The China Mail - Kämpfe im Sudan dauern trotz Gesprächen über Waffenruhe an

USD -
AED 3.672498
AFN 65.000033
ALL 80.761235
AMD 360.982284
ANG 1.789785
AOA 916.999796
ARS 1547.435951
AUD 1.426218
AWG 1.8
AZN 1.711502
BAM 1.737655
BBD 2.013789
BDT 124.482471
BGN 1.747831
BHD 0.377511
BIF 2987.543757
BMD 1
BND 1.278142
BOB 12.12307
BRL 5.452597
BSD 0.999876
BTN 94.576825
BWP 13.727633
BYN 2.983457
BYR 19600
BZD 2.010946
CAD 1.396295
CDF 2315.000375
CHF 0.817865
CLF 0.024527
CLP 965.319821
CNY 6.669803
CNH 6.66649
COP 3229.13
CRC 454.196116
CUC 1
CUP 23.996482
CVE 97.96631
CZK 21.640991
DJF 178.04787
DKK 6.66219
DOP 60.044158
DZD 136.137727
EGP 53.944098
ERN 15
ETB 164.108289
EUR 0.89128
FJD 2.243203
FKP 0.743037
GBP 0.742305
GEL 2.604999
GGP 0.743037
GHS 11.633527
GIP 0.743037
GMD 74.488904
GNF 8859.999556
GTQ 7.640777
GYD 209.490556
HKD 7.844815
HNL 26.874159
HRK 6.76901
HTG 130.993736
HUF 323.475987
IDR 18051.6
ILS 3.16671
IMP 0.743037
INR 94.45525
IQD 1515.805747
IRR 1883408.498647
ISK 121.740028
JEP 0.743037
JMD 158.490264
JOD 0.708991
JPY 158.394499
KES 129.88984
KGS 87.449305
KHR 4065.567945
KMF 440.999862
KPW 899.999961
KRW 1344.009825
KWD 0.31085
KYD 0.8332
KZT 451.907529
LAK 22510.972511
LBP 89536.844537
LKR 332.702525
LRD 169.971747
LSL 16.458322
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.411145
MAD 9.767223
MDL 17.932726
MGA 4516.054516
MKD 54.86112
MMK 2099.845134
MNT 3601.453525
MOP 8.0795
MRU 40.672394
MUR 46.750138
MVR 15.454973
MWK 1733.74558
MXN 18.57415
MYR 4.046102
MZN 63.910608
NAD 16.458322
NGN 1344.919545
NIO 36.791229
NOK 9.282715
NPR 151.327626
NZD 1.77647
OMR 0.384469
PAB 0.999964
PEN 3.451055
PGK 4.486835
PHP 63.009499
PKR 276.584484
PLN 3.913615
PYG 6062.867601
QAR 3.645272
RON 4.758805
RSD 104.821031
RUB 81.626861
RWF 1471.300315
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.753827
SDG 601.494926
SEK 9.77764
SGD 1.276798
SHP 0.745545
SLE 22.910108
SLL 20969.504398
SOS 571.481881
SRD 37.564026
STD 20697.981008
STN 21.767813
SVC 8.74869
SYP 13001.999685
SZL 16.449882
THB 33.409965
TJS 9.223662
TMT 3.51
TND 2.979992
TOP 2.40776
TRY 50.0464
TTD 6.77808
TWD 32.916898
TZS 2647.377987
UAH 45.533522
UGX 4104.696412
UYU 40.202925
UZS 11888.515735
VES 893.768974
VND 25682.5
VUV 119.655093
WST 2.783161
XAF 584.641244
XAG 0.018961
XAU 0.000242230458
XCD 2.70255
XCG 1.801979
XDR 0.707052
XOF 584.641244
XPF 105.958029
YER 236.174989
ZAR 16.3842
ZMK 9001.198566
ZMW 20.278266
ZWL 321.999592
SSP 5745.516508
MXV 2.090199
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Kämpfe im Sudan dauern trotz Gesprächen über Waffenruhe an
Kämpfe im Sudan dauern trotz Gesprächen über Waffenruhe an / Foto: © AFP

Kämpfe im Sudan dauern trotz Gesprächen über Waffenruhe an

Die seit Wochen andauernden Kämpfe im Sudan haben trotz internationaler Bemühungen um einen Waffenstillstand auch am Wochenende nicht nachgelassen. Aus der Hauptstadt Khartum berichteten Augenzeugen der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag von Luftangriffen und Feuergefechten in mehreren Stadtvierteln. Von den am Wochenende begonnenen Verhandlungen über eine Waffenruhe zwischen Vertretern der sudanesischen Armee und der RSF-Miliz in Saudi-Arabien drangen zunächst keine Nachrichten nach außen.

Textgröße:

Vertreter der USA und Saudi-Arabiens versicherten, dass die beiden Konfliktparteien an einer Waffenruhe arbeiteten. Armee und Miliz gaben keine Erklärungen zu den Gesprächen ab. "Die Armeedelegation wird nur über die Waffenruhe sprechen und wie sie richtig umgesetzt wird, um humanitäre Hilfe zu ermöglichen", sagte Armeesprecher Nabil Abdallah lediglich. RSF-Befehlshaber Mohamed Hamdan Daglo schrieb im Onlinedienst Twitter, er unterstütze die Gespräche.

Riad und Washington begrüßten den "Beginn von Vorgesprächen" und ermahnten beide Parteien, "sich aktiv einzubringen". Sie machten jedoch keine Angaben zum offiziellen Beginn oder zum Inhalt der Gespräche.

Saudi-Arabien hatte am Samstag bestätigt, dass Unterhändler der sudanesischen Konfliktparteien zu direkten Gesprächen im saudiarabischen Dschiddah eingetroffen waren. Nach Angaben eines saudiarabischen Diplomaten sind an den Gesprächen in Dschiddah zudem Vertreter Großbritanniens, Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate und der USA beteiligt.

Im Sudan kämpfen seit Mitte April Armeeeinheiten unter dem Kommando von Militärmachthaber Abdel Fattah al-Burhan gegen die RSF-Miliz unter Befehlshaber Daglo. Bei den Gefechten wurden nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Acled bereits mehr als 700 Menschen getötet, die meisten in Khartum und in der Region Darfur. Hunderttausende Menschen wurden vertrieben. Die Konfliktparteien vereinbarten schon mehrere Waffenruhen, die aber immer wieder gebrochen wurden.

Sowohl die Armee als auch die RSF-Miliz versuchen sich als Bewahrer demokratischer Werte darzustellen, obwohl beide Seiten am jüngsten Putsch im Jahr 2021 beteiligt waren. Burhan und sein ehemaliger Stellvertreter Daglo hatten 2019 nach Massenprotesten der Bevölkerung gemeinsam den langjährigen Machthaber Omar al-Bashir abgesetzt.

Eine Übergangsregierung aus sechs Zivilisten und fünf Militärs sollte das Land im Anschluss in Richtung Demokratie führen - bis die Generale 2021 putschten. Der jetzige Konflikt entzündete sich am Streit darüber, wie die Miliz in die regulären Truppen integriert werden soll.

Andreas Krieg vom King's College in London bezeichnete die Kämpfe in Khartum als "Abnutzungskrieg", in dem beide Seiten über ähnliche Fähigkeiten und Kapazitäten verfügen.

Die UN-Kinderschutzorganisation Unicef warnte vor den tödlichen Folgen der anhaltenden Kämpfe für Kinder. Bereits 190 Kinder seien in den ersten elf Tagen des Konflikts getötet und 1700 weitere verletzt worden, teilte Unicef-Sprecher James Elder unter Berufung auf eine Partnerorganisation mit.

Der Menschenrechtsrat der UNO setzte auf Antrag von Großbritannien, Norwegen, der Vereinigten Staaten und Deutschland für den 11. Mai eine Sondersitzung zur Situation im Sudan an.

Nach UN-Angaben vom Freitag könnten bei einem anhaltenden Konflikt zusätzliche zwei bis zweieinhalb Millionen Menschen im Sudan ihre Ernährung in den kommenden drei bis sechs Monaten nicht mehr sicherstellen. Damit wären im gesamten Land rund 19 Millionen Menschen akut hunger- und mangelernährungsgefährdet.

C.Fong--ThChM