The China Mail - Israelische Armee: Angriff auf Armee-Hauptquartier in Syrien

USD -
AED 3.672978
AFN 62.000085
ALL 81.530273
AMD 377.690243
ANG 1.789731
AOA 917.00033
ARS 1397.035604
AUD 1.41991
AWG 1.8025
AZN 1.699746
BAM 1.652012
BBD 2.013363
BDT 122.156619
BGN 1.647646
BHD 0.376925
BIF 2965
BMD 1
BND 1.263546
BOB 6.907736
BRL 5.237102
BSD 0.999671
BTN 90.597099
BWP 13.166764
BYN 2.856093
BYR 19600
BZD 2.010491
CAD 1.369625
CDF 2274.99986
CHF 0.772825
CLF 0.021833
CLP 862.089695
CNY 6.908502
CNH 6.89191
COP 3681.9
CRC 481.717051
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.749824
CZK 20.57505
DJF 177.71999
DKK 6.339265
DOP 61.49674
DZD 129.982004
EGP 46.908594
ERN 15
ETB 155.374968
EUR 0.84847
FJD 2.20175
FKP 0.73862
GBP 0.740675
GEL 2.669762
GGP 0.73862
GHS 10.99953
GIP 0.73862
GMD 73.999526
GNF 8774.999703
GTQ 7.667097
GYD 209.141052
HKD 7.81445
HNL 26.530232
HRK 6.394031
HTG 131.034133
HUF 321.353983
IDR 16917
ILS 3.096605
IMP 0.73862
INR 90.776498
IQD 1310.5
IRR 42125.000158
ISK 122.940173
JEP 0.73862
JMD 155.656353
JOD 0.708996
JPY 154.805991
KES 129.000039
KGS 87.450138
KHR 4021.999827
KMF 416.999827
KPW 899.96705
KRW 1445.749953
KWD 0.306804
KYD 0.833017
KZT 488.871432
LAK 21425.000229
LBP 89549.999791
LKR 309.20947
LRD 185.599729
LSL 16.039782
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.304967
MAD 9.158498
MDL 17.048881
MGA 4344.999981
MKD 52.288441
MMK 2099.648509
MNT 3578.335527
MOP 8.048467
MRU 39.960174
MUR 46.010115
MVR 15.40503
MWK 1737.000182
MXN 17.216102
MYR 3.901353
MZN 63.894034
NAD 16.039817
NGN 1340.812517
NIO 36.710179
NOK 9.534165
NPR 144.95519
NZD 1.67601
OMR 0.384441
PAB 0.999671
PEN 3.353499
PGK 4.29725
PHP 58.010315
PKR 279.60458
PLN 3.575905
PYG 6533.546191
QAR 3.641299
RON 4.322603
RSD 99.65301
RUB 76.747087
RWF 1455
SAR 3.750525
SBD 8.045182
SCR 13.811241
SDG 601.500101
SEK 9.038875
SGD 1.267403
SHP 0.750259
SLE 24.50377
SLL 20969.49935
SOS 571.500541
SRD 37.700965
STD 20697.981008
STN 20.925
SVC 8.74659
SYP 11059.574895
SZL 16.040191
THB 31.260193
TJS 9.426636
TMT 3.5
TND 2.856497
TOP 2.40776
TRY 43.759697
TTD 6.773433
TWD 31.528797
TZS 2583.402991
UAH 43.294901
UGX 3538.335487
UYU 38.838068
UZS 12150.000082
VES 395.87199
VND 25970
VUV 118.946968
WST 2.704181
XAF 554.069213
XAG 0.012945
XAU 0.000201
XCD 2.70255
XCG 1.801603
XDR 0.689186
XOF 553.999677
XPF 101.47495
YER 238.425051
ZAR 16.06735
ZMK 9001.201926
ZMW 18.698528
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    81.5200

    6103.37

    +1.34%

  • MDAX

    297.8900

    31742.22

    +0.94%

  • Goldpreis

    90.2000

    4996.1

    +1.81%

  • DAX

    279.8100

    25278.21

    +1.11%

  • TecDAX

    40.7800

    3721.82

    +1.1%

  • SDAX

    246.9700

    18093.03

    +1.37%

  • EUR/USD

    -0.0069

    1.1788

    -0.59%

Israelische Armee: Angriff auf Armee-Hauptquartier in Syrien
Israelische Armee: Angriff auf Armee-Hauptquartier in Syrien / Foto: © AFP

Israelische Armee: Angriff auf Armee-Hauptquartier in Syrien

Wegen ihres Vorgehens gegen die Volksgruppe der Drusen im Süden Syriens hat Israel scharfe Drohungen an die syrische Regierungsarmee gerichtet und am Mittwoch deren Hauptquartier in der Region Damaskus angegriffen. Verteidigungsminister Israel Katz erklärte am Mittwoch, Israel werde seine Angriffe verstärken, sollte die Regierung ihre Truppen nicht aus der Drusen-Region nahe der Grenze zu Israel abziehen. International sorgte der Konflikt für besorgte Reaktionen.

Textgröße:

Das syrische Staatsfernsehen berichtete, zwei Menschen seien bei einem Angriff im Zentrum der Hauptstadt verletzt worden. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP hörten laute Explosionen in Damaskus. "Die Signale, die an Damaskus gesendet wurden, sind vorbei - jetzt kommen die schmerzhaften Schläge", sagte Katz. Das israelische Militär werde in Suwaida "mit aller Härte" vorgehen, um einen "vollständigen Rückzug" der Kräfte zu erreichen, welche die Drusen angegriffen haben. Zuvor hatte er bereits erklärt, Israel werde "die Drusen in Syrien nicht im Stich lassen".

Die israelische Armee erklärte derweil, sie werde weitere Soldaten an die Waffenstillstandslinie zwischen den besetzten Golanhöhen und dem von Syrien kontrollierten Territorium schicken.

Israel tritt als Schutzmacht der Drusen auf. Angehörige der religiösen Minderheit leben nicht nur in Syrien - dort vor allem in der Provinz Suwaida -, sondern auch in anderen Ländern, darunter Israel. Dort dienen sie anders als andere arabische Israelis auch in der Armee.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte im Februar gesagt, dass der Süden Syriens vollständig entmilitarisiert werden müsse. Er warnte, dass sein Land die Präsenz von Streitkräften der islamistischen syrischen Regierung in der Nähe der von Israel kontrollierten Gebiete nicht akzeptieren werde.

Die israelische Armee flog bereits Angriffe auf die syrische Armee, nachdem am Sonntag in der Provinz Suwaida die Kämpfe zwischen den Drusen und sunnitischen Beduinen entflammt waren. Die islamistische Regierung in Damaskus hatte am Montag Soldaten in die Provinz geschickt. Am Dienstag rückten die Regierungstruppen in die gleichnamige Provinzhauptstadt vor, die bislang von drusischen Kämpfen gehalten wurde.

Bei den Kämpfen wurden nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in der Provinz Suwaida mindestens 248 Menschen getötet. Der in Großbritannien ansässigen Beobachtungsstelle zufolge waren darunter 92 Drusen, davon 28 Zivilisten. 21 Zivilisten seien von Regierungstruppen "hingerichtet" worden.

Mindestens 138 Angehörige der syrischen Sicherheitskräfte seien getötet worden, ebenso wie 18 verbündete Beduinen-Kämpfer, erklärte die Beobachtungsstelle weiter. Sie bezieht ihre Informationen aus einem Netzwerk von Aktivisten vor Ort. Ihre Angaben können oft nicht unabhängig überprüft werden.

International löste der eskalierende Konflikt Besorgnis aus. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin sagte, Berlin verfolge den Gewaltausbruch in Suwaida "mit großer Sorge". Übergriffe auf die Zivilbevölkerung müssten untersucht, geahndet und aufgeklärt werden.

Die EU zeigte sich angesichts der Situation "alarmiert" und verurteilte die mutmaßliche Gewalt gegen Zivilisten scharf. Im Hinblick auf die israelischen Angriffe in Syrien rufe Brüssel "alle externen Akteure auf, die Souveränität und territoriale Integrität Syriens uneingeschränkt zu respektieren", erklärte ein Sprecher des diplomatischen Dienstes. Die syrische Übergangsregierung müsse ihrerseits "deeskalieren, Ruhe wiederherstellen und die Verfolgung aller Verbrechen gewährleisten", hieß es weiter.

Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa kündigte am Mittwoch Strafen für diejenigen an, die Übergriffe auf Bewohner von Suwaida verübt hätten. Er verurteilte die "abscheulichen Taten aufs Schärfste".

Seit dem Sturz des langjährigen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember hat die Sorge um die Rechte und die Sicherheit von Minderheiten in Syrien zugenommen. Bereits im April und im Mai gab es in Suwaida und in der Nähe von Damaskus Zusammenstöße zwischen Regierungstruppen und drusischen Kämpfern, bei denen mehr als hundert Menschen getötet worden waren. Im März waren bei Massakern in den vorwiegend von Angehörigen der Alawiten bewohnten Regionen im Westen Syriens mehr als 1700 Menschen getötet worden.

X.Gu--ThChM