The China Mail - Vor Trump-Putin-Gipfel: Europa fordert "Druck" auf Russland und Einbeziehung Kiews

USD -
AED 3.672502
AFN 63.495179
ALL 81.455528
AMD 377.05264
ANG 1.789731
AOA 916.999751
ARS 1399.326894
AUD 1.415428
AWG 1.8
AZN 1.700271
BAM 1.651231
BBD 2.01697
BDT 122.48723
BGN 1.647646
BHD 0.377011
BIF 2960.574082
BMD 1
BND 1.263824
BOB 6.944996
BRL 5.245398
BSD 1.001393
BTN 90.75858
BWP 13.163071
BYN 2.854683
BYR 19600
BZD 2.014099
CAD 1.364535
CDF 2255.00009
CHF 0.770196
CLF 0.021877
CLP 863.839953
CNY 6.90865
CNH 6.88623
COP 3659.91
CRC 482.906217
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.093841
CZK 20.508302
DJF 178.327494
DKK 6.31365
DOP 62.338803
DZD 129.778964
EGP 46.999959
ERN 15
ETB 155.772882
EUR 0.8451
FJD 2.21345
FKP 0.733723
GBP 0.73691
GEL 2.675027
GGP 0.733723
GHS 11.011018
GIP 0.733723
GMD 73.503567
GNF 8789.3626
GTQ 7.681202
GYD 209.514965
HKD 7.81544
HNL 26.464443
HRK 6.367299
HTG 131.076404
HUF 319.213501
IDR 16823
ILS 3.09965
IMP 0.733723
INR 90.711899
IQD 1311.916923
IRR 42125.000158
ISK 122.540251
JEP 0.733723
JMD 156.623048
JOD 0.708977
JPY 153.132022
KES 129.000118
KGS 87.449604
KHR 4024.482904
KMF 414.999873
KPW 899.945579
KRW 1442.25965
KWD 0.30641
KYD 0.834565
KZT 492.051163
LAK 21451.061495
LBP 89662.431942
LKR 309.694847
LRD 186.263667
LSL 15.988013
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.314323
MAD 9.155557
MDL 16.986452
MGA 4369.960741
MKD 52.040325
MMK 2100.026497
MNT 3569.36106
MOP 8.063405
MRU 39.965555
MUR 45.929997
MVR 15.405029
MWK 1736.421543
MXN 17.173405
MYR 3.901324
MZN 63.909773
NAD 15.990713
NGN 1351.50962
NIO 36.850992
NOK 9.512765
NPR 145.207873
NZD 1.655285
OMR 0.384493
PAB 1.001477
PEN 3.35869
PGK 4.301393
PHP 57.879029
PKR 279.973321
PLN 3.56191
PYG 6545.654101
QAR 3.64988
RON 4.307303
RSD 99.236992
RUB 76.847709
RWF 1462.551868
SAR 3.75018
SBD 8.045182
SCR 13.590247
SDG 601.503924
SEK 8.984865
SGD 1.262995
SHP 0.750259
SLE 24.449749
SLL 20969.49935
SOS 571.295905
SRD 37.792014
STD 20697.981008
STN 20.683833
SVC 8.762717
SYP 11059.574895
SZL 15.98379
THB 31.2755
TJS 9.448436
TMT 3.5
TND 2.88826
TOP 2.40776
TRY 43.7249
TTD 6.790493
TWD 31.374501
TZS 2599.329801
UAH 43.280441
UGX 3545.105323
UYU 38.80282
UZS 12238.591751
VES 392.73007
VND 25970
VUV 119.088578
WST 2.704899
XAF 553.781537
XAG 0.013396
XAU 0.000203
XCD 2.70255
XCG 1.804804
XDR 0.688758
XOF 553.807252
XPF 100.688083
YER 238.350299
ZAR 16.039061
ZMK 9001.20406
ZMW 18.403478
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    6.3100

    5985.19

    +0.11%

  • SDAX

    -69.3700

    17728.26

    -0.39%

  • DAX

    58.3200

    24859.23

    +0.23%

  • Goldpreis

    -89.4000

    4956.9

    -1.8%

  • MDAX

    -158.5800

    31205.98

    -0.51%

  • TecDAX

    -3.8600

    3650.14

    -0.11%

  • EUR/USD

    -0.0013

    1.1837

    -0.11%

Vor Trump-Putin-Gipfel: Europa fordert "Druck" auf Russland und Einbeziehung Kiews
Vor Trump-Putin-Gipfel: Europa fordert "Druck" auf Russland und Einbeziehung Kiews / Foto: © UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE/AFP/Archiv

Vor Trump-Putin-Gipfel: Europa fordert "Druck" auf Russland und Einbeziehung Kiews

Vor dem Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin fordern die europäischen Unterstützer der Ukraine mehr Druck auf Russland - und eine Einbeziehung Kiews. "Aktive Diplomatie, Unterstützung für die Ukraine und Druck auf die Russische Föderation zur Beendigung ihres illegalen Krieges" müssten kombiniert werden, hieß es am Sonntag in einer gemeinsamen Erklärung europäischer Staats- und Regierungschefs, unter ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Er forderte nachdrücklich, die Ukraine in die Gespräche über ein Kriegsende einzubeziehen.

Textgröße:

"Wir begrüßen die Bemühungen von Präsident Trump, das Töten in der Ukraine zu beenden", erklärten die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Großbritannien, Finnland sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie erklärten sich zugleich bereit, "diese Bemühungen diplomatisch zu unterstützen und unsere umfangreiche militärische und finanzielle Hilfe für die Ukraine fortzusetzen". Dies könne unter anderem "durch die Aufrechterhaltung und Verhängung restriktiver Maßnahmen gegen Russland" geschehen.

"Sinnvolle Verhandlungen können nur im Rahmen eines Waffenstillstands oder einer Verringerung der Kampfhandlungen stattfinden", betonten die europäischen Unterstützer Kiews weiter. Notwendig seien zudem robuste und glaubwürdige Sicherheitsgarantien, die es der Ukraine ermöglichten, ihre Souveränität wirksam zu verteidigen.

"Wir halten weiterhin an dem Grundsatz fest, dass internationale Grenzen nicht mit Gewalt verändert werden dürfen", betonten die Staats- und Regierungschefs. Der Weg zum Frieden in der Ukraine dürfe nicht ohne Kiew beschlossen werden.

Merz forderte konkret, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an dem für Freitag im US-Bundesstaat Alaska geplanten Gipfel "beteiligt wird". In einem ARD-Interview sagte er: "Wir können jedenfalls nicht akzeptieren, dass über die Köpfe der Europäer und die Köpfe der Ukrainer hinweg über Territorialfragen zwischen Russland und Amerika gesprochen oder gar entschieden wird." Er gehe davon aus, dass die US-Regierung dies genau so sehe.

Merz kündigte an, dass er für eine "enge Abstimmung" noch am Sonntag erneut mit Trump telefonieren werde. "Die Europäer wollen und dürfen nicht Zaungäste sein, wenn es um eine ganz wesentliche strategische Frage der Zukunft Europas geht."

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte den Europäern für ihre Unterstützung. Er hatte bereits zuvor auf ein Mitspracherecht seines Landes gepocht. "Jede Entscheidung gegen uns, jede Entscheidung ohne die Ukraine ist auch eine Entscheidung gegen den Frieden", erklärte er am Samstag. Zugleich lehnte er erneut Gebietsabtretungen an Moskau kategorisch ab: Die Ukrainer würden ihr Land "nicht den Besatzern" überlassen.

Zuvor hatte Trump angekündigt, sein "mit Spannung erwartete Treffen" mit Putin werde am Freitag im US-Bundesstaat Alaska stattfinden. Der Kreml bestätigte das Treffen und lud Trump ein, im Anschluss Russland zu besuchen. Zu möglichen Inhalten eines Abkommens sagte Trump, dieses könne einen "Gebietstausch" zwischen Russland und der Ukraine beinhalten. Hierüber werde jedoch "später oder morgen" gesprochen. "Es ist kompliziert, wirklich nicht einfach", fügte der US-Präsident hinzu.

Der US-Präsident hatte im Wahlkampf mehrfach angekündigt, den Ukraine-Krieg "in 24 Stunden" beenden zu können. Seit seinem Wiedereinzug ins Weiße Haus im Januar telefonierte er mehrmals mit Putin. Dabei zeigte er sich zunächst sehr wohlwollend gegenüber seinem russischen Amtskollegen, in den vergangenen Wochen jedoch zunehmend kritisch und erbost.

Zuletzt hatte Trump Moskau ein Ultimatum für die Beendigung des Ukraine-Krieges gesetzt. Dieses lief am Freitag ab - genau an dem Tag, an dem der US-Präsident nun sein Treffen mit Putin für den 15. August ankündigte.

Zur Vorbereitung des Gipfeltreffens zwischen Trump und Putin kamen am Samstag in Großbritannien westliche Regierungsvertreter zusammen. An dem Treffen nahmen auch US-Vizepräsident JD Vance und der ukrainische Präsidialamtschef Andrij Jermak teil. Anschließend wurde in der Nacht zum Sonntag die Erklärung der europäischen Staats- und Regierungschefs veröffentlicht.

Derweil gingen die Kämpfe unvermindert weiter. Bei russischen Angriffen wurden nach ukrainischen Angaben am Wochenende in den Regionen Saporischschja, Donezk und Cherson mehr als zehn Menschen getötet. Zugleich wurden demnach in der Schwarzmeer-Stadt Odessa drei in einem gesperrten Gebiet Badende getötet, weil sie eine Mine auslösten, die gegen einen möglichen russischen Angriff schützen sollte.

Die ukrainische Armee meldete ihrerseits einen erfolgreichen Angriff auf eine Ölraffinerie in der westrussischen Region Saratow sowie die Rückeroberung eines Dorfes in der Region Sumy. Die russische Armee hatte ihrerseits am Samstag die Einnahme einer Ortschaft in der Industrie- und Bergbauregion Donezk gemeldet.

Angesichts des russischen Vormarschs hatte die Ukraine am Freitagabend die Evakuierung von Familien mit Kindern aus rund 20 Ortschaften im Osten des Landes angeordnet. Die russische Armee kontrolliert derzeit rund 20 Prozent des ukrainischen Territoriums.

N.Wan--ThChM