The China Mail - Ermittlungen wegen früherer Übergriffe bei umstrittenem Klaasohm-Fest auf Borkum

USD -
AED 3.6725
AFN 65.498831
ALL 81.910095
AMD 378.010177
ANG 1.79008
AOA 917.000095
ARS 1442.232097
AUD 1.447974
AWG 1.8
AZN 1.679026
BAM 1.658807
BBD 2.01469
BDT 122.336816
BGN 1.67937
BHD 0.376968
BIF 2960
BMD 1
BND 1.274003
BOB 6.911584
BRL 5.272703
BSD 1.000305
BTN 90.399817
BWP 13.243033
BYN 2.865297
BYR 19600
BZD 2.011721
CAD 1.37165
CDF 2230.000045
CHF 0.777555
CLF 0.02195
CLP 866.710083
CNY 6.93805
CNH 6.939685
COP 3700.85
CRC 495.911928
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.825019
CZK 20.603404
DJF 177.71986
DKK 6.34081
DOP 62.995021
DZD 130.060373
EGP 46.856399
ERN 15
ETB 155.150026
EUR 0.849125
FJD 2.216898
FKP 0.732184
GBP 0.739795
GEL 2.69498
GGP 0.732184
GHS 10.974974
GIP 0.732184
GMD 72.999956
GNF 8760.500761
GTQ 7.672344
GYD 209.27195
HKD 7.81303
HNL 26.454967
HRK 6.3973
HTG 131.225404
HUF 322.782007
IDR 16886.95
ILS 3.119945
IMP 0.732184
INR 90.321502
IQD 1310.5
IRR 42125.000158
ISK 122.900592
JEP 0.732184
JMD 156.449315
JOD 0.708997
JPY 156.633502
KES 129.000438
KGS 87.449771
KHR 4033.000063
KMF 419.000058
KPW 900.030004
KRW 1471.989986
KWD 0.30744
KYD 0.833598
KZT 493.342041
LAK 21500.000573
LBP 85550.000319
LKR 309.548446
LRD 186.150152
LSL 16.260081
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.324959
MAD 9.185022
MDL 16.999495
MGA 4440.000275
MKD 52.338218
MMK 2099.783213
MNT 3569.156954
MOP 8.049755
MRU 39.849936
MUR 46.050157
MVR 15.450164
MWK 1737.000329
MXN 17.55195
MYR 3.951299
MZN 63.749722
NAD 16.285115
NGN 1367.09822
NIO 36.701015
NOK 9.81742
NPR 144.639707
NZD 1.684896
OMR 0.384507
PAB 1.000314
PEN 3.367497
PGK 4.265974
PHP 58.815021
PKR 279.737212
PLN 3.587406
PYG 6605.373863
QAR 3.641349
RON 4.3236
RSD 99.675965
RUB 76.750999
RWF 1453
SAR 3.750175
SBD 8.058149
SCR 14.65365
SDG 601.502308
SEK 9.06708
SGD 1.27589
SHP 0.750259
SLE 24.450569
SLL 20969.499267
SOS 571.484438
SRD 37.870144
STD 20697.981008
STN 21.05
SVC 8.752036
SYP 11059.574895
SZL 16.305262
THB 31.850216
TJS 9.362532
TMT 3.505
TND 2.847496
TOP 2.40776
TRY 43.61304
TTD 6.773307
TWD 31.665034
TZS 2584.999947
UAH 43.163845
UGX 3570.701588
UYU 38.599199
UZS 12275.000276
VES 377.985125
VND 25955
VUV 119.687673
WST 2.726344
XAF 556.374339
XAG 0.015352
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802745
XDR 0.691101
XOF 554.499549
XPF 101.697491
YER 238.401353
ZAR 16.34654
ZMK 9001.196933
ZMW 18.580528
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0002

    1.1788

    +0.02%

  • Euro STOXX 50

    -44.7700

    5925.7

    -0.76%

  • DAX

    -111.9800

    24491.06

    -0.46%

  • MDAX

    -90.1200

    31434.51

    -0.29%

  • SDAX

    -47.3000

    17878.47

    -0.26%

  • Goldpreis

    -141.6000

    4747.9

    -2.98%

  • TecDAX

    15.0000

    3628.05

    +0.41%

Ermittlungen wegen früherer Übergriffe bei umstrittenem Klaasohm-Fest auf Borkum
Ermittlungen wegen früherer Übergriffe bei umstrittenem Klaasohm-Fest auf Borkum / Foto: © AFP/Archiv

Ermittlungen wegen früherer Übergriffe bei umstrittenem Klaasohm-Fest auf Borkum

Staatsanwaltschaft und Polizei in Niedersachsen ermitteln wegen mutmaßlicher früherer Übergriffe auf Frauen beim umstrittenen traditionellen Klaasohm-Fest auf der Nordseeinsel Borkum. Die Ermittlungen seien "aufgrund mehrerer Strafanzeigen" eingeleitet worden, teilten die beiden Behörden am Freitag in Aurich und Leer mit. Geschädigte Frauen seien derzeit nicht bekannt. Die fraglichen Vorfälle sollten sich demnach "in der Vergangenheit" bei dem Fest zugetragen haben.

Textgröße:

Medienberichte über das Fest, das alljährlich am 5. Dezember begangen wird, hatten in den vergangenen Woche eine öffentliche Debatte ausgelöst. Demnach wurden während dieser Brauchtumsveranstaltungen auch Frauen von verkleideten jungen Männern mit Kuhhörnern geschlagen. Die Polizei erhöhte daraufhin in diesem Jahr ihre Präsenz und kündigte an, etwaige Zwischenfälle konsequent strafrechtlich zu verfolgen. Den Beamten zufolge blieb es jedoch friedlich.

"Teil des Fests ist ein Umzug, bei dem Frauen gefangen und von kostümierten Männern, den Klaasohms, mit Kuhhörnern geschlagen worden sein sollen", hieß es von Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag. Betroffene Frauen und alle sonstigen "Hinweisgeber" würden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Ermittlungen liefen wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung.

Die Gemeinde Borkum und der für die Festorganisation verantwortliche Verein Borkumer Jungens 1830 hatte die Berichterstattung kritisiert und von einer verzerrten Darstellung gesprochen. Demnach handelt es sich um ein seit fast 200 Jahren auf der Insel praktizierten Brauch, der sich mit der Zeit bereits gewandelt habe. Zugleich räumten Gemeinde und Verein in einer öffentlichen Stellungnahme ein, dass es früher sowie "in Einzelfällen auch in den letzten Jahren" zu den kritisierten Übergriffen auf Frauen samt Kuhhornschlagen gekommen war.

"Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeder Form der Gewalt gegen Frauen und entschuldigen uns für die historisch gewachsenen Handlungen vergangener Jahre",erklärte der Verein. "Dieser Teil der Tradition hat jedoch nie den Kern des Fests ausgemacht, sondern war lediglich ein minimaler Bestandteil, der in den letzten Jahren fast gar nicht mehr durchgeführt wurde." Ab sofort werde der Brauch des Schlagens mit Kuhhörnern zudem "konsequent" vollständig abgeschafft.

Laut Gemeinde und Verein ist das Fest historisch mit Bräuchen aus der Zeit des Walfangs verbunden. Für die Borkumerinnen und Borkumer sei es heute in erster Linie ein "Symbol des Zusammenhalts" nach einer langen Beherbungssaison, das bewusst gegen Kommerzialisierung und touristische Vereinnahmung abgeschottet werde. Wie viele Brauchtümer sei es dabei mit "Eigenarten" verknüpft, "die im heutigen Zeitgeist und der Sicht Außenstehender kontrovers wirken können", erklärten diese. Borkum ist ein Urlaubsziel, die Insel lebt größtenteils vom Tourismus.

L.Johnson--ThChM