The China Mail - Lauterbach wirbt bei Krankenhausgipfel für Reform

USD -
AED 3.672496
AFN 63.50433
ALL 83.192586
AMD 375.730804
ANG 1.790083
AOA 916.999997
ARS 1390.101098
AUD 1.460771
AWG 1.8
AZN 1.696439
BAM 1.693993
BBD 2.007535
BDT 122.298731
BGN 1.709309
BHD 0.376597
BIF 2960.807241
BMD 1
BND 1.28353
BOB 6.91265
BRL 5.240403
BSD 0.996752
BTN 94.473171
BWP 13.741284
BYN 2.966957
BYR 19600
BZD 2.004591
CAD 1.390035
CDF 2282.50088
CHF 0.799635
CLF 0.023381
CLP 923.219739
CNY 6.91185
CNH 6.92254
COP 3674.03
CRC 462.864319
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.504742
CZK 21.333972
DJF 177.489065
DKK 6.500845
DOP 59.330475
DZD 133.010264
EGP 52.874602
ERN 15
ETB 154.083756
EUR 0.869898
FJD 2.257398
FKP 0.752712
GBP 0.755403
GEL 2.679573
GGP 0.752712
GHS 10.921138
GIP 0.752712
GMD 73.50089
GNF 8739.335672
GTQ 7.62808
GYD 208.64406
HKD 7.83245
HNL 26.46399
HRK 6.557007
HTG 130.656966
HUF 339.504022
IDR 16965
ILS 3.137619
IMP 0.752712
INR 94.78205
IQD 1305.703521
IRR 1313249.999923
ISK 124.940227
JEP 0.752712
JMD 156.892296
JOD 0.708969
JPY 160.0815
KES 129.650234
KGS 87.449953
KHR 3992.031527
KMF 428.000223
KPW 900.00296
KRW 1511.290246
KWD 0.30791
KYD 0.830627
KZT 481.867394
LAK 21678.576069
LBP 89256.247023
LKR 313.975142
LRD 182.893768
LSL 17.115586
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.362652
MAD 9.315751
MDL 17.507254
MGA 4153.999394
MKD 53.388766
MMK 2098.832611
MNT 3571.142668
MOP 8.042181
MRU 39.797324
MUR 46.770112
MVR 15.450254
MWK 1728.292408
MXN 18.156455
MYR 4.022502
MZN 63.950186
NAD 17.115586
NGN 1378.509666
NIO 36.680958
NOK 9.74951
NPR 151.156728
NZD 1.74604
OMR 0.38408
PAB 0.996752
PEN 3.472089
PGK 4.307306
PHP 60.530976
PKR 278.184401
PLN 3.72839
PYG 6516.824737
QAR 3.634057
RON 4.435203
RSD 101.684639
RUB 81.655379
RWF 1455.545451
SAR 3.752751
SBD 8.042037
SCR 15.03876
SDG 601.000304
SEK 9.478605
SGD 1.28959
SHP 0.750259
SLE 24.550052
SLL 20969.510825
SOS 569.659175
SRD 37.60102
STD 20697.981008
STN 21.220389
SVC 8.721147
SYP 110.527654
SZL 17.114027
THB 32.960288
TJS 9.523624
TMT 3.5
TND 2.938634
TOP 2.40776
TRY 44.461899
TTD 6.772336
TWD 31.991979
TZS 2579.99977
UAH 43.689489
UGX 3713.134988
UYU 40.344723
UZS 12155.385215
VES 467.928355
VND 26337.5
VUV 119.385423
WST 2.775484
XAF 568.149495
XAG 0.014713
XAU 0.000226
XCD 2.70255
XCG 1.796371
XDR 0.706596
XOF 568.149495
XPF 103.295656
YER 238.600239
ZAR 17.166203
ZMK 9001.208457
ZMW 18.763154
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0005

    1.1515

    +0.04%

  • Goldpreis

    -26.6000

    4497.7

    -0.59%

  • DAX

    -312.2500

    22300.75

    -1.4%

  • TecDAX

    -73.5400

    3349.65

    -2.2%

  • SDAX

    -288.3900

    16338.41

    -1.77%

  • MDAX

    -609.3500

    27655.45

    -2.2%

  • Euro STOXX 50

    -60.1300

    5505.8

    -1.09%

Lauterbach wirbt bei Krankenhausgipfel für Reform
Lauterbach wirbt bei Krankenhausgipfel für Reform / Foto: © AFP/Archiv

Lauterbach wirbt bei Krankenhausgipfel für Reform

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat beim Krankenhausgipfel für seine Reformpläne geworben. Die Qualität der medizinischen Versorgung würde verbessert, wenn schwierige Fälle und Behandlungen stärker zentralisiert würden, sagte Lauterbach am Montag in Berlin zu Beginn eines Treffens mit Vertretern der Länder, des Bundestags und des Gesundheitswesens. Von der Union und aus einigen Bundesländern gab es dagegen Kritik an den Plänen.

Textgröße:

Lauterbach verwies auf die schwierige Lage vieler Kliniken. Diese seien "in größter Not", sagte er, die Lage sei noch nie so trist und schwierig gewesen. Investitionsstau, Personalmangel und die Inflation machten den Krankenhäusern zu schaffen. "Wenn wir die Reform nicht machen sollten, sehe ich für viele Krankenhäuser keine Perspektive."

Das Reformkonzept Lauterbachs sieht vor, dass Kliniken zukünftig in die drei Kategorien Grundversorgung, Schwerpunktversorgung sowie Maximalversorgung eingeordnet werden. Zudem ist eine Änderung des Vergütungssystems geplant. Unter anderem soll das bisher zur Finanzierung angewandte Fallpauschalen-System abgeschafft werden.

Auch Gerald Gaß, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), warnte zu Beginn des Gipfels vor der "extrem schwierigen" wirtschaftlichen Situation der Krankenhäuser. Zentrales Problem sei die Demografie, sagte Gaß. Die Krankenhäuser würden nie wieder so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wie aktuell. Der DKG-Chef forderte unter anderem, dass die ambulante Versorgung an Kliniken stärker unterstützt werden müsse.

Lauterbach sagte, die Krankenhäuser müssten zunehmend für die ambulante Versorgung geöffnet werden. Viele Eingriffe, die heute stationär vorgenommen würden, könnten "sehr gut ambulant gemacht werden." Der Minister betonte, dass die Versorgung in ländlichen Gebieten gesichert bleiben solle. Kleinere Krankenhäuser sollten zielgerichtet die Bedürfnisse der Kommunen bedienen.

Eine Reform soll mit Zustimmung des Bundesrats verabschiedet werden, Lauterbach will bis zum Sommer Eckpunkte vorlegen. Aus den Ländern kommt aber Widerstand: Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein lassen die Verfassungsmäßigkeit der Reform prüfen. Dazu sagte Lauterbach, dass er ein solches Gutachten begrüße. "Wir wollen nicht an das Planungsrecht der Länder heran."

Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte bei dem Gipfel, es sei entscheidend, dass die Länder ihre Kompetenzen bei der Krankenhausplanung behielten. Die Versorgung in Deutschland sei sehr unterschiedlich. "Ich kann nicht zulassen, dass wir eine Bundesschablone über die Krankenhäuser legen."

Der gesundheitspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Tino Sorge (CDU), warf Lauterbach vor, die Länder vor den Kopf zu stoßen. "Er geht nicht kooperativ vor und wundert sich jetzt, dass die Länder sagen: 'So geht das nicht'", sagte Sorge dem Südwestrundfunk.

Der Leiter der Regierungskommission, welche die Reformvorschläge erarbeitet, wies Kritik dagegen zurück. Kleinere Kliniken sollten sich stärker auf die Grundversorgung konzentrieren und kompliziertere Eingriffe in entsprechend ausgestatteten Krankenhäusern gebündelt werden, sagte der Psychiater Tom Bschor der "taz". Dafür sollten die Grundversorger anders als bisher über hohe Vorhaltepauschalen finanziert werden. "Die Krankenhausplanung ist und bleibt Ländersache", betonte er. Schließungen seien nicht beabsichtigt.

Das Bündnis Klimarettung, in dem unter anderem regionale Gruppen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Krankenhäusern sowie Patienten und Gewerkschaften organisiert sind, kritisierte dagegen einen "radikalen Schließungskompromiss". Es gehe in der Debatte nur darum, wie viele Krankenhäuser schließen sollten, erklärte Sprecherin Laura Valentukeviciute.

Ates Gürpinar von der Linkspartei warnte vor einem "unkontrollierten Krankenhaussterben". Die Bundesregierung müsse "jetzt schnell handeln und die Fallpauschalen aussetzen, bis die geplante Krankenhausreform wirksam wird", forderte der Sprecher für Krankenhauspolitik der Linken-Bundestagsfraktion.

Der Verband der Ersatzkassen mahnte, die Versicherten erwarteten, "dass alle Beteiligten bei der Krankenhausreform konstruktiv zusammenarbeiten und Verantwortung für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Krankenhausversorgung übernehmen."

S.Davis--ThChM