The China Mail - Russland fliegt als "Reaktion" massive Angriffe auf Ukraine - Tote in Kiew

USD -
AED 3.672504
AFN 63.000368
ALL 81.782338
AMD 375.630644
ANG 1.789731
AOA 917.000367
ARS 1375.750402
AUD 1.415829
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.658371
BBD 2.009582
BDT 121.931572
BGN 1.647646
BHD 0.376818
BIF 2958.918048
BMD 1
BND 1.266206
BOB 6.894476
BRL 5.178041
BSD 0.997753
BTN 90.738966
BWP 13.211515
BYN 2.861152
BYR 19600
BZD 2.006699
CAD 1.36835
CDF 2280.000362
CHF 0.775622
CLF 0.021955
CLP 866.903912
CNY 6.90875
CNH 6.897865
COP 3689.744351
CRC 476.194514
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.496418
CZK 20.55904
DJF 177.682622
DKK 6.340204
DOP 61.330394
DZD 129.968203
EGP 47.532963
ERN 15
ETB 155.273922
EUR 0.84825
FJD 2.22225
FKP 0.740812
GBP 0.741867
GEL 2.67504
GGP 0.740812
GHS 10.965362
GIP 0.740812
GMD 73.503851
GNF 8753.974647
GTQ 7.655912
GYD 208.716666
HKD 7.81585
HNL 26.396744
HRK 6.39504
HTG 130.783906
HUF 323.04504
IDR 16862.9
ILS 3.115575
IMP 0.740812
INR 90.730504
IQD 1307.160724
IRR 42125.000158
ISK 122.990386
JEP 0.740812
JMD 155.466995
JOD 0.70904
JPY 155.02504
KES 128.613219
KGS 87.450384
KHR 4012.379701
KMF 418.00035
KPW 900.035909
KRW 1446.190383
KWD 0.30666
KYD 0.831475
KZT 498.011617
LAK 21380.421419
LBP 89350.659261
LKR 308.712426
LRD 184.092933
LSL 16.074448
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.311951
MAD 9.149023
MDL 17.136558
MGA 4270.148811
MKD 52.270318
MMK 2099.696196
MNT 3568.870945
MOP 8.032052
MRU 39.95082
MUR 46.420378
MVR 15.460378
MWK 1730.190359
MXN 17.132704
MYR 3.903039
MZN 63.905039
NAD 16.074448
NGN 1343.180377
NIO 36.71514
NOK 9.525104
NPR 145.182516
NZD 1.669868
OMR 0.384246
PAB 0.997753
PEN 3.351592
PGK 4.35155
PHP 57.958504
PKR 278.852927
PLN 3.58165
PYG 6451.01115
QAR 3.636834
RON 4.326104
RSD 99.563319
RUB 76.652393
RWF 1457.243397
SAR 3.751487
SBD 8.045182
SCR 15.159198
SDG 601.503676
SEK 9.060204
SGD 1.266038
SHP 0.750259
SLE 24.503667
SLL 20969.49935
SOS 569.211854
SRD 37.635504
STD 20697.981008
STN 20.774155
SVC 8.730233
SYP 11059.574895
SZL 16.069021
THB 31.118038
TJS 9.453936
TMT 3.5
TND 2.896935
TOP 2.40776
TRY 43.830368
TTD 6.75372
TWD 31.539504
TZS 2571.755628
UAH 43.187179
UGX 3591.809047
UYU 38.716242
UZS 12185.525925
VES 401.83138
VND 25970
VUV 118.483132
WST 2.714456
XAF 556.202145
XAG 0.011846
XAU 0.000196
XCD 2.70255
XCG 1.798279
XDR 0.691737
XOF 556.202145
XPF 101.1235
YER 238.450363
ZAR 16.03989
ZMK 9001.203584
ZMW 18.89261
ZWL 321.999592
  • DAX

    217.1200

    25260.69

    +0.86%

  • Euro STOXX 50

    71.6900

    6131.31

    +1.17%

  • TecDAX

    23.3000

    3721.5

    +0.63%

  • MDAX

    344.3800

    31823.39

    +1.08%

  • SDAX

    40.8700

    18023.92

    +0.23%

  • Goldpreis

    83.5000

    5080.9

    +1.64%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.1786

    +0.11%

Russland fliegt als "Reaktion" massive Angriffe auf Ukraine - Tote in Kiew
Russland fliegt als "Reaktion" massive Angriffe auf Ukraine - Tote in Kiew / Foto: © AFP

Russland fliegt als "Reaktion" massive Angriffe auf Ukraine - Tote in Kiew

Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut mit massiven Luftangriffen überzogen und in der Hauptstadt Kiew nach ukrainischen Angaben mindestens drei Menschen getötet. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am Freitag, Moskau habe mit mehr als 400 Drohnen und 45 Raketen angegriffen. Dem Kreml zufolge handelt es sich bei den Angriffen um eine "Reaktion" auf die ukrainischen Drohnenangriffe auf Stützpunkte tief in russischem Staatsgebiet am Wochenende.

Textgröße:

Nach Angaben des Innenministers Ihor Klymenko wurden in Kiew drei Rettungskräfte bei einem Einsatz getötet. Sie seien getroffen worden, als sie Menschen nach einem Angriff halfen, erklärte Klymenko. Er fügte hinzu, neun Menschen seien verletzt woren, Ärzte kämpften um ihr Leben. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hatte am Morgen die Opferzahlen mit vier Toten und 20 Verletzten angegeben.

Nach Angaben der ukrainischen Rettungsdienste wurde Kiew in der Nacht von Russland mit "Drohnen und ballistischen Raketen" angegriffen. Dabei seien mehrere Stadtteile getroffen worden. Die Angriffe lösten demnach mehrere Brände aus, unter anderem in einem Wohngebäude, ziviler Infrastruktur und einem Hangar. Durch den Beschuss wurden auch Bahngleise in der Region Kiew beschädigt, die ukrainische Bahn warnte vor Verspätungen.

AFP-Journalisten in Kiew hörten in der Nacht Explosionen und Warnsirenen und berichteten von einem ausgebrannten Einschlagsloch an der Fassade eines Wohnblocks. Ringsum waren demnach Trümmer und Scherben verstreut.

Mehrere Angriffe trafen auch die westukrainische Stadt Luzk in der Region Wolyn und die Regionen Lwiw und Ternopil. "Heute hat der Feind den bisher massivsten Luftangriff auf unsere Region ausgeführt", erklärte der Chef der Militärverwaltung von Ternopil, Wjatscheslaw Negoda.

Bei dem Angriff auf Luzk wurden nach Behördenangaben fünf Menschen verletzt. Es seien auch zahlreiche Fenster an Privathäusern zu Bruch gegangen sowie mehrere Bildungseinrichtungen und eine Verwaltungseinrichtung beschädigt worden, erklärte der Bürgermeister der Stadt, Ihor Polischtschuk.

Insgesamt wurden nach Angaben Selenskyjs mindestens 49 Menschen verletzt.

Die Ukraine hatte am vergangenen Wochenende mit Drohnen Militärstützpunkte tief in russischem Staatsgebiet angegriffen und dabei eine Reihe russischer Militärflugzeuge zerstört. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow kündigte am Donnerstag eine Reaktion an. Diese werde erfolgen, "wie und wann" es "unser Militär für angemessen hält".

Am Freitag erklärte das russische Verteidigungsministerium dann, die Armee habe in der Nacht als "Reaktion" einen "massiven" Angriff auf die Ukraine ausgeführt. "Als Reaktion auf die Terrorakte des Kiewer Regimes haben die russischen Streitkräfte in der Nacht einen massiven Schlag mit hochpräzisen Waffen größerer Reichweite aus der Luft, zu Wasser und zu Land sowie mit Angriffsdrohnen gestartet", hieß es in der Erklärung. Dabei seien "militärische Ziele" ins Visier genommen worden.

Kiew meldete indes am Freitag erneut "erfolgreiche" nächtliche Angriffe auf zwei russische Militärflugplätze. Dabei handelt es sich der ukrainischen Armee zufolge um "den Flugplatz Engels in der Region Saratow", auf dem "sich feindliche Flugzeuge konzentrieren" sowie den Luftwaffenstützpunkt Dyagilewo in der Region Rjasan, von dem aus "Raketenangriffe auf ukrainisches Gebiet unterstützt wurden".

In Russland wurden unterdessen in der Nacht zum Freitag bei ukrainischen Angriffen drei Menschen in der westlichen Region Tula verletzt, wie örtliche Behörden mitteilten. Der Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobjanin, erklärte, die russische Luftabwehr habe eine Drohne abgeschossen, die auf dem Weg in die Hauptstadt gewesen sei. An dem abgewehrten Angriffsversuch auf Moskau seien insgesamt "zehn feindliche Drohnen" beteiligt gewesen.

Kiew rief nach den massiven nächtlichen Angriffen seine internationalen Verbündeten auf, Druck auf Russland auszuüben, damit es die Angriffe einstellt. Selenskyj forderte ein "entschlossenes Handeln": "Wer keinen Druck ausübt und dem Krieg mehr Zeit gibt zu töten, macht sich mitschuldig und ist mitverantwortlich", schrieb der Präsident in einem Onlinedienst.

"Der nächtliche Angriff Russlands auf Zivilisten zeigt einmal mehr, dass der internationale Druck auf Moskau so schnell wie möglich verstärkt werden muss", erklärte seinerseits der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha.

In den vergangenen Wochen waren die internationalen Bemühungen um eine Waffenruhe in der Ukraine verstärkt worden - gleichzeitig nahmen jedoch die gegenseitigen Angriffe weiter zu. Erstmals seit drei Jahren fanden wieder direkte Gespräche zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine statt. Bei den beiden Verhandlungsrunden in Istanbul wurden Gefangenenaustausche vereinbart - in Bezug auf eine Waffenruhe gab es jedoch keine Fortschritte. Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine vollständige und bedingungslose Waffenruhe mehrfach abgelehnt.

Kreml-Sprecher Peskow bezeichnete den Konflikt in der Ukraine am Freitag als "existenziell" für Russland. Von Journalisten wurde er auf eine Äußerung von US-Präsident Donald Trump angesprochen, der die Situation in der Ukraine mit einer "Rauferei" zwischen "zwei kleinen Kindern" in einem Park verglichen hatte. "Für uns ist dies eine existenzielle Frage, eine Frage der nationalen Interessen, der Sicherheit, unserer Zukunft und der Zukunft unserer Kinder", sagte Peskow.

U.Feng--ThChM