The China Mail - Russland überzieht Ukraine nach Trump-Putin-Telefonat mit bislang schwerster Angriffswelle

USD -
AED 3.672499
AFN 62.000127
ALL 81.888828
AMD 376.939986
ANG 1.789731
AOA 917.000064
ARS 1390.464598
AUD 1.418178
AWG 1.8025
AZN 1.708525
BAM 1.661068
BBD 2.015202
BDT 122.265253
BGN 1.647646
BHD 0.377079
BIF 2967.004968
BMD 1
BND 1.268334
BOB 6.914211
BRL 5.220102
BSD 1.000552
BTN 91.092615
BWP 13.281243
BYN 2.851161
BYR 19600
BZD 2.012255
CAD 1.36957
CDF 2274.999785
CHF 0.774525
CLF 0.021897
CLP 864.620242
CNY 6.908503
CNH 6.899005
COP 3688.82
CRC 480.784747
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.648482
CZK 20.60455
DJF 178.173171
DKK 6.34713
DOP 61.565247
DZD 129.970922
EGP 47.585029
ERN 15
ETB 153.785108
EUR 0.84954
FJD 2.202698
FKP 0.738781
GBP 0.74265
GEL 2.669869
GGP 0.738781
GHS 10.995983
GIP 0.738781
GMD 74.000262
GNF 8778.366626
GTQ 7.676857
GYD 209.325237
HKD 7.81459
HNL 26.470251
HRK 6.412008
HTG 131.147819
HUF 321.7265
IDR 16911
ILS 3.12576
IMP 0.738781
INR 91.08685
IQD 1310.713831
IRR 42125.000158
ISK 123.109846
JEP 0.738781
JMD 155.898864
JOD 0.708991
JPY 155.019036
KES 129.06988
KGS 87.450314
KHR 4018.854304
KMF 417.000094
KPW 899.997043
KRW 1448.290028
KWD 0.30674
KYD 0.833751
KZT 492.725806
LAK 21435.669212
LBP 89649.066187
LKR 309.520271
LRD 185.595991
LSL 16.190957
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.33071
MAD 9.16764
MDL 17.12939
MGA 4353.54968
MKD 52.451331
MMK 2099.599767
MNT 3570.336145
MOP 8.053421
MRU 39.836594
MUR 46.170907
MVR 15.405018
MWK 1734.935666
MXN 17.250575
MYR 3.908502
MZN 63.954804
NAD 16.190957
NGN 1343.360556
NIO 36.817163
NOK 9.573955
NPR 145.748015
NZD 1.67607
OMR 0.384478
PAB 1.000569
PEN 3.354141
PGK 4.298326
PHP 58.066998
PKR 279.750815
PLN 3.585975
PYG 6486.982296
QAR 3.646995
RON 4.331198
RSD 99.759975
RUB 76.617879
RWF 1461.293473
SAR 3.751402
SBD 8.045182
SCR 14.092956
SDG 601.4894
SEK 9.076445
SGD 1.26829
SHP 0.750259
SLE 24.496955
SLL 20969.49935
SOS 570.809801
SRD 37.623027
STD 20697.981008
STN 20.807678
SVC 8.754623
SYP 11059.574895
SZL 16.197715
THB 31.174497
TJS 9.455009
TMT 3.5
TND 2.900457
TOP 2.40776
TRY 43.770599
TTD 6.772262
TWD 31.575028
TZS 2588.403035
UAH 43.28103
UGX 3586.594646
UYU 38.532913
UZS 12139.098974
VES 395.87199
VND 25970
VUV 118.54274
WST 2.70123
XAF 557.099665
XAG 0.012803
XAU 0.0002
XCD 2.70255
XCG 1.803219
XDR 0.691678
XOF 557.106762
XPF 101.288399
YER 238.424991
ZAR 16.137499
ZMK 9001.199262
ZMW 18.795173
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -43.7500

    6059.62

    -0.72%

  • TecDAX

    -23.6200

    3698.2

    -0.64%

  • Goldpreis

    5.4000

    5014.9

    +0.11%

  • MDAX

    -263.2100

    31479.01

    -0.84%

  • SDAX

    -109.9800

    17983.05

    -0.61%

  • DAX

    -234.6400

    25043.57

    -0.94%

  • EUR/USD

    -0.0021

    1.1767

    -0.18%

Russland überzieht Ukraine nach Trump-Putin-Telefonat mit bislang schwerster Angriffswelle
Russland überzieht Ukraine nach Trump-Putin-Telefonat mit bislang schwerster Angriffswelle / Foto: © STATE EMERGENSY SERVICE OF UKRAINE/AFP

Russland überzieht Ukraine nach Trump-Putin-Telefonat mit bislang schwerster Angriffswelle

Unmittelbar nach einem Telefonat von US-Präsident Donald Trump mit Kreml-Chef Wladimir Putin hat Russland die Ukraine mit den schwersten nächtlichen Angriffen seit Kriegsbeginn im Februar 2022 überzogen. Dabei wurden nach Angaben des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj am Freitag mindestens ein Mensch getötet und 26 weitere verletzt. Der Kreml erklärte, es gebe derzeit keine Aussicht auf eine diplomatische Beilegung des Konflikts. Trump telefonierte am Freitag erneut mit Selenskyj.

Textgröße:

Insgesamt griff die russische Armee in der Nacht zum Freitag nach Angaben aus Kiew mit 539 Drohnen und elf Raketen an. Der Ukraine gelang es nach eigenen Angaben, 478 Geschosse abzufangen. Besonders betroffen war die Hauptstadt Kiew, wo Reporter der Nachrichtenagentur AFP mehrere Explosionen hörten. Die Angriffe lösten dutzende Brände aus. Beschädigt wurde nach Angaben aus Warschau unter anderem eine Liegenschaft der polnischen Botschaft. Die russische Armee meldete ihrerseits erfolgreiche Angriffe auf einen Militärflugplatz und eine Erdölraffinerie.

"Die Nacht war schlaflos und brutal", erklärte Selenskyj. Bei dem landesweiten Beschuss sei die "größte Zahl" an Drohnen eingesetzt worden, "die der Feind jemals in einem einzelnen Angriff verwendet" hat, sagte Armeesprecher Juri Ignat.

"Die Angriffe, die wir da gesehen haben, waren in ihrer Willkür, ihrer Terrorhaftigkeit kaum zu überbieten", sagte in Berlin Regierungssprecher Stefan Kornelius. "Wer in Deutschland noch immer glaubt, Putin wolle Frieden, sollte sich diese Bilder gut anschauen", erklärte Außenminister Johann Wadephul (CDU) im Onlinedienst X. "Die Ukraine braucht unsere volle Unterstützung. Frieden kommt nur durch Stärke."

Auch der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha wertete die neuerlichen Angriffe als klares Zeichen dafür, dass Moskau kein Interesse an Frieden habe. Es sei bezeichnend, dass die Angriffe direkt nach dem Telefonat zwischen Trump und Putin erfolgt seien. "Gleich nachdem Putin mit Präsident Trump gesprochen hat", schrieb Sybiha in Onlinemedien. "Putin zeigt deutlich seine völlige Missachtung der USA und aller, die ein Ende des Krieges fordern."

Die beiden Präsidenten hatten am Donnerstag ihr sechstes Telefonat seit Trumps Wiedereinzug ins Weiße Haus im Januar geführt. "Nein, ich habe überhaupt keine Fortschritte mit ihm erzielt", sagte Trump anschließend auf die Frage eines Reporters, ob er einer Einigung zur Beendigung der russischen Invasion in der Ukraine näher gekommen sei. Trump fügte hinzu, dass er "nicht glücklich" über den anhaltenden Krieg sei.

Putin bekräftigte seinerseits nach Angaben aus Moskau in dem Gespräch, dass Russland seine Ziele in der Ukraine nicht aufgeben werde. Zugleich zeigte sich Putin demnach offen für eine Fortsetzung der Verhandlungen mit der Ukraine.

Allerdings erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag, dass Moskau derzeit keine Chancen auf eine diplomatische Beilegung des Konflikts sehe. Ein Erfolg durch "politische und diplomatische Mittel" sei "wünschenswert", sagte Peskow. "Aber solange das nicht möglich ist, setzen wir unsere militärische Spezialoperation fort."

Am Freitag telefonierte Trump dann mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Selenskyj erklärte im Anschluss in Online-Netzwerken, in dem Telefongespräch hätten beide vereinbart, zusammenzuarbeiten, "um den Schutz unseres Himmels zu verstärken". Trump selbst äußerte sich zunächst nicht.

Am Dienstag hatte das Weiße Haus einen Lieferstopp von bereits für die Ukraine zugesagten Waffen angekündigt, betroffen sind auch die für die Luftverteidigung der Ukraine wichtigen Patriot-Systeme.

Nach Trumps Amtsantritt im Januar waren die USA erheblich auf Distanz zur Ukraine gegangen und hatten sich hingegen Russland angenähert, unter anderem durch den Beginn direkter Gespräche zwischen Vertretern Moskaus und Washingtons. Trotz dieser Bemühungen ist es bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe bisher jedoch zu keinem Durchbruch gekommen.

Beim letzten direkten Gespräch Anfang Juni in Istanbul zwischen der Ukraine und Russland war lediglich der weitere Austausch von Gefangenen vereinbart. Ein solcher fand am Freitag erneut statt. Das russische Verteidigungsministerium sprach von "Gruppen" von Soldaten, die beide Kriegsparteien freigelassen hätten.

J.Liv--ThChM