The China Mail - Polen beantragt deutsche Genehmigung für Leopard-Lieferung an Ukraine

USD -
AED 3.672996
AFN 64.000203
ALL 81.503082
AMD 360.339242
ANG 1.789785
AOA 917.999718
ARS 1538.472602
AUD 1.422071
AWG 1.8025
AZN 1.70055
BAM 1.755348
BBD 2.014118
BDT 124.150744
BGN 1.747831
BHD 0.37735
BIF 3000
BMD 1
BND 1.281553
BOB 11.995315
BRL 5.381698
BSD 1.000013
BTN 95.207367
BWP 13.822349
BYN 2.947868
BYR 19600
BZD 2.01121
CAD 1.39895
CDF 2314.999814
CHF 0.82431
CLF 0.025036
CLP 988.550092
CNY 6.661099
CNH 6.657305
COP 3176.39
CRC 454.76167
CUC 1
CUP 24.000287
CVE 99.196993
CZK 21.786698
DJF 177.719723
DKK 6.687903
DOP 60.649996
DZD 135.308026
EGP 55.992698
ERN 15
ETB 161.150286
EUR 0.894875
FJD 2.24125
FKP 0.751792
GBP 0.74765
GEL 2.600643
GGP 0.751792
GHS 11.649827
GIP 0.751792
GMD 74.000021
GNF 8799.999878
GTQ 7.645879
GYD 209.614159
HKD 7.84604
HNL 26.999495
HRK 6.76901
HTG 131.054259
HUF 327.108499
IDR 18029
ILS 3.109045
IMP 0.751792
INR 95.19095
IQD 1514
IRR 1868414.999545
ISK 121.570284
JEP 0.751792
JMD 158.760361
JOD 0.708967
JPY 157.666987
KES 129.94007
KGS 87.447981
KHR 4072.999462
KMF 441.000028
KPW 899.999961
KRW 1339.770342
KWD 0.31088
KYD 0.833326
KZT 453.3167
LAK 22535.000173
LBP 89549.999817
LKR 332.450795
LRD 170.449736
LSL 16.630371
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.424988
MAD 9.833503
MDL 18.045072
MGA 4594.999955
MKD 55.267858
MMK 2099.638249
MNT 3597.631144
MOP 8.082337
MRU 40.240186
MUR 47.480085
MVR 15.450011
MWK 1735.999861
MXN 18.85025
MYR 4.060801
MZN 63.909833
NAD 16.630055
NGN 1346.930219
NIO 36.809759
NOK 9.24687
NPR 152.332146
NZD 1.774969
OMR 0.384424
PAB 1.000013
PEN 3.459639
PGK 4.49025
PHP 63.6925
PKR 276.547226
PLN 3.927135
PYG 5858.938516
QAR 3.645503
RON 4.775102
RSD 105.15992
RUB 81.244832
RWF 1475
SAR 3.7541
SBD 8.058206
SCR 13.86453
SDG 601.505074
SEK 9.85014
SGD 1.28033
SHP 0.748335
SLE 22.89947
SLL 20969.504398
SOS 571.499774
SRD 37.644499
STD 20697.981008
STN 22.3
SVC 8.749697
SYP 13001.999685
SZL 16.630286
THB 33.750089
TJS 9.190174
TMT 3.5
TND 3.020704
TOP 2.40776
TRY 49.926903
TTD 6.779691
TWD 32.602801
TZS 2643.337982
UAH 45.55389
UGX 4360.137679
UYU 40.22581
UZS 11995.000044
VES 887.479801
VND 25814
VUV 119.133003
WST 2.76699
XAF 586.99952
XAG 0.019169
XAU 0.000248663434
XCD 2.70255
XCG 1.802288
XDR 0.707052
XOF 586.99952
XPF 107.276319
YER 236.198816
ZAR 16.62299
ZMK 9001.199088
ZMW 20.200416
ZWL 321.999592
SSP 5745.303054
MXV 2.125069
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Polen beantragt deutsche Genehmigung für Leopard-Lieferung an Ukraine
Polen beantragt deutsche Genehmigung für Leopard-Lieferung an Ukraine / Foto: © AFP

Polen beantragt deutsche Genehmigung für Leopard-Lieferung an Ukraine

Polen prescht bei der geplanten Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine weiter vor: Warschau habe in Berlin offiziell die Genehmigung beantragt, eigene Leopard-2-Kampfpanzer an Kiew liefern zu können, erklärte der polnische Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak am Dienstag im Onlinedienst Twitter. Deutschland habe "unsere Anfrage bereits erhalten". Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) rechnet nach eigenen Worten "in Kürze" mit einer Entscheidung der Bundesregierung zu den Leopard-Panzern.

Textgröße:

Polens Verteidigungsminister Blaszczak rief Berlin zudem dazu auf, sich "der Koalition von Ländern anzuschließen, die die Ukraine mit Leopard-2-Panzern unterstützen". Warschau hatte zuvor angekündigt, dass es bereit sei, im Rahmen einer internationalen Koalition 14 Leopard-Panzer an Kiew zu liefern. Warschau verhandelt eigenen Angaben zufolge mit etwa 15 Staaten über eine solche Koalition. "Es ist unsere gemeinsame Sache, denn es geht um die Sicherheit ganz Europas", schrieb Blasczczak weiter.

Polen will, wie Finnland auch, eigene Leopard-Panzer an die Ukraine abgeben. Da sie aus deutscher Produktion stammen, müsste die Bundesregierung dafür ihre Zustimmung erteilen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) steht wegen seines Widerstands gegen eine Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine zunehmend unter Druck.

Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hatte am Montag angekündigt, sein Land werde die Genehmigung der Bundesregierung beantragen, notfalls aber auch ohne ein Ja aus Berlin handeln. Die Erlaubnis sei "zweitrangig", sagte Morawiecki. "Selbst wenn wir eine solche Genehmigung am Ende nicht erhalten, werden wir unsere Panzer trotzdem der Ukraine geben - innerhalb einer kleinen Koalition von Ländern, selbst wenn Deutschland nicht Teil dieser Koalition ist."

Am Freitag hatte der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow bereits die Ausbildung ukrainischer Soldaten an Leopard-Panzern in Polen angekündigt. Dem US-Auslandssender Voice of America sagte Resnikow, Länder, "die bereits über Leopard-Panzer verfügen, können mit Ausbildungseinsätzen für unsere Panzerbesatzungen beginnen".

Bundesverteidigungsminister Pistorius sagte am Dienstag nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Berlin, er habe Partnerländer, die bereits über Leopard-Kampfpanzer verfügten, "ausdrücklich ermuntert", mit der Ausbildung ukrainischer Soldaten daran zu beginnen.

Die Entscheidung, ob Deutschland Leopard-Kampfpanzer liefere, falle indes "im Kanzleramt", sagte Pistorius zuvor im ZDF-"Morgenmagazin". Es gebe "keinen Alleingang Deutschlands", und aus seiner Sicht sollte es auch "keinen Alleingang von anderen" bei den Panzer-Lieferungen geben.

Russland warnte Deutschland unterdessen vor den Folgen einer Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine. Die Lieferungen in Deutschland gefertigter Kampfpanzer würde "nichts Gutes" für die deutsch-russischen Beziehungen bedeuten und "unauslöschliche Spuren hinterlassen", erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

U.Feng--ThChM