The China Mail - Berufungsgericht: Trump behält vorerst Kontrolle über Nationalgarde in Kalifornien

USD -
AED 3.673042
AFN 63.000368
ALL 81.703989
AMD 376.820403
ANG 1.789731
AOA 917.000367
ARS 1375.170204
AUD 1.412629
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.662318
BBD 2.014364
BDT 122.223308
BGN 1.647646
BHD 0.377042
BIF 2965
BMD 1
BND 1.269198
BOB 6.910766
BRL 5.178041
BSD 1.000127
BTN 90.953364
BWP 13.242731
BYN 2.86801
BYR 19600
BZD 2.011474
CAD 1.36865
CDF 2280.000362
CHF 0.775709
CLF 0.021955
CLP 866.903912
CNY 6.90875
CNH 6.897865
COP 3707.92
CRC 477.32778
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.750394
CZK 20.55904
DJF 177.720393
DKK 6.340204
DOP 61.150393
DZD 130.05404
EGP 47.532963
ERN 15
ETB 155.42504
EUR 0.84825
FJD 2.22125
FKP 0.743825
GBP 0.74195
GEL 2.67504
GGP 0.743825
GHS 11.000356
GIP 0.743825
GMD 73.503851
GNF 8775.000355
GTQ 7.67423
GYD 209.209822
HKD 7.81605
HNL 26.530388
HRK 6.39504
HTG 131.096822
HUF 323.04504
IDR 16862.9
ILS 3.115575
IMP 0.743825
INR 90.72685
IQD 1310.5
IRR 42125.000158
ISK 122.990386
JEP 0.743825
JMD 155.838968
JOD 0.70904
JPY 155.00504
KES 129.000351
KGS 87.450384
KHR 4017.00035
KMF 418.00035
KPW 900.02738
KRW 1445.395039
KWD 0.30666
KYD 0.83344
KZT 499.20529
LAK 21430.000349
LBP 89459.499607
LKR 309.447112
LRD 185.125039
LSL 16.040381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.325039
MAD 9.176039
MDL 17.177049
MGA 4325.000347
MKD 52.292488
MMK 2099.774843
MNT 3569.755836
MOP 8.05103
MRU 39.960379
MUR 46.420378
MVR 15.460378
MWK 1736.000345
MXN 17.132704
MYR 3.903039
MZN 63.905039
NAD 16.040377
NGN 1343.180377
NIO 36.710377
NOK 9.525104
NPR 145.530501
NZD 1.672801
OMR 0.384474
PAB 1.000123
PEN 3.36175
PGK 4.297039
PHP 57.958504
PKR 279.503701
PLN 3.58165
PYG 6466.33604
QAR 3.641104
RON 4.326104
RSD 99.617038
RUB 76.67622
RWF 1455
SAR 3.751687
SBD 8.045182
SCR 14.063038
SDG 601.503676
SEK 9.060204
SGD 1.266104
SHP 0.750259
SLE 24.503667
SLL 20969.49935
SOS 571.503662
SRD 37.635504
STD 20697.981008
STN 21
SVC 8.751121
SYP 11059.574895
SZL 16.040369
THB 31.080369
TJS 9.476274
TMT 3.5
TND 2.866504
TOP 2.40776
TRY 43.830368
TTD 6.769793
TWD 31.539504
TZS 2580.000335
UAH 43.290694
UGX 3600.402878
UYU 38.808875
UZS 12215.000334
VES 401.83138
VND 25970
VUV 119.031091
WST 2.70122
XAF 557.51634
XAG 0.011846
XAU 0.000196
XCD 2.70255
XCG 1.802558
XDR 0.693778
XOF 556.503593
XPF 102.103591
YER 238.450363
ZAR 16.03965
ZMK 9001.203584
ZMW 18.93725
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    71.6900

    6131.31

    +1.17%

  • SDAX

    40.8700

    18023.92

    +0.23%

  • DAX

    217.1200

    25260.69

    +0.86%

  • MDAX

    344.3800

    31823.39

    +1.08%

  • Goldpreis

    132.6000

    5130

    +2.58%

  • TecDAX

    23.3000

    3721.5

    +0.63%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.1786

    +0.11%

Berufungsgericht: Trump behält vorerst Kontrolle über Nationalgarde in Kalifornien
Berufungsgericht: Trump behält vorerst Kontrolle über Nationalgarde in Kalifornien / Foto: © AFP

Berufungsgericht: Trump behält vorerst Kontrolle über Nationalgarde in Kalifornien

US-Präsident Donald Trump behält nach einer Entscheidung eines Berufungsgerichts vorerst das Kommando über die von ihm nach Los Angeles entsandte kalifornische Nationalgarde. Ein Bundesgericht urteilte am Donnerstag (Ortszeit) zwar, dass die Entsendung der Nationalgarde durch den Präsidenten gegen den Willen von Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom "illegal" war. Ein vom Justizministerium umgehend angerufenes Berufungsgericht setzte das Urteil jedoch bis Dienstag aus.

Textgröße:

"Seine Handlungen waren illegal", urteilte Richter Charles Breyer mit Blick die umstrittene Entscheidung Trumps, gegen den Willen von Gouverneur Newsom die Nationalgarde zum Einsatz gegen Demonstranten in Los Angeles zu entsenden. Breyer wies den Präsidenten an, die Kontrolle über die kalifornische Nationalgarde "unverzüglich" an den Bundesstaat zurückzugeben. Die Proteste in Kalifornien hätten bei weitem nicht der "Rebellion" entsprochen, die Trump beschrieben hatte, um seine Entscheidung zur Entsendung der Nationalgarde zu rechtfertigen, urteilte der Richter.

Das Justizministerium bezeichnete Breyers Entscheidung als "außerordentlichen Eingriff" in die Befugnisse des Präsidenten und legte in einem Eilantrag Berufung gegen das Urteil ein. Die Entscheidung des Richters, wonach Trump die Kontrolle über die Streitkräfte an den kalifornischen Gouverneur zurückzugeben müsse, verletze die Befugnisse des Präsidenten als Oberbefehlshaber der Streitkräfte, argumentierte das Ministerium und rief ein Berufungsgericht an.

Das Berufungsgericht setzte daraufhin eine Anhörung zu dem Fall am kommenden Dienstag an und setzte Breyers Anordnung dahin aus. Das bedeutet, dass Trump während der für Samstag geplanten erneuten Proteste gegen die US-Einwanderungspolitik weiterhin die Kontrolle über die Nationalgarde in Kalifornien haben wird.

Kaliforniens Gouverneur Newsom begrüßte das Urteil von Richter Breyer. Trump sei "kein Monarch, er ist kein König, und er sollte aufhören, sich wie einer zu benehmen", sagte der 57-jährige Demokrat.

Trump hatte sich bei der Entsendung der Nationalgarde nach Los Angeles auf Title 10 berufen, ein selten angewandtes Gesetz. Normalerweise mobilisiert der Gouverneur des jeweiligen Bundesstaates die Nationalgardisten zur Unterstützung etwa bei Naturkatastrophen.

Der Republikaner hatte den Schritt damit begründet, dass die Proteste in Los Angeles gegen das von seiner Regierung angeordnete Vorgehen gegen Einwanderer außer Kontrolle geraten seien und die Stadt "brenne".

Newsom hatte sich gegen die Entsendung der Nationalgarde gestellt und gewarnt, diese könne die Situation weiter aufheizen. Trump schickte die Nationalgarde dennoch los. Zuletzt hatte Präsident Lyndon B. Johnson 1965 gegen den Willen eines Gouverneurs die Nationalgarde aktiviert, um Bürgerrechtsaktivisten in Alabama zu schützen.

Title 10 erlaubt den Einsatz der Nationalgarde im Falle "einer Rebellion oder der Gefahr einer Rebellion gegen die Autorität der Regierung der Vereinigten Staaten", ermächtigt die Truppen jedoch nicht, Aufgaben der Polizei zu übernehmen.

Die zunächst kleineren und anfangs weitgehend friedlichen Proteste mit einigen tausend Teilnehmern in Los Angeles hatten am Freitag begonnen. Am Rande der Proteste kam es vereinzelt zu gewalttätigen Ausschreitungen. Die Stadt verhängte zeitweise eine Ausgangssperre in einigen Vierteln.

Auch in anderen Städten, darunter Las Vegas, Dallas, Austin, Chicago, Atlanta und Boston, gab es in den vergangenen Tagen Demonstrationen gegen die harsche Einwanderungspolitik der Trump-Regierung. Die Proteste richten sich gegen martialische Einsätze von Beamten der Einwanderungsbehörde ICE, die seit Trumps Amtsantritt landesweit vermummt und bewaffnet Einwanderer in nicht gekennzeichnete Fahrzeuge zerren, um sie abzuschieben.

Unterdessen sorgte ein Vorfall für Empörung, bei dem der kalifornische Senator Alex Padilla von Sicherheitsbeamten aus einer Pressekonferenz gezerrt wurde, weil er Heimatschutzministerin Kristi Noem eine Frage stellen wollte. "Ich bin Senator Alex Padilla. Ich habe Fragen an die Ministerin", sagte der Politiker der Demokratischen Partei, woraufhin zwei Männer ihn zur Tür hinausdrängten. Ein Video zeigt, wie Sicherheitskräfte Padilla anschließend auf dem Flur zu Boden zwingen und ihm Handschellen anlegen.

Newsom bezeichnete den Vorfall als "empörend, diktatorisch und beschämend". Auch die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, zeigte sich empört. "Die gewalttätigen Angriffe dieser Regierung auf unsere Stadt müssen ein Ende haben", sagte sie.

L.Kwan--ThChM