The China Mail - BND-Präsident Kahl warnt vor Unterschätzung der russischen Aggression

USD -
AED 3.672504
AFN 63.000368
ALL 81.782338
AMD 375.630644
ANG 1.789731
AOA 917.000367
ARS 1375.750402
AUD 1.415829
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.658371
BBD 2.009582
BDT 121.931572
BGN 1.647646
BHD 0.376818
BIF 2958.918048
BMD 1
BND 1.266206
BOB 6.894476
BRL 5.178041
BSD 0.997753
BTN 90.738966
BWP 13.211515
BYN 2.861152
BYR 19600
BZD 2.006699
CAD 1.36835
CDF 2280.000362
CHF 0.775622
CLF 0.021955
CLP 866.903912
CNY 6.90875
CNH 6.897865
COP 3689.744351
CRC 476.194514
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.496418
CZK 20.55904
DJF 177.682622
DKK 6.340204
DOP 61.330394
DZD 129.968203
EGP 47.532963
ERN 15
ETB 155.273922
EUR 0.84825
FJD 2.22225
FKP 0.740812
GBP 0.741867
GEL 2.67504
GGP 0.740812
GHS 10.965362
GIP 0.740812
GMD 73.503851
GNF 8753.974647
GTQ 7.655912
GYD 208.716666
HKD 7.81585
HNL 26.396744
HRK 6.39504
HTG 130.783906
HUF 323.04504
IDR 16862.9
ILS 3.115575
IMP 0.740812
INR 90.72685
IQD 1307.160724
IRR 42125.000158
ISK 122.990386
JEP 0.740812
JMD 155.466995
JOD 0.70904
JPY 155.02504
KES 128.613219
KGS 87.450384
KHR 4012.379701
KMF 418.00035
KPW 900.035909
KRW 1445.245039
KWD 0.30666
KYD 0.831475
KZT 498.011617
LAK 21380.421419
LBP 89350.659261
LKR 308.712426
LRD 184.092933
LSL 16.074448
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.311951
MAD 9.149023
MDL 17.136558
MGA 4270.148811
MKD 52.270318
MMK 2099.696196
MNT 3568.870945
MOP 8.032052
MRU 39.95082
MUR 46.420378
MVR 15.460378
MWK 1730.190359
MXN 17.132704
MYR 3.903039
MZN 63.905039
NAD 16.074448
NGN 1343.180377
NIO 36.71514
NOK 9.525104
NPR 145.182516
NZD 1.669868
OMR 0.384246
PAB 0.997753
PEN 3.351592
PGK 4.35155
PHP 57.958504
PKR 278.852927
PLN 3.58165
PYG 6451.01115
QAR 3.636834
RON 4.326104
RSD 99.563319
RUB 76.652393
RWF 1457.243397
SAR 3.751487
SBD 8.045182
SCR 15.168038
SDG 601.503676
SEK 9.060204
SGD 1.266038
SHP 0.750259
SLE 24.503667
SLL 20969.49935
SOS 569.211854
SRD 37.635504
STD 20697.981008
STN 20.774155
SVC 8.730233
SYP 11059.574895
SZL 16.069021
THB 31.118038
TJS 9.453936
TMT 3.5
TND 2.896935
TOP 2.40776
TRY 43.830368
TTD 6.75372
TWD 31.539504
TZS 2571.755628
UAH 43.187179
UGX 3591.809047
UYU 38.716242
UZS 12185.525925
VES 401.83138
VND 25970
VUV 118.483132
WST 2.714456
XAF 556.202145
XAG 0.011846
XAU 0.000196
XCD 2.70255
XCG 1.798279
XDR 0.691737
XOF 556.202145
XPF 101.1235
YER 238.450363
ZAR 16.03989
ZMK 9001.203584
ZMW 18.89261
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    71.6900

    6131.31

    +1.17%

  • DAX

    217.1200

    25260.69

    +0.86%

  • MDAX

    344.3800

    31823.39

    +1.08%

  • SDAX

    40.8700

    18023.92

    +0.23%

  • TecDAX

    23.3000

    3721.5

    +0.63%

  • Goldpreis

    83.5000

    5080.9

    +1.64%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.1786

    +0.11%

BND-Präsident Kahl warnt vor Unterschätzung der russischen Aggression
BND-Präsident Kahl warnt vor Unterschätzung der russischen Aggression / Foto: © AFP

BND-Präsident Kahl warnt vor Unterschätzung der russischen Aggression

Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Bruno Kahl, hat davor gewarnt, die russische Aggression zu unterschätzen. "Wir sind sehr sicher und haben dafür auch nachrichtendienstliche Belege, dass die Ukraine nur ein Schritt auf dem Weg nach Westen ist", sagte Kahl im Podcast Table Today laut Meldung vom Montag. Es gebe in Moskau Menschen, die "gerne testen" würden, ob der Nato-Bündnisfall funktioniere.

Textgröße:

Artikel 5 des Nordatlantikvertrags regelt den sogenannten Bündnisfall: Demnach wird ein Angriff auf ein Nato-Mitglied als Angriff auf alle Nato-Staaten gewertet. Die Bündnispartner müssen dem angegriffenen Land Beistand leisten.

Ziel der russischen Führung sei es, den Einflussbereich nach Westen auszudehnen, sagte der BND-Chef weiter. Sie wolle die Nato "zurückkatapultieren auf den Stand von Ende der 90er Jahre". Präsident Wladimir Putin und sein Umfeld "wollen Amerika aus Europa rauskicken und dazu ist ihnen jedes Mittel recht". Er warb daher für Abschreckung - das sei der "unblutigste Weg, um Krieg zu verhindern".

Verhandlungen des Westens mit Russland hält Kahl derzeit nicht für einen vielversprechenden Weg. "Es gibt nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, dass Putin an seiner Denke, in seiner aggressiven Art und Weise, dieses Problem zu Ende bringen zu wollen, etwas geändert hat", sagte der BND-Chef. Es werde von der Ukraine "eine Kapitulation verlangt" und sonst nichts.

Unions-Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger (CDU) schloss sich den Befürchtungen des BND-Chefs an. "Es ist sicherlich ein unrealistisches Szenario, aber leider kein völlig ausgeschlossenes", sagte er den Sendern RTL und ntv zur Frage nach dem Angriff auf ein Nato-Land. Es gebe da einen Unterschied zu den vergangenen Jahren und Jahrzehnten, "wo wir uns sicher waren, dass wir nicht in so eine Situation kommen können".

Ein Angriff sei "leider nicht mehr ausgeschlossen, und deswegen müssen wir alles dafür tun, das Bündnis zu stärken", sagte Bilger den Sendern weiter. Zugleich gehe es darum, "in Europa unsere Hausaufgaben zu machen, dass wir verteidigungsfähig sind und auf auch den unwahrscheinlichen Fall vorbereitet sind".

Erst in der vergangenen Woche hatte die Bundesregierung die Notwendigkeit einer massiven, auch personellen Verstärkung der Bundeswehr bekräftigt - ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sprach von einer für den Konfliktfall erforderlichen Gesamtstärke von 460.000 Soldatinnen und Soldaten, wobei Reservekräfte mit einbezogen seien. Hintergrund sind die in Brüssel beschlossenen neuen Fähigkeitsziele der Nato. In Analysen wird davon ausgegangen, dass Russland 2029 zu einem Angriff auf Nato-Territorium in der Lage sein könnte.

Z.Huang--ThChM