The China Mail - Wagner-Chef fordert Druck auf russische Armee im Streit um Munition

USD -
AED 3.672502
AFN 63.999758
ALL 81.109773
AMD 359.873322
ANG 1.789785
AOA 917.999983
ARS 1535.226207
AUD 1.422192
AWG 1.8025
AZN 1.696076
BAM 1.74477
BBD 2.011597
BDT 123.993042
BGN 1.747831
BHD 0.377091
BIF 2997.279094
BMD 1
BND 1.275971
BOB 12.110264
BRL 5.4401
BSD 0.998796
BTN 94.782997
BWP 13.79901
BYN 2.942058
BYR 19600
BZD 2.008653
CAD 1.396775
CDF 2314.99993
CHF 0.824605
CLF 0.025228
CLP 992.919725
CNY 6.661098
CNH 6.652785
COP 3164.280298
CRC 454.168339
CUC 1
CUP 23.969847
CVE 98.367456
CZK 21.82865
DJF 177.849146
DKK 6.697195
DOP 60.537937
DZD 135.196931
EGP 55.990178
ERN 15
ETB 161.241358
EUR 0.89607
FJD 2.243702
FKP 0.746726
GBP 0.746895
GEL 2.600101
GGP 0.746726
GHS 11.635666
GIP 0.746726
GMD 74.000279
GNF 8839.823364
GTQ 7.635488
GYD 209.349213
HKD 7.84413
HNL 26.845087
HRK 6.76901
HTG 130.853294
HUF 327.769503
IDR 18127.15
ILS 3.14456
IMP 0.746726
INR 94.912502
IQD 1514.072885
IRR 1868414.999723
ISK 121.830331
JEP 0.746726
JMD 158.713591
JOD 0.708975
JPY 157.768503
KES 129.791695
KGS 87.448703
KHR 4075.114858
KMF 441.000265
KPW 899.999961
KRW 1333.419749
KWD 0.31117
KYD 0.83233
KZT 452.856952
LAK 22487.176056
LBP 89438.155136
LKR 332.209287
LRD 169.784558
LSL 16.644543
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.420447
MAD 9.82042
MDL 17.877693
MGA 4517.596681
MKD 54.931085
MMK 2099.629361
MNT 3599.514763
MOP 8.070654
MRU 40.499576
MUR 47.280081
MVR 15.449684
MWK 1731.477764
MXN 18.787845
MYR 4.058203
MZN 63.91023
NAD 16.644543
NGN 1346.469726
NIO 36.754539
NOK 9.214898
NPR 151.652616
NZD 1.77723
OMR 0.382702
PAB 0.998885
PEN 3.456889
PGK 4.545252
PHP 63.764506
PKR 276.304474
PLN 3.95455
PYG 5851.286855
QAR 3.64084
RON 4.782198
RSD 104.839645
RUB 80.662951
RWF 1474.374415
SAR 3.7544
SBD 8.058206
SCR 14.652482
SDG 601.550744
SEK 9.817655
SGD 1.278315
SHP 0.748335
SLE 22.899359
SLL 20969.504398
SOS 570.765868
SRD 37.619497
STD 20697.981008
STN 21.856461
SVC 8.739016
SYP 13001.999685
SZL 16.639458
THB 33.723006
TJS 9.193541
TMT 3.5
TND 2.986752
TOP 2.40776
TRY 49.97125
TTD 6.771935
TWD 32.621397
TZS 2646.683617
UAH 45.299969
UGX 4244.613944
UYU 40.153441
UZS 11979.124849
VES 887.479795
VND 25803.5
VUV 118.626367
WST 2.776217
XAF 587.783136
XAG 0.02008
XAU 0.000256368843
XCD 2.70255
XCG 1.799991
XDR 0.707052
XOF 587.783136
XPF 106.3919
YER 236.198985
ZAR 16.70041
ZMK 9001.200902
ZMW 20.14006
ZWL 321.999592
SSP 5745.217636
MXV 2.117493
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Wagner-Chef fordert Druck auf russische Armee im Streit um Munition
Wagner-Chef fordert Druck auf russische Armee im Streit um Munition / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Wagner-Chef fordert Druck auf russische Armee im Streit um Munition

Der Chef der russischen Söldnertruppe Wagner hat seine Landsleute in einem ungewöhnlichen Schritt aufgerufen, ihn in seiner Forderung nach Munition zu unterstützen und Druck auf die Armee auszuüben. "Wenn jeder Russe (...) einfach nur sagen würde: 'Gebt Wagner Munition' (...) dann wäre das schon sehr bedeutend", sagte Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin in einer am Mittwoch veröffentlichten Tonaufnahme. Bereits am Vortag hatte Prigoschin Aufsehen erregt, indem er der russischen Armeeführung "Hochverrat" vorwarf, weil sie seine Söldner nicht ausreichend mit Ausrüstung versorge.

Textgröße:

Der beispiellose Aufruf des Chefs der Söldnertruppe ist ein weiterer Beleg für das Ausmaß der Spannungen zwischen der Söldnertruppe und dem russischen Generalstab. Prigoschin beschuldigt das russische Oberkommando, die Söldner im Kampf um die Stadt Bachmut in der Ostukraine nicht mit Munition zu versorgen. In Russland kann Kritik am Militär mit bis zu 15 Jahren Gefängnis bestraft werden. Mehrere Oppositionelle sind aufgrund dieses Gesetzes inhaftiert.

Prigoschin forderte nun in seiner Audiobotschaft Russen "vom Fahrer bis zur Flugbegleiterin" auf, Munition für die Wagner-Söldner zu verlangen und sagte, entsprechende Forderungen würden im Internet bereits verbreitet. "Wir werden sie klein kriegen und sie dazu bringen, mit dem Quatsch aufzuhören", sagte Prigoschin. Es gebe genügend Geschosse, "aber karrieregeile Politiker, Dreckskerle, Mistviecher müssen erst ihre Unterschrift leisten", damit diese geliefert würden, schimpfte er in der Audiobotschaft.

Seine Botschaft flankierte Prigoschin mit einem Foto von dutzenden im Schnee liegenden Leichen von Kämpfern, die nach seinen Angaben am Dienstag wegen Munitionsmangels getötet wurden. "Ihre Frauen, ihre Mütter und ihre Kinder werden ihre Leichen in Empfang nehmen. Wer ist schuldig? Diejenigen, die das Problem mit den Munitionslieferungen regeln müssen", sagte er.

Am Dienstag hatte Prigoschin Generalstabschef Waleri Gerassimow und Verteidigungsminister Sergej Schoigu beschuldigt, "Hochverrat" zu begehen, indem sie die von den Söldnern geforderte Ausrüstung nicht lieferten und Hilfe durch Lufttransporte verweigerten. Der Generalstab habe sogar verboten, den Wagner-Söldnern "Schaufeln zu liefern, mit denen sie Schützengräben ausheben können". Es gebe eine "Frontalopposition" gegen seine Truppe, die "nichts weniger als ein Versuch zur Zerstörung Wagners" sei, sagte Prigoschin.

Das russische Verteidigungsministerium reagierte auf diese Vorwürfe mit einer Erklärung, in der detailliert die Munition aufgelistet wird, die laut offiziellen Angaben an die "freiwilligen Sturmgeschwader" geliefert wurde - ein Name, den die Armee offenbar für Wagner verwendet. Sämtliche Forderungen nach Munition für Angriffstruppen würden stets "so schnell wie möglich" erfüllt, Berichte über Munitionsknappheit seien "absolut falsch", neue Lieferungen sollten am Samstag erfolgen, betonte das Ministerium.

Die Söldnertruppe Wagner, für die Prigoschin Gefangene aus ganz Russland rekrutiert und ihnen im Gegenzug Amnestie versprochen hatte, hat bei den Kämpfen in der Ostukraine eine wichtige Rolle übernommen. Äußerungen Prigoschins, wonach der Wagner-Gruppe Geländegewinne in der Ukraine ohne die Hilfe der russischen Armee gelungen seien, hatten zu Spannungen mit hochrangigen Militärs geführt.

Prigoschin ist seit langer Zeit ein Verbündeter des Kremls. Nach jahrelangem Leugnen hatte er im vergangenen Jahr eingeräumt, die Söldnertruppe Wagner gegründet zu haben, deren Kämpfer auch im Nahen Osten und in Afrika gesichtet wurden.

Prigoschins zunehmend häufigere und heftigere öffentliche Äußerungen in jüngster Zeit wertete die Politologin Tatjana Stanowaja als Hinweis darauf, dass der Söldner-Chef "keinen direkten Zugang" zu Präsident Wladimir Putin mehr hat: "Das ist ein Akt der Verzweiflung und ein Versuch, über die Öffentlichkeit Kontakt aufzunehmen und die Militärführung aufzuschrecken", sagte sie.

I.Taylor--ThChM--ThChM