun bis zum 20. Oktober Zeit, um einen Maßnahmenplan vorzulegen. Bei Nichtbefolgung der EU-Vorgaben drohen weitere Strafzahlungen.

Der deutsche Europaabgeordnete Andreas Schwab (CDU) begrüßte die Entscheidung der Kommission als "klaren Sieg für den Verbraucherschutz und für den fairen Wettbewerb in Europa". Das "harte Durchgreifen" der Kommission beweise, dass das DSA "eine spürbare Hebelwirkung entfaltet", erklärte Schwab.

Z.Huang--ThChM