The China Mail - Nemo aus der Schweiz gewinnt Eurovision Song Contest

USD -
AED 3.672499
AFN 65.504736
ALL 82.012423
AMD 377.773158
ANG 1.79008
AOA 917.000047
ARS 1442.262801
AUD 1.431516
AWG 1.8
AZN 1.698448
BAM 1.659595
BBD 2.015639
BDT 122.394949
BGN 1.67937
BHD 0.376973
BIF 2965.596535
BMD 1
BND 1.27457
BOB 6.91481
BRL 5.303402
BSD 1.000776
BTN 90.44239
BWP 13.24927
BYN 2.866659
BYR 19600
BZD 2.012669
CAD 1.36738
CDF 2229.99993
CHF 0.777898
CLF 0.021857
CLP 863.079882
CNY 6.93805
CNH 6.936665
COP 3704.17
CRC 496.14758
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.565043
CZK 20.54795
DJF 178.211857
DKK 6.332197
DOP 63.157627
DZD 129.926302
EGP 46.854801
ERN 15
ETB 155.932472
EUR 0.848035
FJD 2.209501
FKP 0.738005
GBP 0.73584
GEL 2.695038
GGP 0.738005
GHS 10.987836
GIP 0.738005
GMD 73.000256
GNF 8783.310776
GTQ 7.675957
GYD 209.370505
HKD 7.813225
HNL 26.434899
HRK 6.390402
HTG 131.283861
HUF 320.478501
IDR 16876.7
ILS 3.129102
IMP 0.738005
INR 90.66105
IQD 1311.010794
IRR 42125.000158
ISK 122.959832
JEP 0.738005
JMD 156.523658
JOD 0.709008
JPY 157.044949
KES 129.000287
KGS 87.449435
KHR 4038.98126
KMF 418.999668
KPW 900.002243
KRW 1467.470252
KWD 0.307361
KYD 0.833956
KZT 493.576471
LAK 21509.911072
LBP 89638.030929
LKR 309.69554
LRD 186.137286
LSL 16.167606
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.339495
MAD 9.185352
MDL 17.007501
MGA 4427.737424
MKD 52.293597
MMK 2100.00747
MNT 3580.70414
MOP 8.05317
MRU 39.920067
MUR 46.059462
MVR 15.45012
MWK 1735.286131
MXN 17.347575
MYR 3.947502
MZN 63.749726
NAD 16.167606
NGN 1368.195506
NIO 36.826006
NOK 9.71805
NPR 144.708438
NZD 1.668345
OMR 0.384495
PAB 1.000776
PEN 3.36398
PGK 4.350519
PHP 58.562992
PKR 280.209677
PLN 3.57626
PYG 6608.484622
QAR 3.647395
RON 4.318502
RSD 99.548986
RUB 76.997104
RWF 1460.610278
SAR 3.750238
SBD 8.058149
SCR 13.889902
SDG 601.498432
SEK 9.04498
SGD 1.273275
SHP 0.750259
SLE 24.45004
SLL 20969.499267
SOS 570.904894
SRD 37.869637
STD 20697.981008
STN 20.789492
SVC 8.756194
SYP 11059.574895
SZL 16.159799
THB 31.611501
TJS 9.366941
TMT 3.505
TND 2.899825
TOP 2.40776
TRY 43.615017
TTD 6.776526
TWD 31.678202
TZS 2585.000013
UAH 43.184356
UGX 3572.383187
UYU 38.617377
UZS 12275.134071
VES 377.985125
VND 25950
VUV 119.988021
WST 2.726314
XAF 556.612755
XAG 0.013379
XAU 0.000204
XCD 2.70255
XCG 1.803594
XDR 0.692248
XOF 556.610394
XPF 101.198154
YER 238.400271
ZAR 16.12955
ZMK 9001.195865
ZMW 18.589121
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    88.0000

    4977.5

    +1.77%

  • SDAX

    -31.2300

    17847.24

    -0.17%

  • TecDAX

    -6.2700

    3621.78

    -0.17%

  • Euro STOXX 50

    62.9600

    5988.66

    +1.05%

  • DAX

    183.2300

    24674.29

    +0.74%

  • MDAX

    162.8300

    31597.34

    +0.52%

  • EUR/USD

    0.0032

    1.1818

    +0.27%

Nemo aus der Schweiz gewinnt Eurovision Song Contest
Nemo aus der Schweiz gewinnt Eurovision Song Contest / Foto: © AFP

Nemo aus der Schweiz gewinnt Eurovision Song Contest

In einem der politisch umstrittensten Eurovision Song Contests (ESC) in der Geschichte des Wettbewerbs hat der Schweizer Starter Nemo gewonnen. Nemo setzte sich in der Nacht zu Sonntag mit 591 Punkten gegen den in den Wettbüros favorisierten Kroaten Baby Lasagna durch, der insgesamt 547 Punkte holte. Deutschland wurde starker Zwölfter. Das ESC-Finale wurde von Protest gegen Israel begleitet, deren Sängerin Eden Golan erhielt Pfiffe und Buhrufe.

Textgröße:

Nemo ist der erste nichtbinäre Gewinner des zum 68. Mal ausgetragenen ESC. Nemo sagt von sich, sich weder als Mann noch als Frau zu fühlen. Der in Berlin lebende Schweizer Starter erzählt mit "The Code" auch seine eigene Geschichte. Die Inszenierung von "The Code" ist bombastisch, das Lied gilt als eine Schweizer Variante des Welthits "Bohemian Rhapsody" von Queen. Nemo begleitete den Auftritt mit einer artistischen Bühnenshow.

Für die Schweiz ist es der dritte Sieg in dem Wettbewerb. Zuletzt gewann 1988 Céline Dion für die Eidgenossen, die nun Gastgeber des nächsten ESC werden. Nach dem Gewinn des gläsernen Mikrophons des Siegers zeigte sich Nemo "wirklich dankbar". "Die ganze Erfahrung war wirklich intensiv."

Die Begleitumstände mit der Diskussion um Israel hätten ihn allerdings "wirklich traurig" gemacht. Nemo war die Siegtrophäe, ein gläsernes Mikrophon, nach dem Sieg auf den Boden gefallen und zerbrochen. Die Trophäe lasse sich reparieren, womöglich sei das auch mit dem ESC möglich, sagte der in Berlin lebende Schweizer Starter.

Hinter der Schweiz und Kroatien wurde die Ukraine Dritter, Frankreich landete auf dem vierten Platz. Israel wurde Fünfter. Die Israelin Eden Golan holte die zweitmeisten Stimmen beim Publikum. Von allen der im Vorfeld favorisierten Starter bekam sie aber von den Jurys der 37 Teilnehmerländer die mit Abstand wenigsten Punkte und landete in der Jurywertung nur auf Platz zwölf.

Die Musik geriet trotz zahlreicher starker Beiträge beim ESC allerdings fast in den Hintergrund wegen der Proteste gegen die Teilnahme Israels. Nachdem in den Tagen während des Wettbewerbs in Malmö schon wiederholt Menschen einen Ausschluss Israels vom ESC gefordert hatten, gingen auch am Samstag mehrere tausend Menschen auf einer pro-palästinensischen Demonstration auf die Straße.

Vor der Malmö Arena riefen pro-palästinensische Demonstranten den Zuschauern beim Reingehen in die Halle "Shame on you" - schämt euch - entgegen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Samstag berichtete. Die zu den Protestierenden zählende schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde von der Polizei abgeführt.

Die aufgeheizte Stimmung schlug sich auch im Wettbewerb nieder: Die Israelin wurde ausgepfiffen und ausgebuht, einige Zuschauer verließen aus Protest während ihres Auftritts die Arena. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, verurteilte die antiisraelischen Proteste "auf das Schärfste. Es entspricht einem gängigen antisemitischen Muster, Israelis kollektiv in Haftung für Handlungen ihrer Regierung oder ihrer Armee zu nehmen, die sie oftmals selbst verurteilen", sagte Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Eden Golan stand in Malmö unter einem verschärften Polizeischutz.

Für den unter dem Slogan "United by Music" - vereint durch Musik - stehenden Wettbewerb waren die Unmutsäußerungen gegen Golan Ausdruck einer beispiellos negativen Stimmung. Israel reagiert mit seinem Vorgehen im Gazastreifen auf den Angriff der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas am 7. Oktober.

Getrübt wurde die Stimmung beim ESC zusätzlich durch den umstrittenen Ausschluss des Niederländers Joost Klein wenige Stunden vor dem ESC-Finale. Das niederländische Fernsehen legte wegen des Ausschlusses des mit seinem Lied "Europapa" zu den Mitfavoriten zählende Klein Beschwerde ein. Klein soll nach niederländischen Angaben eine Drohgeste gegen eine Kamerafrau gemacht haben und deshalb ausgeschlossen worden sein.

Der deutsche Starter Isaak wollte sich nicht zu den Protesten gegen Israel äußern. Mit seinem eigenen Auftritt sei er "sehr zufrieden", sagte Isaak. Es habe sich für ihn auf der Bühne "sehr, sehr gut" angefühlt. "Ich war voll bei mir. Ich habe so abgeliefert, wie ich mir das erwartet habe."

Isaaks zwölfter Platz ist das beste deutsche Abschneiden beim ESC seit dem vierten Platz von Michael Schulte im Jahr 2018. In den vergangenen beiden Jahren war Deutschland jeweils Letzter geworden.

Die etwa vierstündige Fernsehübertragung des ESC war mit fast acht Millionen Zuschauern und 1,4 Millionen Streams im Internet ein Erfolg. Weltweit wurde mit mehr als 160 Millionen Zuschauern gerechnet, was den ESC zum weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerb macht.

O.Tse--ThChM