The China Mail - 93 Liter zuckerhaltige Getränke pro Kopf: Produktion bleibt nahezu konstant

USD -
AED 3.67295
AFN 65.498164
ALL 82.510109
AMD 366.070186
AOA 918.000084
ARS 1490.991097
AUD 1.416461
AWG 1.8025
AZN 1.704736
BAM 1.694779
BBD 2.013492
BDT 123.412607
BHD 0.3771
BIF 2992
BMD 1
BND 1.280399
BOB 11.871596
BRL 5.178503
BSD 0.99964
BTN 95.359579
BWP 13.493759
BYN 2.963804
BYR 19600
BZD 2.010589
CAD 1.39237
CDF 2275.000223
CHF 0.810801
CLF 0.023221
CLP 913.930296
CNY 6.745299
CNH 6.746555
COP 3138.49
CRC 453.296822
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.85009
CZK 21.01335
DJF 177.720249
DKK 6.4773
DOP 58.349955
DZD 132.886003
EGP 50.181096
ERN 15
ETB 159.950546
EUR 0.866485
FJD 2.2115
FKP 0.739377
GBP 0.74045
GEL 2.614991
GGP 0.739377
GHS 11.601618
GIP 0.739377
GMD 73.493911
GNF 8774.999778
GTQ 7.626417
GYD 209.364696
HKD 7.846751
HNL 26.86035
HRK 6.527801
HTG 130.708873
HUF 316.485988
IDR 17823
ILS 2.997301
IMP 0.739377
INR 95.37985
IQD 1310.5
IRR 1374700.000025
ISK 123.040046
JEP 0.739377
JMD 158.160856
JOD 0.709009
JPY 159.289798
KES 129.310054
KGS 87.449624
KHR 4055.000077
KMF 427.000296
KRW 1412.759974
KWD 0.308899
KYD 0.833091
KZT 466.225877
LAK 22560.000233
LBP 89549.999994
LKR 334.293748
LRD 181.650052
LSL 16.210135
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.355022
MAD 9.313979
MDL 17.364592
MGA 4302.498398
MKD 53.309532
MMK 2099.437721
MNT 3594.800745
MOP 8.079358
MRU 40.101522
MUR 47.02022
MVR 15.449652
MWK 1736.000166
MXN 17.07925
MYR 4.092299
MZN 63.402824
NAD 16.174962
NGN 1363.409741
NIO 36.784617
NOK 9.50608
NPR 152.571674
NZD 1.700392
OMR 0.384501
PAB 0.99964
PEN 3.380499
PGK 4.422502
PHP 61.264966
PKR 277.775045
PLN 3.726775
PYG 5952.262319
QAR 3.643994
RON 4.539104
RSD 101.685223
RUB 82.451273
RWF 1469
SAR 3.746356
SBD 8.07873
SCR 13.694953
SDG 600.502184
SEK 9.525945
SGD 1.2798
SLE 24.449955
SOS 600.500532
SRD 37.946013
STD 20697.981008
STN 21.395
SVC 8.746853
SZL 16.209888
THB 33.139932
TJS 9.212099
TMT 3.5
TND 2.929499
TRY 47.749811
TTD 6.770423
TWD 32.244023
TZS 2654.997998
UAH 44.853663
UGX 3719.189092
UYU 40.250777
UZS 11927.503721
VES 760.265023
VND 26136.5
VUV 118.84778
WST 2.733733
XAF 568.412889
XAG 0.01547
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.801749
XDR 0.706586
XOF 568.49971
XPF 103.601531
YER 237.249417
ZAR 16.19703
ZMK 9001.199761
ZMW 18.744124
ZWL 321.999592
  • SDAX

    30.6000

    18571.14

    +0.16%

  • Euro STOXX 50

    15.6000

    6551.22

    +0.24%

  • TecDAX

    22.7600

    4090.18

    +0.56%

  • DAX

    67.5400

    26391.42

    +0.26%

  • MDAX

    -26.2500

    32224.89

    -0.08%

  • Goldpreis

    -5.0000

    4436.1

    -0.11%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1546

    0%

93 Liter zuckerhaltige Getränke pro Kopf: Produktion bleibt nahezu konstant
93 Liter zuckerhaltige Getränke pro Kopf: Produktion bleibt nahezu konstant / Foto: © AFP/Archiv

93 Liter zuckerhaltige Getränke pro Kopf: Produktion bleibt nahezu konstant

Ungeachtet der Debatte über die gesundheitlichen Folgen nehmen die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland weiter erhebliche Mengen Zucker zu sich. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, blieb die Produktionsmenge von zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken wie Cola oder Limonade im Jahr 2024 mit 7,7 Milliarden Litern nahezu auf demselben Niveau wie im Vorjahr (minus 0,2 Prozent). Pro Kopf entspricht dies 93 Litern.

Textgröße:

Zugleich wies das Bundesamt darauf hin, dass der jährliche Zuckerverbrauch pro Kopf im Jahr 2023 in Deutschland bei 41,2 Kilogramm gelegen habe - rechnerisch jeden Tag 38 Stück Würfelzucker. Im weltweiten Durchschnitt habe die Verbrauchsmenge von Zucker nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO hingegen bei 24 Stück Würfelzucker pro Kopf gelegen, führte das Bundesamt aus. Die Empfehlung der Welternährungsorganisation WHO liege für Menschen mit gesundem Körpergewicht bei nur knapp 17 Stück Würfelzucker pro Tag.

Hoher Zuckerkonsum wirke sich auf die Gesundheit aus und erhöhe das Risiko für Adipositas, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erklärte das Bundesamt weiter. Nach WHO-Angaben seien 2022 in Deutschland knapp ein Viertel (24 Prozent) der Erwachsenen und acht Prozent der Kinder und Jugendlichen von Adipositas (Fettleibigkeit) betroffen gewesen.

Eine Steuer auf Zucker, um den hohen Konsum zu begrenzen, habe es laut WHO im Jahr 2024 weltweit in 116 Staaten gegeben, erklärte das Bundesamt zudem. Zu diesen Ländern zählen demnach beispielsweise Frankreich, Polen, Großbritannien, Saudi-Arabien, Brasilien, Indien und Südafrika.

In Deutschland gibt es dagegen keine derartige Steuer. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Donnerstag berichteten, spricht sich allerdings eine Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher für eine Abgabe auf stark gesüßte Getränke aus. Dies ergab demnach eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Verbraucherorganisation Foodwatch, der zufolge 60 Prozent der Befragten es befürworten, wenn Hersteller eine gestaffelte Steuer je nach Höhe des Zuckergehalts zahlen müssten. 38 Prozent lehnen das ab. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hatte (CDU) Ende letzten Jahres eine Gesetzesinitiative für eine bundesweite Zuckersteuer angekündigt.

Mit Blick auf die Produktion von Erfrischungsgetränken wies das Statistische Bundesamt darauf hin, dass die Produktion von Light-Varianten zuletzt stieg: 2024 wurden demnach "1,5 Milliarden Liter brennwertverminderte Cola und Limonaden hergestellt" - gut 18 Liter Light-Getränke pro Kopf. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Produktion um 5,7 Prozent.

Insgesamt übersteigt das Produktionsvolumen zuckerhaltiger Getränke das von Light-Produkten damit allerdings immer noch deutlich. Noch vor den zuckerhaltigen Getränken kommt indes das Mineralwasser: 2024 wurden in Deutschland laut Statistik 12,7 Milliarden Liter Mineral-, Tafel- und Heilwasser produziert - gut 152 Liter pro Kopf.

P.Deng--ThChM