The China Mail - Geberkonferenz sagt sieben Milliarden Euro Erdbebenhilfe für Türkei und Syrien zu

USD -
AED 3.672497
AFN 64.99979
ALL 80.742224
AMD 360.119907
ANG 1.789785
AOA 918.000449
ARS 1547.512201
AUD 1.427114
AWG 1.8
AZN 1.695151
BAM 1.737338
BBD 2.013458
BDT 124.459802
BGN 1.747831
BHD 0.37735
BIF 3010
BMD 1
BND 1.277909
BOB 12.120755
BRL 5.460101
BSD 0.999711
BTN 94.558763
BWP 13.724402
BYN 2.982914
BYR 19600
BZD 2.010562
CAD 1.39706
CDF 2315.000267
CHF 0.816503
CLF 0.02453
CLP 965.430226
CNY 6.67355
CNH 6.67376
COP 3229.36
CRC 454.091218
CUC 1
CUP 23.992112
CVE 98.896657
CZK 21.61525
DJF 177.720122
DKK 6.65239
DOP 60.604398
DZD 135.956026
EGP 54.717302
ERN 15
ETB 164.071845
EUR 0.88999
FJD 2.244198
FKP 0.745268
GBP 0.741965
GEL 2.600226
GGP 0.745268
GHS 11.631305
GIP 0.745268
GMD 74.000096
GNF 8855.000058
GTQ 7.639521
GYD 209.448686
HKD 7.84505
HNL 26.868429
HRK 6.76901
HTG 130.971046
HUF 322.693501
IDR 18110.4
ILS 3.153899
IMP 0.745268
INR 94.51575
IQD 1515.529716
IRR 1883408.502243
ISK 121.579569
JEP 0.745268
JMD 158.455068
JOD 0.709015
JPY 158.401996
KES 129.920112
KGS 87.450166
KHR 4064.827605
KMF 440.999835
KPW 899.999961
KRW 1341.484997
KWD 0.310805
KYD 0.833041
KZT 451.807175
LAK 22506.673299
LBP 89519.744527
LKR 332.641939
LRD 169.939285
LSL 16.455617
LTL 2.952739
LVL 0.60489
LYD 6.409977
MAD 9.765444
MDL 17.929301
MGA 4515.192027
MKD 54.78946
MMK 2099.52083
MNT 3598.087189
MOP 8.077598
MRU 40.663904
MUR 47.090014
MVR 15.455015
MWK 1733.399066
MXN 18.60899
MYR 4.071298
MZN 63.910474
NAD 16.455325
NGN 1346.42026
NIO 36.784529
NOK 9.29659
NPR 151.29402
NZD 1.778304
OMR 0.384501
PAB 0.999773
PEN 3.450426
PGK 4.485918
PHP 63.345497
PKR 276.534117
PLN 3.904405
PYG 6061.763543
QAR 3.644609
RON 4.754098
RSD 104.67979
RUB 81.801499
RWF 1471.012787
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.701544
SDG 601.500853
SEK 9.731575
SGD 1.27865
SHP 0.745545
SLE 22.909978
SLL 20969.504398
SOS 571.349894
SRD 37.563974
STD 20697.981008
STN 21.763752
SVC 8.747096
SYP 13001.999685
SZL 16.44674
THB 33.593497
TJS 9.221818
TMT 3.51
TND 2.979449
TOP 2.40776
TRY 50.043203
TTD 6.776725
TWD 32.836099
TZS 2649.998018
UAH 45.52523
UGX 4104.021853
UYU 40.19489
UZS 11886.139647
VES 890.0366
VND 25704.5
VUV 119.472328
WST 2.779309
XAF 583.794901
XAG 0.019139
XAU 0.000246069955
XCD 2.70255
XCG 1.801579
XDR 0.707052
XOF 583.794901
XPF 105.938734
YER 236.175008
ZAR 16.39546
ZMK 9001.202271
ZMW 20.274394
ZWL 321.999592
SSP 5745.96484
MXV 2.094656
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Geberkonferenz sagt sieben Milliarden Euro Erdbebenhilfe für Türkei und Syrien zu
Geberkonferenz sagt sieben Milliarden Euro Erdbebenhilfe für Türkei und Syrien zu / Foto: © AFP

Geberkonferenz sagt sieben Milliarden Euro Erdbebenhilfe für Türkei und Syrien zu

Sechs Wochen nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien sind bei einer internationalen Geberkonferenz in Brüssel mehr als sieben Milliarden Euro an Hilfen zusammengekommen. Allein die Europäische Kommission sagte der Türkei eine Milliarde Euro für den Wiederaufbau zu. Für die humanitäre Hilfe in Syrien will die EU 108 Millionen Euro bereitstellen. Auch Deutschland erhöhte seine Hilfen deutlich.

Textgröße:

Die Zusage von sieben Milliarden Euro vermittle vor allem eine Botschaft: "Die betroffenen Menschen sind nicht allein", sagte der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson. Schweden hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne.

Der Chef des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), Achim Steiner, bezeichnete die Zusagen als "großen Schritt nach vorn". Die Hilfen seien "sehr willkommen, aber in Bezug auf die allgemeine Erholung und den Wiederaufbau haben wir noch einen langen Weg vor uns".

Die Geberkonferenz war von der EU in Abstimmung mit den Vereinten Nationen organisiert worden, um Geld für die Opfer der verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet zu sammeln. Gut die Hälfte der zugesagten Finanzhilfe wird nach EU-Angaben von der Kommission, den EU-Mitgliedstaaten, der Europäischen Investitionsbank und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung bereitgestellt.

Bei den Beben am 6. Februar mit einer Stärke von bis zu 7,8 kamen nach Behördenangaben mehr als 50.000 Menschen in der Türkei und fast 6000 Menschen Syrien ums Leben, Hunderttausende sind obdachlos.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hatte bereits am Montagmorgen weitere deutsche Hilfszahlungen angekündigt. Nach Angaben des Auswärtigen Amts sagte Deutschland den beiden Ländern zusätzlich zu den bisher zur Verfügung gestellten 108 Millionen Euro weitere 130 Millionen Euro zu. Frankreich kündigte zwölf Millionen Euro weitere Hilfen an, Spanien sagte 50 Millionen Euro Darlehen für die Türkei sowie fünf Millionen Euro humanitäre Hilfe für die Türkei und Syrien zu.

Die Schäden sind Schätzungen zufolge jedoch noch viel höher. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bezifferte die durch die Erdbeben entstandenen Schäden in seinem Land auf rund 104 Milliarden Dollar (rund 96,4 Milliarden Euro). "Unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage ist es für jedes Land unmöglich, eine Katastrophe dieses Ausmaßes allein zu bewältigen", sagte Erdogan per Videonachricht zu den Teilnehmenden der Konferenz. Für Syrien gehen die Vereinten Nationen bislang von Wiederaufbaukosten in Höhe von 14,8 Milliarden Dollar aus.

Die Welthungerhilfe forderte von der Geberkonferenz eine langfristige und nachhaltige Unterstützung der Betroffenen. Während die Unterstützung in der Türkei viele Betroffene nach wenigen Tagen erreicht habe, hätten die Opfer in Syrien zu lange auf Hilfe warten müssen. Gleichzeitig gingen die militärischen Angriffe in Nordwestsyrien unvermindert weiter. "Menschen, die alles verloren haben, müssen auch noch Schutz vor Luftangriffen suchen", erklärte Welthungerhilfe-Generalsekretär Mathias Mogge.

Die Organisation Save the Children forderte angesichts heftiger Regenfälle im Norden Syriens "konkrete Zusagen" der internationalen Gemeinschaft und schnelle Hilfe insbesondere für die Kinder. Die Überschwemmungen zeigten, wie gefährdet die Kinder und ihre Familien in Nordsyrien seien, sagte die Leiterin der Syrien-Nothilfe von Save the Children, Rasha Muhrez.

"Die Regenfälle haben ihre Not noch verschlimmert und sie erneut aus ihren Unterkünften vertrieben", sagte Muhrez. Sie bräuchten "sichere Schlafplätze, Zugang zu Bildung und Schutz sowie psychosoziale Unterstützung".

Der Oxfam-Direktor für Syrien, Mutas Adham, sagte, die neuen Zusagen könnten "ein Rettungsanker" für viele Syrer sein, die bereits vor dem Erdbeben mit Hunger, explodierender Inflation und Armut zu kämpfen hatten. Dennoch sei "eine langfristige Lösung" über die humanitäre Hilfe hinaus gefragt.

Die syrische Regierung war nicht zu der Konferenz eingeladen. Das Außenministerium in Damaskus beklagte, dass das Treffen "ohne Abstimmung mit der syrischen Regierung" stattfand.

Der syrische Machthaber Baschar al-Assad ist seit der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste gegen seine Regierung im Jahr 2011 und dem daraus entstandenen Bürgerkrieg international weitgehend isoliert. Auch viele arabische Länder brachen die Beziehungen zu Damaskus ab. Nach den Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet schickten jedoch viele arabische Länder Hilfslieferungen nach Damaskus.

B.Chan--ThChM