The China Mail - Fachleute erörtern bei Anhörung Für und Wider der Impfpflicht

USD -
AED 3.672497
AFN 62.509878
ALL 82.057316
AMD 368.935874
ANG 1.79046
AOA 918.00014
ARS 1394.547949
AUD 1.398005
AWG 1.8025
AZN 1.70032
BAM 1.679591
BBD 2.014943
BDT 122.797752
BGN 1.66992
BHD 0.377352
BIF 2978.710614
BMD 1
BND 1.278909
BOB 6.913254
BRL 5.094802
BSD 1.000386
BTN 95.955961
BWP 14.15113
BYN 2.784023
BYR 19600
BZD 2.012057
CAD 1.375898
CDF 2244.999735
CHF 0.78632
CLF 0.022995
CLP 904.990125
CNY 6.785104
CNH 6.813255
COP 3798.79
CRC 453.815434
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.692773
CZK 20.918503
DJF 178.147248
DKK 6.426795
DOP 59.771734
DZD 132.885035
EGP 52.891553
ERN 15
ETB 156.208274
EUR 0.85995
FJD 2.202698
FKP 0.74189
GBP 0.749405
GEL 2.680079
GGP 0.74189
GHS 11.439932
GIP 0.74189
GMD 72.505638
GNF 8772.381811
GTQ 7.632028
GYD 209.304123
HKD 7.829965
HNL 26.606151
HRK 6.479297
HTG 130.99154
HUF 310.263973
IDR 17602.75
ILS 2.91944
IMP 0.74189
INR 95.94115
IQD 1310.598318
IRR 1315000.000096
ISK 123.480067
JEP 0.74189
JMD 158.074628
JOD 0.709029
JPY 158.644501
KES 129.398002
KGS 87.449965
KHR 4013.981089
KMF 422.000316
KPW 900.001832
KRW 1498.72499
KWD 0.30859
KYD 0.833713
KZT 469.663269
LAK 21940.348497
LBP 89588.038783
LKR 328.64007
LRD 183.076698
LSL 16.571642
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.352464
MAD 9.221779
MDL 17.30718
MGA 4164.269213
MKD 53.001574
MMK 2099.639995
MNT 3579.473939
MOP 8.068926
MRU 40.156297
MUR 47.169638
MVR 15.40406
MWK 1734.754343
MXN 17.35228
MYR 3.950993
MZN 63.909933
NAD 16.571429
NGN 1371.059785
NIO 36.816296
NOK 9.307603
NPR 153.529195
NZD 1.71073
OMR 0.384499
PAB 1.000404
PEN 3.429747
PGK 4.358281
PHP 61.6125
PKR 278.642174
PLN 3.650385
PYG 6096.44038
QAR 3.646786
RON 4.481598
RSD 100.97603
RUB 72.796887
RWF 1463.46281
SAR 3.767248
SBD 8.016136
SCR 13.628252
SDG 600.498196
SEK 9.43047
SGD 1.280005
SHP 0.746601
SLE 24.650256
SLL 20969.502105
SOS 571.781902
SRD 37.207025
STD 20697.981008
STN 21.039976
SVC 8.753489
SYP 110.532449
SZL 16.574562
THB 32.641981
TJS 9.334009
TMT 3.5
TND 2.927992
TOP 2.40776
TRY 45.5447
TTD 6.790913
TWD 31.540798
TZS 2599.999576
UAH 44.173043
UGX 3756.279789
UYU 40.07042
UZS 11980.11044
VES 510.148815
VND 26355
VUV 117.920453
WST 2.705599
XAF 563.328839
XAG 0.013022
XAU 0.000219
XCD 2.70255
XCG 1.803028
XDR 0.699933
XOF 563.319164
XPF 102.41877
YER 238.650139
ZAR 16.67875
ZMK 9001.199662
ZMW 18.833249
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -148.6000

    4536.7

    -3.28%

  • MDAX

    -528.7100

    31365.17

    -1.69%

  • DAX

    -505.6900

    23950.57

    -2.11%

  • SDAX

    -238.7200

    18365.64

    -1.3%

  • TecDAX

    -61.2000

    3795.76

    -1.61%

  • Euro STOXX 50

    -107.2000

    5827.76

    -1.84%

  • EUR/USD

    -0.0040

    1.1631

    -0.34%

Fachleute erörtern bei Anhörung Für und Wider der Impfpflicht
Fachleute erörtern bei Anhörung Für und Wider der Impfpflicht

Fachleute erörtern bei Anhörung Für und Wider der Impfpflicht

Bei einer Anhörung zur allgemeinen Impfpflicht im Bundestag haben Fachleute am Montag das Für und Wider einer solchen Regelung erörtert. Die Virologin Melanie Brinkmann warnte vor gefährlichen neuen Virusvarianten und warb für eine hohe Impfquote; Rechtsexperten kritisierten derweil eine mangelhafte Begründung für eine Impfpflicht in den vorliegenden Gesetzentwürfen. Der Bundestag hatte in der vergangenen Woche erstmals über die Vorlagen beraten und will Anfang April eine Entscheidung treffen.

Textgröße:

Die Virologin Brinkmann vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum verwies im Gesundheitsausschuss des Bundestags auf die Gefahr neuer Virusvarianten. "Es ist ausgesprochen unwahrscheinlich, dass die jetzige Omikron-Variante die letzte Variante sein wird." Sie betonte zugleich: "Es ist kein Naturgesetz, dass neue Varianten milder werden." Dieser Fall könne eintreten, es könne aber auch wieder zu schwereren Verläufen kommen. Deshalb sei es "nach wie vor wichtig, die Impflücke zu schließen".

Demgegenüber äußerte sich der Virologe Klaus Stöhr zurückhaltend zu einer Impfpflicht. Eine solche würde zwar gegenwärtig dazu führen, dass die Einzelinfektionen abnehmen. "Aber die Krankheitslast würde sich nicht dramatisch reduzieren." Im nun beginnenden Frühling werde ohnehin der Infektionsdruck nachlassen.

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) hält die geplante allgemeine Impfpflicht für nicht umsetzbar - unter anderem aus Papiermangel. Derzeit herrsche "in Europa ein akuter Papiermangel und somit fehlt Material für die rund 120 Millionen Schreiben", die zur Information der Versicherten vorgesehen sind, hieß es in Stellungnahme der GKV für die Impfpflicht. Der GKV-Spitzenverband lehnte es zudem ab, dass die Krankenkassen die Impfpflicht überwachen sollen. Dies sei eine "staatliche Aufgabe".

Der Jurist Robert Seegmüller bemängelte, dass die vorliegenden Gesetzentwürfe keine ausreichende Begründung für die Notwendigkeit einer allgemeinen Impfpflicht enthielten. Das verfassungsrechtliche Ziel "bleibt etwas im Vagen", sagte der Vorsitzende des Bundes Deutscher Verwaltungsrichter und Verwaltungsrichterinnen. So sei nicht ausreichend dargelegt, warum eine Überlastung des Gesundheitswesens drohen solle.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft vertrat die Auffassung, dass nach der einrichtungsbezogenen Impfpflicht eine entsprechende Vorgabe für alle kommen müsse. Es sei den Mitarbeitern in den Krankenhäusern nicht länger vermittelbar, dass sie sich impfen lassen müssten, die Patienten aber nicht, hieß es in einer Stellungnahme.

Der Deutsche Städtetag sprach sich klar für eine allgemeine Impfpflicht aus. "Diese Frage muss sorgfältig angegangen und kurzfristig beantwortet werden", hieß es in der Stellungnahme des kommunalen Spitzverbandes.

Der Sozialverband Deutschland positionierte sich in seiner Stellungnahme nicht zu einer Allgemeinen Impfpflicht. Wenn es aber zu einer solchen komme, "muss es ein gutes Angebot an fachärztlicher Beratung und angemessene Ausnahmen für Menschen mit ernstzunehmenden Vorerkrankungen und Behinderungen geben", schreibt der Verband.

Ein Gesetzentwurf von Abgeordneten aus den drei Ampel-Fraktionen hat eine allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren zum Ziel. Der konkurrierender Entwurf von Abgeordneten um den FDP-Politiker Andrew Ullmann sieht vor, eine Beratungspflicht für alle Erwachsenen einzuführen - mit der Möglichkeit, später eine Impfpflicht für alle Menschen ab 50 Jahren zu schaffen.

Ein Antrag der Union sieht ein gestuftes Verfahren vor, demzufolge die Impfpflicht bei Bedarf durch einen Beschluss aktiviert werden soll. Zudem liegen zwei Antrage gegen eine Impfpflicht vor - von der Gruppe um FDP-Vize Wolfgang Kubicki sowie von der AfD.

Z.Ma--ThChM