The China Mail - G7-Außenminister kündigen Neuausrichtung von humanitärer Hilfe an

USD -
AED 3.673056
AFN 65.000237
ALL 82.130758
AMD 361.810074
ANG 1.790365
AOA 917.00009
ARS 1520.622502
AUD 1.434978
AWG 1.8
AZN 1.694452
BAM 1.745962
BBD 2.013775
BDT 123.109062
BGN 1.683441
BHD 0.377168
BIF 2998
BMD 1
BND 1.280235
BOB 12.002428
BRL 4.995299
BSD 0.999835
BTN 96.229211
BWP 13.792611
BYN 3.056102
BYR 19600
BZD 2.01082
CAD 1.425565
CDF 2310.000397
CHF 0.83113
CLF 0.024696
CLP 975.130076
CNY 6.70455
CNH 6.704575
COP 3240.56
CRC 458.138611
CUC 1
CUP 23.996036
CVE 98.438149
CZK 21.80595
DJF 177.719966
DKK 6.664198
DOP 60.079362
DZD 134.411891
EGP 52.391204
ERN 15
ETB 163.313009
EUR 0.891701
FJD 2.24975
FKP 0.755628
GBP 0.75665
GEL 2.604979
GGP 0.755628
GHS 11.752471
GIP 0.755628
GMD 73.498022
GNF 8796.182637
GTQ 7.643653
GYD 209.145892
HKD 7.84709
HNL 26.839317
HRK 6.720396
HTG 130.924803
HUF 327.649027
IDR 17937
ILS 3.0539
IMP 0.755628
INR 96.320899
IQD 1309.783652
IRR 1746539.504372
ISK 122.159736
JEP 0.755628
JMD 158.634511
JOD 0.708987
JPY 158.023957
KES 129.760172
KGS 87.449721
KHR 4056.635778
KMF 437.999798
KPW 900.000318
KRW 1341.829778
KWD 0.309396
KYD 0.833181
KZT 457.431329
LAK 22465.831689
LBP 89533.829083
LKR 330.501855
LRD 170.974812
LSL 16.652844
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.428517
MAD 9.981119
MDL 17.962532
MGA 4439.425455
MKD 54.966098
MMK 2099.456706
MNT 3596.082114
MOP 8.081756
MRU 40.114449
MUR 48.049792
MVR 15.460169
MWK 1733.723743
MXN 18.080595
MYR 4.085698
MZN 63.901804
NAD 16.652249
NGN 1326.270269
NIO 36.798807
NOK 9.590105
NPR 153.967425
NZD 1.78822
OMR 0.384498
PAB 0.99983
PEN 3.449821
PGK 4.529771
PHP 62.675997
PKR 276.936022
PLN 3.90745
PYG 5859.851004
QAR 3.654551
RON 4.763007
RSD 104.710977
RUB 84.828001
RWF 1476.746729
SAR 3.74637
SBD 8.078071
SCR 13.803685
SDG 601.498266
SEK 10.042855
SGD 1.279685
SHP 0.75503
SLE 24.598139
SLL 20969.491881
SOS 571.42347
SRD 37.665989
STD 20697.981008
STN 21.871387
SVC 8.748867
SYP 13002.000254
SZL 16.648143
THB 33.688977
TJS 9.203473
TMT 3.5
TND 2.987632
TOP 2.40776
TRY 49.155799
TTD 6.777452
TWD 31.734967
TZS 2639.664015
UAH 45.063005
UGX 4019.122524
UYU 40.47618
UZS 11771.690272
VES 865.47815
VND 25993
VUV 119.46017
WST 2.788611
XAF 584.917409
XAG 0.016351
XAU 0.000241587034
XCD 2.70255
XCG 1.801926
XDR 0.707052
XOF 584.917409
XPF 106.468359
YER 236.296989
ZAR 16.6474
ZMK 9001.200973
ZMW 19.721654
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.044443
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

G7-Außenminister kündigen Neuausrichtung von humanitärer Hilfe an
G7-Außenminister kündigen Neuausrichtung von humanitärer Hilfe an / Foto: © POOL/AFP

G7-Außenminister kündigen Neuausrichtung von humanitärer Hilfe an

Angesichts der Verschärfung globaler Versorgungskrisen durch Faktoren wie den Ukraine-Krieg und den Klimawandel haben die G7-Außenminister eine grundlegende Neuausrichtung der humanitären Hilfe angekündigt. Der Bedarf an humanitärer Hilfe sei auf einem "Rekordhoch", erklärten die Außenminister der sieben führenden Industriestaaten am Freitag bei ihrem Treffen im schleswig-holsteinischen Wangels. Daher sei ein "Paradigmenwechsel hin zu effizienterer, effektiverer und stärker vorausschauender humanitärer Hilfe" notwendig.

Textgröße:

Krisen und Konflikte sowie die Auswirkungen des Klimawandels und Naturkatastrophen bedrohten weltweit immer mehr Menschen, hoben Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und ihre Kollegen aus Frankreich, Italien, Großbritannien, den USA, Kanada und Japan in ihrer gemeinsamen Erklärung hervor. Diese Entwicklung werde verschärft durch die Corona-Pandemie und "Russlands ungerechtfertigten, grundlosen und widerrechtlichen Angriffskrieg gegen die Ukraine".

Der Ukraine-Krieg erhöht aus Sicht der G7 unter anderem das Risiko weltweiter Hungersnöte. Daher sei es "zwingend erforderlich, die Grundlage für den Beschluss und die Ausweitung eines vorgreifenden Mechanismus zu legen, um frühe Maßnahmen zu erleichtern und das Schlimmste zu verhindern". Dies erfordere "vorab vereinbarte Planungen", die die beteiligten Partner und Maßnahmen, Regelungen zu deren Finanzierung sowie das Sammeln verlässlicher Frühwarninformationen beinhalteten.

Mit der nun angekündigten Ausweitung von Hilfsmaßnahmen bereits vor dem Eintreten von Krisen wollen die G7-Staaten nach eigenen Angaben etwas tun, "bevor Leben und Existenzen verloren" seien. Als "führende Geber des humanitären Systems" strebten die G7-Staaten daher an, "unsere finanzielle Unterstützung für vorgreifende Aktionsprogramme deutlich zu erhöhen", erklärten die Außenminister.

Sie hoben hervor, dass die zunehmenden Folgen des Klimawandels Länder, die unter Konflikten oder anderen Krisen litten, besonders hart träfen. In einer eigenen "Erklärung zu Klima, Umwelt, Frieden und Sicherheit" bekannten sich die G7-Staaten zur Zielvorgabe des Pariser Klimaabkommens, die Erderwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, und dazu bis Mitte dieses Jahrhunderts weltweit Treibhausgasneutralität zu erreichen.

Die G7-Außenminister gaben ihre Einigung auf einen Sieben-Punkte-Aktionsplan bekannt, der die "Risiken durch Klimawandel und Umweltzerstörung für Stabilität und Frieden" verringern soll. Der Plan sieht neben Klimaschutzmaßnahmen im eigenen Land mitsamt der Ausweisung von mindestens 30 Prozent aller Territorien zu Land und zu Wasser als Schutzgebiete auch die Unterstützung von Klima- und Artenschutz in anderen Ländern vor.

Außerdem sollen Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels ausgeweitet, Frühwarnsysteme verbessert und der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Umweltzerstörung auf der einen und Krisen und Konflikten auf der anderen Seite stärker berücksichtigt werden.

Deutschlands G7-Präsidentschaft in diesem Jahr wird wesentlich vom Ukraine-Krieg und seinen Folgen bestimmt. Unter anderem weil die Ukraine ein bedeutender Getreide-Produzent ist, hat der dortige Konflikt weitreichende Auswirkungen auf die Versorgungslage weltweit. Russlands Angriffskrieg hat G7-Ländern wie Deutschland außerdem ihre starke Abhängigkeit von klimaschädlichen fossilen Energieträgern vor Augen geführt.

C.Smith--ThChM