The China Mail - Mögliche Beschränkung der kostenlosen Bürgertests stößt auf Kritik

USD -
AED 3.672497
AFN 65.000208
ALL 81.982977
AMD 361.969646
ANG 1.790365
AOA 918.000224
ARS 1519.249838
AUD 1.436214
AWG 1.8
AZN 1.702428
BAM 1.749507
BBD 2.015019
BDT 123.35519
BGN 1.683441
BHD 0.377671
BIF 3000.791659
BMD 1
BND 1.282667
BOB 11.949925
BRL 5.011697
BSD 1.000443
BTN 96.773876
BWP 13.820371
BYN 3.062335
BYR 19600
BZD 2.012049
CAD 1.422665
CDF 2315.000148
CHF 0.832475
CLF 0.024791
CLP 978.897474
CNY 6.70455
CNH 6.70451
COP 3232.05
CRC 455.852689
CUC 1
CUP 24.010877
CVE 98.634512
CZK 21.75415
DJF 178.154673
DKK 6.668635
DOP 60.532601
DZD 134.444021
EGP 52.398797
ERN 15
ETB 163.413408
EUR 0.89215
FJD 2.250298
FKP 0.756809
GBP 0.756055
GEL 2.594991
GGP 0.756809
GHS 11.810379
GIP 0.756809
GMD 73.999883
GNF 8801.205816
GTQ 7.648201
GYD 209.311167
HKD 7.848355
HNL 26.853682
HRK 6.720398
HTG 131.003976
HUF 326.359996
IDR 17942
ILS 3.0632
IMP 0.756809
INR 96.84755
IQD 1515.68552
IRR 1732150.000053
ISK 122.059987
JEP 0.756809
JMD 158.929793
JOD 0.708962
JPY 158.218498
KES 129.850282
KGS 87.449638
KHR 4071.865929
KMF 439.999709
KPW 900.000318
KRW 1341.879746
KWD 0.310898
KYD 0.833695
KZT 450.986443
LAK 22482.925804
LBP 89588.832782
LKR 331.11789
LRD 171.077407
LSL 16.697677
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.431616
MAD 9.969542
MDL 17.893131
MGA 4467.244826
MKD 55.084935
MMK 2099.765857
MNT 3595.748979
MOP 8.086572
MRU 39.937025
MUR 47.52016
MVR 15.410114
MWK 1734.762793
MXN 17.990496
MYR 4.090798
MZN 63.910024
NAD 16.697677
NGN 1330.039709
NIO 36.818706
NOK 9.56344
NPR 154.837844
NZD 1.78471
OMR 0.384501
PAB 1.000434
PEN 3.441332
PGK 4.534334
PHP 63.002503
PKR 277.046363
PLN 3.907995
PYG 5758.066392
QAR 3.646805
RON 4.770151
RSD 104.726048
RUB 85.275377
RWF 1477.66154
SAR 3.752339
SBD 8.000512
SCR 13.816609
SDG 601.502518
SEK 9.98656
SGD 1.281135
SHP 0.756573
SLE 24.670099
SLL 20969.491881
SOS 571.783828
SRD 37.650501
STD 20697.981008
STN 21.915995
SVC 8.753796
SYP 13002.000254
SZL 16.692832
THB 33.676973
TJS 9.219037
TMT 3.51
TND 2.99182
TOP 2.40776
TRY 49.214796
TTD 6.795747
TWD 31.950955
TZS 2640.078011
UAH 44.936959
UGX 4096.93088
UYU 40.119329
UZS 11820.21889
VES 873.63875
VND 25899.5
VUV 120.100619
WST 2.770789
XAF 585.21188
XAG 0.016977
XAU 0.000242702247
XCD 2.70255
XCG 1.803007
XDR 0.707052
XOF 585.21188
XPF 106.681218
YER 236.179026
ZAR 16.623007
ZMK 9001.196279
ZMW 19.919225
ZWL 321.999592
SSP 5751.632701
MXV 2.032919
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Mögliche Beschränkung der kostenlosen Bürgertests stößt auf Kritik
Mögliche Beschränkung der kostenlosen Bürgertests stößt auf Kritik / Foto: © AFP/Archiv

Mögliche Beschränkung der kostenlosen Bürgertests stößt auf Kritik

Die Überlegungen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zur Einschränkung der kostenlosen Corona-Bürgertests stoßen auf Kritik. "Es ist wichtig, dass die Menschen ein kostenloses Testangebot haben", sagte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Mittwoch. "Aufgrund steigender Infektionszahlen ist dies notwendig." Andere Ländervertreter äußerten sich ähnlich.

Textgröße:

In einem Papier aus Lauterbachs Ministerium mit dem Titel "Corona-Herbststrategie", das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, wird vorgeschlagen, dass nur noch Menschen mit Corona-Symptomen sowie ausgewählte Gruppen, etwa Krankenhausangestellte und Kleinkinder, staatlich finanzierte Schnelltests in Anspruch nehmen können. Ausnahmen soll es für Corona-Hotspots geben. Über das Papier hatte zuerst das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. Lauterbach berät an diesem Mittwoch sowie am Donnerstag mit seinen Länderkolleginnen und -kollegen über das weitere Vorgehen in der Pandemie.

Die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) sagte den RND-Zeitungen, die Testpflicht in Schulen, Kitas und fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens sei abgeschafft worden. "Ich halte es aber für einen klugen Ansatz, auch bis auf Weiteres kostenlose Tests für all diejenigen zur Verfügung zu stellen, die sich freiwillig testen möchten." Die Finanzierung sei weiterhin Aufgabe des Bundes.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte der "Rheinischen Post", er erwarte, "dass der Bund auch in Zukunft ein bürgernahes Testsystem ermöglicht, insbesondere für Menschen mit Symptomen und zum Schutz vulnerabler Gruppen". Er kritisierte auch den engen Zeitplan, da die derzeitige Regelung nur noch bis Monatsende gilt. "Es ist ein Unding, dass die Bürgerinnen und Bürger, die Angestellten in den Testzentren, aber auch die Länder immer noch keine Klarheit über die Zukunft der Bürgertestungen haben", sagte Laumann.

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, äußerte sich ebenfalls kritisch. "Präventiv-Testungen auf Krankenhäuser und Pflegeheime zu begrenzen, schließt allein 3,2 Millionen Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und Pfleger aus", sagte er der "Rheinischen Post". Dieser "größte Pflegedienst Deutschlands" brauche anlasslose kostenlose Tests. Es dürfe hier keinen "Kahlschlag" geben.

Vor den Beratungen mit Lauterbach erneuerten Ländervertreter zudem ihre Forderungen nach einer raschen Neufassung des Infektionsschutzgesetzes zur Vorbereitung auf den Herbst. "Der Bund muss jetzt handeln und das Infektionsschutzgesetz anpassen", sagte NRW-Minister Laumann. "Die derzeitige Entwicklung zeigt, wie schnell Änderungen im Infektionsgeschehen auftreten können, und dann müssen wir handlungsfähig sein."

Der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) sagte im SWR, wenn die Bundesregierung mit der Gesetzesnovelle bis nach der parlamentarischen Sommerpause warte, sei es für die Länder "zu spät". Sie müssten die Corona-Eindämmungsmaßnahmen schließlich umsetzen.

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) wies die Forderungen erneut zurück und verwies auf die Verabredung in der Koalition, zunächst eine wissenschaftliche Evaluation der bisherigen Corona-Eindämmungsmaßnahmen abzuwarten. Diese soll am 30. Juni veröffentlicht werden.

"Wir haben einen wohlüberlegten und seriösen Zeitplan innerhalb der Bundesregierung verabredet", sagte Buschmann den RND-Zeitungen. Dem hätten sich die Länder auch auf der Ministerpräsidentenkonferenz angeschlossen. "Ich hielte es für ein Zeichen des Respekts vor der Wissenschaft, wenn nun alle diese Ergebnisse abwarten und ihnen nicht vorgreifen", sagte Buschmann mit Blick auf die Evaluation.

F.Jackson--ThChM