The China Mail - Blinken ruft bei Ankunft in Israel zur Deeskalation auf

USD -
AED 3.672502
AFN 64.000041
ALL 81.500312
AMD 360.2992
ANG 1.789785
AOA 918.000231
ARS 1538.519772
AUD 1.422951
AWG 1.8025
AZN 1.701509
BAM 1.755348
BBD 2.014118
BDT 124.150744
BGN 1.747831
BHD 0.37735
BIF 3000
BMD 1
BND 1.281553
BOB 11.995315
BRL 5.393101
BSD 1.000013
BTN 95.207367
BWP 13.822349
BYN 2.947868
BYR 19600
BZD 2.01121
CAD 1.395805
CDF 2315.000024
CHF 0.82107
CLF 0.025084
CLP 990.470581
CNY 6.661098
CNH 6.650785
COP 3178.96
CRC 454.76167
CUC 1
CUP 24.000287
CVE 99.195038
CZK 21.7499
DJF 177.720076
DKK 6.678065
DOP 60.650082
DZD 135.675976
EGP 56.0038
ERN 15
ETB 161.150317
EUR 0.89355
FJD 2.24025
FKP 0.747647
GBP 0.744895
GEL 2.599286
GGP 0.747647
GHS 11.649983
GIP 0.747647
GMD 73.999906
GNF 8799.999654
GTQ 7.645879
GYD 209.614159
HKD 7.845325
HNL 26.999829
HRK 6.76901
HTG 131.054259
HUF 326.981499
IDR 18139.15
ILS 3.12505
IMP 0.747647
INR 94.97085
IQD 1514
IRR 1868415.000297
ISK 121.499098
JEP 0.747647
JMD 158.760361
JOD 0.708993
JPY 157.105501
KES 129.950238
KGS 87.448698
KHR 4073.000466
KMF 440.999836
KPW 899.999961
KRW 1334.219869
KWD 0.31098
KYD 0.833326
KZT 453.3167
LAK 22535.000558
LBP 89549.999892
LKR 332.450795
LRD 170.450274
LSL 16.630086
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.425006
MAD 9.833501
MDL 18.045072
MGA 4595.000132
MKD 55.021155
MMK 2099.909661
MNT 3597.883233
MOP 8.082337
MRU 40.239982
MUR 47.289969
MVR 15.450396
MWK 1736.000168
MXN 18.875204
MYR 4.056963
MZN 63.909948
NAD 16.630024
NGN 1346.380243
NIO 36.810259
NOK 9.217305
NPR 152.332146
NZD 1.772245
OMR 0.384501
PAB 1.000013
PEN 3.460017
PGK 4.49025
PHP 63.67504
PKR 276.600474
PLN 3.93192
PYG 5858.938516
QAR 3.645499
RON 4.772026
RSD 105.012003
RUB 80.649626
RWF 1475
SAR 3.7541
SBD 8.058206
SCR 13.742183
SDG 601.500517
SEK 9.809045
SGD 1.27776
SHP 0.748335
SLE 22.900107
SLL 20969.504398
SOS 571.501218
SRD 37.644503
STD 20697.981008
STN 22.3
SVC 8.749697
SYP 13001.999685
SZL 16.630353
THB 33.716499
TJS 9.190174
TMT 3.5
TND 3.020699
TOP 2.40776
TRY 49.947455
TTD 6.779691
TWD 32.599499
TZS 2648.258019
UAH 45.55389
UGX 4360.137679
UYU 40.22581
UZS 11994.999742
VES 887.479804
VND 25803.5
VUV 119.217464
WST 2.773901
XAF 586.130493
XAG 0.01996
XAU 0.000252138131
XCD 2.70255
XCG 1.802288
XDR 0.707052
XOF 586.130493
XPF 107.303848
YER 236.196986
ZAR 16.66562
ZMK 9001.197294
ZMW 20.200416
ZWL 321.999592
SSP 5745.199062
MXV 2.127338
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Blinken ruft bei Ankunft in Israel zur Deeskalation auf
Blinken ruft bei Ankunft in Israel zur Deeskalation auf / Foto: © POOL/AFP

Blinken ruft bei Ankunft in Israel zur Deeskalation auf

US-Außenminister Antony Blinken hat zum Auftakt eines Israel-Besuchs an Israelis und Palästinenser appelliert, nach der jüngsten Gewalteskalation auf eine Entschärfung des Konflikts hinzuwirken. Blinken wird am Montag in Jerusalem den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und am Dienstag in Ramallah Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu Gesprächen treffen. Durch die in den vergangenen Tagen eskalierte Gewalt erhielt Blinkens seit langem geplante Reise verschärfte Dringlichkeit.

Textgröße:

Bei seiner Ankunft am Flughafen von Tel Aviv verurteilte Blinken all jene, welche die Gewalt in Jerusalem und "alle anderen Terrorakte, die unschuldige Menschenleben kosten", zelebrierten.

"Es liegt in der Verantwortung eines jeden, Maßnahmen zu ergreifen, um die Spannungen zu beruhigen, anstatt sie zu schüren", sagte der US-Chefdiplomat. Dies sei der einzige Weg, die wachsende Welle der Gewalt zu stoppen, "der schon zu viele Menschenleben zum Opfer gefallen sind - zu viele Israelis und zu viele Palästinenser."

Bereits zuvor hatte Blinken bei einem Besuch in Ägypten "alle Parteien" aufgefordert, "die Lage zu beruhigen und die Spannungen zu deeskalieren". Ägypten ist ein wichtiger Vermittler im Nahost-Konflikt. Blinken traf mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi und Außenminister Sameh Schukri zusammen, bevor er nach Israel weiterreiste.

Am Freitag hatte ein bewaffneter Palästinenser vor einer Synagoge in Ostjerusalem sieben Menschen getötet, am Samstag folgte ein weiterer Anschlag, bei dem ein 13-jähriger Palästinenser Ost-Jerusalem zwei zwei Israelis schwer verletzte. Zuvor waren am Donnerstag bei einer Razzia in einem Flüchtlingslager im Westjordanland zehn Palästinenser von israelischen Soldaten getötet worden.

An diesem Montag töteten israelische Truppen im besetzten Westjordanland einen palästinensischen Autofahrer, wie Vertreter beider Seiten mitteilten. Nach Angaben der israelischen Armee hatte das Auto zuvor einen Soldaten angefahren. Der 26-Jährige starb an "einer Schusswunde am Kopf", die ihm die Besatzungssoldaten "heute Morgen in Hebron" zugefügt hätten, erklärte das palästinensische Gesundheitsministerium.

Damit stieg die Zahl der in diesem Monat im Westjordanland und in Ostjerusalem getöteten Palästinenser - darunter Kämpfer, Zivilisten und mehrere Kinder - auf 35, wie aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP hervorgeht.

Zur Deeskalation im israelisch-palästinensischen Konflikt riefen auch der französische Präsident Emmanuel Macron und der russische Außenminister Sergej Lawrow auf. In einem Telefonat mit Netanjahu warnte Macron vor einer "Spirale der Gewalt", wie der Elysée-Palast am Sonntag mitteilte. Macron verurteilte demnach den "abscheulichen Anschlag" vor der Synagoge in Ost-Jerusalem und sagte Israel die "uneingeschränkte Solidarität Frankreichs im Kampf gegen den Terrorismus" zu.

Lawrow appellierte an Israelis und Palästinenser, ein "Höchstmaß an Verantwortung" zu zeigen und eine erneute Verschlechterung der Situation zu verhindern.

Blinkens Nahost-Besuch ist auch Ausdruck der Bemühungen der Regierung von Präsident Joe Biden um eine rasche Entspannung der Beziehungen zu Netanjahu, welcher im Dezember nach anderthalb Jahren an die Regierungsspitze zurückgekehrt war. In der Amtszeit des früheren US-Präsidenten Barack Obama, dem Biden als Vizepräsident gedient hatte, war das Verhältnis zu Netanjahu stark angespannt gewesen.

Es wurde erwartet, dass Blinken während seines Besuchs die Unterstützung der USA für die Zwei-Staaten-Lösung und damit einen eigenen palästinensischen Staat bekräftigt. Allerdings gilt als unwahrscheinlich, dass die Umsetzung dieses Modells unter der neuen Regierung Netanjahu - der am weitesten rechts stehenden Regierung Israels bisher - vorangetrieben wird.

C.Fong--ThChM