The China Mail - Finnland und Schweden auf dem Weg zum Nato-Beitritt

USD -
AED 3.673056
AFN 65.000237
ALL 82.130758
AMD 361.810074
ANG 1.790365
AOA 917.00009
ARS 1520.622502
AUD 1.434978
AWG 1.8
AZN 1.694452
BAM 1.745962
BBD 2.013775
BDT 123.109062
BGN 1.683441
BHD 0.377168
BIF 2998
BMD 1
BND 1.280235
BOB 12.002428
BRL 4.995299
BSD 0.999835
BTN 96.229211
BWP 13.792611
BYN 3.056102
BYR 19600
BZD 2.01082
CAD 1.425565
CDF 2310.000397
CHF 0.83113
CLF 0.024696
CLP 975.130076
CNY 6.70455
CNH 6.704575
COP 3240.56
CRC 458.138611
CUC 1
CUP 23.996036
CVE 98.438149
CZK 21.80595
DJF 177.719966
DKK 6.664198
DOP 60.079362
DZD 134.411891
EGP 52.391204
ERN 15
ETB 163.313009
EUR 0.891701
FJD 2.24975
FKP 0.755628
GBP 0.75665
GEL 2.604979
GGP 0.755628
GHS 11.752471
GIP 0.755628
GMD 73.498022
GNF 8796.182637
GTQ 7.643653
GYD 209.145892
HKD 7.84709
HNL 26.839317
HRK 6.720396
HTG 130.924803
HUF 327.649027
IDR 17937
ILS 3.0539
IMP 0.755628
INR 96.320899
IQD 1309.783652
IRR 1746539.504372
ISK 122.159736
JEP 0.755628
JMD 158.634511
JOD 0.708987
JPY 158.023957
KES 129.760172
KGS 87.449721
KHR 4056.635778
KMF 437.999798
KPW 900.000318
KRW 1341.829778
KWD 0.309396
KYD 0.833181
KZT 457.431329
LAK 22465.831689
LBP 89533.829083
LKR 330.501855
LRD 170.974812
LSL 16.652844
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.428517
MAD 9.981119
MDL 17.962532
MGA 4439.425455
MKD 54.966098
MMK 2099.456706
MNT 3596.082114
MOP 8.081756
MRU 40.114449
MUR 48.049792
MVR 15.460169
MWK 1733.723743
MXN 18.080595
MYR 4.085698
MZN 63.901804
NAD 16.652249
NGN 1326.270269
NIO 36.798807
NOK 9.590105
NPR 153.967425
NZD 1.78822
OMR 0.384498
PAB 0.99983
PEN 3.449821
PGK 4.529771
PHP 62.675997
PKR 276.936022
PLN 3.90745
PYG 5859.851004
QAR 3.654551
RON 4.763007
RSD 104.710977
RUB 84.828001
RWF 1476.746729
SAR 3.74637
SBD 8.078071
SCR 13.803685
SDG 601.498266
SEK 10.042855
SGD 1.279685
SHP 0.75503
SLE 24.598139
SLL 20969.491881
SOS 571.42347
SRD 37.665989
STD 20697.981008
STN 21.871387
SVC 8.748867
SYP 13002.000254
SZL 16.648143
THB 33.688977
TJS 9.203473
TMT 3.5
TND 2.987632
TOP 2.40776
TRY 49.155799
TTD 6.777452
TWD 31.734967
TZS 2639.664015
UAH 45.063005
UGX 4019.122524
UYU 40.47618
UZS 11771.690272
VES 865.47815
VND 25993
VUV 119.46017
WST 2.788611
XAF 584.917409
XAG 0.016351
XAU 0.000241587034
XCD 2.70255
XCG 1.801926
XDR 0.707052
XOF 584.917409
XPF 106.468359
YER 236.296989
ZAR 16.6474
ZMK 9001.200973
ZMW 19.721654
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.044443
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Finnland und Schweden auf dem Weg zum Nato-Beitritt
Finnland und Schweden auf dem Weg zum Nato-Beitritt / Foto: © AFP

Finnland und Schweden auf dem Weg zum Nato-Beitritt

Finnland und Schweden stehen vor dem Beitritt zur Nato. Außenminister des Militärbündnisses stellten den beiden nordischen Ländern nach Beratungen in Berlin am Sonntag eine rasche Aufnahme in Aussicht. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sprachen von einem "historischen Moment". Der Ukraine sagte die Nato - wie zuvor schon die G7 - langfristige Unterstützung im Kampf gegen die russischen Angriffstruppen zu.

Textgröße:

Die Bestrebungen der beiden nordischen Länder zur Aufnahme in die Nato waren durch die russische Invasion in der Ukraine ausgelöst worden. Die Aufnahme in die Allianz wäre für Finnland und Schweden nach jahrzehntelanger Bündnisneutralität eine historische Zäsur.

Finnland beschloss am Sonntag offiziell seine Bewerbung um die Nato-Mitgliedschaft. Dies teilte Präsident Sauli Niinistö nach Gesprächen mit Regierung und Parlament mit. Er sprach von einer "neuen Ära". Zwar steht die Abstimmung des finnischen Parlaments über das Beitrittgesuch noch aus, diese gilt aber als bloße Formsache.

In Schweden sprachen sich am Sonntag die regierenden Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Magdalena Andersson für den Nato-Beitritt aus. Mit der Zustimmung der Sozialdemokraten, die eine Nato-Mitgliedschaft Schwedens jahrelang strikt abgelehnt hatten, ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Aufnahme Schwedens in das Militärbündnis vollzogen.

Andersson sagte, ein gemeinsames Nato-Beitrittsgesuch mit Finnland sei "das Beste" für Schwedens Sicherheit. Sie wolle am Montag im Parlament in Stockholm dafür werben.

Nach der formellen Zustimmung der Parlamente beider Länder ist noch ein einstimmiges Votum der Nato sowie die Ratifizierung durch die Parlamente aller 30 bisheriger Mitgliedstaaten nötig.

Baerbock sicherte beiden Ländern einen unkomplizierten Beitritt zu. Die Türen der Nato seien "für sie geöffnet. Wenn sie sich entscheiden, durch diese Tür zu gehen, werden wir sie mit offenen Armen empfangen". Deutschland sei darauf vorbereitet, die Aufnahme der Länder im Schnellverfahren zu ratifizieren.

Der Beitritt der beiden "gefestigten Demokratien" mit ihren starken Armeen werde die Nato "stärker machen", betonte die Bundesaußenministerin. Allerdings hat die Türkei Bedenken gegen den Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands geltend gemacht. Präsident Recep Tayyip Erdogan warf den nordischen Ländern vor, kurdischen Extremisten Zuflucht zu gewähren.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu bekräftigte in Berlin zwar diese Anschuldigungen, betonte aber auch, Ankara habe die Politik der "offenen Tür" der Nato immer unterstützt. Am Rande der Ministerberatungen lobte Cavusoglu Finnland dafür, sich "sehr respektvoll" angesichts der türkischen "Bedenken" zu zeigen. Den Schweden warf er hingegen vor, sich "nicht konstruktiv", sondern "provokativ" zu verhalten.

Stoltenberg zeigte sich optimistisch, dass die türkischen Bedenken ausgeräumt werden können. Die Türkei habe klargemacht, dass sie den Beitritt der beiden Länder nicht "blockieren" wolle. Auch US-Außenminister Antony Blinken gab sich "sehr zuversichtlich", dass ein Konsens über die Nato-Aufnahme Finnlands und Schwedens erreicht werden könne.

Moskau reagiert insbesondere auf die Nato-Beitrittsbestrebungen Finnlands mit Kritik und Drohungen. Staatschef Wladimir Putin sprach nach Kreml-Angaben in einem Telefonat mit Niinistö von einem "Fehler", da "keine Bedrohung für die Sicherheit Finnlands" bestehe.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte bereits zuvor gesagt, eine Nato-Mitgliedschaft Finnlands würde von Russland "definitiv" als Bedrohung angesehen. Finnland und Russland haben eine 1300 Kilometer lange gemeinsame Grenze.

Die Nato betonte bei dem informellen Ministertreffen ebenso wie schon am Vortag die G7-Gruppe ihre Geschlossenheit gegenüber Russland. Dank des "Mutes der ukrainischen Armee" und mit internationaler Hilfe könne die Ukraine "diesen Krieg gewinnen", sagte der Vize-Generalsekretär der Nato, Mircea Geoana.

Die G7-Außenminister hatten am Samstag erklärt, von Russland mit militärischer Gewalt erzwungene neue Grenzziehungen in der Ukraine würde die Gruppe führender Industriestaaten "niemals" akzeptieren.

R.Yeung--ThChM