The China Mail - Grünen-Politiker Dahmen drängt auf Nachschärfung des Corona-Gesetzentwurfs

USD -
AED 3.672502
AFN 65.4894
ALL 82.510125
AMD 366.069884
AOA 918.000187
ARS 1490.997501
AUD 1.415418
AWG 1.8025
AZN 1.695997
BAM 1.694779
BBD 2.013492
BDT 123.412607
BHD 0.377101
BIF 2992
BMD 1
BND 1.280399
BOB 11.871596
BRL 5.174989
BSD 0.99964
BTN 95.359579
BWP 13.493759
BYN 2.963804
BYR 19600
BZD 2.010589
CAD 1.39197
CDF 2275.000305
CHF 0.811102
CLF 0.023224
CLP 914.020159
CNY 6.745298
CNH 6.746565
COP 3137.03
CRC 453.296822
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.850119
CZK 21.012702
DJF 177.71987
DKK 6.475855
DOP 58.349879
DZD 132.885994
EGP 50.174703
ERN 15
ETB 159.949965
EUR 0.86625
FJD 2.210975
FKP 0.739377
GBP 0.74015
GEL 2.615016
GGP 0.739377
GHS 11.598539
GIP 0.739377
GMD 73.498062
GNF 8774.999728
GTQ 7.626417
GYD 209.364696
HKD 7.84655
HNL 26.886502
HRK 6.527202
HTG 130.708873
HUF 316.618499
IDR 17831
ILS 2.997303
IMP 0.739377
INR 95.380251
IQD 1310.5
IRR 1374699.999892
ISK 123.010053
JEP 0.739377
JMD 158.160856
JOD 0.70897
JPY 159.218503
KES 129.340005
KGS 87.449905
KHR 4054.999706
KMF 427.000138
KRW 1414.139868
KWD 0.30889
KYD 0.833091
KZT 466.225877
LAK 22559.999787
LBP 89550.000275
LKR 334.293748
LRD 181.649544
LSL 16.210109
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.360138
MAD 9.311022
MDL 17.364592
MGA 4308.500379
MKD 53.308091
MMK 2099.437721
MNT 3594.800745
MOP 8.079358
MRU 40.096888
MUR 47.040099
MVR 15.449729
MWK 1735.99962
MXN 17.074505
MYR 4.092016
MZN 63.401322
NAD 16.210088
NGN 1363.25983
NIO 36.784617
NOK 9.49275
NPR 152.571674
NZD 1.700695
OMR 0.384496
PAB 0.99964
PEN 3.380502
PGK 4.40825
PHP 61.19782
PKR 277.775001
PLN 3.727602
PYG 5952.262319
QAR 3.643989
RON 4.539763
RSD 101.647015
RUB 82.447896
RWF 1469
SAR 3.746356
SBD 8.065041
SCR 13.840975
SDG 600.50203
SEK 9.52069
SGD 1.279785
SLE 24.498325
SOS 600.498462
SRD 37.946006
STD 20697.981008
STN 21.4
SVC 8.746853
SZL 16.210632
THB 33.139912
TJS 9.212099
TMT 3.51
TND 2.911502
TRY 47.760503
TTD 6.770423
TWD 32.224097
TZS 2654.862974
UAH 44.853663
UGX 3719.189092
UYU 40.250777
UZS 11912.502627
VES 760.265198
VND 26135
VUV 118.84778
WST 2.733733
XAF 568.412889
XAG 0.015435
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.801749
XDR 0.706586
XOF 567.497456
XPF 103.850346
YER 237.199098
ZAR 16.188794
ZMK 9001.205228
ZMW 18.744124
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1541

    -0.04%

  • DAX

    67.5400

    26391.42

    +0.26%

  • SDAX

    30.6000

    18571.14

    +0.16%

  • TecDAX

    22.7600

    4090.18

    +0.56%

  • Goldpreis

    8.5000

    4449.6

    +0.19%

  • MDAX

    -26.2500

    32224.89

    -0.08%

  • Euro STOXX 50

    15.6000

    6551.22

    +0.24%

Grünen-Politiker Dahmen drängt auf Nachschärfung des Corona-Gesetzentwurfs
Grünen-Politiker Dahmen drängt auf Nachschärfung des Corona-Gesetzentwurfs

Grünen-Politiker Dahmen drängt auf Nachschärfung des Corona-Gesetzentwurfs

Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen will im Bundestag auf eine Verschärfung des Regierungsentwurfs für ein neues Infektionsschutzgesetz drängen. "Ich werbe sehr dafür, den Gesetzentwurf zur Reform des Infektionsschutzgesetzes noch einmal anzupassen und die Maskenpflicht in Innenräumen als Basisschutzmaßnahme beizubehalten", sagte Dahmen den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Montagsausgaben).

Textgröße:

Er schränkte die Erfolgsaussichten seines Vorstoßes aber selbst ein: "Es ist unübersehbar, dass es dazu in der Koalition unterschiedliche politische Sichtweisen gibt." "Am Ende des Tages bedarf es einer parlamentarischen Mehrheit, um einen entsprechend erweiterten Basisschutz zu beschließen", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion. "Wenn es keine Einigung gibt, würde das im schlimmsten Fall dazu führen, dass gar keine Regeln mehr gelten können, weil alles ausläuft", warnte er.

Die Handlungsspielräume für die Länder seien im Gesetzentwurf der Bundesregierung zudem so groß angelegt, dass Bundesländer auf gleiche Lagen unterschiedlich reagieren könnten. "Deshalb müssen die Länder Verabredungen treffen, wie sie in eigener Verantwortung Regeln so formulieren, dass sie möglichst gleichförmig und nachvollziehbar sind", sagte Dahmen dem RND.

Der Grünen-Politiker forderte konkrete Schritte bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz: "Da wir in allen Ländern steigende Fallzahlen und in mehreren Ländern sogar Rekord-Inzidenzwerte und eine Rekord-Hospitalisierungsinzidenz sehen, müssen die Länder bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag gemeinsam die Verabredung treffen, alle derzeit geltenden Schutzmaßnahmen erstmal auch über den 20. März hinaus mit Landesbeschlüssen zu verlängern."

Unterstützung erhielt Dahmen vom Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. "Wenn das Gesetz so verabschiedet wird, wie es vom Bundeskabinett eingebracht wurde, macht es alle Arbeit der letzten zwei Jahre obsolet", sagte Brysch dem RND zur geplanten Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Der Gesetzentwurf müsse dringend nachgebessert werden. "Testregime und Maskenpflicht müssen bundesweit gesetzlich verankert werden", forderte der Patientenschützer.

Brysch sprach sich außerdem dafür aus, einen Rechtsanspruch auf regelmäßige Corona-Tests für Pflegebedürftige außerhalb stationärer Einrichtungen und deren Angehörige zu schaffen.

Die Bundesregierung will die meisten Schutzauflagen trotz Rekord-Inzidenzen am 20. März auslaufen lassen. Dann sollen nur noch sogenannte Basis-Schutzmaßnahmen wie etwa eine Maskenpflicht in Alten- und Pflegeheimen gelten. Schärfere Regeln können für Corona-Hotspots - also Regionen mit besonders vielen Infektionen - verhängt werden. Dafür ist dann ein Beschluss des Landesparlaments nötig.

FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai verteidigte den Wegfall der meisten Beschränkungen: "Wir kehren zur Normalität zurück", sagte er der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Gleichzeitig blieben die Länder handlungsfähig, sollte sich die Corona-Lage wieder drastisch verschärfen. "Diese Kombination aus verantwortungsvollem Handeln und dem Ende der Freiheitseinschränkungen ist genau richtig", betonte der FDP-Politiker

Am Donnerstag will der Bundestag auch über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht debattieren. Dahmen wies auf die erwartbaren Folgen des Ukraine-Kriegs für Deutschland wie steigende Energiepreise und einen starken Zustrom an Flüchtlingen hin. "Wir müssen uns fragen: Können wir es uns im Herbst leisten, dass wir neben einer sicherheitspolitischen, humanitären und ökonomischen Krise infolge des Kriegs, auch den großen Rückschlag einer Gesundheitskrise erleben? Ich meine nein", mahnte der Befürworter einer allgemeinen Impfpflicht dem RND gegenüber.

M.Chau--ThChM