The China Mail - Grüne und Linke erhöhen in Maskenaffäre den Druck - Spahn weist Vorwürfe zurück

USD -
AED 3.672498
AFN 61.999636
ALL 81.690619
AMD 377.803213
ANG 1.789731
AOA 916.99991
ARS 1396.989203
AUD 1.418872
AWG 1.8025
AZN 1.700588
BAM 1.658231
BBD 2.020942
BDT 122.616474
BGN 1.647646
BHD 0.377043
BIF 2974.098097
BMD 1
BND 1.268303
BOB 6.93374
BRL 5.249899
BSD 1.003434
BTN 90.938149
BWP 13.21633
BYN 2.866845
BYR 19600
BZD 2.018059
CAD 1.369125
CDF 2274.999937
CHF 0.774104
CLF 0.021868
CLP 863.449799
CNY 6.908499
CNH 6.89921
COP 3682.35
CRC 483.530459
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.48849
CZK 20.5795
DJF 178.68498
DKK 6.343515
DOP 61.732163
DZD 129.87852
EGP 47.570196
ERN 15
ETB 154.218746
EUR 0.84903
FJD 2.200798
FKP 0.738781
GBP 0.74285
GEL 2.670082
GGP 0.738781
GHS 11.042435
GIP 0.738781
GMD 74.000338
GNF 8807.495019
GTQ 7.69596
GYD 209.928356
HKD 7.81437
HNL 26.539489
HRK 6.396298
HTG 131.527407
HUF 322.183002
IDR 16913
ILS 3.139695
IMP 0.738781
INR 91.11435
IQD 1314.511001
IRR 42125.000158
ISK 123.020121
JEP 0.738781
JMD 156.242316
JOD 0.709003
JPY 154.603019
KES 129.0001
KGS 87.450057
KHR 4030.692272
KMF 416.999882
KPW 899.997043
KRW 1448.429888
KWD 0.30676
KYD 0.836152
KZT 490.711772
LAK 21499.003773
LBP 89854.678028
LKR 310.373479
LRD 186.129128
LSL 16.056467
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.335156
MAD 9.168002
MDL 17.113061
MGA 4365.594133
MKD 52.333108
MMK 2099.599767
MNT 3570.336145
MOP 8.078766
MRU 39.97626
MUR 46.198421
MVR 15.405051
MWK 1739.878757
MXN 17.24654
MYR 3.9085
MZN 63.904639
NAD 16.056467
NGN 1345.196053
NIO 36.92399
NOK 9.547655
NPR 145.500869
NZD 1.67559
OMR 0.384502
PAB 1.003434
PEN 3.356141
PGK 4.373225
PHP 58.070991
PKR 280.450888
PLN 3.58328
PYG 6558.141507
QAR 3.648311
RON 4.326905
RSD 99.680384
RUB 76.753893
RWF 1465.428802
SAR 3.75104
SBD 8.045182
SCR 13.705782
SDG 601.498825
SEK 9.06007
SGD 1.267871
SHP 0.750259
SLE 24.498072
SLL 20969.49935
SOS 572.470219
SRD 37.701013
STD 20697.981008
STN 20.772394
SVC 8.779516
SYP 11059.574895
SZL 16.063419
THB 31.209028
TJS 9.462122
TMT 3.5
TND 2.897791
TOP 2.40776
TRY 43.771115
TTD 6.798932
TWD 31.568967
TZS 2580.90298
UAH 43.457883
UGX 3551.655433
UYU 38.984272
UZS 12179.405655
VES 395.87199
VND 25970
VUV 118.54274
WST 2.70123
XAF 556.154987
XAG 0.012911
XAU 0.000201
XCD 2.70255
XCG 1.808385
XDR 0.691678
XOF 556.154987
XPF 101.114926
YER 238.424973
ZAR 16.190615
ZMK 9001.201184
ZMW 18.768918
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -17.7500

    3704.07

    -0.48%

  • MDAX

    -206.8600

    31535.36

    -0.66%

  • Euro STOXX 50

    -57.8200

    6045.55

    -0.96%

  • Goldpreis

    29.4000

    5038.9

    +0.58%

  • DAX

    -253.3800

    25024.83

    -1.01%

  • SDAX

    -63.8400

    18029.19

    -0.35%

  • EUR/USD

    -0.0018

    1.177

    -0.15%

Grüne und Linke erhöhen in Maskenaffäre den Druck - Spahn weist Vorwürfe zurück
Grüne und Linke erhöhen in Maskenaffäre den Druck - Spahn weist Vorwürfe zurück / Foto: © AFP/Archiv

Grüne und Linke erhöhen in Maskenaffäre den Druck - Spahn weist Vorwürfe zurück

Angesichts der Vorwürfe gegen Unionsfraktionschef Jens Spahn wegen Maskenkäufen in seiner Zeit als Gesundheitsminister dringen vor allem Grüne und Linkspartei, aber auch der Koalitionspartner SPD auf Aufklärung. Dabei geht es auch um vom Gesundheitsministerium unter der aktuellen Ressortchefin Nina Warken (CDU) im Bericht der Sonderermittlerin Margaretha Sudhof vorgenommene Schwärzungen. Mit dem Bericht befasst sich am Dienstag der Haushaltsausschuss und am Donnerstag der Gesundheitsausschuss des Bundestages

Textgröße:

"Gesundheitsministerin Warken muss erklären, weshalb ausgerechnet die Passagen im Sudhof-Bericht geschwärzt wurden, die Jens Spahns Rolle beleuchten", sagte Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Spätestens mit den neuen Enthüllungen muss Jens Spahn erklären, wie und warum er persönlich so eng in die Maskendeals eingebunden war", forderte sie weiter. "Anstatt sich über kritische Nachfragen zu beschweren, sollte er jetzt endlich für Aufklärung sorgen und Verantwortung für seine Entscheidungen übernehmen."

Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek warf Spahn Verantwortungslosigkeit und schlechten Stil vor. "Er gibt zu, Fehler gemacht zu haben, aber die Verantwortung dafür will er nicht übernehmen. Es geht hier aber um Milliarden von Steuergeldern", sagte Reichinnek ebenfalls der "Rheinischen Post". "Bei Bürgergeldempfängern fordert er gnadenlose Härte, wenn sie mal einen Termin nicht wahrnehmen, bei eigenen Verfehlungen will er aber nicht so genau hingucken", fügte sie hinzu.

Wie zuvor bereits die Grünen forderte auch Reichinnek zu dem Thema einen Untersuchungsausschuss. Die SPD solle "den Rücken gerade machen" und ein solches Gremium ermöglichen, sagte Reichinnek der "Süddeutschen Zeitung". Auch aus den Reihen der Grünen wurde diese Forderung am Wochenende bekräftigt.

Die Recherchen von Medien zur Maskenbeschaffung hätten "offengelegt, dass es noch unbeantwortete Fragen gibt", sagte der "Rheinischen Post" auch SPD-Fraktionsvize Wiebke Esdar. "Aus unserer Sicht ist eine vollständige Aufklärung erforderlich", betonte daher auch sie. "Sollte sich zeigen, dass Schwärzungen in den Unterlagen über den Persönlichkeitsschutz hinaus parteipolitisch motiviert sind, muss das mit der gebotenen Ernsthaftigkeit geprüft und bewertet werden", fügte Esdar hinzu.

Auf die Forderungen nach einem Untersuchungsausschuss ging die SPD-Politikerin nicht ein. Sie verwies stattdessen auf die zunächst geplanten, regulären Ausschussberatungen, in denen Sudhof zu ihren Erkenntnissen befragt werden soll.

Linke und Grüne verfügen zusammen nicht über genügend Stimmen, um einen Untersuchungsausschuss zu beantragen. Sie sind, da sie eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehnen, somit auf Unterstützung aus der SPD angewiesen.

Spahn selbst wies die Vorwürfe gegen ihn zurück und kritisierte seinerseits vor allem die Grünen. "Ich habe da nichts zu verbergen", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag". Auch sage er in der Angelegenheit "die Wahrheit nach bestem Wissen und Gewissen". Einen Rücktritt schloss Spahn aus. "Dafür, dass wir dieses Land sicher durch die schwere Zeit gebracht haben, werde ich mich nicht in den Staub werfen", sagte er. Zugleich warf er den Grünen wegen deren Kritik Methoden vor, die er "sonst nur von der AfD" kenne.

Das von Warken geleitete Gesundheitsministerium hatte den Sudhof-Bericht zunächst zurückgehalten und dann mit umfangreichen Schwärzungen an den Bundestag weitergeleitet. Seit Freitag sind durch Recherchen von "Spiegel", "SZ", WDR und NDR sowie weiterer Medien allerdings auch die geschwärzten Passagen bekannt.

In dem Sudhof-Bericht gibt es demnach deutliche Hinweise, dass sich Spahn persönlich massiv in Maskenkäufe eingeschaltet hat. Vorgeworfen wird ihm unter anderem, bei den Milliardenaufträgen überteuerte Einkäufe befördert, ihm nahestehende Personen bevorzugt und Bedarfsprüfungen außer acht gelassen zu haben. All dies weist Spahn hingegen zurück. Zu den Schwärzungen sagte er der "Bams", es wäre ihm lieber gewesen, wenn der Bericht direkt und vollständig offengelegt worden wäre.

N.Wan--ThChM