The China Mail - Serbiens Armee wegen Spannungen im Kosovo in Alarmbereitschaft

USD -
AED 3.672504
AFN 65.000474
ALL 81.290987
AMD 361.508883
ANG 1.789785
AOA 918.000112
ARS 1540.742499
AUD 1.423589
AWG 1.8
AZN 1.699147
BAM 1.750964
BBD 2.018487
BDT 124.174112
BGN 1.747831
BHD 0.378161
BIF 2998.804883
BMD 1
BND 1.283118
BOB 11.881091
BRL 5.372099
BSD 1.002171
BTN 95.340582
BWP 13.824839
BYN 2.947962
BYR 19600
BZD 2.015623
CAD 1.401485
CDF 2314.999696
CHF 0.827545
CLF 0.025072
CLP 989.970249
CNY 6.66835
CNH 6.66784
COP 3151.39
CRC 456.22815
CUC 1
CUP 24.052571
CVE 98.716635
CZK 21.79375
DJF 178.464155
DKK 6.690329
DOP 61.334754
DZD 135.167012
EGP 56.270095
ERN 15
ETB 164.149508
EUR 0.895026
FJD 2.252802
FKP 0.749223
GBP 0.74955
GEL 2.592991
GGP 0.749223
GHS 11.650477
GIP 0.749223
GMD 73.999787
GNF 8869.33245
GTQ 7.660801
GYD 210.009401
HKD 7.84537
HNL 26.905998
HRK 6.744596
HTG 131.259372
HUF 328.631501
IDR 18129
ILS 3.084145
IMP 0.749223
INR 95.18625
IQD 1518.276797
IRR 1817007.497326
ISK 122.089608
JEP 0.749223
JMD 159.104745
JOD 0.709012
JPY 157.681501
KES 129.897205
KGS 87.449955
KHR 4085.853047
KMF 440.999664
KPW 899.999961
KRW 1325.579706
KWD 0.31078
KYD 0.835191
KZT 451.928844
LAK 22555.260119
LBP 89745.428501
LKR 332.999096
LRD 170.369342
LSL 16.666667
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.426285
MAD 9.843821
MDL 18.009114
MGA 4551.579042
MKD 55.126076
MMK 2099.77173
MNT 3599.40728
MOP 8.098551
MRU 40.299196
MUR 47.130005
MVR 15.449646
MWK 1737.818662
MXN 18.552125
MYR 4.085203
MZN 63.909832
NAD 16.666667
NGN 1339.940306
NIO 36.876055
NOK 9.31655
NPR 152.544573
NZD 1.75572
OMR 0.384503
PAB 1.002162
PEN 3.454941
PGK 4.55866
PHP 63.95597
PKR 277.328857
PLN 3.941235
PYG 5777.21077
QAR 3.663433
RON 4.785199
RSD 105.166953
RUB 80.798597
RWF 1481.736795
SAR 3.745151
SBD 8.064647
SCR 13.960067
SDG 601.503518
SEK 9.95062
SGD 1.280885
SHP 0.749344
SLE 22.950319
SLL 20969.504398
SOS 572.694718
SRD 37.691985
STD 20697.981008
STN 21.933849
SVC 8.769103
SYP 13001.999685
SZL 16.661071
THB 33.738498
TJS 9.245066
TMT 3.5
TND 2.993684
TOP 2.40776
TRY 49.789102
TTD 6.811284
TWD 32.511497
TZS 2644.999929
UAH 45.754918
UGX 4489.905546
UYU 40.188543
UZS 11994.001656
VES 859.934983
VND 25845
VUV 118.743227
WST 2.764729
XAF 587.098842
XAG 0.018681
XAU 0.000249577901
XCD 2.70255
XCG 1.806193
XDR 0.707052
XOF 587.098842
XPF 106.770519
YER 236.149689
ZAR 16.639115
ZMK 9001.200677
ZMW 20.178607
ZWL 321.999592
SSP 5745.701932
MXV 2.093065
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Serbiens Armee wegen Spannungen im Kosovo in Alarmbereitschaft
Serbiens Armee wegen Spannungen im Kosovo in Alarmbereitschaft / Foto: © AFP

Serbiens Armee wegen Spannungen im Kosovo in Alarmbereitschaft

Wegen des Konfliktes mit dem südlichen Nachbarstaat Kosovo hat Serbien seine Armee in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Präsident Aleksandar Vucic habe "höchste Kampfbereitschaft" angeordnet, erklärte der serbische Verteidigungsminister Milos Vucevic am Montagabend. Der Staatschef habe außerdem angeordnet, die Präsenz der serbischen Streitkräfte von bisher 1500 Soldaten auf 5000 zu erhöhen. Der Sicherheitsrat des Kosovo machte Serbien für die Verschlechterung der Beziehungen verantwortlich.

Textgröße:

Zuvor war bereits Armeechef Milan Mojsilovic nach eigenen Angaben vom Präsidenten an die Grenze zum Kosovo entsandt worden. Die Situation erfordere "die Präsenz der serbischen Armee entlang der Verwaltungslinie", sagte Mojsilovic im Fernsehen - mit dem Begriff "Verwaltungslinie" bezeichnen die serbischen Behörden die Grenze zum Kosovo.

Das Kosovo mit seiner mehrheitlich albanischen Bevölkerung hatte im Jahr 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt, wird aber von Belgrad bis heute als abtrünniges südserbisches Gebiet betrachtet. Trotz Vermittlungsbemühungen der EU liegen die Nachbarländer seit Jahren im Streit. Belgrad bestärkt die serbische Minderheit im Norden des Kosovo bei ihren Versuchen, sich der Autorität der Regierung in Pristina zu widersetzen.

Angesichts der wachsenden Spannungen im Norden des Kosovo hatte Serbiens Regierungschefin Ana Brnabic erst kürzlich vor einer Eskalation gewarnt. Beide Länder stünden "wirklich am Rande bewaffneter Konflikte", sagte sie. Für die Spannungen machte Brnabic die Regierung in Pristina verantwortlich.

Der Sicherheitsrat des Kosovo hingegen warf Serbien in einer Sitzung am Montag die Schuld an der Verschlechterung der Beziehungen vor. Serbien gehe "mit allen verfügbaren Mitteln gegen die verfassungsmäßige Ordnung der Republik Kosovo" vor, erklärte das Gremium.

Vor einigen Wochen hatten - ausgelöst durch einen Streit um Autokennzeichen - hunderte serbische Polizisten, Richter, Staatsanwälte und andere Beamte ihre Arbeit eingestellt. Pristina hatte Angehörige der serbischen Minderheit verpflichten wollen, nicht mehr mit serbischen Nummernschildern zu fahren, sondern solche der Republik Kosovo zu akzeptieren. Die Kennzeichen-Regel wurde dann zwar verschoben, doch die serbischen Polizisten und Beamten kehrten nicht wieder an ihre Arbeit zurück.

Pläne der Regierung in Pristina, für den 18. Dezember Kommunalwahlen in den mehrheitlich serbischen Gebieten anzusetzen, mussten auf Eis gelegt werden. Die wichtigste Serben-Partei kündigte ihren Boykott an, und als die Wahlbehörden Anfang der Woche mit den Vorbereitungen beginnen wollten, kam es zu Schießereien und Explosionen.

Ab dem 10. Dezember errichteten hunderte Kosovo-Serben aus Protest gegen die Festnahme eines ehemaligen serbischen Polizisten Straßensperren. Seitdem legen sie den Verkehr in der Nähe von zwei Grenzübergängen des Kosovos lahm. Nur Stunden, nachdem die Barrikaden errichtet worden waren, meldete die Polizei des Kosovos drei Angriffe mit Schusswaffen.

Wegen der angespannten Lage riet das Auswärtige Amt in Berlin in der vergangenen Woche von "nicht unbedingt notwendigen Reisen in den Norden Kosovos" ab. Es könne in mehreren Gebieten zu "Einschränkungen der Bewegungsfreiheit durch Straßenblockaden" kommen, hieß es. Zudem gebe es eine "erhöhte Gefahr gewaltsamer Vorfälle".

Zum jüngsten Vorfall kam es am Sonntag, wie die Nato-geführte Kosovo-Friedenstruppe (Kfor) mitteilte. Dabei seien Schüsse in Richtung von Soldaten der Truppe abgefeuert worden, schrieb das kosovarische Verteidigungsministerium auf Twitter.

P.Deng--ThChM