The China Mail - Gaza-Hilfsflotte mit Greta Thunberg an Bord sticht in See

USD -
AED 3.6725
AFN 68.337968
ALL 83.747594
AMD 381.090909
ANG 1.789783
AOA 917.000015
ARS 1330.979564
AUD 1.527534
AWG 1.8025
AZN 1.693685
BAM 1.673412
BBD 2.010866
BDT 121.403209
BGN 1.673412
BHD 0.376385
BIF 2977.967914
BMD 1
BND 1.283251
BOB 6.898824
BRL 5.432399
BSD 0.998417
BTN 87.997433
BWP 13.440856
BYN 3.397048
BYR 19600
BZD 2.007957
CAD 1.373698
CDF 2864.999843
CHF 0.799185
CLF 0.024629
CLP 966.17754
CNY 7.1308
CNH 7.121915
COP 4021.475936
CRC 504.128342
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.344385
CZK 20.906898
DJF 177.788235
DKK 6.382315
DOP 62.870588
DZD 128.130909
EGP 47.935015
ERN 15
ETB 142.185155
EUR 0.854945
FJD 2.255401
FKP 0.740444
GBP 0.740298
GEL 2.694999
GGP 0.740444
GHS 11.731337
GIP 0.740444
GMD 71.470907
GNF 8656.256684
GTQ 7.65262
GYD 208.787166
HKD 7.79459
HNL 26.139893
HRK 6.447502
HTG 130.678075
HUF 339.161503
IDR 16416.25
ILS 3.34452
IMP 0.740444
INR 88.174495
IQD 1307.893048
IRR 42074.999912
ISK 122.539975
JEP 0.740444
JMD 159.751872
JOD 0.708978
JPY 147.095003
KES 128.983957
KGS 87.3913
KHR 4001.71123
KMF 421.999842
KPW 899.971864
KRW 1388.969798
KWD 0.30559
KYD 0.832021
KZT 537.831016
LAK 21664.171123
LBP 89404.57754
LKR 301.46738
LRD 200.171123
LSL 17.722096
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.411765
MAD 9.000299
MDL 16.633155
MGA 4395.294118
MKD 52.654545
MMK 2099.690213
MNT 3594.228324
MOP 8.016257
MRU 39.815187
MUR 45.909928
MVR 15.403112
MWK 1731.165775
MXN 18.64506
MYR 4.225036
MZN 63.890257
NAD 17.722096
NGN 1538.729673
NIO 36.740107
NOK 10.06059
NPR 140.795722
NZD 1.69725
OMR 0.384502
PAB 0.998417
PEN 3.533519
PGK 4.225027
PHP 57.088044
PKR 283.235594
PLN 3.646024
PYG 7217.967914
QAR 3.638845
RON 4.341948
RSD 100.24385
RUB 78.869004
RWF 1445.647059
SAR 3.7525
SBD 8.210319
SCR 14.17197
SDG 600.497294
SEK 9.45664
SGD 1.283505
SHP 0.785843
SLE 23.289518
SLL 20969.49797
SOS 570.609626
SRD 38.605497
STD 20697.981008
STN 20.962567
SVC 8.735829
SYP 13001.959314
SZL 17.725775
THB 32.305005
TJS 9.309861
TMT 3.51
TND 2.913968
TOP 2.342097
TRY 41.141255
TTD 6.784171
TWD 30.579019
TZS 2500.962567
UAH 41.304556
UGX 3543.101604
UYU 39.957219
UZS 12462.032086
VES 146.898671
VND 26345
VUV 119.598092
WST 2.668089
XAF 561.246631
XAG 0.025745
XAU 0.00029
XCD 2.70255
XCG 1.799358
XDR 0.698011
XOF 561.246631
XPF 102.040642
YER 240.000015
ZAR 17.67185
ZMK 9001.196938
ZMW 23.546524
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -2.2000

    3513.9

    -0.06%

  • DAX

    -137.6900

    23902.21

    -0.58%

  • TecDAX

    -39.5900

    3703.58

    -1.07%

  • SDAX

    -120.5300

    16843.67

    -0.72%

  • Euro STOXX 50

    -45.0000

    5351.73

    -0.84%

  • MDAX

    -71.6000

    30286.9

    -0.24%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.1693

    +0.08%

Gaza-Hilfsflotte mit Greta Thunberg an Bord sticht in See
Gaza-Hilfsflotte mit Greta Thunberg an Bord sticht in See / Foto: © AFP

Gaza-Hilfsflotte mit Greta Thunberg an Bord sticht in See

Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg ist erneut an Bord eines Schiffes einer Gaza-Hilfsflotte aus in See gestochen. Rund zwanzig Boote unter palästinensischer Flagge verließen am Sonntag um 15.30 Uhr (Ortszeit) mit hunderten Aktivisten an Bord den Hafen von Barcelona. "Eine Mission wie diese sollte eigentlich nicht existieren", sagte Thunberg am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Sie sei aber notwendig, weil die Staaten und ihre gewählten Vertreter nicht genug täten, "um internationales Recht aufrechtzuerhalten, Kriegsverbrechen vorzubeugen und Völkermord vorzubeugen".

Textgröße:

Damit kämen die Staaten und Regierungen ihrer Verantwortung nicht nach und verletzten "ihre rechtliche Pflicht", kritisierte Thunberg. "Und damit verraten sie die Palästinenser, aber auch die gesamte Menschheit."

Die neue Gaza-Hilfsflotte wird von einer Gruppe organisiert, die sich als "unabhängige" Organisation beschreibt und sich Global Sumud Flotilla nennt. "Sumud" ist das arabische Wort für "Widerstandskraft".

Laut Thunberg verfolgen die beteiligten Aktivisten das Ziel, humanitäre Hilfe in den Gazastreifen zu bringen und "die Eröffnung eines Hilfskorridors anzukündigen und dann mehr Hilfe rein zu bringen". Die Aktion richte sich gegen Israels "illegale und unmenschliche Belagerung des Gazastreifens", sagte die 22-jährige Schwedin.

Der brasilianische Aktivist Thiago Avila sagte in Barcelona vor Journalisten, es handele sich um "die größte Solidaritätsmission der Geschichte, mit mehr Menschen und Booten als bei allen früheren Versuchen zusammen". Auch Boote aus Häfen in anderen Weltregionen werden sich demnach der Aktion anschließen.

Neben den Menschen an Bord der Flotte beteiligten sich zahlreiche Aktivisten in dutzenden Ländern an der Aktion, darunter der irische Schauspieler Liam Cunningham. "Die Tatsache, dass die Flotte unterwegs ist, zeigt das Versagen der Welt, das Völkerrecht und das humanitäre Recht durchzusetzen", sagte Cunningham vor Journalisten. Es sei eine "beschämende Zeit in der Geschichte unserer Welt".

Spanien unterstützte die Aktion. Die spanische Regierung werde "ihren gesamten diplomatischen und konsularischen Schutz einsetzen, um unsere Bürger zu schützen", erklärte Spaniens Außenminister José Manuel Albares am Samstag.

Israel hatte im Juni und Juli zwei Versuche von Aktivisten unterbunden, mit einer Hilfsflotte Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen. Die israelische Armee stoppte die beteiligten Schiffe, nahm die Besatzungen fest und verwies sie des Landes. Thunberg hatte sich an der Hilfsflotte im Juni beteiligt, die etwa 185 Kilometer westlich der Küste des Palästinensergebiets von der israelischen Marine gestoppt wurde. Die Schwedin hatte zuvor bereits an pro-palästinensischen Protesten teilgenommen.

Unabhängig vom Krieg im Gazastreifen riegelt Israel das Palästinensergebiet vom Meer aus strikt ab. Dies war 2007 nach der Machtübernahme der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas eingeführt worden und wird offiziell auch von Ägypten mitgetragen, das im Süden an den Küstenstreifen grenzt. Die Abriegelung dient dazu, Waffenlieferungen an die Hamas zu unterbinden.

Die UNO hatte am 22. August erklärt, dass im Gazastreifen eine Hungersnot herrsche. Sie warf Israel die "systematische Behinderung" von Hilfslieferungen in das Palästinensergebiet vor. Die israelische Regierung wies die Vorwürfe erbost zurück.

Weltweit werden die Rufe nach einem Ende des seit bald 23 Monaten andauernden Krieges im Gazastreifen immer lauter. Die humanitäre Lage in dem Palästinensergebiet ist katastrophal.

Die Hamas und mit ihr verbündete Palästinensergruppen hatten den Gaza-Krieg mit ihrem brutalen Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst. Israel greift seither massiv militärisch im Gazastreifen an. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden mehr als 63.370 Menschen getötet, die meisten von ihnen Zivilisten. Die Informationen können nicht unabhängig überprüft werden, werden von UN-Vertretern aber als plausibel eingestuft.

S.Davis--ThChM