The China Mail - Weitere Bemühungen zur Evakuierung von Zivilisten aus ukrainischer Stadt Mariupol

USD -
AED 3.6725
AFN 66.000245
ALL 81.82833
AMD 362.253747
ANG 1.790365
AOA 916.999684
ARS 1524.826029
AUD 1.441057
AWG 1.8025
AZN 1.702147
BAM 1.739471
BBD 2.012612
BDT 122.851565
BGN 1.683441
BHD 0.376674
BIF 3014.617269
BMD 1
BND 1.278867
BOB 12.006155
BRL 5.213901
BSD 0.99928
BTN 96.807044
BWP 13.814757
BYN 3.009846
BYR 19600
BZD 2.009677
CAD 1.42822
CDF 2310.000111
CHF 0.830425
CLF 0.024807
CLP 979.509947
CNY 6.70455
CNH 6.709873
COP 3301.04
CRC 457.878797
CUC 1
CUP 23.981287
CVE 98.071304
CZK 21.820299
DJF 177.940248
DKK 6.67662
DOP 59.662995
DZD 133.636213
EGP 52.249599
ERN 15
ETB 163.212801
EUR 0.893302
FJD 2.253298
FKP 0.755263
GBP 0.75685
GEL 2.605028
GGP 0.755263
GHS 11.735826
GIP 0.755263
GMD 73.500677
GNF 8790.241169
GTQ 7.636412
GYD 209.021333
HKD 7.846735
HNL 26.827891
HRK 6.732202
HTG 130.85359
HUF 329.341501
IDR 17942
ILS 3.05195
IMP 0.755263
INR 96.243949
IQD 1309.040455
IRR 1746539.498985
ISK 122.570402
JEP 0.755263
JMD 158.196211
JOD 0.709022
JPY 157.779502
KES 129.890078
KGS 87.450144
KHR 4053.1526
KMF 438.000226
KPW 900.000318
KRW 1344.105006
KWD 0.30921
KYD 0.83267
KZT 448.958718
LAK 22445.267647
LBP 89483.505439
LKR 330.453112
LRD 170.863165
LSL 16.707565
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.399481
MAD 9.927646
MDL 17.857175
MGA 4415.17204
MKD 55.052146
MMK 2099.850161
MNT 3596.272149
MOP 8.076685
MRU 39.93098
MUR 48.560213
MVR 15.459705
MWK 1732.714877
MXN 18.215399
MYR 4.086502
MZN 63.901767
NAD 16.707565
NGN 1327.450222
NIO 36.769055
NOK 9.66105
NPR 154.896092
NZD 1.78803
OMR 0.3845
PAB 0.999253
PEN 3.462758
PGK 4.525422
PHP 62.692032
PKR 276.770538
PLN 3.919735
PYG 5846.252368
QAR 3.642282
RON 4.768597
RSD 104.90897
RUB 83.799642
RWF 1479.943076
SAR 3.74627
SBD 8.078071
SCR 14.029703
SDG 601.498676
SEK 10.078505
SGD 1.2811
SHP 0.75503
SLE 24.599033
SLL 20969.491881
SOS 571.110913
SRD 37.811501
STD 20697.981008
STN 21.791046
SVC 8.742946
SYP 13002.000254
SZL 16.704542
THB 33.689857
TJS 9.197848
TMT 3.5
TND 2.977543
TOP 2.40776
TRY 49.162102
TTD 6.775561
TWD 31.778502
TZS 2637.150945
UAH 44.962977
UGX 3987.245794
UYU 40.271978
UZS 11785.633285
VES 865.47815
VND 25998
VUV 119.582079
WST 2.788611
XAF 585.967602
XAG 0.016333
XAU 0.000241217861
XCD 2.70255
XCG 1.800887
XDR 0.707052
XOF 585.967602
XPF 106.071589
YER 236.297226
ZAR 16.697595
ZMK 9001.202058
ZMW 19.635154
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.059686
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Weitere Bemühungen zur Evakuierung von Zivilisten aus ukrainischer Stadt Mariupol
Weitere Bemühungen zur Evakuierung von Zivilisten aus ukrainischer Stadt Mariupol / Foto: © AFP

Weitere Bemühungen zur Evakuierung von Zivilisten aus ukrainischer Stadt Mariupol

Auch am Freitag haben Helfer versucht, die schätzungsweise noch 200 Zivilisten aus dem von russischen Truppen belagerten Stahlwerk im ukrainischen Mariupol zu evakuieren. Nach ukrainischen Angaben konnten bis zum Abend 50 Zivilisten herausgebracht werden. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj ist die Stadt "komplett zerstört".

Textgröße:

"Heute konnten wir 50 Frauen, Kinder und ältere Menschen aus dem Asow-Stahlwerk herausholen", erklärte die stellvertretende ukrainische Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk im Messengerdienst Telegram. Die Aktion sei "sehr langsam" verlaufen, da die russische Armee fortwährend gegen die Feuerpause verstoßen habe. Am Samstagmorgen solle die Aktion fortgesetzt werden.

In den vergangenen Tagen war es nach ukrainischen Angaben im Zuge von UN-geführten Einsätzen gelungen, fast 500 Zivilisten aus der Stadt und aus dem Stahlwerk zu evakuieren. In dem Industriekomplex haben sich hunderte Soldaten verschanzt. Russland hatte am Mittwochabend eine dreitägige Feuerpause für Evakuierungseinsätze angekündigt.

Auch am Freitag setzte das russische Militär nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums seine Offensive auf die letzte Bastion der ukrainischen Streitkräfte in Mariupol fort. Das im Stahlwerk verschanzte nationalistische Asow-Regiment schrieb im Onlinedienst Telegram, eines ihrer an der Evakuierungsaktion beteiligten Autos sei mit einer Panzerabwehrrakete beschossen worden. Dabei sei ein Soldat getötet und sechs weitere verletzt worden.

Russland soll nach Angaben Kiews am 9. Mai, dem Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland, eine Militärparade in Mariupol planen. Der Kreml bestritt dies. Es sei keine offizielle Siegesparade in Mariupol am 9. Mai geplant, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in Moskau. Für den Montag sprach Präsident Selenskyj nach eigenen Angaben eine Einladung an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) aus, in die Ukraine zu kommen.

Zu Mariupol sagte Selenskyj in einem Videointerview mit dem in London ansässigen Politikinstitut Chatham House: "Sie sollten verstehen, dass Mariupol niemals fallen wird. Es gibt dort nichts, was auseinanderfallen könnte. (...) Das ist alles komplett zerstört."

Die komplette Einnahme von Mariupol wäre für Russland dennoch ein wichtiger militärischer Erfolg. Bislang hat Moskau nur über eine wichtige ukrainische Stadt, Cherson, die völlige Kontrolle errungen. Erklärtes Ziel Moskaus ist die Herstellung einer Landverbindung zur annektierten Schwarzmeer-Halbinsel sowie die vollständige Einnahme der ostukrainischen Regionen Luhansk und Donezk.

Sewerodonezk in der Region Luhansk, eine strategisch wichtige Stadt im Donbass, ist inzwischen nach Angaben ihres Bürgermeisters von russischen Soldaten und pro-russischen Separatisten "praktisch eingekreist". Diese "versuchen, die Stadt aus mehreren Richtungen anzugreifen", sagte Bürgermeister Olexander Striuk dem ukrainischen Sender 1+1 am Freitag. Der Großteil der 100.000 Einwohner habe die Stadt verlassen.

Auch aus den Gebieten Donezk und Tawrija sowie der Stadt Lyman meldete das ukrainische Verteidigungsministerium Angriffe russischer Truppen.

Bei einem Besuch in Cherson sagte ein hochrangiger Funktionär der russischen Regierungspartei Geeintes Russland, Andrej Turtschak, Russland sei "hier, um für immer zu bleiben". In der Parteierklärung, aus der die Nachrichtenagentur Ria Nowosti zitierte, hieß es weiter: "Wir werden zusammen leben und diese reiche Region zusammen weiter entwickeln."

Der UN-Sicherheitsrat stellte sich unterdessen in seiner ersten Erklärung zum Ukraine-Krieg hinter die Friedensbemühungen von UN-Generalsekretär António Guterres. "Der Sicherheitsrat drückt starke Unterstützung für die Bemühungen des Generalsekretärs bei der Suche nach einer friedlichen Lösung aus", heißt es in der am Freitag laut Diplomaten beschlossenen einstimmigen Erklärung des UN-Gremiums, dem auch Russland angehört, zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

D.Wang--ThChM