The China Mail - Neues Infektionsschutzgesetz sorgt für deutliche Kritik bei Experten und Grünen

USD -
AED 3.67315
AFN 63.503991
ALL 83.250403
AMD 377.180403
ANG 1.790083
AOA 917.000367
ARS 1385.524104
AUD 1.455996
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.69972
BBD 2.014322
BDT 122.712716
BGN 1.709309
BHD 0.377014
BIF 2968.5
BMD 1
BND 1.28787
BOB 6.936019
BRL 5.267704
BSD 1.000117
BTN 94.794201
BWP 13.787919
BYN 2.976987
BYR 19600
BZD 2.011341
CAD 1.389055
CDF 2282.50392
CHF 0.797925
CLF 0.023434
CLP 925.320396
CNY 6.91185
CNH 6.92096
COP 3680.6
CRC 464.427092
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.12504
CZK 21.30604
DJF 177.720393
DKK 6.49183
DOP 59.72504
DZD 133.136429
EGP 52.703504
ERN 15
ETB 157.150392
EUR 0.86876
FJD 2.250504
FKP 0.749063
GBP 0.753835
GEL 2.69504
GGP 0.749063
GHS 10.97039
GIP 0.749063
GMD 73.503851
GNF 8780.000355
GTQ 7.653901
GYD 209.354875
HKD 7.83315
HNL 26.520388
HRK 6.545104
HTG 131.099243
HUF 339.295504
IDR 16969
ILS 3.13762
IMP 0.749063
INR 94.820704
IQD 1310
IRR 1313250.000352
ISK 124.760386
JEP 0.749063
JMD 157.422697
JOD 0.70904
JPY 160.341504
KES 129.903801
KGS 87.450384
KHR 4012.00035
KMF 428.00035
KPW 900.088302
KRW 1514.480383
KWD 0.30797
KYD 0.833446
KZT 483.490125
LAK 21900.000349
LBP 89550.000349
LKR 315.037957
LRD 183.625039
LSL 17.050381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.380381
MAD 9.34038
MDL 17.566669
MGA 4175.000347
MKD 53.527547
MMK 2102.538494
MNT 3579.989157
MOP 8.069509
MRU 40.110379
MUR 46.703741
MVR 15.460378
MWK 1736.000345
MXN 18.119804
MYR 3.924039
MZN 63.910377
NAD 17.050377
NGN 1385.450377
NIO 36.720377
NOK 9.75706
NPR 151.667079
NZD 1.74221
OMR 0.384501
PAB 1.000109
PEN 3.459504
PGK 4.309504
PHP 60.502038
PKR 279.250374
PLN 3.724705
PYG 6538.855961
QAR 3.656504
RON 4.429038
RSD 101.983038
RUB 81.500035
RWF 1460
SAR 3.752265
SBD 8.041975
SCR 15.050419
SDG 601.000339
SEK 9.471805
SGD 1.288625
SHP 0.750259
SLE 24.550371
SLL 20969.510825
SOS 571.503662
SRD 37.601038
STD 20697.981008
STN 21.35
SVC 8.75063
SYP 110.526284
SZL 17.050369
THB 32.915504
TJS 9.556069
TMT 3.51
TND 2.923504
TOP 2.40776
TRY 44.460104
TTD 6.795201
TWD 31.999504
TZS 2576.487038
UAH 43.837189
UGX 3725.687866
UYU 40.481115
UZS 12190.000334
VES 466.018145
VND 26337.5
VUV 119.707184
WST 2.754834
XAF 570.070221
XAG 0.014334
XAU 0.000222
XCD 2.70255
XCG 1.802452
XDR 0.706792
XOF 566.503593
XPF 103.703591
YER 238.650363
ZAR 17.16735
ZMK 9001.203584
ZMW 18.826586
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -60.1300

    5505.8

    -1.09%

  • DAX

    -312.2200

    22300.75

    -1.4%

  • TecDAX

    -73.5400

    3349.65

    -2.2%

  • MDAX

    -609.3300

    27655.45

    -2.2%

  • SDAX

    -288.4000

    16338.41

    -1.77%

  • Goldpreis

    116.1000

    4525.1

    +2.57%

  • EUR/USD

    -0.0029

    1.151

    -0.25%

Neues Infektionsschutzgesetz sorgt für deutliche Kritik bei Experten und Grünen
Neues Infektionsschutzgesetz sorgt für deutliche Kritik bei Experten und Grünen

Neues Infektionsschutzgesetz sorgt für deutliche Kritik bei Experten und Grünen

Das neue Infektionsschutzgesetz ist kurz vor den abschließenden Beratungen des Bundestages auf deutliche Kritik bei Experten sowie den Grünen gestoßen. Bei einer öffentlichen Anhörung des Bundestags-Gesundheitsausschusses wurde am Montag die Forderung laut, die Maskenpflicht in Innenräumen beizubehalten. Dafür plädierten auch die Grünen. Auch innerhalb des Bundeskabinetts sorgt das Gesetzesvorhaben, das am Freitag beschlossen werden soll, für Unstimmigkeiten.

Textgröße:

Das neue Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass es auch nach dem Auslaufen der bisherigen Corona-Regeln am 19. März eine Reihe von Basisschutzmaßnahmen geben soll, darunter Testpflichten sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr. Weitergehende Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Innenräumen sollen künftig nur noch in Corona-Hotspots möglich sein.

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) bezeichnete die nach dem neuen Gesetz noch möglichen Schutzvorkehrungen dem Bundestagspressdienst zufolge als unzureichend. Um auch künftig auf dynamische Veränderungen im Infektionsgeschehen schnell und adäquat reagieren zu können, müssten die Länder weiter Zugriff auf erprobte und bewährte Mittel haben.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) nannte es bei der Anhörung bedauerlich, dass ein erheblicher Teil der Schutzvorkehrungen für die allgemeine Bevölkerung künftig nicht mehr gelten solle. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) kritisierte den Wegfall umfassender Testpflichten und Zutrittskonzepte.

Die Virologin Melanie Brinkmann warnte den Angaben zufolge in der Anhörung davor, den Basisschutz zu lockern. In der Folge könne es vermehrt zu Ausbrüchen kommen, auch in Altersheimen und in der ambulanten Pflege. Sie forderte die Beibehaltung der Maskenpflicht in Arztpraxen und dem Rettungsdienst. Angesichts der Dynamik im Infektionsgeschehen sei es unverständlich, wenn auf den Werkzeugkasten verzichtet werden solle.

Die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang sagte in Berlin, es werde auch künftig ein "umfassender Basisschutz" gebraucht. Dafür sollten nicht zu viele Instrumente aus der Hand gegeben werden. Dem Gesetzentwurf zufolge solle mit der geplanten Neuregelung die Maskenpflicht zwar weiter im öffentlichen Nahverkehr, aber nicht mehr im Einzelhandel gelten. "Ich glaube, hier wäre eine breitere Regelung sinnvoller", sagte Lang.

Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Montag: "Ich werbe sehr dafür, den Gesetzentwurf zur Reform des Infektionsschutzgesetzes noch einmal anzupassen und die Maskenpflicht in Innenräumen als Basisschutzmaßnahme beizubehalten."

Für Unruhe in der Ampelkoalition sorgte eine Analyse aus dem Bundesjustizministerium, derzufolge nach dem 19. März einschneidende Corona-Maßnahmen wie 2G- und 3G-Regeln nur noch in Ausnahmefällen möglich sein sollen. Indem vierseitigen Papier heißt es nach Angaben der "Welt", die voraussichtliche neue Gesetzeslage erlaube die Verhängung von Schutzmaßnahmen nicht bei hohen Neuinfektionszahlen, sondern nur bei drohender Überlastung der Krankenhäuser. In dem Dokument wird der "Ausnahmecharakter" der Hotspot-Regelung betont, deren Anwendung sei nur "unter hohen Hürden" möglich.

Demgegenüber vertritt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Auffassung, dass die Hotspot-Regelung mit dem neuen Gesetz breit und häufig angewandt werden könne. Hotspots können nach seiner Auffassung durchaus große Gebiete umfassen - etwa ein ganzes Bundesland. Somit vertritt er hier eine dezidiert andere Position als Bundesjustizminister Marco Buschmann (SPD), mit dem er das Gesetz ausgearbeitet hatte.

Das Gesetz soll am Mittwoch in erster Lesung beraten und am Freitag von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Über die Umsetzung der Neuregelung beraten die Länderregierungschefs am Donnerstag bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Z.Ma--ThChM