The China Mail - Nach Wahlpleite: Wachsende Ungewissheit über Zukunft von Japans Regierungschef Ishiba

USD -
AED 3.672496
AFN 62.49942
ALL 81.422638
AMD 375.987135
ANG 1.789731
AOA 916.999902
ARS 1393.477398
AUD 1.412749
AWG 1.80125
AZN 1.702064
BAM 1.651028
BBD 2.011625
BDT 122.04171
BGN 1.647646
BHD 0.376963
BIF 2961.355818
BMD 1
BND 1.26194
BOB 6.916346
BRL 5.214961
BSD 0.998767
BTN 90.537432
BWP 13.179633
BYN 2.846458
BYR 19600
BZD 2.008636
CAD 1.36604
CDF 2255.000297
CHF 0.77111
CLF 0.021951
CLP 866.74999
CNY 6.90875
CNH 6.88695
COP 3661.14
CRC 480.266768
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.080874
CZK 20.496905
DJF 177.855069
DKK 6.31167
DOP 61.63522
DZD 129.66096
EGP 46.899499
ERN 15
ETB 155.357731
EUR 0.84476
FJD 2.19545
FKP 0.73862
GBP 0.736695
GEL 2.669721
GGP 0.73862
GHS 10.981061
GIP 0.73862
GMD 73.506089
GNF 8767.116349
GTQ 7.659873
GYD 208.950814
HKD 7.815595
HNL 26.437888
HRK 6.367898
HTG 130.921677
HUF 319.054498
IDR 16882
ILS 3.089635
IMP 0.73862
INR 90.668037
IQD 1308.300762
IRR 42125.000158
ISK 122.490097
JEP 0.73862
JMD 155.864439
JOD 0.709003
JPY 153.663007
KES 128.99998
KGS 87.449973
KHR 4014.267322
KMF 417.000135
KPW 899.96705
KRW 1444.660397
KWD 0.30656
KYD 0.832355
KZT 490.203362
LAK 21396.432521
LBP 89436.051984
LKR 309.009868
LRD 185.75577
LSL 16.027655
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.296009
MAD 9.113403
MDL 16.998286
MGA 4372.124435
MKD 52.084742
MMK 2099.648509
MNT 3578.335527
MOP 8.041348
MRU 39.870837
MUR 45.999892
MVR 15.40497
MWK 1731.881305
MXN 17.10745
MYR 3.905993
MZN 63.903421
NAD 16.027655
NGN 1342.600188
NIO 36.756574
NOK 9.49893
NPR 144.867671
NZD 1.663105
OMR 0.384509
PAB 0.998746
PEN 3.343252
PGK 4.290237
PHP 57.873007
PKR 279.303536
PLN 3.56153
PYG 6528.162356
QAR 3.640086
RON 4.305398
RSD 99.173996
RUB 76.295151
RWF 1458.697396
SAR 3.750401
SBD 8.05166
SCR 13.770137
SDG 601.502495
SEK 8.97664
SGD 1.26405
SHP 0.750259
SLE 24.450222
SLL 20969.49935
SOS 569.834242
SRD 37.700992
STD 20697.981008
STN 20.68296
SVC 8.738889
SYP 11059.574895
SZL 16.022895
THB 31.298045
TJS 9.447636
TMT 3.51
TND 2.884735
TOP 2.40776
TRY 43.754802
TTD 6.772807
TWD 31.410501
TZS 2593.402963
UAH 43.219113
UGX 3530.350291
UYU 38.805202
UZS 12175.520644
VES 395.87194
VND 25970
VUV 118.946968
WST 2.704181
XAF 553.7605
XAG 0.01316
XAU 0.000203
XCD 2.70255
XCG 1.799948
XDR 0.6887
XOF 553.755825
XPF 100.676183
YER 238.375028
ZAR 15.98418
ZMK 9001.190528
ZMW 18.47176
ZWL 321.999592
  • SDAX

    106.9300

    17952.99

    +0.6%

  • MDAX

    129.2100

    31573.54

    +0.41%

  • TecDAX

    15.6300

    3696.67

    +0.42%

  • Euro STOXX 50

    58.6100

    6080.46

    +0.96%

  • DAX

    240.4300

    25238.83

    +0.95%

  • Goldpreis

    28.9000

    4934.8

    +0.59%

  • EUR/USD

    -0.0018

    1.1839

    -0.15%

Nach Wahlpleite: Wachsende Ungewissheit über Zukunft von Japans Regierungschef Ishiba
Nach Wahlpleite: Wachsende Ungewissheit über Zukunft von Japans Regierungschef Ishiba / Foto: © JIJI Press/AFP

Nach Wahlpleite: Wachsende Ungewissheit über Zukunft von Japans Regierungschef Ishiba

Nach dem Debakel für die japanische Regierungskoalition bei der Wahl zum Oberhaus nimmt die Ungewissheit über die Zukunft von Ministerpräsident Shigeru Ishiba zu. Der Regierungschef bestritt am Mittwoch, mit Parteikollegen über seinen Rücktritt gesprochen zu haben. Die Zeitung "Yomiuri" hatte zuvor berichtet, Ishiba wolle noch im Juli seinen Rücktritt bekannt geben. Die Zeitung "Mainichi" meldete, Ishiba wolle sein Amt Ende August abgeben.

Textgröße:

Ishiba sagte aber Reportern nach einem Treffen mit hochrangigen Vertretern seiner konservativen Partei LDP: "Es gab keine Diskussion darüber, ob ich bleiben oder zurücktreten soll. Medienberichte suggerieren, dass ich so etwas gesagt habe, aber ich habe so etwas nie gesagt."

Alle seien sich in dem Treffen der ernsten Lage bewusst und darüber einig gewesen, "dass es zu keinen innerparteilichen Streitigkeiten kommen darf", fügte Ishiba hinzu. Während daraufhin manche Medien diese neue Äußerungen Ishibas als Entkräftung jeglicher Spekulationen über einen Rücktritt interpretierten, gingen andere weiterhin davon aus, dass der Regierungschef bald zurücktreten wolle.

Bei der Wahl am Sonntag hatte Ishibas Regierungskoalition ihre Mehrheit im Oberhaus verloren, im Unterhaus verfügt sei bereits seit Oktober über keine Mehrheit mehr. Kurz nach der Oberhaus-Wahl erklärte Ishiba, er wolle trotz des Debakels im Amt bleiben. Er begründete dies damit, dass er in der "Verantwortung" stehe, einen politischen Stillstand zu verhindern.

Laut japanischen Medien wuchs jedoch in den vergangenen Tagen innerhalb der LDP der Druck auf den Ministerpräsidenten, die Konsequenzen aus der Wahlpleite zu ziehen und abzutreten.

Parallel zu den sich verschärfenden Spekulationen über einen möglichen Rücktritt Ishibas erzielte dessen Regierung eine Einigung im Zollstreit mit den USA. Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wird bei der Einfuhr japanischer Waren in die USA künftig ein genereller Aufschlag von 15 Prozent fällig. Trump hatte vor der Einigung mit Zöllen von 25 Prozent ab August gedroht.

"Yomiuri" berichtete, Ishiba wolle, dass sein Zollbeauftragter Ryosei Akazawa aus Washington zurückkommt und ihn über die Einigung mit den USA informiert. Anschließend werde er entscheiden, wann er seinen Rücktritt bekanntgebe, berichtete die Zeitung ohne Angabe einer Quelle.

Die LDP und ihr Koalitionspartner Komeito hatten am Sonntag nur 47 der 125 zur Wahl gestandenen Oberhausmandate errungen. Dabei erzielte die LDP mit nur 39 Sitzen ihr schlechtestes Ergebnis seit 15 Jahren. Komeito kam auf acht Sitze. Um ihre Mehrheit zu verteidigen, hätte Ishibas Koalition mindestens 50 Sitze gewinnen müssen.

Stark zulegen konnte indes die rechtspopulistische Anti-Einwanderungs-Partei Sanseito, die bislang nur mit zwei Sitzen im Oberhaus vertreten war. Sie errang 14 Mandate.

Die Regierungskoalition hatte bereits bei einer vorgezogenen Wahl im vergangenen Oktober kurz nach Ishibas Amtsantritt ihre Mehrheit im Unterhaus eingebüßt. Seither ist sie auf kleinere Koalitionspartner angewiesen. Ishibas Agenda wurde dadurch behindert.

Die LDP, die Japan seit 1955 fast ununterbrochen regiert, ist durch einen Korruptionsskandal geschwächt, der Ishibas Vorgänger Fumio Kishida zum Rücktritt gezwungen hatte. Die Regierung bekam auch zunehmend den Unmut in der Bevölkerung über die gestiegenen Lebenshaltungskosten zu spüren. So hat sich der Preis des Grundnahrungsmittels Reis verdoppelt.

H.Au--ThChM