The China Mail - G7 ohne Trump: Gipfel demonstriert Zusammenhalt trotz Differenzen mit USA

USD -
AED 3.673042
AFN 63.000368
ALL 81.703989
AMD 376.820403
ANG 1.789731
AOA 917.000367
ARS 1375.744204
AUD 1.411273
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.662318
BBD 2.014364
BDT 122.223308
BGN 1.647646
BHD 0.37705
BIF 2965
BMD 1
BND 1.269198
BOB 6.910766
BRL 5.174604
BSD 1.000127
BTN 90.953364
BWP 13.242731
BYN 2.86801
BYR 19600
BZD 2.011474
CAD 1.36796
CDF 2280.000362
CHF 0.774765
CLF 0.021955
CLP 866.903912
CNY 6.90875
CNH 6.898485
COP 3707.92
CRC 477.32778
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.750394
CZK 20.54625
DJF 177.720393
DKK 6.33705
DOP 61.150393
DZD 130.030393
EGP 47.562904
ERN 15
ETB 155.42504
EUR 0.848204
FJD 2.22125
FKP 0.743825
GBP 0.74102
GEL 2.67504
GGP 0.743825
GHS 11.000356
GIP 0.743825
GMD 73.503851
GNF 8775.000355
GTQ 7.67423
GYD 209.209822
HKD 7.814315
HNL 26.530388
HRK 6.392504
HTG 131.096822
HUF 322.37404
IDR 16857
ILS 3.115575
IMP 0.743825
INR 90.765504
IQD 1310.5
IRR 42125.000158
ISK 122.940386
JEP 0.743825
JMD 155.838968
JOD 0.70904
JPY 154.992504
KES 129.000351
KGS 87.450384
KHR 4017.00035
KMF 418.00035
KPW 900.02738
KRW 1444.940383
KWD 0.30663
KYD 0.83344
KZT 499.20529
LAK 21430.000349
LBP 89459.499607
LKR 309.447112
LRD 185.125039
LSL 16.040381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.325039
MAD 9.176039
MDL 17.177049
MGA 4325.000347
MKD 52.319561
MMK 2099.774843
MNT 3569.755836
MOP 8.05103
MRU 39.960379
MUR 46.420378
MVR 15.460378
MWK 1736.000345
MXN 17.124675
MYR 3.903039
MZN 63.905039
NAD 16.040377
NGN 1343.750377
NIO 36.710377
NOK 9.51881
NPR 145.530501
NZD 1.67262
OMR 0.384499
PAB 1.000123
PEN 3.36175
PGK 4.297039
PHP 57.959504
PKR 279.503701
PLN 3.58063
PYG 6466.33604
QAR 3.641104
RON 4.323804
RSD 99.620855
RUB 76.724025
RWF 1455
SAR 3.751671
SBD 8.045182
SCR 15.167936
SDG 601.503676
SEK 9.04638
SGD 1.26628
SHP 0.750259
SLE 24.503667
SLL 20969.49935
SOS 571.503662
SRD 37.635504
STD 20697.981008
STN 21
SVC 8.751121
SYP 11059.574895
SZL 16.040369
THB 31.060369
TJS 9.476274
TMT 3.5
TND 2.866504
TOP 2.40776
TRY 43.835704
TTD 6.769793
TWD 31.542504
TZS 2580.000335
UAH 43.290694
UGX 3600.402878
UYU 38.808875
UZS 12215.000334
VES 401.83138
VND 25970
VUV 119.031091
WST 2.70122
XAF 557.51634
XAG 0.011877
XAU 0.000196
XCD 2.70255
XCG 1.802558
XDR 0.693778
XOF 556.503593
XPF 102.103591
YER 238.450363
ZAR 16.025204
ZMK 9001.203584
ZMW 18.93725
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    71.6900

    6131.31

    +1.17%

  • SDAX

    40.8700

    18023.92

    +0.23%

  • MDAX

    344.3800

    31823.39

    +1.08%

  • DAX

    217.1200

    25260.69

    +0.86%

  • TecDAX

    23.3000

    3721.5

    +0.63%

  • Goldpreis

    132.6000

    5130

    +2.58%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.1786

    +0.11%

G7 ohne Trump: Gipfel demonstriert Zusammenhalt trotz Differenzen mit USA
G7 ohne Trump: Gipfel demonstriert Zusammenhalt trotz Differenzen mit USA / Foto: © POOL/AFP

G7 ohne Trump: Gipfel demonstriert Zusammenhalt trotz Differenzen mit USA

Die militärische Konfrontation zwischen Israel und dem Iran hat das Spitzentreffen der G7-Gruppe in Kanada geprägt - und die Gipfelregie durcheinandergebracht. US-Präsident Donald Trump brach seine Teilnahme am Treffen der sieben großen Wirtschaftsmächte vorzeitig ab und kehrte unter Verweis auf die Krise in Nahost nach Washington zurück. Seine überraschende Abreise nährte Gerüchte über ein baldiges militärisches Eingreifen der USA gegen den Iran. Der G7-Gipfel wurde am Dienstag ohne Trump fortgesetzt – mit Beratungen über die Unterstützung der Ukraine.

Textgröße:

Die Eskalation im Iran-Konflikt bildete die dramatische Kulisse für einen G7-Gipfel, der eigentlich als ungezwungener Meinungsaustausch der Staats- und Regierungschefs der USA, Deutschlands, Kanadas, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Japans geplant war.

Auch wenn große Differenzen zwischen den USA und dem Rest der Gruppe etwa in der Russland-Politik oder im Zollstreit erneut zutage traten: Zu einem Eklat oder offenen Bruch kam es nicht. Anders als erwartet verständigten sich die sieben Länder trotz anfänglicher Vorbehalte der USA auf eine gemeinsame Erklärung zu Israel und Iran.

Der Gipfel im Ferienort Kananaskis sei "auf Verständigung ausgerichtet und auf offenen Dialog“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Dienstag auf Welt TV. Mit dem Verlauf sei er "sehr zufrieden“. Für Trumps Abreise habe er großes Verständnis, sie sei "nicht dramatisch“.

Trump selbst bemühte sich am Montagabend, seine vorzeitige Abreise nicht als Affront erscheinen zu lassen. "Ich wäre gerne geblieben", sagte er in Kananaskis. Es gebe aber "große Dinge", die seine unverzügliche Rückkehr nach Washington erforderten, sagte er ohne genauere Erklärungen.

Die vorzeitige Abreise des US-Präsidenten verhinderte die eigentlich für Dienstag geplante Begegnung mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj, der als Gast zum Gipfel nach Kananaskis gereist war. Trump zeigte bei dem Gipfel keine Bereitschaft, parallel zur EU schärfere Sanktionen durch die USA gegen Russland zu verhängen.

Stattdessen kritisierte er den Ausschluss Russlands aus der früheren G8-Gruppe, was Kanzler Merz am Dienstag scharf zurückwies: "Wir sitzen nicht mit Kriegsverbrechern zusammen", sagte Merz. Es bleibe dabei, dass Kreml-Chef Wladimir Putin "an diesem Tisch hier nichts zu suchen hat“. Russlands Ausschluss nach der Besetzung der Krim sei richtig gewesen.

Vor Selenskyjs Ankunft in Kananaskis hatte Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew mit einem der schwersten Angriffe seit Kriegsbeginn vor drei Jahren ins Visier genommen, mindestens zehn Menschen wurden getötet. Der ukrainische Präsident sprach bei seinem Treffen mit den G7-Chefs von einer "großen Tragödie“. Sie zeige, dass größerer Druck auf Russland nötig sei, um ernsthafte Friedensgespräche in Gang zu bringen.

Der Gastgeber des Gipfels, Kanadas Premierminister Mark Carney, forderte "maximalen Druck auf Russland“. Er sagte der Ukraine weitere kanadische Rüstungshilfen im Wert von rund 1,5 Milliarden Euro zu.

Trumps vorzeitige Abreise durchkreuzte auch das Vorhaben von Kanzler Merz, den US-Präsidenten in den informellen Gesprächen auf dem Gipfel in Abstimmung mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu einem Einlenken im Zollstreit mit der EU zu bewegen. Die EU rede nur, habe ihm bislang aber "noch keinen fairen Deal“ angeboten, sagte Trump auf dem Rückflug nach Washington. Er bekräftigte seine Drohung mit Strafzöllen.

Der G7-Gipfel sollte am Dienstagnachmittag (Ortszeit) zu Ende gehen. Als Gäste für den letzten Gipfeltag waren die Staats- und Regierungschefs aus Indien, Brasilien, Mexiko und Australien eingeladen - mit ihnen wollten die G7-Chefs unter anderem über Energiesicherheit beraten.

Q.Moore--ThChM