The China Mail - Polen kündigt Lieferung von Kampfjets an die Ukraine "in den kommenden Tagen" an

USD -
AED 3.672497
AFN 63.999777
ALL 80.742224
AMD 360.119979
ANG 1.789785
AOA 917.999458
ARS 1548.284459
AUD 1.42503
AWG 1.8025
AZN 1.697294
BAM 1.737338
BBD 2.013458
BDT 124.459802
BGN 1.747831
BHD 0.377436
BIF 2986.973187
BMD 1
BND 1.277909
BOB 12.120755
BRL 5.479505
BSD 0.999711
BTN 94.558763
BWP 13.724402
BYN 2.982914
BYR 19600
BZD 2.010562
CAD 1.395655
CDF 2312.499971
CHF 0.818175
CLF 0.024639
CLP 969.570357
CNY 6.680902
CNH 6.67235
COP 3226.97
CRC 454.091218
CUC 1
CUP 23.992112
CVE 97.94847
CZK 21.61745
DJF 178.012285
DKK 6.647675
DOP 60.031357
DZD 135.604852
EGP 54.672698
ERN 15
ETB 164.071845
EUR 0.88941
FJD 2.241749
FKP 0.745268
GBP 0.742255
GEL 2.601675
GGP 0.745268
GHS 11.631305
GIP 0.745268
GMD 74.000158
GNF 8855.469045
GTQ 7.639521
GYD 209.448686
HKD 7.845735
HNL 26.868429
HRK 6.76901
HTG 130.971046
HUF 322.677498
IDR 18158
ILS 3.15645
IMP 0.745268
INR 94.60155
IQD 1515.529716
IRR 1883408.504511
ISK 121.594104
JEP 0.745268
JMD 158.455068
JOD 0.709001
JPY 158.581028
KES 129.889935
KGS 87.450375
KHR 4064.827605
KMF 440.999727
KPW 899.999961
KRW 1340.015028
KWD 0.310802
KYD 0.833041
KZT 451.807175
LAK 22506.673299
LBP 89519.744527
LKR 332.641939
LRD 169.939285
LSL 16.455617
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.409977
MAD 9.765444
MDL 17.929301
MGA 4515.192027
MKD 54.718717
MMK 2099.52083
MNT 3598.087189
MOP 8.077598
MRU 40.663904
MUR 47.08984
MVR 15.454973
MWK 1733.399066
MXN 18.657745
MYR 4.064101
MZN 63.909813
NAD 16.455325
NGN 1345.3302
NIO 36.784529
NOK 9.26018
NPR 151.29402
NZD 1.77713
OMR 0.384484
PAB 0.999773
PEN 3.450426
PGK 4.485918
PHP 63.530047
PKR 276.534117
PLN 3.91339
PYG 6061.763543
QAR 3.644609
RON 4.752498
RSD 104.611997
RUB 81.849243
RWF 1471.012787
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.775247
SDG 601.497329
SEK 9.76354
SGD 1.278805
SHP 0.745545
SLE 22.909972
SLL 20969.504398
SOS 571.349894
SRD 37.564017
STD 20697.981008
STN 21.763752
SVC 8.747096
SYP 13001.999685
SZL 16.44674
THB 33.641502
TJS 9.221818
TMT 3.51
TND 2.979449
TOP 2.40776
TRY 50.0213
TTD 6.776725
TWD 32.878963
TZS 2649.952964
UAH 45.52523
UGX 4104.021853
UYU 40.19489
UZS 11886.139647
VES 890.036598
VND 25704.5
VUV 119.472328
WST 2.779309
XAF 583.414895
XAG 0.019193
XAU 0.000247952225
XCD 2.70255
XCG 1.801579
XDR 0.707052
XOF 583.414895
XPF 105.938734
YER 236.174947
ZAR 16.448175
ZMK 9001.195264
ZMW 20.274394
ZWL 321.999592
SSP 5745.96484
MXV 2.100144
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Polen kündigt Lieferung von Kampfjets an die Ukraine "in den kommenden Tagen" an
Polen kündigt Lieferung von Kampfjets an die Ukraine "in den kommenden Tagen" an / Foto: © AFP/Archiv

Polen kündigt Lieferung von Kampfjets an die Ukraine "in den kommenden Tagen" an

Polen will der Ukraine in Kürze erste Kampfjets vom Typ MiG-29 aus sowjetischer Produktion liefern, die noch aus alten DDR-Beständen stammen. "In den kommenden Tagen werden wir (...) vier voll einsatzbereite Flugzeuge in die Ukraine überführen", sagte Präsident Andrzej Duda am Donnerstag in Warschau. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) war nach eigenen Worten nicht über die polnischen Pläne informiert.

Textgröße:

"Wir können sagen, dass wir kurz davor stehen, MiGs in die Ukraine zu schicken", sagte Duda nach Gesprächen mit seinem tschechischen Kollegen Petr Pavel. Weitere Kampfflugzeuge würden derzeit gewartet und "wahrscheinlich sukzessive überstellt". Polen verfügt nach seinen Worten über rund ein Dutzend MiG-Kampfjets, die es von der Nationalen Volksarmee der DDR geerbt hatte. "Die MiGs stehen immer noch im Dienst der polnischen Luftwaffe", betonte Duda. Die meisten von ihnen seien "voll funktionsfähig."

Bundesverteidigungsminister Pistorius sagte bei einem Besuch der Streitkräftebasis in Mahlwinkel in Sachsen-Anhalt, er habe "keine Bestätigung aus Polen", dass das Land MiG-Kampfjets an die Ukraine liefern wolle und wann dies erfolgen könne. Der Minister wollte sich nicht dazu äußern, ob es sich bei den MiGs um alte DDR-Maschinen handle. "Ich habe keine Bestätigung darüber, dass dies MiGs sind aus alten DDR-Beständen", sagte er.

Sollte es sich tatsächlich um Maschinen aus Deutschland handeln, müsste die Bundesregierung die Weitergabe an die Ukraine möglicherweise genehmigen. Pistorius wollte sich zu diesem Thema auf Nachfrage in Mahlwinkel nicht äußern - dies wäre eine "rein hypothetische Beantwortung", die er vermeiden wolle, sagte er.

Polens Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak sagte am Donnerstag, sein Land wolle die MiG-29 "im Rahmen einer größeren Koalition von Ländern" an die Ukraine übergeben. Nach den Ländern gefragt, sprach der Minister von der Slowakei und fügte hinzu, "wir sind natürlich offen für andere".

Die Slowakei hatte im vergangenen Jahr erklärt, sie sei zu einer Debatte über die Entsendung von MiG-29 bereit, um die Bestände der Ukraine wieder aufzufüllen. Eine endgültige Entscheidung wurde dazu nicht getroffen.

Polen hatte schon kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs vorgeschlagen, der Ukraine MiG-29 zu liefern. Das US-Verteidigungsministerium hatte dies damals allerdings als zu riskant eingeschätzt, weil es von Russland als Eskalation hätte angesehen werden können. Polen ist als Nachbarland der Ukraine besonders von den Folgen des Krieges betroffen.

Die Ukraine fordert seit Wochen Kampfflugzeuge von den westlichen Partnern, um sich gegen eine erwartete russische Offensive verteidigen zu können. Sowohl US-Präsident Joe Biden als auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) haben bislang eine Lieferung von Kampfjets vom Typ F-16 an die Ukraine abgelehnt.

In seiner Regierungserklärung im Bundestag sagte Scholz am Donnerstag, er erwarte vom EU-Gipfel kommende Woche weitere Schritte zur Versorgung der Ukraine mit Munition im Krieg gegen Russland. "Gemeinsam mit unseren europäischen Partnern werden wir weiter dafür sorgen, dass die Ukraine Waffen und Ausrüstung erhält, um durchzuhalten und sich zu verteidigen", betonte Scholz. Deutschland werde die Unterstützung der Ukraine "politisch, finanziell, humanitär und mit Waffen (...) so lange fortsetzen, wie sie notwendig ist".

Unterdessen teilte Schweden mit, 14 Einheiten seines mobilen Artilleriesystems Archer an Großbritannien zu verkaufen. Britischen Angaben zufolge dienen diese als "vorübergehender Ersatz für 32 AS90-Artilleriesysteme", die das Vereinigte Königreich den ukrainischen Streitkräften überlassen habe.

Im Januar hatte Stockholm bereits angekündigt, sein Archer-System auch direkt an die Ukraine zu liefern. Am Donnerstag präzisierte Verteidigungsminister Pal Jonson, es handele sich um acht Einheiten.

F.Brown--ThChM