The China Mail - Benedikt XVI. weist Vorwürfe in Münchner Missbrauchsskandal als haltlos zurück

USD -
AED 3.672501
AFN 64.999687
ALL 81.224987
AMD 363.78709
ANG 1.790365
AOA 917.999745
ARS 1524.905897
AUD 1.434535
AWG 1.8
AZN 1.696475
BAM 1.724805
BBD 2.015945
BDT 123.059285
BGN 1.683441
BHD 0.377275
BIF 2999.201894
BMD 1
BND 1.278733
BOB 12.066054
BRL 5.202298
BSD 1.000873
BTN 96.019508
BWP 13.66687
BYN 3.021227
BYR 19600
BZD 2.013035
CAD 1.418095
CDF 2310.000173
CHF 0.83315
CLF 0.024655
CLP 973.510297
CNY 6.70335
CNH 6.70749
COP 3335.5
CRC 456.028644
CUC 1
CUP 24.021307
CVE 97.549832
CZK 21.5166
DJF 178.23284
DKK 6.584245
DOP 59.51919
DZD 133.780307
EGP 51.969037
ERN 15
ETB 160.950057
EUR 0.88077
FJD 2.24225
FKP 0.756991
GBP 0.753585
GEL 2.604973
GGP 0.756991
GHS 11.665675
GIP 0.756991
GMD 73.566982
GNF 8754.999889
GTQ 7.641734
GYD 209.423022
HKD 7.84605
HNL 26.875022
HRK 6.634403
HTG 130.986922
HUF 322.71695
IDR 17896
ILS 3.064495
IMP 0.756991
INR 95.850502
IQD 1310
IRR 1693792.497048
ISK 120.489872
JEP 0.756991
JMD 158.451729
JOD 0.709027
JPY 157.030503
KES 129.749656
KGS 87.448298
KHR 4054.999653
KMF 435.000529
KPW 900.000318
KRW 1353.564957
KWD 0.30878
KYD 0.834094
KZT 439.39414
LAK 22439.999501
LBP 89550.000434
LKR 331.304954
LRD 171.449871
LSL 16.39751
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.409303
MAD 9.693763
MDL 17.76106
MGA 4399.999971
MKD 54.302533
MMK 2099.600314
MNT 3599.1704
MOP 8.089002
MRU 40.075038
MUR 47.760113
MVR 15.449816
MWK 1736.99968
MXN 18.07729
MYR 4.078802
MZN 63.910313
NAD 16.397293
NGN 1327.469896
NIO 36.66498
NOK 9.602895
NPR 153.629004
NZD 1.770425
OMR 0.384496
PAB 1.00086
PEN 3.442499
PGK 4.443989
PHP 62.664506
PKR 276.584438
PLN 3.847985
PYG 5879.655352
QAR 3.642987
RON 4.649101
RSD 103.484984
RUB 84.051135
RWF 1476
SAR 3.755513
SBD 8.032647
SCR 13.918711
SDG 601.504675
SEK 9.986635
SGD 1.27675
SHP 0.755829
SLE 24.650051
SLL 20969.491881
SOS 571.447903
SRD 37.753014
STD 20697.981008
STN 21.725
SVC 8.758075
SYP 13002.000254
SZL 16.389779
THB 33.564497
TJS 9.213253
TMT 3.51
TND 2.981502
TOP 2.40776
TRY 49.0162
TTD 6.78978
TWD 31.872701
TZS 2652.498008
UAH 44.894921
UGX 3923.539917
UYU 40.126641
UZS 11834.999859
VES 857.98905
VND 25967.5
VUV 119.008285
WST 2.76852
XAF 577.747352
XAG 0.016366
XAU 0.000238538807
XCD 2.70255
XCG 1.803823
XDR 0.707052
XOF 577.747352
XPF 105.62501
YER 236.406916
ZAR 16.39123
ZMK 9001.211096
ZMW 19.592384
ZWL 321.999592
SSP 5712.591901
MXV 2.046309
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Benedikt XVI. weist Vorwürfe in Münchner Missbrauchsskandal als haltlos zurück
Benedikt XVI. weist Vorwürfe in Münchner Missbrauchsskandal als haltlos zurück

Benedikt XVI. weist Vorwürfe in Münchner Missbrauchsskandal als haltlos zurück

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat sämtliche Vorwürfe aus dem Münchner Missbrauchsskandal zurückgewiesen. "In keinem der Fälle, die das Gutachten untersucht, hatte Joseph Ratzinger Kenntnis von Taten oder vom Tatverdacht sexuellen Missbrauchs der Priester - das Gutachten präsentiert keine Beweise dafür, dass es sich anders verhält", hieß es in einer am Dienstag vom Vatikan veröffentlichten Erklärung seiner persönlichen juristischen Berater.

Textgröße:

In einem parallel veröffentlichten persönlichen Schreiben äußerte Benedikt zugleich Betroffenheit. Er könne "nur noch einmal meine tiefe Scham, meinen großen Schmerz und meine aufrichtige Bitte um Entschuldigung gegenüber allen Opfern sexuellen Missbrauchs zum Ausdruck bringen". Er habe in der katholischen Kirche "große Verantwortung" getragen. Umso größer sei sein "Schmerz über die Vergehen und Fehler", die während seiner Amtszeiten geschehen seien.

Hintergrund der Stellungnahmen ist ein im Januar veröffentlichtes Gutachten einer Anwaltskanzlei zum Umgang mit Missbrauchstaten im Erzbistum München und Freising, das Benedikt zwischen 1977 und 1982 als Erzbischof leitete. Darin werden der emeritierte Papst wie auch der heute amtierende Erzbischof Reinhard Marx schwer belastet. Die Veröffentlichung des Gutachtens stieß weltweit auf Beachtung.

Benedikt hatte sich zu dem juristischen Gutachten vorab mit einer 82-seitigen schriftlichen Stellungnahme geäußert. In einer für den emeritierten Papst besonders heiklen Passage bestritt er darin, an einer Sitzung teilgenommen zu haben, in der über die Aufnahme eines pädophilen Priesters im Bistum München entschieden wurde. Benedikt ließ später einräumen, dass es sich um eine Falschaussage handelte.

Zugleich ließ er dabei über seinen Privatsekretär, Erzbischof Georg Gänswein, mitteilen, dass es sich bei dem Vorgang um ein "Versehen" bei der redaktionellen Bearbeitung seiner Stellungnahme gehandelt habe. Der Fehler tue ihm leid, und er bitte dafür um Entschuldigung.

Mit den am Dienstag erfolgten weiteren Veröffentlichungen nahm der frühere Papst nun noch einmal detaillierter zu den Vorgängen und den Vorwürfen aus dem Gutachten gegen sich Stellung. Diese ließ er über seine Berater zurückweisen. Der Fehler bei der ursprünglichen Stellungnahme sei dabei auf einen "unbemerkten Übetragungsfehler" einer der für Benedikt tätigen Juristen im Rahmen der Abstimmung der sehr umfangreichen Akten erfolgt und später nicht aufgefallen.

Benedikt selbst erklärte in seinem persönlichen Begleitschreiben dazu, die fehlerhafte Angabe gegenüber den Gutachtern sei nicht beabsichtigt gewesen und, "so hoffe ich, auch entschuldbar". Einige Reaktionen auf den Vorgang hätten ihn getroffen. "Dass das Versehen ausgenutzt wurde, um an meiner Wahrhaftigkeit zu zweifeln, ja, mich als Lügner darzustellen, hat mich tief getroffen", erklärte er.

Mit Bezug auf die fragliche Ordinariatssitzung hieß es in der Erklärung der Berater, Benedikt habe weder Kenntnis von den Missbrauchstaten des Priesters noch dessen Einsatz in der Seelsorge gehabt. Die Akten zeigten darüber hinaus, dass dies in der Sitzung auch nicht thematisiert worden sei. "In der Sitzung wurde somit nicht entschieden, dass ein Missbrauchstäter in der Seelsorge eingesetzt wird."

In dem Gutachten wird dem emeritierten Papst in mehreren Fällen ein Fehlverhalten im Umgang mit früheren Missbrauchstaten von Priestern in seiner Zeit als Münchner Erzbischof vorgeworfen. Die fragliche Ordinariatssitzung vom 15. Januar 1980 über den beschuldigten H. gilt als der öffentlich am meisten diskutierte und zentrale Vorwurf.

Laut der am Dienstag veröffentlichten Erklärung der Berater Benedikts ging es in der Sitzung nur um die Unterbringung von H. in München und die Tatsache, dass er eine Therapie machen sollte. "Der Grund der Therapie wurde in der Sitzung nicht benannt", betonten die Juristen. Sie wiesen zugleich auch die in anderen Fällen erhobenen Vorwürfe zurück. "Als Erzbischof war Kardinal Ratzinger nicht an einer Vertuschung von Missbrauchstaten beteiligt", fassten sie ihre Einschätzung zusammen. Das Gutachten liefere keine Beweise.

Z.Huang--ThChM