The China Mail - Studie: Mehr ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen in Deutschland

USD -
AED 3.672502
AFN 62.999667
ALL 81.492043
AMD 367.461239
ANG 1.79046
AOA 918.0003
ARS 1385.00596
AUD 1.379111
AWG 1.8025
AZN 1.688667
BAM 1.669747
BBD 2.014096
BDT 122.750925
BGN 1.66992
BHD 0.377265
BIF 2977.01223
BMD 1
BND 1.272576
BOB 6.910389
BRL 4.903401
BSD 1.000004
BTN 95.654067
BWP 13.471587
BYN 2.786502
BYR 19600
BZD 2.011227
CAD 1.369055
CDF 2225.000229
CHF 0.781299
CLF 0.022775
CLP 896.349636
CNY 6.7921
CNH 6.787195
COP 3787.27
CRC 455.222638
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.139393
CZK 20.78225
DJF 178.077923
DKK 6.378345
DOP 58.856926
DZD 132.483043
EGP 52.940204
ERN 15
ETB 156.142938
EUR 0.85358
FJD 2.18635
FKP 0.739209
GBP 0.740205
GEL 2.670568
GGP 0.739209
GHS 11.335462
GIP 0.739209
GMD 73.498647
GNF 8773.899421
GTQ 7.629032
GYD 209.214666
HKD 7.83063
HNL 26.593188
HRK 6.430403
HTG 130.601268
HUF 306.176019
IDR 17493
ILS 2.907745
IMP 0.739209
INR 95.65155
IQD 1309.980663
IRR 1312000.00028
ISK 122.579744
JEP 0.739209
JMD 158.150852
JOD 0.708942
JPY 157.764499
KES 129.141589
KGS 87.449974
KHR 4011.833158
KMF 420.000375
KPW 900.016801
KRW 1488.715008
KWD 0.30838
KYD 0.833362
KZT 469.348814
LAK 21915.434036
LBP 89550.577146
LKR 324.546762
LRD 183.004918
LSL 16.465169
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.332864
MAD 9.166688
MDL 17.150468
MGA 4152.739536
MKD 52.613162
MMK 2099.28391
MNT 3579.674299
MOP 8.066645
MRU 39.973704
MUR 46.810213
MVR 15.395264
MWK 1734.249137
MXN 17.223598
MYR 3.930499
MZN 63.910287
NAD 16.465169
NGN 1370.990111
NIO 36.79625
NOK 9.167597
NPR 153.052216
NZD 1.68578
OMR 0.384497
PAB 1.000021
PEN 3.428454
PGK 4.419687
PHP 61.405977
PKR 278.573203
PLN 3.628604
PYG 6115.348988
QAR 3.645794
RON 4.443898
RSD 100.196001
RUB 73.34847
RWF 1466.515265
SAR 3.757472
SBD 8.029009
SCR 13.955513
SDG 600.500395
SEK 9.316135
SGD 1.272165
SHP 0.746601
SLE 24.624987
SLL 20969.502105
SOS 571.511509
SRD 37.2545
STD 20697.981008
STN 20.917019
SVC 8.749995
SYP 110.578962
SZL 16.458987
THB 32.337497
TJS 9.365014
TMT 3.5
TND 2.913221
TOP 2.40776
TRY 45.417796
TTD 6.784798
TWD 31.529739
TZS 2597.650258
UAH 43.974218
UGX 3749.695849
UYU 39.725261
UZS 12145.531228
VES 504.28356
VND 26348
VUV 117.978874
WST 2.702738
XAF 560.031931
XAG 0.01148
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802233
XDR 0.694969
XOF 560.000854
XPF 101.817188
YER 238.64978
ZAR 16.449901
ZMK 9001.201236
ZMW 18.875077
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    40.2400

    5848.69

    +0.69%

  • TecDAX

    34.4600

    3743.91

    +0.92%

  • Goldpreis

    0.4000

    4687.1

    +0.01%

  • SDAX

    57.9300

    18155.26

    +0.32%

  • MDAX

    363.8700

    31374.25

    +1.16%

  • DAX

    185.4800

    24140.41

    +0.77%

  • EUR/USD

    -0.0032

    1.1712

    -0.27%

Studie: Mehr ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen in Deutschland
Studie: Mehr ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen in Deutschland / Foto: © AFP/Archiv

Studie: Mehr ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen in Deutschland

Bei Erwachsenen in Deutschland wird häufiger die Diagnose ADHS gestellt. Das belegt eine Auswertung von Abrechnungsdaten durch das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, die das "Deutsche Ärzteblatt International" veröffentlichte. Zwischen 2015 und 2024 stieg die Zahl der diagnostizierten Neuerkrankungen, die sogenannte Inzidenz, bei Erwachsenen demnach um 199 Prozent.

Textgröße:

Waren vor zehn Jahren 8,6 von 10.000 gesetzlich Versicherten betroffen, waren es im vergangenen Jahr schon 25,7 von 10.000 Versicherten - damit hat sich der Wert verdreifacht. Das war eine durchschnittliche jährliche Zunahme um 14 Prozent, wenngleich es keinen linearen Verlauf gab.

Vor allem in den vergangenen vier Jahren stieg die Inzidenz, also die Zahl der neuen Diagnosen pro 10.000 Versicherte, demnach "überproportional" an. Insgesamt erhielten Männer häufiger die Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung als Frauen. 2024 lag die Inzidenz bei Männern bei 26,9 von 10.000 gesetzlich Versicherten und bei Frauen bei 24,8 von 10.000 Versicherten. Vor allem in den vergangenen Jahren schmolz dieser Unterschied zwischen beiden Geschlechtern demnach, da der Anstieg bei Frauen stärker ausfiel.

Als Erklärung für den Anstieg nehmen die Studienautoren an, dass der Symptombeginn in vielen Fällen deutlich früher lag und es sich größtenteils um verspätete Diagnosen handelt. Der zuletzt starke Anstieg der Neudiagnosen könne möglicherweise aus einer stärkeren gesellschaftlichen Sensibilisierung für ADHS sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit resultieren. Dies erklärt den Autoren zufolge vermutlich auch die starke Zunahme bei jungen Frauen.

Typischerweise wird ADHS beziehungsweise das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS), also ohne Hyperaktivität oder Impulsivität, erstmalig im Kindesalter diagnostiziert. Erstdiagnosen im Erwachsenenalter sind der Studie zufolge oftmals verzögert gestellte Diagnosen. Für Deutschland gab es bislang keine bundesweiten, krankenkassenübergreifenden Daten zu AD(H)S-Spektrum-Störungen im Erwachsenenalter.

Für die Analyse wurden bundesweite vertragsärztliche und vertragspsychotherapeutische Abrechnungsdaten von gesetzlich Versicherten ab 18 Jahren aus den Jahren 2013 bis 2024 genutzt.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung - kurz ADHS - ist die häufigste psychische Störung bei Kindern und Jugendlichen und kann auch im Erwachsenenalter auftreten. Kinder mit sogenanntem Zappelphilipp-Syndrom zeigen weniger Ausdauer, sind leicht ablenkbar und haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Sie neigen zudem zu impulsivem und unüberlegtem Verhalten und sind emotional instabil. Wissenschaftler gehen davon aus, dass bei den Ursachen neben genetischen Faktoren zum Beispiel auch Umwelteinflüsse eine Rolle spielen.

W.Tam--ThChM