The China Mail - Trump und von der Leyen ringen in Schottland um Einigung im Handelsstreit

USD -
AED 3.672502
AFN 62.494136
ALL 81.422638
AMD 375.987135
ANG 1.789731
AOA 917.000303
ARS 1393.49985
AUD 1.415308
AWG 1.80125
AZN 1.693234
BAM 1.651028
BBD 2.011625
BDT 122.04171
BGN 1.647646
BHD 0.376999
BIF 2961.355818
BMD 1
BND 1.26194
BOB 6.916346
BRL 5.221397
BSD 0.998767
BTN 90.537432
BWP 13.179633
BYN 2.846458
BYR 19600
BZD 2.008636
CAD 1.365402
CDF 2254.9998
CHF 0.771098
CLF 0.021951
CLP 866.750234
CNY 6.90875
CNH 6.885345
COP 3661.14
CRC 480.266768
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.080874
CZK 20.49685
DJF 177.855069
DKK 6.30851
DOP 61.63522
DZD 129.753001
EGP 47.020896
ERN 15
ETB 155.357731
EUR 0.84442
FJD 2.19545
FKP 0.733723
GBP 0.737685
GEL 2.669819
GGP 0.733723
GHS 10.981061
GIP 0.733723
GMD 73.498647
GNF 8767.116349
GTQ 7.659873
GYD 208.950814
HKD 7.81529
HNL 26.437888
HRK 6.361099
HTG 130.921677
HUF 319.206024
IDR 16893
ILS 3.09246
IMP 0.733723
INR 90.69975
IQD 1308.300762
IRR 42125.000158
ISK 122.439765
JEP 0.733723
JMD 155.864439
JOD 0.708965
JPY 153.486035
KES 128.950059
KGS 87.449604
KHR 4014.267322
KMF 416.999897
KPW 899.945579
KRW 1443.690215
KWD 0.306299
KYD 0.832355
KZT 490.203362
LAK 21396.432521
LBP 89436.051984
LKR 309.009868
LRD 185.75577
LSL 16.027655
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.296009
MAD 9.113403
MDL 16.998286
MGA 4372.124435
MKD 52.029343
MMK 2100.026497
MNT 3569.36106
MOP 8.041348
MRU 39.870837
MUR 45.999662
MVR 15.404956
MWK 1731.881305
MXN 17.13365
MYR 3.903699
MZN 63.901883
NAD 16.027655
NGN 1345.449936
NIO 36.756574
NOK 9.547325
NPR 144.867671
NZD 1.667765
OMR 0.384495
PAB 0.998746
PEN 3.343252
PGK 4.290237
PHP 57.821985
PKR 279.303536
PLN 3.56334
PYG 6528.162356
QAR 3.640086
RON 4.302298
RSD 99.108015
RUB 76.355184
RWF 1458.697396
SAR 3.750274
SBD 8.05166
SCR 14.091262
SDG 601.499248
SEK 8.98086
SGD 1.26365
SHP 0.750259
SLE 24.450428
SLL 20969.49935
SOS 569.834242
SRD 37.701037
STD 20697.981008
STN 20.68296
SVC 8.738889
SYP 11059.574895
SZL 16.022895
THB 31.275502
TJS 9.447636
TMT 3.51
TND 2.884735
TOP 2.40776
TRY 43.74635
TTD 6.772807
TWD 31.398986
TZS 2595.903009
UAH 43.219113
UGX 3530.350291
UYU 38.805202
UZS 12175.520644
VES 395.87194
VND 25970
VUV 119.088578
WST 2.704899
XAF 553.7605
XAG 0.013261
XAU 0.000203
XCD 2.70255
XCG 1.799948
XDR 0.6887
XOF 553.755825
XPF 100.676183
YER 238.374981
ZAR 16.01103
ZMK 9001.202909
ZMW 18.47176
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    47.7000

    4953.6

    +0.96%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.185

    -0.06%

  • DAX

    197.4900

    24998.4

    +0.79%

  • MDAX

    79.7700

    31444.33

    +0.25%

  • TecDAX

    27.0400

    3681.04

    +0.73%

  • SDAX

    48.4300

    17846.06

    +0.27%

  • Euro STOXX 50

    42.9700

    6021.85

    +0.71%

Trump und von der Leyen ringen in Schottland um Einigung im Handelsstreit
Trump und von der Leyen ringen in Schottland um Einigung im Handelsstreit / Foto: © AFP

Trump und von der Leyen ringen in Schottland um Einigung im Handelsstreit

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump sind in Schottland zu entscheidenden Gesprächen zur Beilegung des monatelangen Zollstreits zusammengetroffen. "Hoffentlich werden wir einige Probleme lösen", sagte Trump zu Beginn des Treffens vor Reportern in seinem Golf-Resort Turnberry südlich von Glasgow. Falls keine Einigung zustande kommt, werden ab 1. August bei der Einfuhr von EU-Waren in die USA Zölle von 30 Prozent fällig.

Textgröße:

Trump bekräftigte in Turnberry, die Chance auf eine Einigung auf ein Handelsabkommen mit der EU stehe 50:50. "Die Deals starten alle am 1. August", sagte er vor Reportern. Sein Handelsminister Howard Lutnick hatte zuvor gewarnt, es werde "keine Verlängerungen" geben.

Von der Leyens EU-Kommission hatte sich intensiv für ein Handelsabkommen mit den USA eingesetzt, um die Handelsbeziehungen im Wert von jährlich 1,9 Billionen US-Dollar zu sichern. Die Kommissionspräsidentin sagte zu Beginn des Treffens mit Trump, wenn eine Einigung erzielt werde, "wäre es der größte Deal, den jeder von uns je" abgeschlossen habe.

Nach Angaben eines EU-Diplomaten zeichneten sich kurz vor dem Treffen die Konturen eines Abkommens ab. Einige wichtige Fragen waren demnach aber noch offen. "Ein politischer Deal liegt auf dem Tisch, aber er muss von Trump abgesegnet werden, der bis zum letzten Moment verhandeln will", sagte der Diplomat der Nachrichtenagentur AFP.

Der Vorschlag sieht demnach US-Einfuhrzölle in Höhe von 15 Prozent vor - die auch für Japan gelten - sowie zahlreiche Ausnahmen für wichtige Sektoren wie Flugzeuge, Holz und Spirituosen - mit Ausnahme von Wein. Die EU muss sich den Angaben zufolge im Gegenzug verpflichten, mehr US-Flüssiggas (LNG) zu kaufen, und Investitionen zusagen.

Die EU scheine zudem einen Kompromiss für Stahl erzielt zu haben, der ein gewisses Kontingent an zollfreien Ausfuhren in die USA erlaube, sagte der Diplomat.

Auf die Frage von Reportern, ob für die EU Zölle unter 15 Prozent denkbar seien, antwortete Trump: "Nein." Er fügte hinzu, für Medikamente werde es keine Ausnahmen geben.

Einigen Trump und von der Leyen sich auf ein Abkommen, müssen alle EU-Mitgliedstaaten dem zustimmen. Die EU-Botschafter, die sich derzeit in Grönland aufhalten, waren von der Kommission am Sonntagvormittag über den aktuellen Stand informiert worden. Im Falle einer Einigung treten sie erneut zusammen.

Trump hatte Anfang April einen Zollkonflikt mit Handelspartnern in aller Welt entfacht. Der EU drohte er zuletzt mit Zöllen von 30 Prozent, die am 1. August in Kraft treten sollen, falls bis dahin keine Einigung zustande kommt. Für Autos gilt bereits ein erhöhter Zollsatz von 25 Prozent, für Stahl- und Aluminiumprodukte werden Aufschläge von 50 Prozent fällig. Ausgenommen sind bislang Medikamente und Pharmaprodukte.

US-Handelsminister Lutnick betonte am Sonntag, die Frist für die Zollverhandlungen werde nicht mehr verlängert. Die Frist 1. August stehe, sagte Lutnick in der Sendung "Fox News Sunday". "Also keine Verlängerungen, keine weiteren Gnadenfristen. Am 1. August gelten die Zölle." Der Zoll werde damit beginnen, das Geld einzusammeln.

Trump werde nach Inkrafttreten der Zölle weiter bereit zu Gesprächen sein, fügte der Handelsminister hinzu. Mit Blick auf die Europäer sagte er, diese hofften, eine Einigung zu erzielen, aber Trump sei "der Chef an diesem Verhandlungstisch".

Für den Fall eines Scheiterns der Verhandlungen gibt es EU-Gegenzölle auf US-Importe. Dann würden ab dem 7. August Aufschläge auf US-Produkte im Wert von 93 Milliarden Euro fällig. Eine erste Liste von Gegenzöllen auf Produkte im Wert von 21 Milliarden Euro, darunter etwa Jeans und Motorräder, war bereits gebilligt worden, sie ist derzeit aber noch ausgesetzt.

In den vergangenen Wochen haben die USA bereits Abkommen mit Japan, den Philippinen, Indonesien, Großbritannien und Vietnam geschlossen. In allen Fällen werden künftig bedeutend höhere Zölle bei Lieferungen in die USA fällig als vor Trumps Zolloffensive. Der Republikaner will mit den Einnahmen daraus seine Steuersenkungsprogramme finanzieren und zugleich Unternehmen dazu bringen, ihre Produktion in die USA zu verlegen.

I.Taylor--ThChM--ThChM