The China Mail - Schutz vor Gebärmutterhalskrebs: Rückgang von HPV-Impfung bei Kindern

USD -
AED 3.672504
AFN 64.000368
ALL 82.087167
AMD 368.450607
ANG 1.790403
AOA 918.000367
ARS 1428.330353
AUD 1.418842
AWG 1.801525
AZN 1.70397
BAM 1.689603
BBD 2.013822
BDT 122.983888
BGN 1.69088
BHD 0.37683
BIF 2970.152477
BMD 1
BND 1.283746
BOB 6.909421
BRL 5.061504
BSD 0.99987
BTN 95.052482
BWP 13.460326
BYN 2.766446
BYR 19600
BZD 2.010971
CAD 1.39945
CDF 2295.000362
CHF 0.796927
CLF 0.022916
CLP 904.902596
CNY 6.771504
CNH 6.76346
COP 3492.894475
CRC 454.839964
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.257224
CZK 20.874704
DJF 178.057103
DKK 6.461104
DOP 58.710207
DZD 133.120816
EGP 51.846573
ERN 15
ETB 157.556391
EUR 0.863904
FJD 2.215904
FKP 0.745521
GBP 0.745768
GEL 2.65504
GGP 0.745521
GHS 11.098441
GIP 0.745521
GMD 73.000355
GNF 8759.016889
GTQ 7.622133
GYD 209.191828
HKD 7.83605
HNL 26.736642
HRK 6.513804
HTG 130.733014
HUF 304.250388
IDR 17779.3
ILS 2.92082
IMP 0.745521
INR 95.110504
IQD 1309.835428
IRR 1375877.503816
ISK 124.650386
JEP 0.745521
JMD 158.489914
JOD 0.70904
JPY 160.22904
KES 129.480368
KGS 87.450384
KHR 4017.105093
KMF 426.00035
KPW 900.00035
KRW 1518.230383
KWD 0.30848
KYD 0.833312
KZT 488.937843
LAK 22017.191482
LBP 89543.518639
LKR 335.207982
LRD 181.97918
LSL 16.286467
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.372943
MAD 9.260766
MDL 17.462745
MGA 4172.605935
MKD 53.254719
MMK 2099.254457
MNT 3578.100965
MOP 8.070062
MRU 39.65617
MUR 47.250378
MVR 15.460378
MWK 1733.834392
MXN 17.222904
MYR 4.057604
MZN 63.903729
NAD 16.286467
NGN 1360.503725
NIO 36.793227
NOK 9.513504
NPR 152.084143
NZD 1.714972
OMR 0.384251
PAB 0.99987
PEN 3.400458
PGK 4.378213
PHP 60.771038
PKR 278.191957
PLN 3.66995
PYG 6122.413719
QAR 3.65522
RON 4.526104
RSD 101.386549
RUB 72.4589
RWF 1468.359898
SAR 3.753804
SBD 8.045573
SCR 14.065224
SDG 600.503676
SEK 9.47869
SGD 1.284504
SHP 0.746601
SLE 24.650371
SLL 20969.503664
SOS 571.465595
SRD 37.509504
STD 20697.981008
STN 21.165392
SVC 8.74865
SYP 110.532098
SZL 16.273163
THB 32.873038
TJS 9.318906
TMT 3.51
TND 2.933437
TOP 2.40776
TRY 46.232504
TTD 6.791931
TWD 31.621504
TZS 2624.681439
UAH 44.803507
UGX 3749.298086
UYU 40.387024
UZS 11975.292644
VES 581.95784
VND 26310
VUV 119.415431
WST 2.743477
XAF 566.677033
XAG 0.014699
XAU 0.000237
XCD 2.70255
XCG 1.801996
XDR 0.704764
XOF 566.677033
XPF 103.027947
YER 238.603589
ZAR 16.313845
ZMK 9001.203584
ZMW 17.467928
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    51.7500

    3979.5

    +1.3%

  • DAX

    425.5900

    24635.3

    +1.73%

  • MDAX

    626.9700

    32083.1

    +1.95%

  • SDAX

    350.0800

    18377.2

    +1.9%

  • Euro STOXX 50

    130.6700

    6187.63

    +2.11%

  • Goldpreis

    124.8000

    4238.8

    +2.94%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1573

    -0.08%

Schutz vor Gebärmutterhalskrebs: Rückgang von HPV-Impfung bei Kindern
Schutz vor Gebärmutterhalskrebs: Rückgang von HPV-Impfung bei Kindern / Foto: © AFP/Archiv

Schutz vor Gebärmutterhalskrebs: Rückgang von HPV-Impfung bei Kindern

Trotz Empfehlungen sind Impfungen gegen das humane Papillomavirus (HPV) bei Kindern zum Schutz gegen bestimmte Krebsarten deutlich zurückgegangen. 40 Prozent der Mädchen sind mit 14 Jahren nicht gegen den häufigsten Auslöser von Gebärmutterhalskrebs geimpft, wie die Krankenkasse Barmer in ihrem am Dienstag veröffentlichten Arzneimittelreport berichtete. Das seien pro Jahr 150.000 Mädchen.

Textgröße:

Zwischen 2021 und 2022 ging die Impfrate demnach um 23,5 Prozent zurück. Im Vergleich zum Rekordjahr 2015 waren es sogar 37 Prozent weniger. "Das humane Papillomavirus ist für die Hälfte aller virusbedingten bösartigen Tumore und für fast hundert Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich", erklärte Barmer-Chef Christoph Straub. Eine HPV-Impfung könne diese Krebserkrankungen verhindern.

Bei 175 von einer Million Frauen zwischen 40 und 49 Jahren wurde ein bösartiger Tumor an der Gebärmutter neu diagnostiziert. Gebärmutterhalskrebs wird fast immer durch eine HPV-Infektion verursacht.

Junge Frauen erkranken den Daten zufolge hingegen deutlich seltener. Bei den 20- bis 29-Jährigen wurden 2022 sieben Fälle pro einer Million Frauen in dieser Altersgruppe diagnostiziert. 2011 lag der Wert noch bei 23 Neuerkrankungen. Bei Frauen zwischen 30 und 39 Jahren, die noch nicht von einer HPV-Impfung im Kindesalter profitieren konnten, sei dieser Effekt nicht zu beobachten: 2011 lag die Zahl der Neuerkrankten bei 95 und im Jahr 2022 bei 120 je eine Million Frauen.

Auch Jungen profitieren demnach von der Impfung, da sie vor HPV-bedingten Tumorerkrankungen geschützt sind. Auch bei ihnen gibt es dem Report zufolge aber noch Nachholbedarf. Nur 25 Prozent der 13-jährigen Jungen sind vollständig gegen HPV geimpft. Auch bei ihnen ging die Impfquote zwischen 2021 und 2022 deutlich zurück.

Bei den Impfquoten gibt es teils deutliche Unterschiede zwischen den Ländern. In Sachsen-Anhalt sind 75,7 Prozent der 17-jährigen Mädchen vollständig geimpft. Auf dem zweiten Platz folgen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mit 71,8 Prozent und 71,5 Prozent. Schlusslichter sind Bayern, Bremen und Baden-Württemberg mit 51,3 beziehungsweise 54,2 und 55,2 Prozent. Während nur 12,5 Prozent der Mädchen in Sachsen-Anhalt komplett ungeimpft sind, betrifft dies in Bayern 32,5 Prozent.

Die Barmer forderte ein nachhaltiges Erinnerungssystem für Versicherte mit Impflücken. "Die Akzeptanz und Sensibilität für die HPV-Impfung muss weiter steigen, um die Impfrate deutlich zu verbessern", forderte Straub. Bei Jungen sei die HPV-Impfung genauso wichtig wie bei Mädchen, weil sie als Ungeimpfte beim Sex wesentliche Überträger seien, die Frauen mit HP-Viren infizierten.

Die Viren werden sexuell übertragen und können neben Gebärmutterhalskrebs auch Krebs im Mund-Rachen-Raum, an weiblichen und männlichen Geschlechtsorganen und im After verursachen. Seit 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission eine HPV-Impfung für Mädchen und seit 2018 auch für Jungen. Eine Impfung sollte idealerweise vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen.

V.Liu--ThChM