The China Mail - EU-Behörden raten über 60-Jährigen zu zweiter Corona-Auffrischungsimpfung

USD -
AED 3.672498
AFN 65.498886
ALL 81.893517
AMD 377.707367
ANG 1.79008
AOA 917.000342
ARS 1435.969698
AUD 1.427104
AWG 1.8
AZN 1.705638
BAM 1.658906
BBD 2.014216
BDT 122.30167
BGN 1.67937
BHD 0.37698
BIF 2963.603824
BMD 1
BND 1.273484
BOB 6.910269
BRL 5.329095
BSD 1.000025
BTN 90.583306
BWP 13.239523
BYN 2.873016
BYR 19600
BZD 2.011247
CAD 1.36301
CDF 2229.999508
CHF 0.775875
CLF 0.02185
CLP 862.740298
CNY 6.93805
CNH 6.931585
COP 3682.47
CRC 495.76963
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.526553
CZK 20.48585
DJF 178.079171
DKK 6.31818
DOP 63.114413
DZD 129.930442
EGP 46.862204
ERN 15
ETB 155.46494
EUR 0.846098
FJD 2.209498
FKP 0.738005
GBP 0.73479
GEL 2.695023
GGP 0.738005
GHS 10.990102
GIP 0.738005
GMD 72.999713
GNF 8778.001137
GTQ 7.670255
GYD 209.225001
HKD 7.813098
HNL 26.416279
HRK 6.373201
HTG 131.004182
HUF 319.682503
IDR 16850.9
ILS 3.11506
IMP 0.738005
INR 90.50335
IQD 1310.041816
IRR 42125.000158
ISK 122.990208
JEP 0.738005
JMD 156.517978
JOD 0.708987
JPY 156.908974
KES 129.004623
KGS 87.449685
KHR 4035.7261
KMF 419.000276
KPW 900.002243
KRW 1463.459786
KWD 0.30717
KYD 0.833355
KZT 494.785725
LAK 21489.944613
LBP 89557.410282
LKR 309.387392
LRD 188.003087
LSL 16.133574
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.332646
MAD 9.180641
MDL 17.050476
MGA 4439.468349
MKD 52.15526
MMK 2100.00747
MNT 3580.70414
MOP 8.047618
MRU 39.542143
MUR 46.060545
MVR 15.449836
MWK 1734.055998
MXN 17.31615
MYR 3.947494
MZN 63.750214
NAD 16.133574
NGN 1367.070015
NIO 36.803155
NOK 9.671904
NPR 144.932675
NZD 1.662855
OMR 0.384509
PAB 1.000025
PEN 3.364787
PGK 4.288489
PHP 58.438976
PKR 279.633919
PLN 3.56635
PYG 6607.462446
QAR 3.645108
RON 4.308602
RSD 99.323033
RUB 77.354646
RWF 1459.579124
SAR 3.75027
SBD 8.058149
SCR 13.711878
SDG 601.499357
SEK 9.01886
SGD 1.271375
SHP 0.750259
SLE 24.450175
SLL 20969.499267
SOS 570.497977
SRD 37.818026
STD 20697.981008
STN 20.780851
SVC 8.750011
SYP 11059.574895
SZL 16.130113
THB 31.515498
TJS 9.370298
TMT 3.505
TND 2.900328
TOP 2.40776
TRY 43.613505
TTD 6.771984
TWD 31.623501
TZS 2574.999815
UAH 42.955257
UGX 3558.190624
UYU 38.652875
UZS 12280.366935
VES 377.985125
VND 25950
VUV 119.988021
WST 2.726314
XAF 556.381418
XAG 0.013042
XAU 0.000202
XCD 2.70255
XCG 1.802328
XDR 0.692248
XOF 556.381418
XPF 101.156094
YER 238.397502
ZAR 16.05245
ZMK 9001.187145
ZMW 18.62558
ZWL 321.999592
  • SDAX

    15.2500

    17893.72

    +0.09%

  • MDAX

    228.3200

    31662.83

    +0.72%

  • DAX

    230.4000

    24721.46

    +0.93%

  • Goldpreis

    89.6000

    4979.1

    +1.8%

  • TecDAX

    -8.4500

    3619.6

    -0.23%

  • Euro STOXX 50

    72.7000

    5998.4

    +1.21%

  • EUR/USD

    0.0033

    1.1819

    +0.28%

EU-Behörden raten über 60-Jährigen zu zweiter Corona-Auffrischungsimpfung
EU-Behörden raten über 60-Jährigen zu zweiter Corona-Auffrischungsimpfung / Foto: © AFP/Archiv

EU-Behörden raten über 60-Jährigen zu zweiter Corona-Auffrischungsimpfung

Die EU rät Menschen über 60 Jahren dringend zu einer zweiten Corona-Auffrischungsimpfung. "Angesichts des erneuten Anstiegs der Fälle und Krankenhauseinweisungen mit Beginn des Sommers fordere ich alle auf, sich so schnell wie möglich impfen und boostern zu lassen", erklärte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Montag laut einer Mitteilung der EU-Gesundheitsbehörde ECDC und der EU-Arzneimittelbehörde EMA. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nannte die EU-Empfehlung "sinnvoll und überfällig".

Textgröße:

"Wir haben keine Zeit zu verlieren", warnte Kyriakides mit Blick auf die Corona-Welle. Sie forderte die EU-Mitgliedstaaten auf, "sofort zweite Booster-Impfungen" für Menschen ab 60 und andere gesundheitlich gefährdete Menschen bereitzustellen. Im April hatten die EU-Behörden bereits eine zweite Auffrischung für über 80-Jährige empfohlen.

Es gebe insbesondere wegen der Omikron-Subvariante BA.5 "einen zunehmenden Trend" bei den Einweisungen und Belegungen in Krankenhäusern sowie Intensivstationen in mehreren Ländern, erklärte ECDC-Direktorin Andrea Ammon. "Dies signalisiert den Beginn einer neuen, weit verbreiteten Corona-Welle in der Europäischen Union."

Für gesundheitlich nicht gefährdete Menschen unter 60 sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen und der Pflege sehen die EU-Behörden derzeit keine Notwendigkeit für eine zweite Auffrischungsimpfung.

In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) bislang eine zweite Booster-Impfung für Menschen ab 70 Jahren, Risikopatienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen und Beschäftigte im medizinischen Bereich und in Pflegeeinrichtungen.

Bundesgesundheitsminister Lauterbach unterstützte die EU-Empfehlung vom Montag jedoch. "Es gibt genug Impfstoff und die Fallzahlen sind hoch", hob er im Onlinedienst Twitter hervor. "Warten auf angepasste Impfstoffe dauert zu lange und ist zu riskant."

Zuvor hatte ein Sprecher von Lauterbachs Ministerium gesagt, er gehe davon aus, dass die Stiko sich der EU-Empfehlung nicht direkt anschließen werde. Die Stiko arbeite unabhängig, betonte er. Da jedoch noch nicht klar sei, welche Virusvarianten im Herbst auftreten und inwieweit die Impfstoffe dagegen wirksam sind, werde vermutlich "noch ein bisschen abgewartet", bis "mehr Klarheit" besteht. Grundsätzlich könnten sich aber auch jetzt schon unter 70-Jährige boostern lassen, fügte der Ministeriumssprecher hinzu.

Die Sommer 2020 und 2021 hatten den Menschen in Europa in der Pandemie eine Verschnaufpause verschafft. Diesen Sommer sieht die Lage wegen der leichten Übertragbarkeit der Omikron-Variante des Coronavirus jedoch anders aus: Seit Ende Mai ist die Zahl der Corona-Fälle nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den meisten europäischen Ländern stark angestiegen. Die WHO hatte bereits Ende Juni gewarnt, dass in diesem Sommer auf dem gesamten Kontinent wegen der ansteckenderen Virus-Subvariante BA.5 mit hohen Fallzahlen zu rechnen sei.

Die höchste Inzidenz verzeichnet laut WHO derzeit Zypern, gefolgt von Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg und Österreich. In Deutschland lag die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Montag bei 661,4 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern.

Der Deutsche Hausärzteverband hatte die Bundesregierung am Freitag zu einer neuen Impfkampagne im Kampf gegen die Corona-Pandemie aufgerufen. Gebraucht werde "eine positive Impfkampagne - nicht nur für die vierte Impfung, sondern auch um die Impflücken bei der ersten und der dritten Impfung zu schließen", sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND).

N.Lo--ThChM