The China Mail - USA und Verbündete kritisieren im UN-Sicherheitsrat Russlands Vorgehen in der Ukraine

USD -
AED 3.672503
AFN 64.999534
ALL 81.845006
AMD 366.463719
ANG 1.790365
AOA 917.999493
ARS 1524.863198
AUD 1.443637
AWG 1.8
AZN 1.698722
BAM 1.740887
BBD 2.024718
BDT 123.601406
BGN 1.683441
BHD 0.379014
BIF 3017.846811
BMD 1
BND 1.287196
BOB 12.108238
BRL 5.226899
BSD 1.005283
BTN 96.885459
BWP 14.221182
BYN 3.028221
BYR 19600
BZD 2.021781
CAD 1.42224
CDF 2310.000205
CHF 0.830745
CLF 0.024861
CLP 981.640251
CNY 6.704599
CNH 6.706905
COP 3319.26
CRC 459.303568
CUC 1
CUP 24.126252
CVE 98.374959
CZK 21.75028
DJF 179.008692
DKK 6.647805
DOP 60.065513
DZD 134.069899
EGP 52.325598
ERN 15
ETB 161.000217
EUR 0.88931
FJD 2.252801
FKP 0.753812
GBP 0.757535
GEL 2.594992
GGP 0.753812
GHS 11.777115
GIP 0.753812
GMD 73.492388
GNF 8843.452641
GTQ 7.679983
GYD 210.280831
HKD 7.846205
HNL 26.830318
HRK 6.699801
HTG 131.567938
HUF 328.357972
IDR 17922
ILS 3.086103
IMP 0.753812
INR 96.272551
IQD 1316.907959
IRR 1746539.000205
ISK 121.8402
JEP 0.753812
JMD 158.335114
JOD 0.70896
JPY 157.971503
KES 128.906465
KGS 87.446999
KHR 4055.000294
KMF 437.999736
KPW 900.000318
KRW 1358.975009
KWD 0.308675
KYD 0.837765
KZT 445.443338
LAK 22455.000338
LBP 89549.999813
LKR 332.213287
LRD 171.349824
LSL 16.650007
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.414978
MAD 9.803908
MDL 17.899089
MGA 4428.999487
MKD 54.808848
MMK 2099.783199
MNT 3598.053803
MOP 8.125398
MRU 40.074978
MUR 47.820027
MVR 15.450252
MWK 1736.999662
MXN 18.29215
MYR 4.085971
MZN 63.909594
NAD 16.650007
NGN 1328.179967
NIO 36.66497
NOK 9.629799
NPR 155.016734
NZD 1.7836
OMR 0.384496
PAB 1.005296
PEN 3.465499
PGK 4.449497
PHP 62.60297
PKR 277.049627
PLN 3.892075
PYG 5857.77038
QAR 3.644974
RON 4.751299
RSD 104.53697
RUB 83.375382
RWF 1483.390301
SAR 3.764198
SBD 8.064852
SCR 13.908109
SDG 601.496542
SEK 10.03863
SGD 1.280385
SHP 0.757461
SLE 24.600193
SLL 20969.491881
SOS 574.485509
SRD 37.672502
STD 20697.981008
STN 22.15
SVC 8.796002
SYP 13002.000254
SZL 16.643153
THB 33.629838
TJS 9.258616
TMT 3.51
TND 2.988767
TOP 2.40776
TRY 49.123502
TTD 6.819972
TWD 31.9411
TZS 2635.002996
UAH 45.139279
UGX 3991.27687
UYU 40.465
UZS 11882.148738
VES 865.477996
VND 25997.5
VUV 119.747847
WST 2.7762
XAF 583.349342
XAG 0.016435
XAU 0.000239900489
XCD 2.70255
XCG 1.811716
XDR 0.707052
XOF 583.349342
XPF 106.499675
YER 236.374973
ZAR 16.705395
ZMK 9001.200824
ZMW 19.768306
ZWL 321.999592
SSP 5712.591894
MXV 2.070178
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

USA und Verbündete kritisieren im UN-Sicherheitsrat Russlands Vorgehen in der Ukraine
USA und Verbündete kritisieren im UN-Sicherheitsrat Russlands Vorgehen in der Ukraine

USA und Verbündete kritisieren im UN-Sicherheitsrat Russlands Vorgehen in der Ukraine

Die USA haben Russland bei der Dringlichkeitsdebatte des UN-Sicherheitsrats für die Entsendung ihrer Truppen in die Separatisten-Gebiete in der Ostukraine scharf kritisiert. "Sie nennen sie Friedenstruppen", sagte die US-Botschafterin bei der UNO, Linda Thomas-Greenfield, am Montagabend in New York (Ortszeit) in Richtung Russlands. "Das ist völliger Unsinn." Russland gab sich indessen noch "offen für Diplomatie".

Textgröße:

Zur Eröffnung der von der Ukraine und den westlichen Mitgliedsstaaten geforderten Sitzung hatte UN-Untergeneralsekretärin Rosemary DiCarlo gesagt: "Die nächsten Stunden und Tage werden kritisch sein. Die Gefahr eines großen Konflikts ist real und muss um jeden Preis vermieden werden." Sie erklärte, dass sie die Entscheidung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, "Truppen in der Ostukraine zu stationieren", "zutiefst bedauert".

Putin hatte am Montag die Unabhängigkeit der Separatisten-Gebiete in der Ostukraine, der selbsternannten "Volksrepubliken" Donezk und Luhansk, anerkannt. Er kündigte in einer Fernsehansprache zudem an, russische Streitkräfte sollten in den Gebieten den "Frieden" sichern. Abkommen mit den Separatisten sehen die "gegenseitige Unterstützung" im Fall eines "Angriffs" sowie den "gemeinsamen Schutz" der Grenzen vor.

Von der Ukraine forderte Putin die "sofortige" Einstellung aller militärischen Aktivitäten im Osten des Landes. Andernfalls werde Kiew "die gesamte Verantwortung für die mögliche Fortdauer des Blutvergießens" tragen. Er warf Kiew erneut vor, in der Ostukraine einen "Genozid" an der russischen Bevölkerung zu begehen und in den Besitz von Atomwaffen gelangen zu wollen.

US-Botschafterin Thomas-Greenfield sagte, Putins Ansprache sei eine "Reihe ungeheuerlicher, falscher Behauptungen" gewesen, die darauf abzielten, "einen Vorwand für einen Krieg zu schaffen".

Der ukrainische Botschafter Sergej Kyslyzja betonte, dass die Grenzen seines Landes trotz der Aktionen Russlands "unveränderlich" seien. Die Ukraine fordere Russland auf, die Anerkennung der abtrünnigen ukrainischen Gebiete "rückgängig zu machen", "an den Verhandlungstisch zurückzukehren" und "einen sofortigen und überprüfbaren Rückzug seiner Besatzungstruppen" anzuordnen.

Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensia entgegnete: "Wir bleiben offen für die Diplomatie, für eine diplomatische Lösung." Er fügte hinzu: "Wir haben aber nicht die Absicht, ein neues Blutbad im Donbass zuzulassen."

Die meisten Mitglieder des Sicherheitsrats, darunter Frankreich, Norwegen, Irland, Kenia, Ghana und die Vereinigten Arabischen Emirate, kritisierten Russlands Vorgehen. Die britische Gesandte Barbara Woodward sagte, der Rat müsse Russland einhellig zur "Deeskalation" und zur "Einhaltung seiner Verpflichtungen" auffordern. Sie verlangte einen "Rückzieher" von Putin. Der albanische UN-Botschafter Ferit Hoxha fragte mit Blick auf das russische Vorgehen: "Wer ist der Nächste?"

Vetomacht China verurteilte Russlands Schritte hingegen nicht explizit, sondern rief alle Konfliktparteien zur "Zurückhaltung" auf. Alle Seiten müssten Handlungen vermeiden, "die Spannungen anheizen", sagte Chinas UN-Botschafter Zhang Jun. Sein Land würde "alle Bemühungen um eine diplomatische Lösung begrüßen und ermutigen".

Am Ende des fast zweistündigen, angespannten Treffens sagte der ukrainische Vertreter Kyslyzja enttäuscht, dass die UNO "krank" und von einem "vom Kreml verbreiteten Virus befallen" sei.

Washington hat indessen bereits Sanktionen gegen die Separatisten-Gebiete verhängt. Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP zudem, dass die US-Regierung am Dienstag auch "neue Sanktionen gegen Russland" ankündigen werde. "Wir stimmen uns mit Verbündeten und Partnern über diese Ankündigung ab".

Zuvor hatte ein hochrangiger US-Beamter noch darauf hingewiesen, dass sich russische Truppen seit Jahren verdeckt in den Separatisten-Gebieten aufhielten. "Wenn russische Soldaten in den Donbass einmarschieren, wäre das kein neuer Schritt", sagte er. "Wir werden die Diplomatie fortsetzen, bis die Panzer rollen."

M.Zhou--ThChM