The China Mail - Kabinett beschließt Wegfall der Gasspeicherumlage

USD -
AED 3.672503
AFN 63.498457
ALL 81.52105
AMD 376.830081
ANG 1.789731
AOA 916.999826
ARS 1399.220403
AUD 1.420081
AWG 1.8
AZN 1.691784
BAM 1.653178
BBD 2.014013
BDT 122.199541
BGN 1.647646
BHD 0.376969
BIF 2965.035438
BMD 1
BND 1.263444
BOB 6.924735
BRL 5.22642
BSD 0.999949
BTN 90.653751
BWP 13.195507
BYN 2.850019
BYR 19600
BZD 2.011132
CAD 1.36743
CDF 2254.99989
CHF 0.772675
CLF 0.02195
CLP 866.779942
CNY 6.90865
CNH 6.89109
COP 3675.14
CRC 480.849283
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.202825
CZK 20.54515
DJF 178.075302
DKK 6.32151
DOP 61.697723
DZD 129.852965
EGP 46.917098
ERN 15
ETB 155.541563
EUR 0.84614
FJD 2.21345
FKP 0.733723
GBP 0.73967
GEL 2.674974
GGP 0.733723
GHS 10.994379
GIP 0.733723
GMD 73.502736
GNF 8778.083952
GTQ 7.669941
GYD 209.213968
HKD 7.814745
HNL 26.471185
HRK 6.372294
HTG 131.051675
HUF 320.013495
IDR 16841
ILS 3.09971
IMP 0.733723
INR 90.67475
IQD 1309.992731
IRR 42125.000158
ISK 122.690375
JEP 0.733723
JMD 156.060741
JOD 0.708967
JPY 153.589703
KES 128.999506
KGS 87.449929
KHR 4019.051402
KMF 415.000119
KPW 899.945579
KRW 1448.269836
KWD 0.30656
KYD 0.833383
KZT 490.804131
LAK 21423.107644
LBP 89545.281663
LKR 309.40819
LRD 185.99678
LSL 16.04784
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.303965
MAD 9.125111
MDL 17.019262
MGA 4377.427384
MKD 52.150483
MMK 2100.026497
MNT 3569.36106
MOP 8.051509
MRU 39.919702
MUR 45.929356
MVR 15.405022
MWK 1734.011216
MXN 17.20341
MYR 3.901059
MZN 63.910187
NAD 16.048383
NGN 1345.429713
NIO 36.801623
NOK 9.551296
NPR 145.050124
NZD 1.662495
OMR 0.384496
PAB 0.999987
PEN 3.347576
PGK 4.295622
PHP 57.878028
PKR 279.655302
PLN 3.56912
PYG 6536.467028
QAR 3.644885
RON 4.3124
RSD 99.345964
RUB 76.508104
RWF 1460.448133
SAR 3.750338
SBD 8.045182
SCR 13.590788
SDG 601.502214
SEK 9.01677
SGD 1.265015
SHP 0.750259
SLE 24.449552
SLL 20969.49935
SOS 570.554325
SRD 37.700999
STD 20697.981008
STN 20.707259
SVC 8.75019
SYP 11059.574895
SZL 16.043142
THB 31.370036
TJS 9.459933
TMT 3.5
TND 2.888539
TOP 2.40776
TRY 43.729901
TTD 6.781251
TWD 31.437009
TZS 2592.470984
UAH 43.273545
UGX 3534.602252
UYU 38.855549
UZS 12190.854535
VES 392.73007
VND 25970
VUV 119.088578
WST 2.704899
XAF 554.432156
XAG 0.013804
XAU 0.000206
XCD 2.70255
XCG 1.802215
XDR 0.688758
XOF 554.460274
XPF 100.805957
YER 238.349955
ZAR 16.069198
ZMK 9001.199929
ZMW 18.493851
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    42.9700

    6021.85

    +0.71%

  • Goldpreis

    -165.4000

    4880.9

    -3.39%

  • MDAX

    79.7700

    31444.33

    +0.25%

  • SDAX

    48.4300

    17846.06

    +0.27%

  • DAX

    197.4900

    24998.4

    +0.79%

  • TecDAX

    27.0400

    3681.04

    +0.73%

  • EUR/USD

    -0.0010

    1.184

    -0.08%

Kabinett beschließt Wegfall der Gasspeicherumlage
Kabinett beschließt Wegfall der Gasspeicherumlage / Foto: © AFP/Archiv

Kabinett beschließt Wegfall der Gasspeicherumlage

Unternehmen und Privathaushalte sollen ab dem kommenden Jahr weniger für Erdgas zahlen. Die Bundesregierung beschloss am Mittwoch die Abschaffung der Gasspeicherumlage in Höhe von 0,3 Cent pro Kilowattstunde, wie Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) mitteilte. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt, der Gas bezieht, werde so um bis zu 60 Euro im Jahr entlastet. Insgesamt sollen sich die Entlastungen auf 3,4 Milliarden Euro summieren.

Textgröße:

Die Abschaffung der Umlage war von Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mahnte am Mittwoch, nun müssten die für die Umsetzung erforderlichen Regelungen "rechtzeitig" erlassen werden: Für eine Entlastung ab dem kommenden Jahr müsse das Gesetz bis Ende Oktober in Kraft treten.

Die Gasspeicherumlage war während der Gaskrise 2022 eingeführt worden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Energiewirtschaft wurde so verpflichtet, die Gasspeicher mit teurem Gas zu befüllen, die entstandenen zusätzlichen Kosten wurden auf die Endverbraucher umgelegt.

Diese Kosten sollen künftig aus dem Staatshaushalt finanziert werden. Der BDEW kritisierte am Mittwoch, dass das Geld aus dem Klima- und Transformationsfonds kommen soll. Dieser "muss seinem Namen gerecht und für Investitionen in den Klimaschutz und die Transformation genutzt werden".

Das bemängelte auch der Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Er kritisierte zudem, von der Abschaffung der Umlage profitierten nur Gaskunden. "Solange die Bundesregierung die Stromsteuer nur für das produzierende Gewerbe und die Landwirtschaft senkt, gucken alle anderen Stromkunden in die Röhre."

Der Ansatz, Gaspreise zu entlasten und Strompreise im Vergleich hoch besteuert zu belassen, widerspreche den Zielen der Klimaneutralität und der Unabhängigkeit von fossilen Importen aus dem Ausland. "Für beides braucht unser Land mehr Stromanwendungen statt fossilem Gas", erklärte der VKU. Werden nun nur die Gaspreise entlastet, sorge das für trügerische Sicherheit bei den Gaskunden und ein böses Erwachen etwa mit Blick auf absehbar weiter steigende CO2-Preise.

Auch die Vize-Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Julia Verlinden, kritisierte, dass Menschen, die in klimafreundliche Elektromobilität und Wärmepumpen investiert hätten, "im Stich gelassen" würden. Ihnen sei eine Senkung der Stromsteuer versprochen worden - "stattdessen fließt das Geld nun in fossile Heizungen". Die Bundesregierung verunsichere damit den Markt und verzögere den Umstieg auf klimafreundliche Technologien, für den die Branche und das Handwerk vorbereitet seien.

U.Chen--ThChM