The China Mail - Mehr als 30 Raketen aus dem Libanon auf Israel abgefeuert

USD -
AED 3.672504
AFN 64.99959
ALL 80.761235
AMD 360.982284
ANG 1.789785
AOA 917.999795
ARS 1547.4941
AUD 1.424725
AWG 1.8
AZN 1.703496
BAM 1.737655
BBD 2.013789
BDT 124.482471
BGN 1.747831
BHD 0.377511
BIF 2987.543757
BMD 1
BND 1.278142
BOB 12.12307
BRL 5.461698
BSD 0.999876
BTN 94.576825
BWP 13.727633
BYN 2.983457
BYR 19600
BZD 2.010946
CAD 1.395365
CDF 2315.000158
CHF 0.814045
CLF 0.024532
CLP 965.497729
CNY 6.67355
CNH 6.66769
COP 3229.4
CRC 454.196116
CUC 1
CUP 23.996482
CVE 97.96631
CZK 21.568402
DJF 178.04787
DKK 6.639715
DOP 60.044158
DZD 135.847037
EGP 54.720699
ERN 15
ETB 164.108289
EUR 0.888299
FJD 2.24025
FKP 0.745268
GBP 0.741285
GEL 2.597406
GGP 0.745268
GHS 11.633527
GIP 0.745268
GMD 74.000152
GNF 8857.12128
GTQ 7.640777
GYD 209.490556
HKD 7.84374
HNL 26.874159
HRK 6.76901
HTG 130.993736
HUF 321.820972
IDR 18089.05
ILS 3.153904
IMP 0.745268
INR 94.292795
IQD 1515.805747
IRR 1883408.497579
ISK 121.350142
JEP 0.745268
JMD 158.490264
JOD 0.709023
JPY 157.906976
KES 129.939873
KGS 87.450338
KHR 4065.567945
KMF 440.999846
KPW 899.999961
KRW 1344.389738
KWD 0.31072
KYD 0.8332
KZT 451.907529
LAK 22510.972511
LBP 89536.844537
LKR 332.702525
LRD 169.971747
LSL 16.458322
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.411145
MAD 9.767223
MDL 17.932726
MGA 4516.054516
MKD 54.694998
MMK 2099.52083
MNT 3598.087189
MOP 8.0795
MRU 40.672394
MUR 47.089769
MVR 15.454964
MWK 1733.74558
MXN 18.549496
MYR 4.049303
MZN 63.909535
NAD 16.458322
NGN 1345.80733
NIO 36.791229
NOK 9.290185
NPR 151.327626
NZD 1.769895
OMR 0.384494
PAB 0.999964
PEN 3.451055
PGK 4.486835
PHP 63.136501
PKR 276.584484
PLN 3.896245
PYG 6062.867601
QAR 3.645272
RON 4.745298
RSD 104.493047
RUB 81.798631
RWF 1471.300315
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.898677
SDG 601.501901
SEK 9.70178
SGD 1.276795
SHP 0.745545
SLE 22.910107
SLL 20969.504398
SOS 571.481881
SRD 37.56398
STD 20697.981008
STN 21.767813
SVC 8.74869
SYP 13001.999685
SZL 16.449882
THB 33.443033
TJS 9.223662
TMT 3.51
TND 2.979992
TOP 2.40776
TRY 50.042497
TTD 6.77808
TWD 32.955404
TZS 2649.997953
UAH 45.533522
UGX 4104.696412
UYU 40.202925
UZS 11888.515735
VES 890.036604
VND 25690
VUV 119.472328
WST 2.779309
XAF 582.685991
XAG 0.018789
XAU 0.000241577987
XCD 2.70255
XCG 1.801979
XDR 0.707052
XOF 582.685991
XPF 105.958029
YER 236.174995
ZAR 16.332032
ZMK 9001.185115
ZMW 20.278266
ZWL 321.999592
SSP 5745.96484
MXV 2.087959
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Mehr als 30 Raketen aus dem Libanon auf Israel abgefeuert
Mehr als 30 Raketen aus dem Libanon auf Israel abgefeuert / Foto: © AFP

Mehr als 30 Raketen aus dem Libanon auf Israel abgefeuert

Einen Tag nach den gewaltsamen Zusammenstößen zwischen israelischen Polizisten und Palästinensern in der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem hat Israel etliche aus dem Libanon abgefeuerte Raketen abgefangen. Fünf Raketen seien im Norden Israels eingeschlagen, 25 weitere abgefangen worden, teilte die israelische Armee am Donnerstag mit. Das Militär machte palästinensische Gruppen für die Raketen verantwortlich. Deutschland, die USA, Frankreich und die UN verurteilten den Beschuss.

Textgröße:

Insgesamt seien mindestens "34 Raketen vom Libanon aus auf israelisches Gebiet abgefeuert" worden, erklärte die Armee. Zuvor hatten israelische Medien von einer "Salve" von Geschossen berichtet, nachdem die Armee zunächst von "einer abgefangenen" Rakete gesprochen hatte.

"Wir wissen mit Sicherheit, dass es sich um palästinensisches Feuer handelt", sagte Armeesprecher Richard Hecht. Es sei noch unklar, welche Gruppierung dafür verantwortlich sei - "aber es war nicht die Hisbollah", sagte er. Die libanesische Armee gab am Donnerstag an, in Südlibanon Abschussrampen entdeckt und zerstört zu haben.

Nach Armee-Angaben war infolge der Raketenangriffe in der Stadt Schlomi und in dem Dorf Betzet im Norden Israels Raketenalarm ausgelöst worden. Laut israelischen Rettungsdiensten wurden bei dem Raketenbeschuss am ersten Tag des jüdischen Pessachfestes zwei Menschen verletzt - ein Mann durch einen Granatsplitter und eine Frau auf dem Weg zum Schutzraum.

Bei der Begutachtung der Schäden in seinem Büro in Schlomi sagte der 46-jährige Schlomi Naaman der Nachrichtenagentur AFP, andere Bewohner hätten ihm von dem Einschlag einer Katjuscha-Rakete in den Räumen erzählt. "Ich hörte die Sirene, ich hörte den Knall, ich war in meinem Haus, es war sehr, sehr beängstigend."

Deutschland, Frankreich und die USA verurteilten den jüngsten Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen und Libanon auf Israel am Donnerstag. "Er muss sofort aufhören. Es gilt besonders jetzt während der Feiertage, eine weitere Eskalation zu verhindern", erklärte das Auswärtige Amt im Onlinedienst Twitter. Auch Frankreich rief nach Angaben eines Außenministeriumssprechers dazu auf, während der Feiertage "jede Aktion zu vermeiden, die die Eskalation der Gewalt anheizen könnte".

Die USA bekräftigten ihren Einsatz für die Sicherheit Israels. Washington erkenne außerdem "das legitime Recht Israels an, sich selbst gegen alle Formen der Aggression zu verteidigen", erklärte das US-Außenministerium. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte laut seinem Sprecher "die zahlreichen Raketen, die heute aus dem Libanon auf den Norden Israels abgefeuert wurden" und forderte "alle Akteure" zu größtmöglicher Zurückhaltung auf.

In der Nacht zum Mittwoch hatte die israelische Polizei eigenen Angaben zufolge mehr als 350 Menschen festgenommen, nachdem sich "Unruhestifter" in der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem verbarrikadiert hätten. Beamte seien mit Steinen beworfen und Feuerwerkskörper gezündet worden. Am Abend war es zu weiteren Zusammenstößen in der drittheiligsten Stätte des Islam gekommen.

Nach den Auseinandersetzungen waren am Mittwoch auch aus dem Gazastreifen Raketen auf Israel abgefeuert worden, woraufhin Israel mit eigenen Angriffen reagierte.

Zu den Raketenangriffen vom Donnerstag bekannte sich zunächst niemand. Zuvor hatte jedoch die pro-iranische Hisbollah im Libanon angekündigt, palästinensische Gruppen nach den gewaltsamen Zusammenstößen auf dem Tempelberg "mit allen Maßnahmen" gegen Israel zu unterstützen.

Armeesprecher Hecht erklärte allerdings, der Beschuss sei nicht auf die Miliz, sondern palästinensische Gruppen zurückzuführen. "Wir nehmen an, dass die Hisbollah davon wusste, und auch der Libanon trägt eine gewisse Verantwortung. Wir untersuchen auch, ob der Iran beteiligt war", sagte er am Donnerstag vor Reportern.

Die Hisbollah unterhält zum Iran, zur im Gazastreifen regierenden radikalislamischen Hamas und zur ebenfalls dort aktiven militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad enge Verbindungen. Am Mittwoch war Hamas-Chef Ismail Hanijeh zu einem Besuch im Libanon eingetroffen.

Israel und der Libanon befinden sich offiziell im Kriegszustand. An der Grenze der beiden Staaten kommt es immer wieder zu Spannungen. Zu Raketenangriffen auf Israel bekannte sich in der Vergangenheit oftmals die Hisbollah. Zuletzt hatte die Hisbollah im April vergangenen Jahres Raketen auf Israel abgefeuert. Das israelische Militär hatte darauf mit Artilleriefeuer reagiert.

Unterdessen wies die israelische Armee Berichte libanesischer Staatsmedien über angebliche Angriffe auf Ziele im Südlibanon als Reaktion auf den Raketenbeschuss zurück. Israel habe "bisher" keine Vergeltungsmaßnahmen ergriffen, erklärte die Armee auf Anfrage der AFP.

G.Tsang--ThChM